Captain Hans
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Name: Hans Werner Schleiter Ort: Grecia
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« am: 17 Juli 2009, 18:46:32 » |
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Immer häufiger werden in der Seefahrt und vor allen Dingen in der Marine Kombinations-Antriebe eingesetzt d. h. Kombinationen aus mittelschnellen Dieseln, Dampf-und Gasturbinen sowie Diesel-Elektro und Nuklear. Habe im Folgenden versucht die verschiedenen Kombinationen darzustellen Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Bei Ausfällen einzelner Gruppen bleibt immer noch ein Restantrieb vorhanden. Wenn benötigt können riesige Zusatzleistungen zugeschaltet werden während eine ökonomische Marschfahrt mit gewaltig reduzierter Emission mit einzelnen Gruppen gegeben ist. Bei nuklearer Dampferzeugung durch Reaktoren ist natürlich eine fast unbegrenzte Reichweite erreichbar. Schematas kombinierter Diesel /Gas- und Dampf Turbinen Antriebe Kommen Dampfturbinen ins Spiel kann der Dampf natürlich über Kessel- oder nukleare Anlagen erzeugt werden       Ein Antrieb solcher Art auf einer Fregatte http://wapedia.mobi/en/K%C3%B6ln_class_frigateDas Prinzip des nuklearen Antriebs auf amerikanischen Kriegschiffen http://www.fas.org/man/do...sys/ship/eng/reactor.htmlder anschliessende sehr umfangreiche link behandelt die Grundlagen des Reaktorbaus sowie den weltweiten Einsatz von Nuklear Antrieben auf Schiffen. Er gibt aber auch Auskunft über die vielen Nuklear Schiffstypen der US Navy – ich fand ihn sehr interessant. https://netfiles.uiuc.edu...20Marine%20Propulsion.pdfDie immer steigenden Ölpreise und die Verknappung des Öls machen den nuklear Antrieb auch für Frachtschiffe wieder interessanter- fragt sich nur, wie es bei Unfällen und Kollisionen aussieht? Anschließend ein Artikel, der sich mit diesem Thema befasst: http://www.atomicengines.com/Ship_paper.htmlund hier noch ein Artikel der die Problematik schön beschreibt http://www.globalsecurity...ship/systems/reactor.htmlFür zuküntige Antriebe wird natürlich die Brennstoffzelle (kein Öl mehr nötig) höchst interessant. Um aber große Schiffe damit antreiben zu können wird noch Jahrzehnte dauern. Die Brennstofzelle als Alternative: http://www.spiegel.de/wir...t/0,1518,569312-3,00.htmlBrennstoffzelle der „Alsterwasser“ (130 PS) hoffe es war interessant für einige Mitglieder Beste Grüße Hans
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Balu der Baer
Seekadett
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« Antwort #1 am: 17 Juli 2009, 19:52:47 » |
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Hallo Hans , seht Interresant  aber eine Frage hätte ich noch. Leider ist der ganze Text in Englisch. Und da bin ich nicht ganz sattelfest..... (4 Jahre Hauptschulenglisch) Nuklearer Antrieb bei zivilen Schiffen??? gibt es das , darf das sein, wer kontrolliert das, wer darf denn so was haben ??  gruß von den Bären
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versuch`s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit.....
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Captain Hans
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Name: Hans Werner Schleiter Ort: Grecia
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« Antwort #2 am: 18 Juli 2009, 00:22:43 » |
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@Hallo ihr Bären Nuklear Antriebe bei Handelschiffen gibt es nicht mehr, nur noch bei Eisbrechern. Für ein nuklear getriebenes Schiff haftet der jeweilige Flaggenstaat. Kein Seeversicherer versichert ein nuklear getriebenes Schiff. Bei Kriegschiffen haftet natürlich der Staat. Ob der dann bezahlt ist ne 2. Frage. Die "Otto Hahn" (50/ 60er Jahre) war unser einziges nuklear getriebes schiff. Es konnte zwar Ladung mitnehmen war aber zur Hauptsache ein Forschungsschiff mit 50 Wissenschaftler an Bord. http://en.wikipedia.org/wiki/Otto_Hahn_(ship) Die USA hatten die "Savannah" http://de.wikipedia.org/wiki/NS_SavannahDie Russen hatten als erstes den Eisbrecher "Lenin" http://en.wikipedia.org/w...Lenin_(nuclear_icebreaker) Die Japaner hatten auch ein Versuchsschiff die "Mutsu" http://de.wikipedia.org/wiki/Mutsu_(Schiff) Wenn aber Erdöl das Barrel wieder 200 US$ kosten wird, oder auch das Öl langsam zu Ende geht kommen natürlich nun schon wieder die Diskusionen auf , nukleare Frachtschiffe zu bauen. Sie haben fast keine Emissionen, jedoch ist die nukleare Entsorgung ein ungelöstes Problem. wie man schön in Russland in Murmansk sehen kann, wo die ganzen verseuchten russischen Atomschiffe rumliegen und vor sich hinstrahlen. Beste Grüße Hans
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« Letzte Änderung: 18 Juli 2009, 15:08:43 von Kapitän Hans »
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Albatros
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« Antwort #3 am: 18 Juli 2009, 19:50:20 » |
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Hallo Hans, schön das Du Dir die Mühe machst solche Themen immer wieder für uns verständlich darzustellen.  Gruß,  Manfred
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barco
Seekadett
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« Antwort #4 am: 18 Juli 2009, 22:00:07 » |
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@Hans, Danke!!!!! Die Gasturbinen der Köln-Klasse hatten je 36.000 PS, wovon der 7stufige Luftverdichter 24.000 PS verbrauchte, also Rest 12.000 PS. Wenn die Gasturbinen angeworfen wurden mussten wir alle E-Diesel zuschalten. Dann konnte man die Hundertmarkscheine aus dem Schornstein fliegen sehen. Durch die sehr hohe Abgastemperatur hatten wir auch mal einen Brand im Wäscheschapp. Die E-Diesel von MWM waren 16 Zyl.-V-Motoren mit Turboladern, TRHS (Turbo-Rohöl-Hochdruck-Schnellläufer). Die Generatoren brachten jeder 450 KVA, also ausreichend, um eine größere Ansiedlung mit Strom zu versorgen.  Übrigens, die Torpedorohre waren nur ein paar Monate an Bord, dann kamen die Sch...dinger wieder runter. Muss mal sehen, ob ich noch ein paar Bilder finde. Schönen Sonntag, barco http://www.fregatte-koeln.de/technik.htm
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Tri
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Name: Joerg Heine Ort: Schwäbische Alb
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« Antwort #5 am: 18 Juli 2009, 22:07:28 » |
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Hallo barco, bitte finde einige Bilder und wenn ja schreib wie oben in deinem Stil die technischen Daten dazu. Daumendrück für Bilderfind.  Grüße von der Alb Tri
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Wozu brauchen wir Bürgerrechte, wir leben doch in der EU.
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barco
Seekadett
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« Antwort #6 am: 18 Juli 2009, 22:14:15 » |
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@ Jörg, das dauert, weil die meisten Bilder habe ich verschenkt an die Kumpels, und alles ist auf Negativen. Muss ich erst entwickeln lassen. Schaun mer mal, dann sehn wir schon. 
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Captain Hans
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Name: Hans Werner Schleiter Ort: Grecia
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« Antwort #7 am: 19 Juli 2009, 15:17:00 » |
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@barco Schöne Ergänzung zu meinem Artikel - Danke  Wär natürlich toll wenn du die Bilder finden könntest und dazu ein paar Daten schreiben könntest. Mit Gas-Turbinen habe ich so gut wie keine Erfahrungen deshalb wäre es schön wenn du noch etwas mehr dazu schreiben könntest.. Beste Grüße Hans
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Big A
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« Antwort #8 am: 20 Juli 2009, 21:05:17 » |
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@barco War selbst auf einer "Köln"-Klasse, der 225 "Braunschweig", der einzigen mit Escher-Wyss- Verstellpropeller statt KaMeWa. Aber die Hitze bei Turbinenbetrieb kenne ich auch noch, wenn die Dinger denn mal angeschmissen wurdn (drei Wochen vorher Antrag an STO, wenn es denn recht wäre und keine Mühe machen würde...  ) Aber schön waren sie doch, die alten Teile, und die anfällige Maschinenanlage hat mir mal drei Wochen Dock in Boston eingebracht, das war echt haaart  für Leber und Geldbeutel Axel
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If you want to kick the tiger in his ass you'd better have a plan for dealing with his teeth... Sometimes it is entirely appropriate to kill a fly with a sledge-hammer.
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barco
Seekadett
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Ort: Kiel-Wik
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« Antwort #9 am: 20 Juli 2009, 22:11:45 » |
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Morgengrauen in 2 Z 0: Und für sowas musstet ihr bis Boston?   Prost, barco
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Big A
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« Antwort #10 am: 21 Juli 2009, 20:48:41 » |
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neee, erst auf die Bermudas, dann nach New York zur Feier von 100 Jahre Freiheitsstatue und dann auf der Rückfahrt "Maschin kapuuut" und retour nach Boston, das Leben kann echt grausam sein  Axel
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Tostan
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« Antwort #11 am: 20 Dezember 2009, 20:22:46 » |
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Hallo, Nuklear Antriebe bei Handelschiffen gibt es nicht mehr, nur noch bei Eisbrechern.
Nicht ganz, meines Wissens nach. In Russland gibts alles  Die haben auch noch ein nuklear betriebenes Containerschiff, die Sewmorput. Tostan
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Urs Hessling
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« Antwort #12 am: 20 Dezember 2009, 21:43:26 » |
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Hi, Kapitän Hans Die "Otto Hahn" (60er/70er Jahre) war unser einziges nuklear getriebes Schiff. Es konnte zwar Ladung mitnehmen war aber zur Hauptsache ein Forschungsschiff mit 50 Wissenschaftler an Bord.
Zur Otto Hahn möchte ich den Kapitän vorstellen, der vielen nicht unbekannt sein dürfte. http://images.google.de/i...hl%3Dde%26sa%3DX%26um%3D1Sein Handling der "Inga Bastian" 1959 muß wirklich allererster Güte gewesen sein. Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
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olpe
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« Antwort #13 am: 21 Dezember 2009, 00:24:21 » |
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Nuklear Antriebe bei Handelschiffen gibt es nicht mehr, nur noch bei Eisbrechern. Nicht ganz, meines Wissens nach. In Russland gibts alles  Die haben auch noch ein nuklear betriebenes Containerschiff, die Sewmorput. Hallo, ein interessantes Thema. Das von Tostan genannte russische Schiff ist ein nukleargetriebener LASH-carrier, die genannte "SEVMORPUT". Ich habe dieses 2001 bei einer Fahrt auf dem Kola-Fjord bei den Anlegeplätzen der Nuklearschiffe 'Atomflot' im nördlichen Murmansk selbst gesehen - beeindruckend, neben den dort liegenden Atom-Eisbrechern. Die "SEVMORPUT" ist wieder in Fahrt gebracht worden und läuft die nördlichen Häfen an (Dudinka u.a.). Vor Kurzem lief eine Reportage im TV. Auch nicht uninteressant: die vier russischen Atom-Kreuzer vom Projekt 1144 ORLAN (NATO: CG der KIROV-Klasse), von denen sich ja z.Z. nur noch die "PETR VELIKIY" (Pr. 1144.2) in der Nordflotte im aktiven Dienst befindet. Diese besitzen einen CONAS-Antrieb: combinated nuklear and steam, wobei 2 Kernreaktoren mit zwei Turbinen auf zwei Wellen wirken, unterstützt durch zwei Ölkessel - für die kurzzeitige Höchstfahrt. Unten ein Bild der "SEVMORPUT" aus farinha0.tripod.com. Grüsse OLPE
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Tostan
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« Antwort #14 am: 21 Dezember 2009, 06:08:21 » |
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Auch nicht uninteressant: die vier russischen Atom-Kreuzer vom Projekt 1144 ORLAN (NATO: CG der KIROV-Klasse), von denen sich ja z.Z. nur noch die "PETR VELIKIY" (Pr. 1144.2) in der Nordflotte im aktiven Dienst befindet. Diese besitzen einen CONAS-Antrieb: combinated nuklear and steam, wobei 2 Kernreaktoren mit zwei Turbinen auf zwei Wellen wirken, unterstützt durch zwei Ölkessel - für die kurzzeitige Höchstfahrt. Nicht nur diese, auch die "Ural", Projekt 1941 "Tuman"(Kapusta-Klasse bei der NATO). Das war ein Kommandoschiff, welches auf dem Rumpf der Kirow-Klasse basiert. http://pvo.guns.ru/book/granit/ural.htm. 1989 an die Flotte übergeben und schon 2001 außer Dienst gestellt. Interessant ist, was der Grund dafür war. Nur die Ausfallsicherheit? Oder spielte das Gewicht/der Platz eine Rolle? (Zusätzliche/größere Kernreaktoren sind ja schwerer und umfangreicher als konventionelle Dampfkessel)
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