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Autor Thema: Höruphav  (Gelesen 733 mal)

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Offline rb3

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Höruphav
« am: 27 September 2016, 06:57:56 »
Guten Tag,
hat jemand Informationen über die U-Boot Basis Höruper Haff (Hörup Haff), heute dänisch Höruphav,
der Kaiserlichen Marine?
Heute sind noch die alten Munitionsbunker erkennbar.

"Höruphav in Dänemark Flensburger Bucht oder Altes U-Boot-Pier. Angeblich ist dort eine zerstörte Torpedoversuchsanstalt, ähntlich wie die WTD 71."

Gruß
Jan


Online bettika61

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Re: Höruphav
« Antwort #1 am: 27 September 2016, 08:15:05 »
Hallo Jan,
keine "U-Boot Basis"  :MLL:
Höruphav war Torpedoschießstand ab 1906,
im 2.WK war dort das NVK, die heute noch sichtbaren Bunker sind nach dem 2.WK als Sprengstofflager entstanden. Alle Informationen hier http://www.avlg.dk/HorupKlintForsoegsstation.htm
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline rb3

  • Matrose
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Re: Höruphav
« Antwort #2 am: 01 Oktober 2016, 07:14:53 »
Vielen Dank Beate,
viel Informationen.
Diese werde ich mal ins deutsche Übersetzen lassen.


Danke und einen Schönen Tag


Jan

Online bettika61

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Re: Höruphav
« Antwort #3 am: 01 Oktober 2016, 15:18:33 »
Hallo,
die Torpedostation hatte 4 Schießbahnen, die 5.000 und 11.000m Bahn ging quer über die Flensburger Förde.
https://www.kulturarv.dk/mussam/VisFotoFilm.action?fotoFilmId=1070208

hier steht
Zitat
De to lange baner på henholdsvis 5.000 og 11.000 m gik tværs over Flensborg Fjord. 11.000 ni-banen havde skive i Langballigau, mens centrum under prøveafskydninger på begge baner var Bismarcksturm i Angel

Verstehe ich leider nicht  :?, außer "Langballigau" und "Bismarckturm", ich denke man hat den Bismarckturm auf dem Scheersberg und die Mühle Westerholz (für Langballigau) als Landmarken genommen.
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Online Urs Heßling

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Re: Höruphav
« Antwort #4 am: 01 Oktober 2016, 16:07:16 »
moin, Beate,

der von Dir in der Karte eingezeichnete Sektor war mit Sicherheit nicht voll nutzbar.

Im Westteil vor Brandsnaes liegt die Untiefe "Hellebanke", im Ostteil der "Middelgrund".

Deren geringe Wassertiefen werden ein Passieren von Torpedos nicht erlaubt haben.

Der Schußkurs der 11.000 m-Bahn muß also zwischen beiden Untiefen hindurch mit etwa 215o, also etwa "Sektormitte", gegangen sein.

Gruß, Urs
« Letzte Änderung: 01 Oktober 2016, 17:26:45 von Urs Heßling »
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline Olaf Berg Nielsen

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Re: Höruphav
« Antwort #5 am: 01 Oktober 2016, 18:46:03 »
Hallo Jan,

wenn du die Informationen ins deutsche Übersetzen lassen willst, brauchst du nicht von Flygtninge (Flüchtlinge) zu übersetzen lassen, denn das habe ich schon lange her getan.

Kurz nach dem Krieg in Mai 1945 wurde die Versuchsstation auf Hörup Klint zum Flüchtlingslager eingerichtet.  Es wurde der größte in Nordschleswig und weit der größte in Sonderburg Polizeikreis mit über 1.000 Flüchtlingen. Der Flüchtlingslager existiert länger als die meisten in das Polizeikreis, bis zu 1. Oktober 1947. Mehrere kleinere Lager wurde niedergelegt und die Flüchtlinge wurde zum Hörup Klingt umgesiedelt.

Ich habe mehreren Deutschen, die in diesen Lager war, geholfen mit Lagerkarten und andere Informationen.
Sende mir eine PS und ich sende dir der Übersetzung.

Gruß aus Dänemark
Olaf

Online SchlPr11

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Re: Höruphav
« Antwort #6 am: 01 Oktober 2016, 21:28:10 »
Hallo,
ein Meßtischblatt aus dem Kgl.Preuss.Ers.Batl.-LDW.D.R.No 85 zeigt uns die damaligen Wassertiefen um Hörup und im Haff.
Ergänzend eine zeitgenössiche Karte mit dem Schießstand der Fa. Schwarzkopff und den Schußrichtungen ins Haff und hinaus in die See. Diese wurden zusätzlich eingezeichnet.
Zusätzlich zum Schuß ins Haff wurde der Stand später um den Seeschuß erweitert.
REINHARD