Hypothetische Szenarien > Konstruktions-Planungen

Schlachtschiff X - Form und Berechnung, angewandt

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Huszar:
Sehen wir mal, ob dieses Screenshot-Dings funzt...








mfg

alex

harold:
So, back from se mountains (und zwar früher als angedacht...)

@ lutscha:
"erstens, wie kriege ich den prism. Koeff. und sehe ich das richtig, dass ich die Werte auf den jeweiligen Seiten immer neu eingeben muss?"

...mach mal PN oder mail an formgabe[at]utanet.at mit Tabelle, und ann schaun wir uns das an, OK?

@ Alex:
nanu, 57.500 metrische Tonnen??
- du hast sie ein wenig schlanker gemacht, ihr aber einiges mehr an Tiefgang verpasst, stimmt das?
Nimm ihr mal sämtliche Bunkerinhalte runter auf ca jeweils 20% (oder gleich auf null), dann hat sie im Vorschiff gewaltig an Auftrieb... ungut für die sehr hohen Gewichte der SA.
Hast du die Version mit der vertikalen Verteilung schon? -die ist für den Schwerpunkt ziemlich aufschlussreich ... denn noch weiter nach oben kitzeln kann man die Spantkoeffizienten im Vorschiff kaum -
- sonst wird sie kippelig.

Mach mal Screenshot der Kurvenwerte für den von dir veränderten Rumpf - ich fürchte nämlich, dass die Geschwindigkeit (oder der Leistungsbedarf) da unter/über unsere Sollwerte rutschen :)

Harold

harold:
„Form & Berechnung anhand von...“, also wieder mal ein bisschen Theorie gefällig?
So zu kleinen Verbesserungen an der Rumpfform?

Wir könnten natürlich alles als „Rumpf“ bezeichnen, auch einen eingetauchten sperrigen Quader (der hätte dann so ziemlich den maximalen Widerstand bei ebenfalls sehr großer benetzter Fläche...) oder eine Halbkugel (die hätte im Verhältnis zum Volumen die geringste benetzte Fläche,  jedoch ebenfalls horrende Widerstandswerte).

Interessanter wäre schon ein eingetauchtes Halb-Ellipsoid (weil es einer Außenflächenminimierung dient),
aber Rumpf ist dies nun auch noch keiner...



Flächenminimierung? Warum?
Weil eingetauchte Fläche Widerstand generiert. In der Praxis nimmt man z.B. Paraffin- oder Teflonrümpfe für maßstäbliche Schleppversuche, weil beide Materialien so gut wie keine Adhäsion an der Oberfläche zulassen.
Ist ein Rumpf sehr stark bewachsen (so was kommt in südlicheren Meeren bald mal vor!) oder voller Buckel (sprich Nieten), dann wird die ansonsten gern vernachlässigte eingetauchte Außenfläche zum Problem.

Aber wie berechnet man diese Außenfläche?

Wenn wir unser Schiff (wieder mal...) längs in viele kleine Scheiben schneiden, so entspricht jede Scheibe einem Spant, und der hat eine definierte Abwicklungslänge unter Wasser. Würden wir diese vielen Spantabwicklungen mal dem jeweiligen Abstand zwischen ihnen (als sehr schmale Rechtecke) aufaddieren, so hätten wir die widerstandsgenerierende Fläche.

Aber wie kommen wir zur Länge des abgewickelten Spants?

Vorausgesetzt,  die Außenhaut ist so gut wie möglich an das jeweilige Volumen optimiert (also ohne konkave Linien), gibt es eine verblüffend simple Näherungsformel



also doppelte Quadratwurzel aus Spantkoeffizient, mal Summe aus Tiefgang und halber Breite.

Dies angewandt für unseren Beispielrumpf, dann zeigt sich die Unterwasserfläche graphisch (allerdings ohne „Angehänge“ = Wellenhosen, Ruder, Kielflossen, Schlingerkiele etc)



als weitere Kontrollkurve, ob unser Rumpf eher widerstandsarm oder doch zu klobig geworden ist.

Je geringer die Gesamtfläche (prozentuell verglichen mit einem Quader aus L x B x T; getauchte Außenfläche 2LT + LB ) ist, desto besser;
 je höher sie ist, verglichen mit einem Halbellipsoid (große Achse = L; kleine Achse = B gleich T/2; getauchte Außenfläche 2pLB), desto schlechter.

Kam mir grad so in den Sinn, damit unsere Rumpf-Veränderer auch noch diesen Parameter einrechnen können.

Harold

Huszar:
Hallo, Harold!

Hier die Kurven:





Bei Abteilung 1 hab ich 80 Tonnen für den Bugüberhang reingepackt. Kommt mir aber etwas wenig vor... allzuviele "feste" GEwichte kenn ich nicht, die im Bug untergebrach werden könnten  :oops:
37m Breite ist - glaube ich - noch im Ramen des Möglichen. 10,5 Meter Tiefgang bei Vollausrüstung ebenfalls.

mal sehn


mfg

alex

harold:
Servus Alex!

Mach ihr mal bei 4 ein wenig mehr Breite, und bei 5 ein bissi weniger ...
... und in 2 könnte sie dann etwa 30 t mehr bunkern.
Gewichte in 1?  Anker.

Harold

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