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Autor Thema: Kleine Testfrage --- Dieselmotoren  (Gelesen 3193 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Warjag
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« Antwort #15 am: 14 Oktober 2006, 15:41:50 »

Zitat
Es gab doch pläne für Dieselmotoren in den Schlachtschiffen der Hochseeflotte.
Die PRINZREGENT LUITPOLD: statt eine Turbine wurde einen Dieselmotoren vorgesehen, aber nie aufgestellt...
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Schöne Grüße,
Dmitrij
rosenow
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« Antwort #16 am: 14 Oktober 2006, 21:11:55 »

Hallo Jungs!
Frei zitiert:
Das erste Dieselschiff und auch gleichzeitig das erste Elektroschiff, aber das zweite im Linienbetrieb, war der russische Tanker >Vandal< im Frühjahr 1903.

Das zweite Dieselschiff, aber das erste im Linienbetrieb, ist ein Franzose gewesen, das Kanalboot >Petit Pierre<, wie Ralf schon fast richtig  schrieb.

1904 kam das Schwesterschiff >Ssarmat< zum Einsatz.
Alle drei Schiffe waren Binnenschiffe.

Bereits 1904 ging das erste franz. Dieselgetriebene U-Boot in See.
1908 wurde der russische Tanker >Djelo< auf Fahrt im Kaspischen Meer geschickt und galt als Binnenschiffer.
Das erste hochseetüchtige Dieselschiff ist wohl die dänische >Selandia<.
Oder der niederländische Tanker Vulkanus?

Hier wird sehr spannend berichtet, welches das erste hochseetüchtige Dieselschiff ist und welche Länder sich bemühten.
Leider ist die Frage von Mario damit noch nicht beantwortet.

Hier nachzulesen: http://www.changex.de/d_a01012.html

Gruß rosenow
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mit freundlichen Gruß
Michael


„Macht`s gut und denkt daran!
Es gibt drei Sorten von Menschen:
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Warjag
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« Antwort #17 am: 14 Oktober 2006, 23:03:43 »

Der erste Reversiermotor wurde 1909 auf das russische U-Boot MINOGA aufgestellt.
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Schöne Grüße,
Dmitrij
Chrischnix
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« Antwort #18 am: 15 Oktober 2006, 00:16:09 »

Moin

Panzerschiffe der Deutschlandklasse ?
Motoren von MAN.

Gruß:
Chrischnix
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Mario
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« Antwort #19 am: 15 Oktober 2006, 10:54:46 »

Jetzt habe ich noch mal bei Prager nachgelesen. Er bezeichnet das Artillerieschulschiff Bremse ausdrücklich als erstes größeres Dieselmotorengetriebene Kriegsschiff der Welt. Mit seinen knapp 2000 BRT entsprach es von der Größe ungefähr einem Zerstörer und war auch ähnlich bewaffnet.
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Peter K.
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« Antwort #20 am: 15 Oktober 2006, 13:24:35 »

@ DMITRIJ
Nach meinen Informationen baute der französische Ingenieur DYCKHOFF und Freund Diesel´s bereits 1900 den ersten umsteuerbaren Schiffsdieselmotor (15 PS bei 600 U/min.) der Welt. Allerdings ist nicht bekannt, ob er tatsächlich auch in ein Schiff eingebaut wurde!

@MARIO
Bei dieser "schwammigen" Definition stellt sich natürlich die Frage, was als "größeres" Kriegsschiff angesehen wird!
Die ersten beiden am 15.08.1910 in Dienst gestellten Monitore der von THOMAS erwähnten SHKVAL-Klasse, SHTORM und TAYFUN, verdrängten immerhin 946/1.100 t. Auch die beiden Kanonenboote ARDAGAN und KARS, ebenfalls 1910 in Dienst gestellt, brachten es immerhin auf 623/700 t!
... also durchaus "größere" Kriegsschiffe!
BTW, bei einem Kriegsschiff eine BRT-Angabe zu machen, ist, gelinde gesagt, irrelevant!  wink
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« Antwort #21 am: 15 Oktober 2006, 13:37:28 »

Mario; kleine Anmerkung zu Herrn Prager . Man kann sich  -recht nett -mit ihm unterhalten aber nach ca. 2,344 Minuten, ob es um Bratkartoffeln oder das Wetter auf Helgoland geht, ist er beim Thema Kriegsmarine. Also nehme es ihm nicht übel, wenn für ihn das erste richtige, echte, unverfälschte Dieselboot der Welt und des gesamten Kosmos natürlich eins von Herrn Hitler ist. Macht nix.
BERND
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« Antwort #22 am: 15 Oktober 2006, 13:48:23 »

@ BERND
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« Antwort #23 am: 15 Oktober 2006, 13:59:54 »

@WÖLFCHEN
Das erste deutsche Uboot mit Dieselmotoren war U19, in Dienst gestellt am 06.07.1913.
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« Antwort #24 am: 15 Oktober 2006, 14:18:46 »

Zitat von: Peter K.
bei einem Kriegsschiff eine BRT-Angabe zu machen, ist, gelinde gesagt, irrelevant! 

Das kommt davon, wenn man sich ständig mit dem Zufuhrkrieg auf dem Atlantik befasst.

Wieviel Tonnen Ladung transportiert denn ein solcher Zerstörer ?   rolleyes grin grin
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Peter K.
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« Antwort #25 am: 15 Oktober 2006, 14:49:38 »

Zitat
Das kommt davon, wenn man sich ständig mit dem Zufuhrkrieg auf dem Atlantik befasst.
Tja, ...  wink

Zitat
Wieviel Tonnen Ladung transportiert denn ein solcher Zerstörer ?
grin ...
... nur der Vollständigkeit halber die Zahlen für Z1: 1.989 BRT, 652 NRT
« Letzte Änderung: 15 Oktober 2006, 14:59:55 von Peter K. » Gespeichert

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« Antwort #26 am: 15 Oktober 2006, 16:23:47 »

Schlagt mich aber ich glaube das die Vermessung in BRT (BRZ) ;NRT usw von eine Kriegsschiff den Grund hat: Vor der Übergabe an die jeweilige Regierung gehört der Dampfer rechtlich der Werft. Bei Probefahrten usw sind Gebühren fällig die sich nach der BRT / NRT Vermessung richten. Zudem muß das Schiff im SSR eingetragen sein. So oder so ähnlich läuft die Sache. Aber bitte, ich war ( bin ) Maschinenbauer und die wissen bekanntlich alles besser.
BERND
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kalli
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« Antwort #27 am: 15 Oktober 2006, 16:37:49 »

@Bernd,

Danke für die Anregung.
Das ist ein Aspekt, der bisher noch keine so große Rolle in unseren Diskussionen gespielt hat. Werftbeauftragung, Verträge, Kosten, Zeitabläufe, Nachverhandlungen, Ausrüstungskosten, Abnahmen, Nachbesserungen ( zu welchen Lasten ? ) Verstrickung von Staat und Privatwirtschaft.
Für den Panzerkreuzerbau ist da ja einiges zu bekommen und dokumentiert- aber danach?

 
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Huszar
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« Antwort #28 am: 16 Oktober 2006, 18:10:08 »

Wie wärs mit der folgender Interpretation von Prager:

Das grösste, bis dahin lediglich durch Diesel angetriebene Kriegsschiff?


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alex
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« Antwort #29 am: 16 Oktober 2006, 18:58:34 »

Könnte schon sein, das die Bremse das größte nur durch Dieselmotoren angetriebene Kriegsschiff war.
Aber ist es dann wirklich ein besonderes Schiff?
Wenn schon viele U-Boote/Frachter mit Diesel durch die gegend Fahren? Ich glaube nicht.
Dann hätte man doch lieber gleich die Deutschlandklasse herangezogen, die war wirklich mal was anderes.
Das erste ziemlich große Kriegsschiff mit Dieselantrieb.
Die H wäre dann das erste wirklich ganz große Kriegsschiff mit D. geworden.  grin
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