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* HMA

Autor Thema: Literatur über die HSF  (Gelesen 1615 mal)

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Offline bodrog

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #15 am: 17 Mai 2017, 14:03:32 »
moin, Bernd,

mini-mini-mini-Korr :angel:
Pliever
Plivier , aber klasse https://www.amazon.de/Kaisers-Kulis-Roman-deutschen-Kriegsflotte/dp/3423102373

Gruß :wink: Urs

Ach der Plivier... wenn der Mann ehrlich gewesen wäre, dann müsste man sich glatt fragen, warum man ihn als selbsterklärten Revoluzzer auf einem Hilfskreuzer hat mitfahren lassen. Da wurden doch nur ausgesuchte Leute mitgenommen, die bei der erstbesten britischen Kontrolle ihre Rolle als Zivilist gut spielen und nicht gleich das Maul aufreissen und erklären, dass hier Deutsche friedliche Norweger oder sonstige Neutralen mimen. Auf diesen kleinen Widerspruch ist die ganze Plivier-Forschung bisher nicht eingegangen...

Offline Jach

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #16 am: 17 Mai 2017, 14:20:18 »
Dennoch ist Plivier bezüglich der Details lesenswert. Zum „neutralisieren“ gleich F. O. Buschs bzw. Peter Cornelissens „Die Hochseeflotte ist ausgelaufen!“ hinterher.

Bei beiden Büchern die Ideologie ausblenden – wer alte DDR Marinetechikbücher liest, weiß wie es geht – und auf die Details und Feinheiten achten. Es zeichnet sich ein beeindruckendes Bild des Bord- und Gefechtsaltages.
Mit freundlichem Gruß

K. Jach

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AK Krieg zur See 1914-1918 e.V.
www.seekrieg14-18.de

Online Urs Heßling

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #17 am: 17 Mai 2017, 20:02:39 »
moin, Ulrich,

.. dann müsste man sich glatt fragen, warum man ihn als selbsterklärten Revoluzzer auf einem Hilfskreuzer hat mitfahren lassen. 
Vielleicht sah man in der Marineleitung den Wolf eher als Abschreibungsobjekt ... ?


Da wurden doch nur ausgesuchte Leute mitgenommen,
Tja ... Gab es die 1917 noch  ?

Wenn ich mich richtig an Ulrich Mohrs "Unter 10 Flaggen" (betr. HSK Atlantis 1939) erinnere, beklagte sich Rogge :x, die Personalbüros wollten ihm den "Bodensatz" der Marine mitgeben ...


Gruß Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline beck.Schulte

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #18 am: 17 Mai 2017, 21:07:47 »
Tja ... Gab es die 1917 noch  ?  Jo, auf T- , U- und sonstigen Booten. Beim Kaiser waren es die Kommandanten der Hilfskreuzer, die wo man wech haben wollte.  :-D

Online Urs Heßling

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #19 am: 17 Mai 2017, 21:23:56 »
moin, Börnd,

Beim Kaiser waren es die Kommandanten der Hilfskreuzer, die wo man wech haben wollte.  :-D
ebn.  .. und die Mackers gleich mit ?

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline beck.Schulte

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #20 am: 17 Mai 2017, 21:51:24 »
ich weiß nur von den Untaten der Kommandanten. Die Mackers waren treu und brav und es stört nicht wenn sie wieder in der Heimat erschienen.

Offline Götz von Berlichingen

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #21 am: 18 Mai 2017, 09:47:03 »
Beim Kaiser waren es die Kommandanten der Hilfskreuzer, die wo man wech haben wollte.  :-D
eb[e]n.  .. und die Mackers gleich mit ?

Wie sowas läuft, weiß doch jeder, der Militär kennt - von Nicht-Vorgängerarmeen wie der Kaiserlichen bis zu der (immer mühsamer) bewaffneten des durchgegenderten DBED (Deutschen (furchtbares Wort!) bewaffneten Entwicklungsdienstes):

Wenn der Befehl kommt, das Bataillon sowieso habe zum soundsovielten x Feldwebel, y Unteroffiziere und z Mannschaften abzustellen, wer wird dann seit hunderten Jahren ausgewählt?

Die, die man loswerden will.
»Jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten wird es lächerlich gemacht, in der zweiten bekämpft, in der dritten gilt es als selbstverständlich.«  Arthur Schopenhauer

Offline beck.Schulte

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #22 am: 18 Mai 2017, 12:14:53 »
Mein lieber Götz, das ist  mir etwas zu einfach. Da wurde schon ausgewählt, extremes Beispiel der Luckner Segler. Da musste man schon  aus der Handelsfahrt kommen, auf Seglern gefahren sein und wenn möglich norwegisch sprechen.  Ähnliches bei allen anderen Hilfskreuzern nach 1916. Mal in den Akten nachlassen, hilft meist weiter. Ein Grundübel in der Beurteilung der "Moral" der Heizer und Matrosen so ab Anfang 1917 ist, dass man den Fokus ausschließlich auf die Großen Schiffe legt. Die meisten waren aber bei den Kleinverbänden, in der MMD, in Flandern, bei den Fliegern und so weiter. Da sah es anders aus. Du hast ja die betr. Ausgaben des Marine Nachrichtenblattes,  in denen auf diese Frage eingegangen wird. Ich schreib z.Z. die Chronik der Geleitflottillen, die waren bis zum 6. Nov. alle bis zum 11. Nov. teilweise noch im Vorpostendienst in der Gewissheit das jeden Moment eine Minen hochgehen könne. Ihre Mackers in der HSF im sicheren Kiel und WHV aber am randalieren schon seit Tagen. . Mein alter Schnack : Detailgeschichte 14-18 ist noch nicht geschrieben, da Autoren sich noch mit der Frage einer "besseren" Bismarck  befassen.   Gruß  :angel:
« Letzte Änderung: 18 Mai 2017, 12:28:21 von beck.Schulte »

Offline Hannes 1988

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #23 am: 19 Mai 2017, 14:01:55 »
So meine Bücher kamen heute an. Nach dem ersten Durchblättern bin ich recht angetan von beiden Werken. Gerade der Grießmer gefällt mir ausgesprochen gut.

LG
LG Hannes

Offline Besitzer

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #24 am: 19 Mai 2017, 14:15:41 »
Moin :MG:

Hier mal  mein Senf dazu:  http://www.antiquariat-biebertal.de/detail.php?nr=2056


Ein wirklich tolles Buch!
-Um es zu lesen braucht man(n) einen Tisch, sonst leiern die Paddel aus :MLL:
Gewicht: 4.49 Kg


 :MG: Uwe
« Letzte Änderung: 19 Mai 2017, 14:44:21 von Besitzer »
Herr Admiral, wir sind umzingelt...........................!
Prima, dann greifen wir jetzt nach allen Seiten an!

Offline Hannes 1988

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #25 am: 19 Mai 2017, 14:30:13 »
Moin :MG:

Hier mal  mein Senf dazu:  http://www.antiquariat-biebertal.de/detail.php?nr=2056


Ein wirklich tolles Buch!
-Um es zu lesen braucht man(n) einen Tisch, sonst leiern die Paddel aus :MLL:

 :MG: Uwe

Hallo Uwe,

sieht interessant aus, aber kostet eben auch nicht gerade wenig.
LG Hannes

Offline Besitzer

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #26 am: 19 Mai 2017, 14:42:53 »
War nur ein Beispiel wegen der Beschreibung des Buches, dieses Werk bekommt man aber auch schon  für weniger, einfach mal stöbern:   http://www.ebay.de/itm/unsere-marine-im-Weltkrieg-1914-1918-/322492926209?hash=item4b16138901:g:sSsAAOSwvKtY~ZY6

Gruß Uwe

 
Herr Admiral, wir sind umzingelt...........................!
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Offline bodrog

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #27 am: 19 Mai 2017, 14:57:11 »
Eigentlich das Beste mit was es gibt, wenn man sich nicht durch Krieg zur See lesen will. Da kann ein Rosentreter dagegen einpacken. UNd 54 EUROnen ist eigentlich auch recht günstig... - meines hat mehr gekostet (und ist nahezu neu)

Offline Besitzer

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #28 am: 19 Mai 2017, 15:07:49 »
Hier mal das Inhaltsverzeichnis!

Und noch ein Tipp wenn es um WK1 und Marine geht und Berge von Infos braucht/sucht:

  "Gayer / Die deutschen Uboote in Ihrer Kriegführung 1914-1918"
Es gibt da mehrere Bände, meine ausdrückliche Empfehlung.
Sind allerdings sehr selten.

Gruß Uwe :MG:
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Offline beck.Schulte

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Re: Literatur über die HSF
« Antwort #29 am: 20 Mai 2017, 09:19:03 »
Na ja. Ist immer die Frage was ich suche. Wer SOS Hefte mag dem ist mit der Zwischenkriegsliteratur a la "Auf See unbesiegt" oder Buschs Werke , den diversen Gesamtdarstellungen gedient. Wer zu den wenigen gehört, denen  mehr an eine historisch gesicherten Darstellung legt, der  muß auf das wenige was nach 1980 dazu auf den Tisch kam sich begnügen.  Leider ist es so, dass vieles ( vieles ist nicht alles )  in Deutsch auch nur Badewannen Literatur ist oder sich am ewig gleichen Themen austobt. (Skagerrak, Kiel 1918, Flottenrüstung ) . Fachhistoriker --meist Ex-BM-Offizier-zeigen kaum Interesse an 14-18, machen lieber die 100zte "Dokumentation" über Hitlers U-Boote oder was sonst noch über den  Führer täglich über den Bildschirm läuft. Die Leute müssen ja von was leben und Ansehen und Geld gibt's nur für noch was über Dönitz Seeschlachten.
Löbliches kommt  seit dieser Zeit von deutschen Universitäten als Diplom oder Bätscherlor  Veröffentlichungen. .. und natürlich das Marine Nachrichtenblatt.  :-D