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Autor Thema: „maritime“ Straßenbegrenzung  (Gelesen 293 mal)

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Offline olpe

  • Kapitän zur See
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  • Beiträge: 2591
„maritime“ Straßenbegrenzung
« am: 16 Februar 2021, 17:55:52 »
Hallo,
ein Bekannter sandte mir unten stehende Bilder zu (die Genehmigung zu Veröffentlichung liegt mir vor). Er hatte sie vor vielen Jahren bei einer Fahrt quer durch M-V in bzw. bei der Kleinstadt Gnoien --/>/> klick gemacht, auf der Bundesstrasse 110 – mehr wußte er nicht mehr. Es handelt sich hierbei möglicherweise um Übungs-Grundminen, die „strammstehend“ an einer Nebenstrasse zu einem Schrottplatz aufgestellt wurden.
Erste Recherchen haben ergeben, dass es sich wohl um einen Recyclinghof zwischen Gnoien und dem westlich davon gelegenen Dorf Gross Nieköhr handeln könnte.
Die Fragen sind nun: woher kamen die Grundminen? Eine Variante wäre aus einem Marine-Munitionslager im Umfeld ... und: sind die Übungsminen verschrottet worden?
Weiß jemand mehr?
Grüsse
OLPE

Offline bettika61

  • Boardinventar
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  • Beiträge: 5379
Re: „maritime“ Straßenbegrenzung
« Antwort #1 am: 16 Februar 2021, 19:51:33 »
Hallo Olaf,
Als Rechercheansatz:
Den Schrottplatz Filsinger gibts noch
https://web2.cylex.de/firma-home/filsinger-schrotthandel-und-recycling-gmbh-74115.html
Gehört heute  zu Ziems Recycling http://web2.cylex.de/reviews/viewcompanywebsite.aspx?firmaName=ziems+recycling+gmbh&companyId=7137971

Militärisch gabs in Gnoien nur die Luftwaffe
https://www.mil-airfields.de/deutschland/flugplatz-feldflugplatz-gnoien-warbelow.htm
Flugplatz geschlossen, Gelände wird (wurde) von der Bundeswehr als Friedensausbildungsstellung (FAUST) der Flugabwehrraketengruppe 24 (FlaRakGrp 24) genutzt.

Konnte man die Übungsminen auch vom Flugzeug werfen?

Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline olpe

  • Kapitän zur See
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  • Beiträge: 2591
Re: „maritime“ Straßenbegrenzung
« Antwort #2 am: 17 Februar 2021, 09:45:52 »
Hallo Beate,
vielen Dank für die Infos. Ich vermute, dass die zu sehenden Minen (KMD-2-500 Üb? oder MDM-2 Üb?) nicht luftabwurffähig waren bzw. der VM das flugtechnische Equipment dazu fehlte. Der Einsatz war sicher eher auf die schnellen kleinen Kampfverbände optimiert, wie Bilder aus früheren Tagen der VM Auskunft geben (siehe auch page von @parow: --/>/> klick).

In mittelbarer Nähe im Örtchen Gültz (Seltz, 40km Luftlinie Richtung Südost) befand sich das Marine-Munitionslager 18  --/>/> klick, vielleicht lagen die Minen dort?

Unten ein Schnellboot vom Projekt 68.2 HYDRA bzw. WIESEL mit voller Minenzuladung (Bild Q: Slg. OLPE; forums.airbase.ru … für die Bildersammler: --/>/> klick
Soweit.
Grüsse
OLPE