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Autor Thema: Torpedoboot S 143 der Kaiserlichen Marine  (Gelesen 357 mal)

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Offline longwood

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Torpedoboot S 143 der Kaiserlichen Marine
« am: 30 November 2017, 21:35:55 »
Hallo,

am 03. August 1914 kam es zu einer Kesselexplosion im Geyedser Tief. Dabei starben 24 Mann. 16 von ihnen wurden auf dem Nordfriedhof in Kiel beigesetzt.

Quelle: Homepage www.kiel.de

Frage: Wo liegt das Geyedser Tief oder handelt es sich um einen Schreibfehler?

Ich danke für Antworten im Voraus
und grüße aus Kronshagen bei Kiel

Hans-Hermann H. alias longwood

Offline Lothar W.

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Re: Torpedoboot S 143 der Kaiserlichen Marine
« Antwort #1 am: 30 November 2017, 21:53:17 »
Hallo,

laut Gröner erfolgte die Kesselexplosion auf der Ostsee bei 54Grad30n/12Grad060. Es müsste südlich von Gedser sein.

Geyedser Tief habe ich noch nicht gehört. Mir kommt nur die Stadt Gedser in Dänemark in den Sinn. Vielleicht Schreibfehler?

Gruß
Lothar

Offline longwood

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Re: Torpedoboot S 143 der Kaiserlichen Marine
« Antwort #2 am: 30 November 2017, 22:07:01 »
Hallo Lothar W.,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich werde bei nächster Gelegenheit den Gedenkstein auf dem Kieler Nordfriedhof aufsuchen und hoffe, dass dort eine Ortsangabe steht. Ich werde dann an dieser Stelle berichten.

Viele Grüße

Hans-Hermann H. alias longwood

Offline bettika61

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Re: Torpedoboot S 143 der Kaiserlichen Marine
« Antwort #3 am: 01 Dezember 2017, 09:59:21 »
Hallo Hans-Hermann,
Die Angabe "G(e)yedser Tief" stammt vom Grabstein
http://www.denkmalprojekt.org/2016/kiel-nordfriedhof_torpedoboot_S-143_sh.html
« Letzte Änderung: 01 Dezember 2017, 10:09:50 von bettika61 »
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline halina

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Re: Torpedoboot S 143 der Kaiserlichen Marine
« Antwort #4 am: 02 Dezember 2017, 14:17:00 »
Kann zur Ergänzung des Themas noch ein Foto von S 143 hinzufügen, das Boot  der Baureihe " Grosses  T-Boot 1906" am 12.10.1907 auf der Schichau-Werft in Elbing in Dienst gestellt, wurde nach dem Unglück gehoben und ab 1917 als
T 143 in Fahrt , von der Reichsmarine übernommen und ca. 1930 verschrottet .
                                                                                                                                                     
                                                                                                                                                  :MG:   halina
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman