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Autor Thema: Binnenminensucher in 1:40  (Gelesen 8850 mal)

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Offline desertfox

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #45 am: 05 Juni 2017, 19:38:07 »
Einfach nur geil  top

Grüße vom Desertfox

Offline s142

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #46 am: 05 Juni 2017, 21:02:09 »
Tach auch

 :TU:) sauber
Leider werden immer weniger Bauberichte gepostet.
Echt schade wenn man sich so unter Modellbauern so umsieht.
Kein Nachwuchs mehr :?

MfG
Chris


Online Dergl

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #47 am: 25 Juni 2017, 16:43:59 »
Hallo Forum,

endlich habe ich mal wieder etwas Bastelbock gehabt.
Da die 3D-Drucke zum Kranausleger des Schwimmer Null neulich gekommen sind, habe ich mich um den Ausleger gekümmert.

Die Funktionen sind:
- auf und abschwenken des Auslegerarms (gesteuert mit einzelnem Seil per Servo und verlängertem Hebelarm)
- auf und ablassen des Schwimmers mit 2 Seilen (gesteuert durch Getriebemotor mit Fahrtenregler)

Weitere Kommentare in den Bildern.

Detlef

Offline xrz100

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #48 am: 26 Juni 2017, 11:30:03 »
einfach tolle Arbeit sowohl 3D technisch als auch die einzelnen Komponenten wie Du sie in die Teile reindesigned hast - großer Respekt

Offline s142

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #49 am: 27 Juni 2017, 23:18:38 »
Tach auch

 top 3 D sowieso  aber auch die Erklärung ( Seitenbohrung... Druckfeder)

Bis 2018 in Gelsenkirchen  :MG:

MfG
Chris

« Letzte Änderung: 30 Juni 2017, 21:27:10 von s142 »

Online Dergl

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #50 am: 04 Juli 2017, 19:06:50 »
Hallo Forum,

das Schlauchboot ist fertig.
Ich habe eine Version gewählt, die ich selbst in den 80ern gefahren bin. Das ist mit hölzerner Back und Alu-Führung mit Rolle für Seile. Bei den Recherchen habe ich mehrere Versionen gesehen, z.B. mit kleinem "Zelt" als Back, ohne Back, ohne Halterungen für Paddel, mit oberen Kammerventilen, mit großen Flurplatten usw.

Übrigens: Auch wenn man Teile per 3D-Druck bekommt, ist die Arbeit nicht unerheblich.
Für das Schlauchboot habe ich ca. 4 Stunden gebraucht, um
- Teile säubern
- kleine Grate entfernen
- Grundierung
- Voranstrich
- Vormontage
- Anstrich
- Lackierung
- Montage

Es wäre bestimmt 1 Stunde weniger geworden, wenn ich nicht gelegentlich die kleinen abgebrochenen Scheisserchen hätte suchen und wieder ankleben müssen. MERKE: Auch wenn man bis zu 0,3mm kleine Geometrien drucken kann, man kann es nicht immer handhaben oder unversehrt montieren. Nie wieder aufgetaucht sind ein Propellerblatt des Außenborders und einer der inneren Handgriffe.

Auch hat mich ca. 1 Stunde gekostet, kleine Druckfehler auszugleichen. Es war das erste Mal daß ich mit dem Material "Frosted Ultra Detail" Probleme hatte. An einigen Stellen war das Wachs nicht ausgehärtet und noch butterweich. Speziell bei der Heckplatte musste ich nacharbeiten.

Aber sonst ... ich lasse die Bilder mal für sich sprechen  8-)

Detlef

Offline Krinor62

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #51 am: 05 Juli 2017, 07:47:47 »
Einfach nur Wahnsinn! Da kommt einem der eigene Modellbau doch ziemlich mickerig vor. Respekt!

Viele Grüße

Jan

Offline xrz100

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #52 am: 05 Juli 2017, 08:08:03 »
Tolle details, das mit dem Einklemmen der Ruder, super gemacht auch die Einlegeböden sehr scale

Online Dergl

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #53 am: 05 Juli 2017, 18:48:06 »
Hallo Forum,

endlich sieht man mal wieder einen Fortschritt: der Mastsockel mit OGR7 ist fertig.

Das ist eine wichtige Baugruppe, weil ich von innen nach außen arbeitend nun auch den rest des Peildecks fertig stellen kann, z.B. die Reling, die Nock, die Lüfter usw.
Auch habe ich am CAD bereits den Mast in Arbeit. Zuerst hatte ich vor, den Mast wie üblich zu erstellen. Nun aber, mit dem Blick für´s Machbare im 3D-Druck, wimmelt es im Mast von Geometrien, die unbedingt dargestellt werden wollen. Kaum zu glauben, was man früher einfach weggelassen hat. Nun habe ich also den Mastkopf (wo sich die 3 Säulen treffen) als ein recht komplexes Bauteil erstellt, das ich drucken lasse. Dazu demnächst mehr.

Detlef

Online Urs Heßling

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #54 am: 05 Juli 2017, 19:34:47 »
moin,
Brücken- und Richtsäulendetails  top :MG: top :MG: top :MG:

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Online Dergl

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #55 am: 15 Juli 2017, 15:47:39 »
Hallo Forum,

weil der Schwimmer Null nun einen funktionierenden Kran hat, musste ich den Schwimmer selbst noch einmal umkonstruieren und neu erstellen.
Die erste Version des Schwimmer Null war ein hochdetaillierter 3D-Druck, aber leider viel zu leicht und sehr emfindlich.

Die neue Version des Schwimmer Null soll möglichst schwer sein, damit er im Kran gut ausläuft.
Auch soll der Schwimmer Null gut im Wasser liegen und braucht deshalb Ballast.
Zusätzlich ist der Schwimmer für einen Kranbetrieb stabiler zu erstellen, z.B. mit Bügeln aus Messing.
Nicht zu unterschätzen die Heckpartie mit den Flossen. Auch hiere musste stabiler gebaut werden, z.B. mit 1mm ABS und Querstreben aus Messing.

Ich habe deshalb einen neuen Rumpf konstruiert, der aus der Rumpfschale und einem unteren Einsatz besteht.
Die Rumpfschale hat keine vorspringenden Geometrien, so daß ich als Material "Strong and Flexible" wählen konnte, das imprägniert und geschliffen wurde.
In der Rumpfschale ist ein Boden, welcher 4 Kammern für Bleiballast hat. Laut Berechnung mussten 2 Kammern mit 5 Gramm bzw. 8 Gramm befüllt werden, um sowohl die nötige Schwere zu bekommen, passable Schwimmeigenschaften zu erhalten als auch und einen guten Trimm.

Hat alles geklappt, wie geplant  :-D
Hier nun ein paar Fotos.

Grüße
Detlef

Online Dergl

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #56 am: 21 Juli 2017, 08:06:51 »
Hallo Forum,

kleiner Zwischenbericht zu den Aufbauten: die Reling ist drin und ich habe die Namensschilder fertig.

Bisher hatte ich solche Schilder mit aufgeklebten Messing-Ätzbuchstaben erstellt.
Hier ein Versuch mit einer Matritze mit hervorgehobenen Buchstaben, plus einer blauen Kulisse.
Im CAD muss man darauf achten, die freiliegenden Innenteile von z.B. "R" und "A" mit der restlichen Geometrie zu verbinden. Das habe ich mit einer kleinen Brücke gelöst. So kann man die Kleinteile auch gemeinsam mit dem Rest der Kulisse anmalen. Aber dann müssen die kleinen Teile herausgelöst und aufgeklebt werden. Ziemliche Kniffelei.

Nun ja - es funktioniert mit 3D-Druck. Ich denke aber die "alte" Methode war besser.

Detlef

Offline 1/100renown

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #57 am: 21 Juli 2017, 12:47:00 »
Hallo Detlef!

Die Bautempo und die unglaubliche Präzision sind Ansporn und Frustrationsquelle gleichermaßen ;-)

Hammer, wie schnell Du so filigrane Details zauberst!!

Bewundernde Grüße!

Joachim

Offline Redfive

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Re: Binnenminensucher in 1:40
« Antwort #58 am: 21 Juli 2017, 13:19:25 »
Moin Detlef,

sieht gut aus, kannst bei der Lösung bleiben.
Einiges kommt mir nach der persönlichen Führung sehr bekannt vor.  :wink:

Gruß
Sven  :MG:
Werft: Schwerer Kreuzer Prinz Eugen, Leichter Kreuzer Nürnberg

Online Dergl

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Re: Binnenminensucher in 1:40 (Rohbau des Masts)
« Antwort #59 am: 23 Juli 2017, 16:15:18 »
Hallo Forum,

nachdem mir der Mast zuerst viele Stunden Grübelei eingebracht hat, hier nun ein kleiner Zwischenstand.

Wie mir mache Modellbauer nachfühlen können, ist der Mast immer so eine Sache. Diese Baugruppe steht an exponierter Stelle auf dem Modell und soll sowohl detailliert sein, als auch stabil. Dann sind da noch Funktionen zu berücksichtigen, z.B. die Beleuchtung, drehbares Radar oder die Frage, ob man den Mast für einen Modelltransprt umlegen können sollte.
In meinem speziellen Fall kommt noch dazu, daß bewährte Materialien und Verfahren teilweise nicht verwendet werden können: ich bin nicht gerade ein begnadeter Löter.
Aber in kann 3D-Druck  :-D

Als feststand, daß ich einen zum Modell passenden, detaillierten Mast bauen will, kam die Überlegung zu den Teilen, welche im 3D-Druck erstellbar sind. Zuer das Mestkreuz, damit die 3 sich treffenden Säulen aus ABS-Rohren akkurat zusammen passen. Irgendwie kam dann immer mehr Geometrie und Details in dieses Bauteil hinein.

Auch musste ich die Montagereihenfolge beachten und vordenken. Beispielsweise musste zuerst der Kabelkanal des Radar montiert werden, bevor die direkt darunter leigende Rahe aus Messing eingebaut werden kann.

Es kommen noch viele Kleinteile dazu, z.B. Kabel, Signalleinen oder Leuchten. Aber das ist "nur" noch Fleißarbeit, wenn auch ein Großteil der Arbeitszeit.

Detlef