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Autor Thema: 10. April, Deutsche Handelsschiffe im Strömstad?  (Gelesen 1784 mal)

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Offline JohnT

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10. April, Deutsche Handelsschiffe im Strömstad?
« am: 08 Oktober 2016, 16:24:02 »
On the 10 April in Strömstad (just south of the Swedish/Norwegian border) four "bigger" German merchants entered the harbour and one of the commanders made a call to Hamburg.

Swedish intelligence (GHQ, Intelligence department) got a message with a tapped conversation(well, anyone at the switchboard could listen on any calls) but the only actual information forwarded was
"we are now at the border"

I understnds that the message arrived at GHQ 16:50



Where the ships part of Weserübung, or just civilian  ships on their way back to Germay?

I have not seen any further details on this?

KInd Regards
/John
« Letzte Änderung: 09 Oktober 2016, 18:47:10 von kalli »

Offline JensA

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Re: 10. April, Deutsche Handelsschiffe im Strömstad?
« Antwort #1 am: 08 Oktober 2016, 20:03:29 »
Hallo John,

Es muss  sich um "unschuldige" Zivilschiffe gehandelt haben.

Es war die Schiffe der 1. Seetransportstaffel, die einzeln segelten, verboten, innerhalb neutraler Fahrwasser zu segeln um nicht Inspektion zu risikieren und damit enthüllt zu werden.

Ich kann vermuten, dass die zivilen Schiffe Funkstille auferlegt wurde, und deshalb sich per Fernspruch meldeten.


« Letzte Änderung: 09 Oktober 2016, 18:48:42 von kalli »

Offline JohnT

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Re: 10. April, Deutsche Handelsschiffe im Strömstad?
« Antwort #2 am: 09 Oktober 2016, 18:21:08 »
Hallo John,
Es muss  sich um "unschuldige" Zivilschiffe gehandelt haben.
Hallo Jens
Den können Sie bitte helfen mit die namen finden?

Es war die Schiffe der 1. Seetransportstaffel, die einzeln segelten, verboten, innerhalb neutraler Fahrwasser zu segeln um nicht Inspektion zu risikieren und damit enthüllt zu werden.
Exportstaffel, ja, aber 1. Seetransportstaffel, war mindesten eins in Schwediche wasser.
(Schweden hat 4 sm erklärt als Territorialgrenze aber Deutchland nur 3 sm acceptiert)


Ich kann vermuten, dass die zivilen Schiffe Funkstille auferlegt wurde, und deshalb sich per Fernspruch meldeten.
Warum nicht Funkstille für die Seetransportstaffeln?
Warum Funkstille für  Zivile schiffen das ohne problem in Schwedishe wasser fuhr?


Grüsse
John
« Letzte Änderung: 09 Oktober 2016, 18:49:04 von kalli »

Online TD

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Re: 10. April, Deutsche Handelsschiffe im Strömstad?
« Antwort #3 am: 10 Oktober 2016, 23:21:23 »
Ich hatte unseren  Fachmann für Schweden, Jan Olof, angeschrieben und erhielt promt die Antwort imAnhang.

Kann nur sagen

Danke Jan  Oof

Gruß

Theo
...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !

Offline JohnT

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Re: 10. April, Deutsche Handelsschiffe im Strömstad?
« Antwort #4 am: 12 Oktober 2016, 22:51:26 »
Ich hatte unseren  Fachmann für Schweden, Jan Olof, angeschrieben und erhielt promt die Antwort imAnhang.

Kann nur sagen

Danke Jan  Oof

Gruß

Theo

Thank both of you.

Gruss
/John

Offline JensA

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Re: 10. April, Deutsche Handelsschiffe im Strömstad?
« Antwort #5 am: 14 Oktober 2016, 09:15:45 »
Zitat
Warum nicht Funkstille für die Seetransportstaffeln?
Funkstille war tatsächlig eindeutig für die Seetransportstaffeln befohlen - siehe Befehl vom 8.3.40 unten

Zitat
Warum Funkstille für  Zivile schiffen das ohne problem in Schwedishe wasser fuhr?
Ich habe kein Befehl dafür gefunden, aber vermute dass es ein solcher gab. Allerding würde das erklären, warum man nicht einfach an die Reedern funkte.
Wenigen Wochen zuvor gab es ein Fall, wo man vermutete, dass der offene Funkverkehr eines Dampfers zu deren Versenkung führte. Siehe Auszug aus KTB 1./Seekriegsleitung unten.

KTB 1./Seekriegsleitung, 23.03.1940 (s. 181):
"Nordsee:
...
Die in der Nacht vom 23. zum 24.3. erfolgte Torpedierung des Dampfers „Edmund Hugo Stinnes“ durch ein feindl. U.-Boot südlich Bovbjerg innerhalb der dänischen Hoheitsgewässer muss weitgehend auf einen bestimmungswidrigen offenen Funkverkehr des Dampfers „Dieter Hugo Stinnes“ in Nordenham mit dem Dampfer „Edmund Hugo Stinnes“ über die dänische Küstenfunkstelle Blaavands-Radio zurückgeführt werden. Der Dampfer „Dieter Hugo Stinnes“ hat auf Veranlassung des Direktor Bette in Nordenham den „Edm. Hugo Stinnes“ aufgefordert, „drahtet Position“, und dieser hat um 21.42 Uhr offen seine Position gefunkt. Auf Veranlassung der „Huest“ Nordenham ist die Funkstelle des Dampfers „Dieter Hugo Stinnes“ plombiert worden."

mfg.
Jens