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Autor Thema: Bremerhaven  (Gelesen 17725 mal)

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Offline Manfred Heinken

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Re: Bremerhaven
« Antwort #150 am: 27 November 2017, 10:38:04 »
Moin Herr beck,Schulte,
besten Dank für die Auskunft.
Jetzt bin ich wieder auf dem laufenden.

Beste Grüße
Manfred Heinken

Offline Manfred Heinken

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Re: Bremerhaven
« Antwort #151 am: 08 Dezember 2017, 14:04:43 »
Moin zusammen,
die "Dorado" - IMO 8707721 - ex "Albert Glas" ROS 804 ist nach längerer Aufliegezeit in Bremerhaven nach Westafrika verkauft worden.
In Westafrika soll sie für die pelagische Schleppnetzfischerei vor der Küste Westafrikas, zum Beispiel nach Stockmakrelen, eingesetzt werden.
Wünschen wir dem Trawler nur das Beste in seiner neuen Umgebung.

Beste Grüße
Manfred Heinken

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Offline RonnyM

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Re: Bremerhaven
« Antwort #152 am: 12 Dezember 2017, 12:32:41 »
...jetzt mal nen`Dämpfer für die Pessimisten... :O/Y

Der Gesamtumschlag der bremischen Häfen lag in diesem Jahr bei 75,2  Mill. t, bei einem Minus von 0,1 %.

Der Autoumschlag hat deutlich angezogen.

Am CCCB wurden 84 Kreuzfahrer abgefertigt, was eine Zunahme von 21 % ausmacht.

Also, es geht doch. top

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Offline beck.Schulte

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Re: Bremerhaven
« Antwort #153 am: 12 Dezember 2017, 12:56:58 »
Ach Ronny! Ich als Ultra-schwarz-Seher sage mal dies:   Ich habe mir mal vor einigen Tagen eine Fachvortrag betr. Hafentechnik 4.0 angehört. Die nächste Hafen-Revolte steht an. Es werden wohl in relativ kurzer Zeit in BHV nicht mehr als 300 Menschen im Hafen benötigt. Auto an Land und zurück fahren ist auch kein hoch vergüteter Job. Container be- entladen wird auch bald ohne sichtbare Menschen erfolgen und die Verwaltung wird zentralisiert und kann in Teilen nach Indien ausgelagert werden. Die Prognosen für BVH sind nicht gerade dazu angetan große Hoffnung zu erwarten. :-(    Aber die "Freigestellten" können ja alle zu den Chinesen von  Borgward- Bremen  geht, da soll ja nächstes Jahr vielleicht schon ne Wiese gepachtet werden. Teile Transport geht über BVH, aber erst wen die Montage beginnt.  :-D
Technische Neuerungen erfolgen in immer kürzeren Abständen und sind fast immer mit Arbeitsplatzabbau verbunden. Is so. 

Offline jockel

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Re: Bremerhaven
« Antwort #154 am: 20 Dezember 2017, 08:56:33 »
Polarstern startet Richtung Antarktis
Ozeanographen erforschen Abschmelzprozesse der Schelfeise, die zum Kalben riesiger Eisberge führen können

Heute am 20. Dezember 2017 läuft das Forschungsschiff Polarstern von Bremerhaven in Richtung Süden aus. Nach einem Zwischenstopp in Kapstadt wird die Neumayer-Station III versorgt. Anschließend sammeln Wissenschaftler im ganzjährig von Meereis bedeckten südlichen Weddellmeer am Filchner-Rønne Schelfeis grundlegende Daten, um die Schmelzraten der antarktischen Gletscher zu messen. Ab März 2018 erforschen Biologen die Meereslebewesen rund um die Antarktische Halbinsel. Auf der Rückfahrt nach Bremerhaven, wo der Eisbrecher am 11. Juni 2018 erwartet wird, finden ozeanographische Arbeiten statt.
...hier weiterlesen

Gruß
Klaus

Offline beck.Schulte

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Re: Bremerhaven
« Antwort #155 am: 29 Dezember 2017, 14:22:09 »
Die Zahl der Beschäftigten im Bereich Offshore-Wind in Bremerhaven ist 2017 immer kleiner geworden. Die Aussichten für den Standort insgesamt schlecht... zum Jahresende die übliche schlechte Nachricht aus BHV. Auch die NZ berichtet ganz vorsichtig, das der Personalabbau ( alt deutsch= Entlassungen ) im Hafen in kürze ansteht. Was hier aber boomt:  Feuer in Abruchbuden und Schrebergärtnern und im Moment natürlich der Böller Verkauft bei Comet.  Mal gucken was 2018 bringt. Anzunehmen das die Seute Deern absäuft, der Tunnel zusätzliche Millionen verschlingt, der Lehrermangel anhält , Lehe weiter versifft und der  Nebensächlichkeiten mehr eintreten. Dafür gibt's mehr Krusleiner Besuche und die Kennedy Brücke  soll endlich wieder befahrbar gemacht werden.     :sonstige_154:   Na dann "Prost"
« Letzte Änderung: 29 Dezember 2017, 14:41:01 von beck.Schulte »

Offline Manfred Heinken

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Re: Bremerhaven
« Antwort #156 am: 29 Dezember 2017, 15:10:32 »
Moin Herr beck.Schulte,
mag ja vieles was Sie da schreiben richtig sein.
Aber bei German Dry Docks liegt die Fähre "Peter Pan" und wird umgebaut und und verlängert. Doch ein auch ein Lichtblick, wenn auch ein nicht so riesig großer Punkt am hellen Himmel. Aber damit könnte es doch vielleicht mit den Werften wieder aufwärtsgehen.
Hoffen wir es wenigstens.

Beste Grüße
Manfred Heinken

In der Anlage die "Peter Pan".Einlaufend im Juli 1996 Travemünde.
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« Letzte Änderung: 29 Dezember 2017, 15:19:53 von Manfred Heinken »

Offline RonnyM

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Re: Bremerhaven
« Antwort #157 am: 29 Dezember 2017, 15:23:33 »
...nützt alles nix Manfred, wenn gegenüber beim TB die Hose tot ist... flop :MV:

Grüße Ronny
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Offline beck.Schulte

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Re: Bremerhaven
« Antwort #158 am: 29 Dezember 2017, 17:32:42 »
Ja Herr Heinken. Ich sehe keinerlei Change das es in BHV wirtschaftlich aufwärts geht. Der eine Dampfer der da bei den MWB liegt macht den Kohl nicht fett. Seit ca. 1980 bricht alles weg (Fischerei, Werften, Häfen) , selbst die hochgelobte Windenergie. aus für die Lune Strompier. Immer mehr "sozialversicherungspflichte" Arbeit besteht aus Leichtlohn. Wer es kann zieht nach Schiffdort und Langen .Beides Orte die gäbe es den Kleinstaat Bremen nicht, schon längs Ortsteils  von BHV wären. Was das AWI und die Hochschule anzieht ist in der Summe gering, da die Studenten kaum was an Geld mitbringen. Die "Besserverdienenden"  ziehen in den Landkreis. Es bleibt beim starken Zuzug von für auf Jahre  auf Sozialleistungen angewiesene Türk-Bulgaren und Syrer. Ich weiß wovon ich rede, ich wohne nur 100 m von der Oberen Hafenstraße entfernt ( Ronnys alte Heimat)
Davon merkt der Tourist nichts, der besucht die "Haven-Meile" fährt mit dem Haven- Bus zur "letzten Kneipe vor NY". Wer aber profitiert von alle dem? zum Beispiel Rentner und Beamte ( beide nicht von Arbeitsplatz Vernichtung betroffen). so sind die Mieten auf untersten Niveau. Wohnungen ab 3. Stock ohne Fahrstuhl kaum bis nicht zu vermieten.   Dann ist da ja noch das DSM mit seiner großen Bild und Buch Sammlung. Frü mich zum "Arbeitsplatz" geworden.  Es macht einen schon mehr als traurig wie sich meine Heimatstadt darbieten und eine Besserung kann ich nicht sehen.  :-(
« Letzte Änderung: 29 Dezember 2017, 17:39:43 von beck.Schulte »

Offline Manfred Heinken

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Re: Bremerhaven
« Antwort #159 am: 29 Dezember 2017, 18:34:55 »
Da Herr beck.Schulte gebe ich Ihnen vollkommen Recht.
Für Sie und BHV weiterhin alles Gute.

Manfred Heinken

Offline beck.Schulte

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Re: Bremerhaven
« Antwort #160 am: 29 Dezember 2017, 18:41:09 »
Jo. Fällt mir gerade was ein  zum Thema Wertschöpfung in BHV. Ich wohne in Sichtweite der Stadtverwaltung (Alte Kaserne der III.MAA). Wenn morgens die Bediensteten zur Arbeit kommen ist alles um uns herum vollgeparkt. Fast 80% der KFZ Kennzeichen lauten CUX.  Arbeiten in BHV wohnen in CUX  :cry:

Offline RonnyM

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Re: Bremerhaven
« Antwort #161 am: 30 Dezember 2017, 09:58:37 »
...is doch logisch, früher war der Landkreis Wesermünde in BHV angesiedelt. Der lag genau inne Midde zwischen CUX und OHZ. Heute müssen die Leude von OHZ nach CUX fahren, um den Behördengang zu erschlagen. :-(

Übrigens, ich hab`auch 30 Jahre in HH gearbeitet und in Schl.-Hostein gewohnt... :-D

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
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Offline beck.Schulte

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Re: Bremerhaven
« Antwort #162 am: 30 Dezember 2017, 11:13:40 »
Tach Ronny. Der Vergleich HH zu BHV hinkt stark. ( Hab selbst in HH für 30 Jahre gelebt) Stark vereinfacht:  HH ist wirtschaftlich stark. Die maritimen  Problem Betriebe spielen dort im Verhältnisse zu BHV kaum eine Rolle. Ob Blohm  dort ist oder nicht, merken würde es nur "He lücht". Es gibt qualifizierte Arbeitsplätze.
und so weiter. Die Immobile ist Gradmesser: Was kostet ein  Standard-Reihenhaus in BHV, CUX im Gegensatz zu HH. Ich lauf ja ( Rentnerrunde) fast täglich die Hafenstrasse vom Leher Tor bis zur Badderie Strasse. Der Vergleich zu Harburg ?  Der Dreck und die Bevölkerung sind fast identisch, aber es gibt dort keinen nennenswerten Wohnungsleerstand. Schau dir Lehe an. Was ist den dort außer Dönerbuden, Fertig-Bäckern und arabischen "Ex- und Import"-Läden zu finden? Positiv durch die niedrigen Mieten. Es gibt besonders im Klushof  noch vieler der alten deutschen Arbeiterkneipen wie z.B.  "zum Stadtpark" , "Bei Heidi" "Zur Einigkeit" , "Zur gemütlichen Ecke" und natürlich die beiden letzten Döner-freien Imbissläden: "Willy" und das legendäre "Quick" ( mit org. Einrichtung ) . Und warum das alles? Nun, weil die Ami-Besatzungsmacht einen Hafen im britischen Umland benötigte  und man sich von den Obermackern in HB überreden ließ so was wie das Bundes(kleinst)land Bremen zu gründen. Bremisch-Bremerhaven ( heute Mitte) war immer der kleine Nachbar von Geestemünde ( Preußen) und Lehe (Preußen) . Na ja, 1949 hab sie in Lehe gejubelt das sie nicht zu den doofen Briten sondern zu den coolen Amis gehörten  ( Mister giff mie an zigarret)..2017 sind sie nun ohne Amis und Arbeit.  :O-|
Ich hör man auf, sonst gibt's was von denen die HBV wegen, Fischbrötchen aus NL, Krusleinern und den tollen Einkaufs Möglichkeiten in Mitte so lieben was anne Öhrn. . Es stimmt schon, was wären die südlichen Nordsee-Regen- Urlauber ohne BHV  :angel:
Ganz vergessen: Ja die Eisbären und die Pinguine! Nee, nicht die im Zoo am Meer.Ich als Ewig -Nörgler sach dazu "Jo, aber war da nicht mal  ne Werft, da wo die jetzt übers Eis bzw übers Parkett düsen? "
« Letzte Änderung: 30 Dezember 2017, 12:01:53 von beck.Schulte »

Offline beck.Schulte

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Re: Bremerhaven
« Antwort #163 am: 03 Januar 2018, 14:54:32 »
Jo Herrn Heinken.  United Staates war gestern! Vor einer Std. aus den Häfen zurück: Container Strompier null Dampfer. In Hafen nur die drei - vier obligatorischen Auto Transporter. Lloyd Werft leer, seht man von der G.Amsterdam ab, die eingedockt hat um das Ruder einzubauen ( in der guten alten Zeit mit Ramme 4 Mann , 1 Kranführer 1-2 Schichten )  Bei MWB außer der durchtrennten Fähre auch nix, dazu zwei Auflieger. Habe jetzt was im Fischereihafen zu erledigen, dort wird es aber auch nicht anders aussehen.

Offline Hastei

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Re: Bremerhaven
« Antwort #164 am: 03 Januar 2018, 15:18:35 »
Da kann man ja richtig Mitleid mit den Bhvener bekommen.
Andere Landstriche in unserer Republik haben auch bessere Zeiten gehabt, denke ich nur ans Ruhrgebiet oder Elberfeld/Barmen.
Gruß Hastei