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Autor Thema: Ubootbunker Hornisse  (Gelesen 992 mal)

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Offline Manfred Heinken

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Ubootbunker Hornisse
« am: 07 Juli 2017, 18:55:57 »
Moin zusammen,
die Uboote sind zur Zeit ja sehr präsent hier auf dem Bildschirn.
3 Bilder möchte ich vom Bunker "Hornisse" in Bremen zeigen, wo sie vielleicht etwas Ruhe bekommen hätten.
Der Bunker ist nicht mehrt so richtig in Betrieb gegangen.
Hier sollten Uboote, die auf der AG-Weser bzw Deschimag gebaut wurden, ausgerüstet werden.

Der Bunker ist so stabil gebaut worden, das eine Spedition ein großes, komplettes Gebäude mit Parkplätzen auf den Bunker gebaut hat.
Meine Fotos, mein Copy.

Beste Grüße
Manfred Heinken

Offline Hannes 1988

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Re: Ubootbunker Hornisse
« Antwort #1 am: 08 Juli 2017, 11:05:27 »
Schöne Bilder! Danke dir fürs einstellen.
LG Hannes

Offline Manfred Heinken

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Re: Ubootbunker Hornisse
« Antwort #2 am: 08 Juli 2017, 14:53:53 »
Moin Hannes,
fein, das Dir die Bilder gefallen.

Den Bunker besuche ich des Öfteren.
Mir imponiert das gewaltige und mächtige Bauvorhaben, das sicher noch viele Generationen überleben wird. .
Nachdenklich macht aber auch die Tatsache, das sicher sehr harte Werken an diesem Koloss.
Das Foto mit der Tafel berichtet von diesem grausamen Unternehmen
Unzählige Menschen sind dabei zu Grunde gegangen.

Wir haben versucht, mit dem Sportboot einmal in diesem Bunker zu fahren, es ist uns nicht gelungen. Die Wasserschutzpolizei fand das nicht so lustig.

Manfred Heinken

Offline t-geronimo

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Re: Ubootbunker Hornisse
« Antwort #3 am: 09 Juli 2017, 01:01:34 »
...
Mir imponiert das gewaltige und mächtige Bauvorhaben, das sicher noch viele Generationen überleben wird. .
Nachdenklich macht aber auch die Tatsache...

Das stimmt. Aber da finde ich Valentin um noch einiges eindrucksvoller wenn es um den damaligen Gigantomanismus geht...
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

Offline mhorgran

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Re: Ubootbunker Hornisse
« Antwort #4 am: 09 Juli 2017, 10:02:03 »
Das stimmt. Aber da finde ich Valentin um noch einiges eindrucksvoller wenn es um den damaligen Gigantomanismus geht...

Kleinkram gegen
http://www.geschichtswerkstatt.de/hart.html
https://www.youtube.com/watch?v=8PAlogDxh80
Grüße
Stefan

"Die Aufgabe des Journalisten ist es, die Wahrheit zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es." John Swinton, sinngemäß vor Journalisten 1889[/

Offline Manfred Heinken

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Re: Ubootbunker Hornisse
« Antwort #5 am: 09 Juli 2017, 10:20:50 »
Moin zusammen,
im Mai 1996 habe ich die Reste vom Ubootbunker in Hamburg fotografiert.
Was ist aus dem Bunker geworden?. Ganz abgebrochen wurde der Koloss ja nicht.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, liegen da auch noch 2 Boote unter den Trümmern.

Beste Grüße
Manfred Heinken

Mein Foto, mein Copy

Offline Bugsierstefan

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Re: Ubootbunker Hornisse
« Antwort #6 am: 09 Juli 2017, 10:44:04 »
Moin Manfred,

doch, der Bunker wurde mittlerweile eingeebnet! Man hat die Boxen mit Sand verfüllt, die 3 Wracks der U-Boote liegengelassen. Nach der Verfüllung wurde alles über der Bodengrenze abgebrochen um Fläche zu schaffen. Heute ist der Platz Lagerfläche.
Bei den Booten handelt es sich, zumindest bei zweien davon, um Typ XXI Boote. Diese waren vom Heck bis zum Turm bereits abgewrackt, da man an die Motoren und Batterien heran kommen wollte.
Der Rest konnte bei Niedrigwasser sogar betreten werden, natürlich nicht offiziell!
Ich war während meiner Rickmer Rickmers Restaurierungszeit einmal dort drin und stand auf dem Vorschiff eines XXI Bootes. Unser Projektleiter hatte damals den Schlüssel für die Tore besorgt und wir sind bei Niedrigwasser dort auf Erkundung gegangen. War aber nicht ungefährlich, die Rümpfe waren bös rutschig.

Viele Grüße  :MG:

Offline bettika61

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Re: Ubootbunker Hornisse
« Antwort #7 am: 09 Juli 2017, 11:45:20 »
Das stimmt. Aber da finde ich Valentin um noch einiges eindrucksvoller wenn es um den damaligen Gigantomanismus geht...

Kleinkram gegen
http://www.geschichtswerkstatt.de/hart.html
https://www.youtube.com/watch?v=8PAlogDxh80
nicht zu vergessen "Weingut II" , ähnlich" Bunker Valentin" nachgenutzt durch die Bundeswehr. http://www.sueddeutsche.de/bayern/landsberg-am-lech-das-leid-der-kz-haeftlinge-beim-bunkerbau-in-der-welfenkaserne-1.3007265
Heute bietet die Militärgeschichtliche Sammlung "Erinnerungsort Weingut II"
Führungen an. http://mgs-weingut-ii.business.site/
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline juergenwaldmann

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Re: Ubootbunker Hornisse
« Antwort #8 am: 09 Juli 2017, 14:00:41 »
Vor einiger Zeit wurde im TV - RBB über einen Großbunker in Berlin berichtet ,
der 1941 in nur 6 Monaten von der " Organisation Todt " errichtet wurde .
Maximal konnten im Krieg 50 000 Berliner im Bunker Schutz finden .
Der gigantische Bunker ist noch gut erhalten , praktisch auch unzerstörbar  .
Die kurze Bauzeit , die hat mich doch überrascht , da denke ich an den BER !
Gruss  Jürgen

Offline kalli

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Re: Ubootbunker Hornisse
« Antwort #9 am: 09 Juli 2017, 15:00:06 »
Vor einiger Zeit wurde im TV - RBB über einen Großbunker in Berlin berichtet ,
der 1941 in nur 6 Monaten von der " Organisation Todt " errichtet wurde .
Maximal konnten im Krieg 50 000 Berliner im Bunker Schutz finden .
Der gigantische Bunker ist noch gut erhalten , praktisch auch unzerstörbar  .
Die kurze Bauzeit , die hat mich doch überrascht , da denke ich an den BER !
Gruss  Jürgen
Bei aller verständlichen Häme bezüglich des BER halte ich einen Bauzeitvergleich mit Bauten der Organisation Todt für zumindest unangebracht.

Offline Manfred Heinken

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Re: Ubootbunker Hornisse
« Antwort #10 am: 09 Juli 2017, 15:38:53 »
Moin zusammen,
in der Anlage ein Zeitungsartikel vom 20. August 1949.

Beste Grüße
Manfred Heinken.


« Letzte Änderung: 09 Juli 2017, 15:51:08 von Manfred Heinken »