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Modernisierung der russischen atomaren Raketenkreuzer

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der erste:
Auch, aber nicht nur. Hauptsächlich wird es wohl darum gehen, das Schiff vor dem Untergehen zu bewahren. Also Schiffssicherungsaufgaben und verhindern, das Teile gestohlen werden.

hillus:
Melde mich doch noch einmal!

Der Kreuzer ADMIRAL LAZAREV wird bis 2016 verschrottet
•Text: www.topwar.ru

Die Modernisierung des zweiten der vier TARKR des Projektes der 1144 ORLAN (deutsch - "Seeadler"), der schwere atomare Raketenkreuzer ADMIRAL LAZAREV ist nicht geplant, sonder er wird verschrottet, wie "Interfax" im Hauptstab der Seekriegsflotte erfuhr.
«Die Lösung über eine Rückführung in den Bestand des atomaren Kreuzers ADMIRAL LAZAREV wird nicht gefasst. Allem Anschein soll das Schiff nun im folgenden Jahr verwerten werden, wurde der Agentur mitgeteilt. Da dazu üblich ist, ein offiziellen Dokumentes zu verfassen, wird erwartet, dass es bis zum Ende d. J. erscheinen wird», – wurde ergänzt.
Der Gesprächspartner des Hauptstabes teilte weiter mit, "das Schiff ist veraltet und physisch und moralisch abgenutzt, deshalb ist es nicht unreal, auf eine Wiederherstellung der technischen Bereitschaft noch mehr als ein Jahre zu warten. Außerdem sei es sehr problematisch, den atomaren Kreuzer aus dem Fernen Osten nach Sewerodwinsk zu verlegen. Die regionalen Schiffsreparaturunternehmen werden zur Wiederherstellung eines Schiffes solch großer Wasserverdrängung auch in den nächsten fünf Jahren nicht fertig sein", bemerkt er weiter.
Der TARKR ADMIRAL LAZAREV wurde nach dem Projekt 1144.2 gebaut. Er wurde 1999 aus dem Kampfbestand der Pazifikflotte herausgeführt und nach fünf Jahren waren vom Schiff die atomaren energetischen Anlagen entfernt, wonach der Kreuzer konserviert war.
Im Dezember 2014 wurde der Kreuzer einer Dockreparatur unterzogen, damit er nicht absäuft ( Ergänzung hillus). Danach wurde nichts über eine weitere Lösung verlautet.

hillus

hillus:
Moin,

einmal ein kleiner Zwischenbericht des Fortgangs der Arbeiten am TARKR ADMIRAL NAKHIMOV!


Auf dem TARKR ADMIRAL NAKHIMOV ist die Demontage der Ausrüstungen beendet

Datum: 31. August 2015
Quelle: flotprom
Die Demontagearbeiten für die Ausrüstungen und damit auch der Bewaffnung auf TARKR ADMIRAL NAKHIMOV (Projekt 11442М ) wurden beendet. Der atomar angetriebene Raketenkreuzer befindet sich derzeit zu einer umfassenden Generalüberholung und Modernisierung bei der OAO PO SEVMASH. Zur Zeit werden auch die Innenräume einer Schleifreinigung unterzogen, was von einer Spezialabteilung der Werft durchgeführt wird.
Die Reinigung des äußerlichen Schiffskörpers und der inneren Konstruktionen begann im April 2015 und soll laut dem Zeitplan im laufenden Jahr enden. Das Schleifmittel, das unter Druck aufgespritzt wird, ermöglicht die Metalloberflächen und die Korosionsstellen zu reinigen, damit die unterschiedlichen Stufen der Defekte und der Korrosion bestimmt werden können. Weiterhin werden derzeit in Zusammenarbeit mit Konstruktionsbüros Lösungen zur Reparatur oder den notwendigen Ersatz dieser oder jener Konstruktionen gesucht.
Parallel wird die Einkaufskampagne geführt. Die OAO PO SEVMASH bereitet zusammen mit der OAO NORD-Konstruktionsbüro die Dokumente aus, die im Voraus es ermöglichen sollen, die Ausrüstungen mit einem langwierigen Zyklus der Herstellung zu bestellen.
Der TARKR ADMIRAL NAKHIMOV war zur Reparatur und Modernisierung bei SEVMASH am 14. August 1999 eingetroffen. Aber erst im September 2008 war die Ausladung des abgearbeiteten nuklearen Brennstoffes von Bord des Kreuzers durchgeführt. Am 13. Juni 2013 hat die OAO PO SEVMASH den Vertrag mit dem Verteidigungsministerium der Russischen Föderation zur Reparatur und Modernisierung des Schiffes abgeschlossen. Am 24. Oktober 2014 wurde dann das Schiff ins Dock des Unternehmens eingebracht. Die Rückführung des Schiffes in den Kampfbestand der Flotte wird bis 2018 geplant.

Bis bald!

hillus

Kaschube_29:
Moin Moin,

während der eine Kreuzer modernisiert wird („Admiral Nakhimov“ [„Aдмирал Нахимов“]), geht es bei einem anderen Vertreter dieser Klasse langsam an das Eingemachte: die Vorarbeiten zum Verschrotten des Typschiffs der Klasse gehen langsam weiter, wie hier berichtet wurde:

Quelle tass.ru vom Freitag, den 18.März 2016 (15.50):

„Zvezdochka“ entlädt den Kernbrennstoff vom gestrichenen Kreuzer „Kirov“ („Киров“) mit italienischen Mitteln

Archangelsk, 18.März – TASS-Korrespondent Wladimir Anufrijew (Владимир Ануфриев). Die Verteidigungs-Schiffswerft „Schiffsinstandsetzungszentrum «Zvezdochka»“  in Sewerodwinsk entlädt in diesem Jahr mit italienischen Mitteln den abgearbeiteten Kernbrennstoff aus einem aus der Nutzung genommenen größten Kriegsschiffe der nationalen Überwasserflotte, den schweren Atom-Raketenkreuzer (TARK)  „Kirov“ („Киров“) . Dies teilte am Freitag dem TASS-Korrespondenten der offizielle Vertreter des Werks Jewgenij Gladyschew (Евгений Гладышев) mit.

„«Zvezdochka» wird bis Ende des Jahres die Entladung des abgearbeiteten Kernbrennstoffs aus den Reaktoren des Atomkreuzers durchführen, der früher als «Kirov» («Киров»), dann «Admiral Ushakov» («Адмирал Ушаков») bezeichnet wurde und nun unter der Nummer 090 geführt wird“, sagte Gladyschew. Er präzisierte, dass das „Werk zwei Verträge unterschrieb, nach denen «Rosatom»  die Vorbereitung zur Entladung finanziert, während die direkten Arbeiten zur Entladung der Reaktoren von Italien finanziert wird.“ Die Summe der Verträge wurde nicht genannt. „Das technologische wissenschaftliche Forschungs- und Entwurfsbüro «Onega»  (Sewerodwinsk) erarbeitet das Projekt der Verwertung des Kriegsschiffsrumpfs. Wenn dieses Projekt fertig ist, wird «Rosatom» eine Ausschreibung zur Durchführung der Arbeiten zur Verschrottung des Kreuzers veröffentlichen“, erklärte der „Zvezdochka“-Vertreter.

Am 9.Oktober 2015 wurde in der Staatlichen Holding „Rosatom“ ein internationaler Vertrag zur Entladung des abgearbeiteten Kernbrennstoffs aus den Reaktoren des gestrichenen schweren Atom-Raketenkreuzers „Kirov“ („Киров“) veröffentlicht. Er wurde im Rahmen der Vereinbarung zwischen den Regierungen der Russischen Föderation und Italiens über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Verwertung von russischen Atomunterseebooten, die aus dem Bestand der Seekriegsflotte herausgenommen wurden, als auch der Sicherheit beim Umgang mit radioaktiven Abfällen und abgearbeitetem Kernbrennstoff vom 5.November 2003 geschlossen.

Der Kreuzer traf im Jahre 1997 bei „Zvezdochka“ zur Instandsetzung ein. Aber die Arbeiten zur Wiederherstellung des Kreuzers haben nicht begonnen; er wurde aus dem Gefechtsbestand der Seekriegsflotte herausgenommen und lieft bis jetzt ain der Werft an der Pier. Seine Reaktoren sind abgeschaltet, die gesamte Außenbordarmatur ist hermetisiert worden und die Schiffssicherung des Kriegsschiffs wird von einer reduzierten Besatzung der Nordflotte aufrechterhalten. Seit dem Bau im Jahre 1980 wurde aus den Reaktoren des Kreuzers der Kernbrennstoff nicht entladen. Nach Expertenmeinung wird die Verwertung des schweren Atom-Raketenkreuzers fast zehnmal teurer werden, als die Demontage des größten Atomunterseebootes, weil die Technologie und Erfahrung der Verwertung von derartigen Schiffen in Rußland noch nicht vorliegt.

Der schwere Atom-Raketenkreuzer „Admiral Ushakov“ („Адмирал Ушаков“), der bis zum Mai 1992 „Kirov“ („Киров“) hieß, wurde auf dem Baltischen Werk in Sankt-Petersburg im Jahre 1980 gebaut. Seit dem Jahre 1990 benötigt das Kriegsschiff eine Instandsetzung und war an Seefahrten nicht mehr beteiligt. Entsprechend den Angaben aus offenen Quellen hat ein Kreuzer des Projekts 1144 „Orlan“ („Орлан“) eine Länge von 251 m, eine Wasserverdrängung von 24.500 t; die Antriebsanlage besteht aus zwei Kernreaktoren mit einer Gesamtleistung von 600 Megawatt. Insgesamt wurden vier Kriegsschiffe dieses Projekts gebaut. Im Gefechtsbestand verblieben nur zwei von ihnen: die „Admiral Nakhimov“ („Адмирал Нахимов“) mit dem Baujahr 1989, die sich seit dem Jahre 1999 in der Instandsetzung auf der Sewerodwinsker Werft „Sevmash“ befindet und die „Petr Velikiy“ („Пётр Великий“), das Flaggschiff der Nordflotte, die im Jahre 1996 gebaut wurde.

Hier ist diese Meldung nachzulesen: http://tass.ru/armiya-i-opk/2751988



Nun ist anscheinend Italien an der Reihe, bei der Beseitigung von Atommüll in Russland sich aktiv zu beteiligen.

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)

RonnyM:
...daraus kann man schließen, dass die Finanzierung der westlichen Staaten in dieser Maßnahme nicht unter das Embargo fallen... :?

Grüße Ronny

PS Find`ich gut.

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