Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Die Bismarck 1:100 mit Dampfturbine  (Gelesen 11303 mal)
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turbine
Bootsmann
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« Antwort #45 am: 16 August 2010, 21:26:42 »

Hallo Modellbau-Freunde.
Ich war bisher Leser und habe mich nun registriert, um ggf. turbine (Reiner) etwas zu unterstützen.
Er nannte mich in der Antwort 35 seinen "Turbinenchef". Vielleicht weil ich schon so alt bin.
Später mehr über mich.
Gruß Georg

Hallo Georg Matrose gruesst........stell doch Dein Licht nicht unter den Scheffel cheesy.........ganz sicher ist: ohne Dich hätte ich mein Projekt
schon längst an den Nagel gehängt
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Güße von der Alb ra......Reiner
turbine
Bootsmann
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« Antwort #46 am: 16 August 2010, 21:34:21 »

Hallo turbine,

nutze ja auch den Firefox. Ich glaube es liegt an der Auflösung und am .jpg Format, das vermatscht die Schrift stärker im Vergleich zu z.B. .png oder .tif.  Ich schau mal bei se gray fleet nach !

TM

.....an der Auflösung lag es nur ca 27 k rolleyes, hoffe. dass die Grafik von Georg jetzt besser sichtbar ist
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Güße von der Alb ra......Reiner
torpedo mixer
Fähnrich
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« Antwort #47 am: 16 August 2010, 23:09:49 »

AK voraus !!!

jetzt paßt es - Danke !
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turbine
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« Antwort #48 am: 27 August 2010, 20:47:44 »

Der letzte Beitrag aus :"die-graue-flotte" ist hiermit kopiert, damit sind die Beiträge in etwa inhaltlich gleich.
Den Beitrag werde ich nach meinen Jahresurlaub, Ende September weiter führen.



.......der Versuchsaufbau zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit des Vorüberhitzers

Rechts der Dampfdom mit Absperrventil, Dampfausgang. Geht zum Überhitzer. nach dem Überhitzer ein Kugelventil zum Druckregeln, vor der Düse
Links dann die Messstecke mit Mano und Thermometer. Ist ein altes Betonthermometer, was ausgemustert ist. IKm Kamin steckt ein weiteres Thermometer
zur kontrolle der Rauchgastemperatur. Nach dem ersten Anheizen und erfolgter Dichtigkeitskontrolle wird die Dampfleitung isoliert.


Versuchsaufbau im Größenvergleich mit einen Euro



Leistungstest Vorüberhitzer

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Güße von der Alb ra......Reiner
Captain Hans
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« Antwort #49 am: 27 August 2010, 23:08:34 »

euer Projekt ist richtig spannend Top Top Top

viele Grüße

Hans
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turbine
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« Antwort #50 am: 31 Oktober 2010, 19:16:12 »

Hallo  Matrosen,

.......wie doch die Zeit vergeht  Nach längerer Pause, auf keinen Fall Schaffespause, melde ich mich wieder.

Habe unter anderen am Kondensator und seine Anbauteile weiter gearbeitet. Ihn zum Löten vorbereitet. Ist ja dann
der 2. Versuch---der ja nun klappen sollte

Zuerst den Dampfstutzen weiter bearbeitet. Dazu Teil 1 mittels Drehe die Rundung des Kondensatoergehäuses ausgearbeitet.
Dann Teil 2 u. 3 analog wie Teil 1 aus CU-rohr getrieben. Wichtig ist dabei: immer wieder ausglühen! ---Hat einigen "Schrott"
gegeben. Die Teile 2 u. 3 werden später noch miteinander verlötet und an der Turbine angeflanscht. Die Verbindung mit Teil Nr. 1
wird durch einen Gummischlauch erreicht. Aus diesen Grund musste an dem Stutzenteil Nr. 1 noch eine Wulst hart angelötet werden.
Bei der Gestaltung/Formung des Dampfstutzens war wichtig darauf zu achten, dass er später mit leichten Gefälle vom Gehäuse der
abgeht. Grund ist ein Vermeiden von Kondensatansammlung im unteren Gehäuseteil der Turbine, besonders beim Anfahren.

Bild1:Rundung in der Drehe an Gehäuse angepasst---Dazu Ersatzghäuse um die Stärke einer Lage Teppichklebband und eine Lage Schleifpapier abgedreht

Bild2:Das Ergebnis kann sich sehen lassen Smiley

Bild3:Teil 2 und 3 vorgefertigt

Bild4:Fertig. Es fehlen noch die Wulst, Richtung Teil1 und der Flansch in Richtung Turbine

Bild5:Teil 1 hat seine Wulst

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« Antwort #51 am: 31 Oktober 2010, 19:25:47 »

..........Der Kondensator braucht ja irgendwie Füße  cool
Mit dieser Ausführung soll eine schnelle Montage/Demontage erreicht werden. Da ja der Kondensator mit Kühlwasser aus dem Teich/See/Gewässer
durchflutet wird. Da ist scon mit einer gewissen Verschmutzung zu rechnen. Weiterhin mussten die Dampfleitbleche gefertigt werden. Sie sollen eine gleichmäßigere Durchströmung des Kondesators sicherstellen.
zum Vergleich mit einen EURO fotografiert.Des Weiteren waren noch die 2 Luftabsauganschlüsse einzulöten. Durch die Absaugung der Luft im Kondensator soll ein besserer Wärmeaustausch zwischen den kühlwasserrohren und dem Dampf erzielt werden.Und natürlich das Kondensatableitungsrohr war nicht zu vergessen. Alles wurde noch hart gelötet. Der Rest, wie die Kühlwasserrohre, der Dampfstutzen und die Wasserplatten werden in einen Zug weich verlötet.

Bild1:Fertige Füße, sind nur zur besseren Herstellung auf ein MS-Blech aufgeschraubt

Bild2:Die Dampfleitbleche auf 2 2 mm MS Stangen aufgelötet

Bild3:Lage der Dampfleitbleche im Dampfstutzen, der Stutzen wird nur durch Klebeband gehalten

Bild4:Kondensatableitrohr und 2 Luftabsaugungen hart eingelötet, die Flansche sind aus Rotguß gefertigt

Bild5:Ansicht von Innen

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« Antwort #52 am: 31 Oktober 2010, 19:29:30 »

.........die letzten beiden Bilder

Die 98 Kühlwasserrohre sind einseitig aufgeweitet und entgradet.
Das 2. Bild zeigt die vier versuchsweise eingesteckten Rohre--Lötspalt ist groß genug.

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« Antwort #53 am: 09 November 2010, 21:42:04 »

Hallo  Matrosen,

Am letzten WE habe ich mir einen Ruck gegeben, mich getraut, den Kondesator fertig zu löten.
Habe die "Angelegenheit" eine Weile immer wieder raus geschoben, hatte schon Bammel, dass Teil wieder zu verhauen 

Aber nein, es hatt geklappt. die Löttechnik auf Georgs Rat geändert: Das Ergebnis kann sich sehen lassen

Grüße..... Reiner

1.Bild:-Alle Teile vor dem Löten nochmals gefrischt und mit Weichlötpaste versehen
2.bild.-Zuerst die Dampfleitbleche eingesetzt und verschraubt. Mit einer Gewindestange die Wasserplatten zusätzlich gesichert und die      Kühlwasserrohre mit Hilfe von Lötdraht eingefädelt. Die andere Seite der Kühlwasserrohre mit dem Körner angestaucht und mit der Ständerbohrmaschine aufgeweitet

3.Bild:-Alle Teile zusammen gefügt, auch den Dampfstutzen gegen verrutschen mit Bindedraht gesich
4.Bild:-Fertig gelötet, der kondensator mit den beiden Kammerböden
5.Bild:-Blick in den Dampfstutzen, deutlich die Dampfleitbleche zu erkennen

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« Antwort #54 am: 09 November 2010, 21:44:03 »

Zum Schluß noch der Lötplatz

Grüße.....Reiner

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« Antwort #55 am: 09 November 2010, 21:53:55 »

Hallo Reiner

gratuliere das sieht super aus - ich bewundere dein Engagement und deine Geduld Top Top

liebe Grüße

Hans
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« Antwort #56 am: 10 November 2010, 08:24:07 »


Respekt, vor soviel handwerkliches Können !!  Top
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« Antwort #57 am: 08 Januar 2011, 11:59:09 »

Hallo Matrosen, möchte mich mal wieder melden cheesy
.....gestern habe ich dem Kondensator die beiden Anschlußflansche für das kühlwasser verpasst. Er ist somit soweit fertiggestellt. Es fehlen noch die beiden Dichtungen zwischen Wasserplatten und Abschlußdeckel, sowie ein paar "geschickte" Schrauben. Finde die Inbusschrauben nicht so schön. Das Kondensatableitrohr wird später noch auf die richtige Länge gebracht.

Die 3 Bilder zeigen den kompletten Kondensator


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« Antwort #58 am: 08 Januar 2011, 14:07:02 »

Hallo Reiner

das sieht ja richtig perfekt aus - meine Hochachtung Top Top


viele Grüße

Hans
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« Antwort #59 am: 08 Januar 2011, 20:53:25 »

.....noch etwas von der Bismarck-Werft. Ganz frisch. Der Lötbrenner ist noch warm   grin
Habe mir den Speisewasser/Kondensattank mal vorgenommen. Er ist Wasserbehälter und Grundplatte in Einen. Auf ihm wird der Kondensator, die Turbine und der Reservetank Platz finden. Im flachen Teil wird die Dampfspeisepumpe und die kühlwasserpumpe montiert. Somit kann ich die ganze Anlage aus dem Rumpf entnehmen. Ermöglicht außerhalb des Rumpfes Reparaturen, Tests usw. durchführen. Das Gleiche ist mit dem Dampferzeuger vorgesehen.

Bei dem Hartlöten hat sich das Blech sehr stark verformt. Um der Sache entgegen zu wirken, habe ich versucht die Teile nur durch Hartlötung zu heften. Habe die Erfahrung gemacht, dass ich jede Lötstelle kalt werden lassen musste und konnte dann erst wieder den nächsten Hefter löten. Somit habe ich einen geringen Verzug erreicht. Dann die zu lötenden Nähte mit kleinen Kegelfräser und kugelfräser gefrischt, mit Lötpaste(Fittingspaste) bestrichen. Mittels Lötlampe unter Verwendung von Lötzinn 1,0 mm weichgelötet. Zum Schluß die Lötnähte verschliffen. Zum Schluß soll der Tank noch gesandelt werden. Gibt eine schönere Oberfläche.

Die Bilder zeigen die Vorgehensweise in der Reihenfolge vom Material zum fertigen Tank. Das halbrunde Teil mittig ist für den Einbau eines Regelventils und Be-und Entlüftung vorgesehen. Der kurze Stutzen mit Flansch ist die Speisewasserentnahmestelle zur Dampfpumpe.

Noch ein paar Daten:
Länge des Tankes 290 mm
max.Breite des Tankes 210 mm
ges. Länge (Tank+ flacher Teil) 440 mm
Tankhöhe 25 mm
Fassungsvermögen Tank 1200 ml

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