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Autor Thema: Wird TK-208 DMITRIY DONSKOY verschrottet??  (Gelesen 11275 mal)

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Online Kaschube_29

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Re: Wird TK-208 DMITRIY DONSKOY verschrottet??
« Antwort #15 am: 22 März 2016, 11:58:30 »
Moin Moin,

inzwischen wurde in diesen Tagen wieder etwas zur „Typhoon“-Klasse gemeldet:

Quelle ria.ru vom Freitag, den 18.März 2016 (11.48):

Die größten Atomunterseeboote der „Typhoon“-Klasse gehen „unter das Messer“

Moskau, 18.März – RIA Novosti. Die größten strategischen Atomunterseeboote der „Akula“-Klasse  (Projekt 941, gemäß NATO-Klassifikation „Typhoon“) „Severstal´“ („Северсталь“) und „Arkhangel´sk“ („Архангельск“) werden verschrottet, teilte gegenüber RIA Novosti ein hochgestellter Vertreter des Militärisch-industriellen Komplexes (VPK = voyenno-promyshlennyy kompleks [BПK = военно-пpoмышлeнный кoмплекс]) mit.

Insgesamt wurden in der UdSSR sechs Unterseeboote dieses Projekts gebaut. Im Gefechtsbestand der Seekriegsflotte der Russischen Föderation blieben drei Unterseeboote: drei U-Boote des Projekts 941 „Severstal´“ („Северсталь“) und „Arkhangel´sk“ („Архангельск“), und eines des Projekts 941UM „Dmitriy Donskoy“ („Дмитрий Донской“), das für die Rakete „Bulava“ („Булава“) modernisiert wurde. Nach dem Auseinanderfallen der UdSSR waren die „Severstal´“ („Северсталь“) und die „Arkhangel´sk“ („Архангельск“) bis zum heutigen Tag in einer Konservierung. Die Führung der Seekriegsflotte suchte Varianten zu ihrer Modernisierung.

„Nun wurde die Entscheidung über die Verwertung der «Severstal´» («Северсталь») und «Arkhangel´sk» («Архангельск») auf dem Sewerodwinsker Unternehmen «Zvezdochka» getroffen, sagte ein Gesprächspartner der Agentur.

Auf diese Weise verbleibt im Bestand der Flotte der einzige Unterwasserkreuzer dieses Projekts „Dmitriy Donskoy“ („Дмитрий Донской“).

Er erinnerte daran, dass gerade die Schaffung der U-Boote dieses Projekts seitens der Sowjetunion auf die USA einwirkte, den Vertrag SALT-2  abzuschließen. „Es wurde die Parität zwischen den UdSSR und den USA bei den seegestützten strategischen Kernwaffenkräften erreicht“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Aber anschließend, so merkte er an, haben die Amerikaner ihre strategischen Unterseeboote der „Ohio“-Klasse als Träger von „Tomahawk“-Flugkörper umgebaut. „Wir hingegen haben mit Hilfe jener Amerikaner drei U-Boote verwertet; die übrigen beiden waren lange Zeit in der Konservierung und nun werden sie verschrottet“, sagte der Vertreter des militärisch-industriellen Komplexes.
Unterdessen hätte man nach seinen Angaben eben jene „Typhoon“ nach einer Modernisierung mit 300 aerodynamischen Flugkörpern vom Typ „Kalibr“ („Калибр“) bewaffnen können.


Hier ist diese Meldung im Original nachzulesen: http://ria.ru/defense_safety/20160318/1392151588.html

Hier ist noch hinzuzufügen, dass die Außenhülle der „Arkhangel´sk“ („Архангельск“) noch erhalten bleiben soll; im Park „Patriot“ im Moskauer Umland soll die „Hülle“ eines Unterseebootes des Projekts 941 als Anschauungsobjekt aufgebaut werden.
Der Park „Patriot“ ist ein Ausstellungskomplex der russischen Streitkräfte, der im vergangenen Jahr übergeben wurde (siehe: http://park-patriot.ru/)

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)
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Offline Baunummer 509

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Re: Wird TK-208 DMITRIY DONSKOY verschrottet??
« Antwort #16 am: 22 März 2016, 15:07:07 »
Hallo,

vielen Dank für die Infos!
Klingt alles ziemlich interessant. Vom rein technischen Aspekt her finde ich es toll dass ein Boot dieser Klasse erhalten bleiben soll.
Ist dieser Park "Patriot" für die Öffentlichkeit zugänglich? Um ein Typhoon mal live und in Farbe zu sehen würde ich sogar nach Russland reisen  :-)

Gruß

Sebastian

Offline Trimmer

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Re: Wird TK-208 DMITRIY DONSKOY verschrottet??
« Antwort #17 am: 22 März 2016, 15:45:40 »
Hallo Sebastian - ja dieser Park ist für die Öffentlichkeit - Art " Vergnügungspark " ca. eine Fahrstunde von Moskau bis dorthin - Kubinka. Also Militärtechnik zum Anfassen.

Gruß - Achim - Trimmer

Zusatz: Eigentlich ist dieser Ort als Panzermuseum bekannt. Informationen zur Reise dorthin findet man unter www.bestrussiantour.com
« Letzte Änderung: 22 März 2016, 15:58:32 von Trimmer »
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Offline Rheinmetall

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Re: Wird TK-208 DMITRIY DONSKOY verschrottet??
« Antwort #18 am: 22 März 2016, 16:34:32 »
Würde mich auch mal interessieren.  top
Aber wenn es dann eh keine aktive Einheit der Akulas mehr gibt, wieso wird sie dann nicht ein Museum wie z.B. U 995 umgewandelt ?
Da würde der Rubel erst richtig rollen.  :-D

Rheinmetall
Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861

Online Kaschube_29

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Re: Wird TK-208 DMITRIY DONSKOY verschrottet??
« Antwort #19 am: 22 März 2016, 18:18:22 »
Moin Moin,

für die Ausstellung als Museumsobjekt im Park „Patriot“ wurden gestern und heute die folgenden Meldungen veröffentlicht:

Quelle tass.ru vom Montag, den 21.März 2016 (07.02):

Quelle: die Außenhülle eines der größten Unterseeboote der Welt wird im Park „Patriot“ ausgestellt


Moskau, 21.März – TASS. Die Außenhülle des strategischen Atomunterseebootes „Arkhangel´sk“ („Архангельск“), das eines der größten Unterseeboote in der Welt der „Akula“ („Акула“)-Klasse ist, wird nach der Verwertung im Park „Patriot“ („Патриот“), der sich in der Nähe von Moskau befindet, untergebracht. Dies teilte gegenüber TASS eine Quelle im Verteidigungs-Industriekomplex mit.
„Die bei «Zvezdochka» begonnene Verwertung der «Arkhangel´sk» («Архангельск») wird derart erfolgen, dass der Außenhülle des Atomschiffs kein großer Schaden zugefügt wird. Dieser Stahlrumpf mit einer Länge von mehr als 170 m, der fünf bewohnte Druckkörper beinhaltet, wird in den Park «Patriot» verbracht, wo er im Bereich von einer der Ausstellungsflächen als Museumsexponat ausgestellt wird“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Zuvor wurde mitgeteilt, dass das Schiffsinstandsetzungszentrum „Zvezdochka“ bis zum Jahresende den Raketenkomplex der „Arkhangel´sk“ („Архангельск“) aus der Nutzung nimmt. Wie im Unternehmen erklärt wurde, wird die Demontage der Deckel der Raketenschächte durchgeführt, auf die Verschlußstücke gesetzt werden. Die Ausschreibung für die Verschrottung des Unterseebootes selbst wurde noch nicht eröffnet.

Gemäß Angaben aus offenen Quellen ging die „Arkhangel´sk“ („Архангельск“) im Jahre 1987 in den Dienst. Das Unterseeboot, dessen Unterwasser-Wasserverdrängung fast 50.000 t erreicht, wurde mit 20 ballistischen Interkontinentalraketen R-39 (RSM-52) bewaffnet, die jeweils bis zu 90 t Gewicht hatten. Wegen des Fehlens eines Kampfsatzes wurde die „Arkhangel´sk“ („Архангельск“) Mitte der 2000-er Jahre in die Reserve überführt.


Hier ist die gestrige Meldung im Original nachzulesen: http://tass.ru/armiya-i-opk/2757634



Quelle tass.ru vom Dienstag, den 22.März 2016 (12.09):

Im Park „Patriot“ wird ein Modell oder der Turm eines der größten Unterseeboote der Welt aufgestellt


Archangelsk, 22.März – TASS-Korrespondent Wladimir Anufrijew (Владимир Ануфриев). Das Modell oder der Turm des Atomunterseebootes des Projekts 941 „Arkhangel´sk“ („Архангельск“) aus der Serie der größten Unterseeboote der Welt der „Akula“-Klasse wird im in der Nähe von Moskau befindlichen Park „Patriot“ („Патриот“) aufgestellt. Dies teilte am Dienstag dem TASS-Korrespondenten ein offizieller Vertreter der Verteidigungsschiffbauwerft „Schiffsinstandsetzungszentrum «Zvezdochka»“  in Sewerodwinsk mit, wo das Atomschiff zur Verwertung vorbereitet wird.

„Die Idee der für die Umwandlung eines Atomunterseebootes der Klasse «Akula» wurde vorläufig im Jahre 2014 überprüft und vom «Zentralen Konstruktionsbüro für Marinetechnik ´Rubin´»  (Sankt-Petersburg) wurde vorgeschlagen, ein Vorprojekt auszuarbeiten. Es wurde vorbereitet,, aber im Jahre 2015 änderte sich die Konzeption. Entsprechend einer gemeinsamen Entscheidung des Verteidigungsministeriums, der Seekriegsakademie und von «Rubin» wurde vorgeschlagen, im Park «Patriot» entweder das Modell eines Kriegsschiffs im Maßstab 1:2 oder 1:4 zu schaffen, oder den Turm mit einem Teil der dazugehörigen Außenhülle aufzustellen“, sagte er und erklärte, dass keine Gespräche über die Aufstellung eines ganzen Atomunterseebootes der „Akula“-Klasse im in der Nähe von Moskau befindlichen Park geführt wurden.

Nach den Angaben von „Zvezdochka“ hat das Unternehmen gegenwärtig einen Vertrag mit „Rosatom“ („Росатом“) über die Demontage der Deckel der Raketenschächte vom Unterseeboot „Arkhangel´sk“ („Архангельск“) und dem Einbau von Verschlußstücken über ihnen abgeschlossen, was die Nutzung der Raketenbewaffnung des Unterseebootes unmöglich macht. „Die Arbeiten werden im Verlaufe diesen Jahres in Übereinstimmung mit dem Vertrag zwischen der Russischen Föderation und den USA über die Verringerung und Begrenzung der strategischen Angriffswaffen (SALT) durchgeführt“, erklärte der Vertreter der Werft. Er merkte ebenso an, dass bislang noch keine Verträge über die Verwertung des Rumpfes vom Atomunterseeboot unterzeichnet wurden.

Der schwere strategische Raketen-U-Kreuzer (TRPKSN)  „TK-17“ „Arkhangel´sk“ („ТК-17“ „Архангельск“ [Werftnummer 725]) wurde auf der Schiffswerft „Sevmash“ in Sewerodwinsk im Jahre 1987 entsprechend des Projekts 941 „Akula“ (gemäß NATO-Klassifikation „Typhoon“-Klasse) gebaut, das im „Zentrales Konstruktionsbüro für Marinetechnik «Rubin»“ ausgearbeitet wurde. Im Jahre 2006 wurde das Unterseeboot wegen des Fehlens eines Kampfsatzes in die Reserve überführt.

Von 1977 - 1989 wurden bei „Sevmash“ sechs derartige Unterseeboote mit zwei Druckkörpern entsprechend des Katamaran-Prinzips mit einer Länge von 175 m, einer Breite von 22,8 m, einer Unterwasser-Wasserverdrängung von bis zu 49.000 t und einer Unterwassergeschwindigkeit von bis zu 27 kn (50 km/h). Die Besatzung besteht aus 179 Personen, die Bewaffnung sind 20 ballistische Interkontinentalraketen. Drei Atomunterseeboote dieser größten Unterseeboote, die jemals in der Welt gebaut wurden, sind auf den Werften in Severodvinsk, „Sevmash“ und „Zvezdochka“ verwertet worden. Ihre Demontage wurde gemeinsam von Rußland, den USA und Kanada im Rahmen von zwei internationalen Programmen finanziert: „Globale Partnerschaft“, das auf dem G8-Treffen im Jahre 2002 verabschiedet wurde, und vom russisch-amerikanischen Programm „Gemeinse Verringerung der Bedrohung“.

Schwimmen blieben drei „Typhoon“: die „Arkhangel´sk“ („Архангельск“) und die „Severstal´“ („Северсталь“), für die die Entscheidung zum Verschrotten getroffen wurde, als auch das Atomschiff „Dmitriy Donskoy“ („Дмитрий Донской“), das bei „Sevmash“ eine tiefgreifende Modernisierung durchlief und für die Erprobungen des neuesten seegestützten Raketenkomplex „Bulava“ („Булава“) ausgerüstet wurde.

Hier ist die heute veröffentlichte Meldung nachzulesen: http://tass.ru/obschestvo/2776567



Nur als Erklärung: der Begriff „Akula“ („Акула“) steht hier nicht für die NATO-Bezeichnung der Klasse, sondern für die dem Projekt 941 in der russischen Seekriegsflotte verliehene Chiffre-Bezeichnung des Projekts.

Was tatsächlich im Park „Patriot“ aufgestellt wird, werden wir noch sehen...



Bis dann,


Kaschube_29 (Axel)

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Re: Wird TK-208 DMITRIY DONSKOY verschrottet??
« Antwort #20 am: 07 April 2017, 22:05:06 »
Moin Moin,

Totgesagte leben (manchmal) noch etwas länger: in russischen Marinekreisen wird offen über die geplante Teilnahme des größten Atomunterseebootes der Welt, der "Dmitriy Donskoy" ("Дмитрий Донской" [Projekt 941, NATO-Bezeichnung: "Typhoon"-Klasse]) an der Marineparade zum Tag der russischen Seekriegsflotte (wird traditonell immer am letzten Sonntag im Monat Juli begangen, dieses Jahr also am 30.Juli 2017) auf der Newa in Sankt-Petersburg geschrieben.

Das wäre dann der erste Aufenthalt eines Atom-U-Bootes dieser Klasse in der Ostsee.

Dazu muß dieser Koloß aber natürlich erst einmal durch die Ostseezugänge laufen...



De facto ist diese Atomunterseeboot kein Teil der atomaren Abschreckungstriade mehr; von den ballistischen Feststoffraketen, die ursprünglich die Hauptbewaffnung darstellten, gibt es keine mehr und werden auch keine mehr gebaut; von den Startschächten sind nur zwei für den Einsatz der neuen ballistischen Interkontinentalrakete "Bulava" ("Булава") umgerüstet worden.

Faktisch ist dies nur noch ein (Ersatz-)Erprobungsträger für die ballistischen Interkontinentalraketen "Bulava" ("Булава").

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)
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Re: Wird TK-208 DMITRIY DONSKOY verschrottet??
« Antwort #21 am: 21 Januar 2021, 12:27:27 »
Moin Moin,

Totgesagte leben (meistens) noch länger, aber nicht ewig; bezüglich des weiteren Schicksals der letzten aktiven Einheit des Projekts 941 „Akula“ (NATO-Einstufung: „Typhoon“-Klasse), der „Dmitriy Donskoy“ („Дмитрий Донской“) wurde kürzlich eine aktuelle Meldung veröffentlicht:

Quelle tass.ru vom Donnerstag, den 14.Januar 2020 (14.37):

Die „Dmitry Donskoy“ („Дмитрий Донской“) wird frühestens in fünf Jahren aus dem Bestand der Seekriegsflotte herausgenommen

Moskau, 14.Januar – TASS. Der strategische Raketen-Unterwasserkreuzer „Dmitriy Donskoy“ („Дмитрий Донской“) des Projekts 941 (Chiffre „Akula“ [„Акула“]) kann frühestens in fünf Jahren aus dem Bestand der russischen Seekriegsflotte herausgenommen werden. Dies teilte am Donnerstag gegenüber der TASS eine Quelle aus den Staatlichen Strukturen im Norden Rußlands mit.

„Für das Jahr 2021 sind Gefechtsausbildungsmaßnahmen mit dem Kreuzer eingeplant. Die Streichung des Raketenträgers ist eine Frage in mindestens fünf Jahren“, sagte der Gesprächspartner gegenüber der Agentur.

Zuvor hatte der Leiter von „Sevmash“ Michail Budnitschenko in einem Interview der Wertzeitung „Zavod“ die Unterzeichnung von einem Vertrag über den Bau von zwei weiteren strategischen Raketenträgern des Projekts 955A (Chiffre „Borey-A“) mitgeteilt, von denen einer den Namen „Dmitriy Donskoy“ („Дмитрий Донской“) erhält. Nach Aussage des Gesprächspartners der TASS dauert der Bauzyklus von derartigen Unterseebooten vom Zeitpunkt der Kiellegung 7 – 8 Jahre.

Bis vor kurzer Zeit hielt man die „Dmitriy Donskoy“ („Дмитрий Донской“) für das größte Unterseeboot in der Welt. Nun wird das die Erprobungen durchlaufende Spezial-Unterseeboot „Belgorod“ („Белгород“), das Träger der atomaren Supertorpedos „Poseydon“ („Посейдон“) ist, für das größte U-Boot gehalten.

Die „Dmitriy Donskoy“ („Дмитрий Донской“) wurde im September 1980 zu Wasser gelassen und ging im Dezember 1981 in den Bestand der Seekriegsflotte der UdSSR ein. Die anfängliche Hauptbewaffnung des Raketenträgers waren 20 ballistische Interkontinentalraketen des Komplexes „D-19“. Im Jahre 2002 wurde eine Modernisierung entsprechend des Projekts 941UM abgeschlossen, wonach er für die Erprobungen der ballistischen Interkontinentalrakete „Bulava“ („Булава“) eingesetzt wurde.

Hier ist diese Meldung nachzulesen: https://tass.ru/armiya-i-opk/10460607


Aber auch hier ist zu vermerken: der Countdown für die Ausserdienststellung der  „Dmitriy Donskoy“ („Дмитрий Донской“) läuft unaufhaltsam.

Bis dann,

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