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Autor Thema: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF  (Gelesen 21635 mal)

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Offline M-54842

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #45 am: 30 Januar 2015, 12:02:14 »
Sehr bewegende und zum nachdenken anregende Worte des Kapitäns Gazizov.
Ich bin seit mehreren Jahren Anfang Januar an der pommerschen Küste. Und wenn man am Strand spazieren geht, kommen einem automatisch die Gedanken an die Versenkung der Gustloff vor Stolpmünde, in nicht all zu weiter Entfernung.Und natürlich überlegt man auch, ob diese Tragödie nicht hätte verhindert werden können. Aber leider lässt sich das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen.
Wir können nur versuchen, es nicht noch einmal zu einer solchen Menschenvernichtung kommen zu lassen.
Die Toten der Gustloff sind unvergessen und sollten uns Mahnung sein.

Offline smutje505

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #46 am: 30 Januar 2015, 12:41:58 »
Hallo Jochen  top top top

Museum Kiel:

Offline halina

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #47 am: 30 Januar 2015, 17:08:18 »
Moin  Hillus  ,

Danke für die Erinnerung an den Untergang der Gustloff , es war wohl die grösste Tragödie mit tausenden von Toten die
sich jemals auf einem Schiff ereignet hat . Die WG war vermessen mit ca. 25.000 BRT und hatte eine Länge von 209 meter
                                Die Frage stellt sich , warum das als Lazarettschiff geführte Schiff nicht mit voller Beleuchtung gefahren
war mit Sichtbarmachung des Roten Kreuzes , evtl. wäre dann der verherende  Torpedoangriff nicht erfolgt .
                                                                                                                                                               Im Gedenken   :MG:

Hier noch einige Aufnahmen zur Erinnerung an die Gustloff als sie noch in Fahrt war

Bild # 1  Die "Wilhelm Gustloff" im Hafen von Danzig , Foto vom 23.9.1939 , B.-Arch. , Bild 183-H27992/Sönnke/ CC-BY-SA 3.0

Bild # 2  Die WG bringt verwundete Narvik-Kämpfer in die Heimat, Foto von Juli 1940
              B.-Archiv , Bild 183-L12207/Augst/ CC-BY-SA 3.0

Bild # 3  Hier beim Einlaufen in einem deutschen Hafen , Foto von Juli 1940 , B.-Arch. Bild 183-L12212/Augst/ CC-BY-SA 3.0

Bild # 4  Die Gustloff hat festgemacht , die SANKAS stehen schon bereit , um die Verwundeten in die Lazarette zu bringen ,
              Foto vo Juli 1940 , B.-Archiv , Bild 183-L12211/ Augst / CC-BY-SA 3.0
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Online Urs Heßling

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #48 am: 30 Januar 2015, 22:14:58 »
moin,

Die Frage stellt sich , warum das als Lazarettschiff geführte Schiff nicht mit voller Beleuchtung gefahren war mit Sichtbarmachung des Roten Kreuzes , evtl. wäre dann der verherende  Torpedoangriff nicht erfolgt .
Die Gustloff war bei dieser Fahrt ein Truppentransporter (der auch Flüchtlinge mitnahm) und fuhr abgeblendet und war daher auch ein reguläres Ziel.

Ich wurde durch eine NDR-Sendung aufmerksam gemacht auf
http://grass-haus.de/de/50/asid:167/ausstellung.html

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline Rheinmetall

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #49 am: 30 Januar 2015, 22:31:10 »
Guten Abend liebe Forumsgemeinde !

Ich denke auch schon seit einigen Tagen an den heutigen Abend vor 70 Jahren, als die Wilhelm-Gustloff mit so vielen Menschen ihr nasses und kaltes Grab in der Ostsee fand.

Und wieder haben Medien und Politik nichts gelernt.
Letztes Jahr schrieb ich noch dies:

Zitat
Verkehrte Welt, der Schuldkult wird mit Hochdruck voran getrieben und wenn man seinen eigenen Toten gedenkt oder daran erinnert, wird man nur zu gern in die rechte Ecke gestellt.
Naja, vielleicht denken unsere Medienvertreter am 70. Jahrestag in 2015 evtl. an sie, wenn es sonst nix zu berichten gibt.

...und muß hierbei leider feststellen, dass sich absolut nichts verändert hat !
Für den 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gab es in Baden-Württemberg eine angeordnete Schweigeminute, Halbmastbeflaggung und der Bundespräsident sprach davon, dass es "keine deutsche Identität ohne Auschwitz" gäbe.
Zudem noch zahlreiche Berichterstattungen in TV und Zeitungen.
Natürlich war es schlimm was dort passiert ist - aber was ist am heutigen Tag mit "unseren Toten" ?
Wieso wird den über 9000 Opfern der Gustloff bei uns nicht gedacht - in keiner Art und Weise ?

Lediglich Wikipedia hatte links unten in der Rubrik: "Was geschah am 30.Januar" vier Zeilen für diese Katastrophe übrig.

Es ist einfach nur noch zum Kopf schütteln und macht mich tief traurig...
Ehre Ihrem Andenken und zwar jedem Einzelnen davon !

Rheinmetall 
Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861

Offline halina

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #50 am: 30 Januar 2015, 22:33:02 »
Ausserdem soll es auch Meinungsverschiedenheiten auf der Brücke gegeben haben , so wollte der reguläre Kapitän des
Schiffes wegen der U-Bootgefahr in flachem Wasser nahe der Küste fahren , dies soll wohl von einem befehlshabenden
Offizier der Marine abgelehnt worden sein , diesem ist dann ja wohl der Vorwurf zu machen , warum er dann nur einen so
geringen Begleitschutz angefordert hatte , obwohl noch einige Einheiten zur Verfügung standen .
                                                                                                                                                                         :MG:  halina
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zu lassen"
                      Phil Borman

Offline Seefuchs

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #51 am: 30 Januar 2015, 22:53:58 »
 :MG:
In der Werft: SMS König; KM Lützow

Offline TW

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #52 am: 31 Januar 2015, 10:44:36 »
Ausserdem soll es auch Meinungsverschiedenheiten auf der Brücke gegeben haben , so wollte der reguläre Kapitän des Schiffes wegen der U-Bootgefahr in flachem Wasser nahe der Küste fahren, dies soll wohl von einem befehlshabenden Offizier der Marine abgelehnt worden sein , diesem ist dann ja wohl der Vorwurf zu machen , warum er dann nur einen so geringen Begleitschutz angefordert hatte , obwohl noch einige Einheiten zur Verfügung standen

Lieber Halina.
Die Meinungsverschiedenheit bestand zu Recht.
Der Tiefwasserweg bedeutete erhöhte U-Boot-Gefahr. Der Küstenweg bedeutete erheblich erhöhte Minengefahr. Da darf man sich wohl zu Recht streiten.

Es standen absolut keine weiteren Einheiten zur Geleitsicherung zur Verfügung. Die Gustloff war nicht das einzige Schiff, das sich am 30.1. zum Auslaufen anschickte und ein weiteres Torpedoboot hätte den Angriff auch nicht verhindert. Falls Du aber denkst, dann wären ein paar hundert Menschen mehr gerettet worden, dann muss ich sagen:
eine Eskorte, die genug Kapazität gehabt hätte, um 9000 Menschen zu retten, wäre undenkbar gewesen. Man geht nicht davon aus, dass so etwas passiert, wenn man ein solch hohes Risiko nicht im entferntesten abdecken kann.

Und zu Rheinmetall:
Ich möchte sagen, dass ich es für eine bodenlose Anmaßung halte, den vorsätzlichen Mord an mehr als einer Million Häftlingen in Auschwitz mit der Versenkung eines Truppentransporters und den schrecklichen Folgen zu vergleichen.
Wer hat denn in diesem Forum auch nur einmal an den Jahrestag der Versenkung der City of Benares gedacht, um nur ein kleines Beispiel nennen? Wer hat denn die Laconia torpediert, ohne zu wissen, dass da italienische Kriegsgefangene drauf waren? Wer hat der vielen rettungslos (ja, die gab es nämlich auch!) ertrunkenen Italiener gedacht.

Schuldkult ???
Wer schuldet wem Gedenken? Wenn ich jeden Tag eine Minute jedes Einzelnen der Millionen gedenken wollte, die Hitlers Krieg gekostet hat, dann käme ich zu nichts anderem mehr.
Ich bekenne meine Schuld, dass ich im vergangenen Jahr weder an die Gustloff noch an die Benares gedacht habe. Ich kann mit dieser Schuld leben, und ich werde dafür auch nicht bestraft. Und wenn mich jemand daran erinnert, dann denke ich auch (manchmal nur sekundenweise, und manchmal ausführlich) daran. Aber es gibt - auch für die Medien - keinen Zwang, ständig an alles Schlimme zu denken. Alles Andere, zum Beispiel Dein moralische Impetus beim Kopfschütteln, ist selber Schuldkult !

Nichts für Ungut, ich bin halt gerade etwas sauer,
Thomas

Ich denke schon seit einigen Tagen an den heutigen Abend vor 70 Jahren, als die Wilhelm-Gustloff mit so vielen Menschen ihr nasses und kaltes Grab in der Ostsee fand.

Und wieder haben Medien und Politik nichts gelernt.
Letztes Jahr schrieb ich noch dies:
"Verkehrte Welt, der Schuldkult wird mit Hochdruck voran getrieben und wenn man seinen eigenen Toten gedenkt oder daran erinnert, wird man nur zu gern in die rechte Ecke gestellt. ..."
Für den 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gab es in Baden-Württemberg eine angeordnete Schweigeminute, Halbmastbeflaggung ... Zudem noch zahlreiche Berichterstattungen in TV und Zeitungen.
Natürlich war es schlimm was dort passiert ist - aber was ist am heutigen Tag mit "unseren Toten" ?
Wieso wird den über 9000 Opfern der Gustloff bei uns nicht gedacht - in keiner Art und Weise ?
Es ist einfach nur noch zum Kopf schütteln und macht mich tief traurig...
Ehre Ihrem Andenken und zwar jedem Einzelnen davon !

Offline Schorsch

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #53 am: 31 Januar 2015, 13:05:20 »
Hallo zusammen!

(...)
...und muß hierbei leider feststellen, dass sich absolut nichts verändert hat !
Für den 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gab es in Baden-Württemberg eine angeordnete Schweigeminute, Halbmastbeflaggung und der Bundespräsident sprach davon, dass es "keine deutsche Identität ohne Auschwitz" gäbe.
Zudem noch zahlreiche Berichterstattungen in TV und Zeitungen.
Natürlich war es schlimm was dort passiert ist - aber was ist am heutigen Tag mit "unseren Toten" ?
(...)

Ich kann Thomas' Verärgerung und deren Gründe nachvollziehen. Allerdings stört mich an dem Beitrag von Rheinmetall etwas anderes fast noch mehr. Ich habe das für mich besonders Erschreckende in Rheinmetalls Posting 'mal farbig hervorgehoben. Rheinmetall, meinst Du wirklich, dass in Auschwitz-Birkenau nur welche von "denen", also keine von "unseren" gestorben sind? Als kleiner Denkanstoß: --/>/> Klick mich hart!.

Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

Berühmte letzte Worte: „Präzision und Timing sind das A und O beim Dynamit-Fischen…“

Offline suhren564

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #54 am: 31 Januar 2015, 13:31:01 »
Thomas und Schorsch:  :MG: top

MMn ist der Untergang der "Gustloff" nur ein tragischer Moment des WWII, der mit der völkerrechtswidrigen Beschießung der Westerplatte begann. Die "Athenia"wurde irregulär versenkt ! Vergessen @ Rheinmetall?? Aber dies waren ja nicht unsere Toten:BangHead:
Gruß Ulf

Nie darf man so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.... 
Erich Kästner

Offline M-54842

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #55 am: 31 Januar 2015, 14:46:16 »
Das Thema ist gewiss ein heißes Eisen und Rheinmetall hat sich vermutlich unglücklich ausgedrückt. Der Holocaust als organisierter Massenmord, ist durch nichts zu rechtfertigen. Die Versenkung der Gustloff, so schwer die Opfer auch wiegen, war eine Handlung mit militärischem Rahmen im Krieg. Viel mehr muss man gar nicht betrachten und jedes Opfer hat Gedenken verdient. Auch wenn sich die Deutschen oft ein Problem mit sich selbst haben.

Offline Flottenparade

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #56 am: 31 Januar 2015, 15:15:53 »
Das Thema ist gewiss ein heißes Eisen und Rheinmetall hat sich vermutlich unglücklich ausgedrückt. Der Holocaust als organisierter Massenmord, ist durch nichts zu rechtfertigen.

Hallo ,
Ich glaube auch,daß sich Rheinmetall unglücklich ausgedrückt hat.
Es ist wichtig,zu Gedenken an solche Ereignise,damit sich sowas nicht wieder holt.
Doch leider sieht die Wahrheit anders aus,denn die Menschheit hat nix dazu gelernt.
Es wiederholt sich alles,nur in einer anderen Form.
Und das ist was mich am meisten erschreckt.
Nie wieder Krieg,Leben und Leben lassen.

Peter
« Letzte Änderung: 31 Januar 2015, 15:24:36 von petergrafspee »
Kaiserliche Werft in Wilhelmshaven

Offline TW

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Re: Nichts dazugelernt ?
« Antwort #57 am: 01 Februar 2015, 11:44:09 »
Es ist wichtig zu Gedenken an solche Ereignise, damit sich sowas nicht wiederholt. Doch leider sieht die Wahrheit anders aus,denn die Menschheit hat nix dazu gelernt. Es wiederholt sich alles,nur in einer anderen Form.

Es ist  nicht wahr, dass die Menschheit nichts dazu gelernt hat.
Aber Geschichte ist keine Mathematik, das funktioniert nicht nach dem Prinzip 2+2=4 und niemals 5, und alle stimmen zu.

Noch nie in der Geschichte hat es in Deutschland eine so lange Friedensphase gegeben wie seit 1945. Und warum? Weil Deutsche aus dem Schrecken der Kriege gelernt haben. Trotzdem werden Fehler gemacht. Ich z.B. finde, dass die Ausgrenzung Russlands ein politischer Fehler ist, erinnert mich an die (Selbst-)Isolierung Deutschland vor dem 1. Weltkrieg. Andere werden mir widersprechen und ihre Gründe nennen können: (z.B. "Appeasementpolitik gegenüber Diktaturen ist falsch, wie man aus der Vorgeschichte zum 2. Weltkrieg lernen kann").

Russland hat eine in beiden Weltkriegen und mit dem Kalten Krieg eine vollkommen andere geschichtliche Lektion erteilt bekommen als Deutschland. Putin handelt für uns unverständlich, und so entwickeln sich neue Konflikte, zum Teil nach den alten Mustern.

Trotzdem schauen eigentlich alle Beteiligten in die Geschichtsbücher und sagen, also einen großen Krieg wollen wir nicht wieder. "Frieden schaffen ohne Waffen" ist Ziel deutscher Politik. Dass dazu gehört, dass man keine Waffen an Andere exportiert, weiß wahrscheinlich auch Angela Merkel. Aber dass die Bundeswehr dann in ihrer Ausstattung unbezahlbar teuer würde, ist auch klar. Und wie geht man dann gegen Terroristen vor, die aus der Geschichte gelernt haben, dass man gute Karten hat, wenn sich andere Völker nicht wehren können? (Ich denke an IS).

Es ist nicht wahr, dass Menschen nichts dazulernen.
Wahr ist, dass internationale Verständigung bei unterschiedlichen nationalen Erfahrungen eine ganz schwierige Angelegenheit ist, die viel Zeit, viel Geduld, viel Nachdenklichkeit und Lernbereitschaft erfordert. Gilt übrigens auch für die Verständigung im FMA.

Wir übertrugen das Wort zum Sonntag.
Die Ansprache hielt Pfarrer Thomas.
Amen !


« Letzte Änderung: 01 Februar 2015, 11:50:46 von TW »

Online kalli

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #58 am: 01 Februar 2015, 12:20:17 »
Thomas, ein gutes Wort zum Sonntag.  top

Minen zu Schreibtischen!

Offline ede144

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Re: Heute vor 70 Jahren - Untergang der WILHELM GUSTLOFF
« Antwort #59 am: 01 Februar 2015, 17:30:57 »
Noch bedeutsamer ist die unterschiedliche Entwicklungen der einzelnen Gesellschaften. So ist die Kompromisfähigkeit in einigen Ländern, wie z.B. Griechenland, Ukraine, Bulgarien und Rumänien stark unterentwickelt. Auch fehlt das Vertrauen in den Staat und seine Verwaltung, deshalb funktionieren diese Länder nicht so wie unser Staat.
Deshalb ist es schwierig da Lösungen zu finden.