Hallo Freunde,
nachdem ich probiert und probiert habe, bin ich zu keinem "ordntlichen" Ergebnis gekommen.
Irgendwie ging es so nicht weiter und ich habe auch nicht viel Zeit mehr investiert. Die Flächen zwischen den Spanten waren nicht tangential und außerdem waren nicht alle Flächen und Konturen zu 100% geschlossen und teilweise waren auch Überlappungen zu erkennen. Um einen gefrästen Rumpf zu bekommen, sind diese Dinge jedoch sehr hinderlich, um nicht zu sagen: Einen Rumpf unter diesen Vorraussetzungen zu fräsen ist unmöglich!
Aber...
Das konnte es ja nicht gewesen sein. Inzwischen habe ich ja auch diverse Anfragen bekommen. Einige davon auch aus diesem Forum.
Gefordert wird eine Rumpfvorlage, welche ohne Schwierigkeiten beliebig skalierbar ist ( 1:700; 1:350; 1:200; 1:100; 1:48, dies sind nur Beispiele)! Ausserdem sollte die Vorlage dem üblichen Perfektionismus genügen. Mein eigener Ehrgeiz sagt mir: Jo, mein Rumpf aus GFK ist nicht schlecht, ich weiß aber auch um seine Schwächen.
Was also tun?
Da wusste ich lange keine Antwort drauf, aber nun gehts endlich weiter.
In einer Zeitschrift (PM-Magazin) habe ich die Vorschau zu einem Artikel gesehen. Gezeigt werden sollte dort die HSVA, die Hamburgische Schiffbau Versuchsanstalt. Es wurde kurz beschrieben, was die dort so machen und meine Neugier war geweckt. hamburg ist ja bloß nen Katzensprung für mich.
http://www.hsva.de/Ich habe also einfach mal angerufen und mit Herrn Kohlmetz der CAD-Abteilung telefoniert und mein Anliegen geschildert. Fragen kostet ja nix. Wir haben also ein en Termin gemacht und am Freitag war ich dort. So gegen 12:00 Uhr bin ich dort angekommen, pünktlich zur Feierabend Zeit zum Wochenende, deshalb gab es bei der kurzen Führung auch nicht viel zu sehen. Ich denke ich werde später einen separaten Thread eröffnen und berichten, aber weiter zum Rumpf...
Herr Kohlmetz hat mir dann erst mal am Rechner gezeigt was alles so geht und ich habe vorgestellt, was ich so habe. Der Profi hat mir erst mal versichert, dass meine Arbeit gar nicht so schlecht war, hat mir aber auch genau die Schwächen aufgezeigt.
Wie sind wir verblieben?
Ich werde spezielle datensätze aus den alten Plänen zur Verfügung stellen und Herr Kohlmetz wird mir ein 3D-Modell auf dem Rechner zaubern, welches vorerst in 1:1 gezeichnet wird. Das Programm, dass zur Anwendung kommt heisst "NAPA".
Leider natürlich nicht umsonst, aber auch nciht zu teuer. Vielleicht besteht ja später interesse und man teilt sich die Kosten

Ich werde jedenfalls ab sofort mal wieder öfter schreiben, denn ich werde jeden Zwischenschritt dokumentieren.
Bis bald...
Robert