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Autor Thema: Ein schnelles Linienschiff- des Kaisers Preisausschreiben von 1906 und Bewertung  (Gelesen 2992 mal)

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Offline Urs Heßling

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moin,

dies sind die von Alex' schönem top "Schnellen Linienschiff 1911 - eine Alternative"-Thread abgetrennten Beiträge zum Thema
"Des Kaisers (Wilhelm II.) Preisausschreiben von 1906 für einen Entwurf eines schnellen Linienschiffs und die Bewertung der durch 8 Werften vorgelegten Entwürfe durch eine Kommission im Jahre 1907"
Der lange Titel paßt leider nicht in den Thread-Kopf :|

Gruß, Urs
« Letzte Änderung: 20 September 2016, 12:53:07 von Urs Heßling »
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline DST

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Re: Re: Schnelles Linienschiff 1911 - eine Alternative
« Antwort #46 am: 22 September 2016, 11:57:42 »
Und wenn man jetzt noch bedenkt wann diese Pläne vorhanden waren.
Hätte man nicht bis 1911 warten müssen um es zu bauen.
...
Nicht auszudenken was dann mit der HSF hätte passieren kömmem.
Ich meine, doch ... nämlich nicht viel Anderes.
Siehe den "SL 1911-Einsatzkonzept"-Thread.

Nachklapp dazu aus dem wiki-Artikel über Admiral von Heeringen
1912 analysierte er die strategische Lage der deutschen Flotte hellsichtig: Wenn der Engländer sich wirklich auf Fernblockade mit konsequenter Zurückhaltung seiner Schlachtflotte verlegt, kann die Rolle unserer schönen Hochseeflotte im Kriege eine sehr traurige werden.

Gruß, Urs


Ich weiß etwas abseits vom thema.
Aber ich wollte darauf doch kurz antworten.

Das eine Fernblokade durch England die Deutsche Flotte für den Atlantik im Grunde fast schon wertlos macht bezweifelt wohl niemand.

Aber ich meinte das man die schnellen Linienschiffe schon anstatt Nassau hätte bauen können.
Und dann hätte die HSF ab Nassau/Blücher/Vdt bis Kaiser/König 22 schnelle Linienschiffe haben können.
Mit dem "Berechnungsfehler" von VdT bei der Maschinenleistung alle mit 27kn+x .
Und wenn man nicht 10 verschiedene Schiffstypen entwickelt sondern nur 4 oder 5.
Könnten evtl. vielleicht auch mehr von Derfflinger/Bayern/Mackensen , wie auch immer eine Alternative dafür aussehen hätte können ( als Beispiel mit 6x 38cm und 26kn ähnlich einer Renown nur das wir Leistung/Geschwindigkeit gegen Panzerschutz tauschen), an Skagerak teilnehmen .

Ganz viel vielleicht und eventuell und unterumständen hätte sein können wenn denn.........
Aber theoretisch möglich.

mfg Dirk

Offline harold

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"Des Kaisers (Wilhelm II.) Preisausschreiben von 1906 für einen Entwurf eines schnellen Linienschiffs und die Bewertung der durch 8 Werften vorgelegten Entwürfe durch eine Kommission im Jahre 1907"
Der lange Titel paßt leider nicht in den Thread-Kopf :| "


Well done!

... und, zumal ich jetzt auch einige Tage "abstinent" war
(General-Entschuldigung:
Herbst = lange, touristenfrei hereindämmernde Abende in den Sans-Soucis umliegender Weinberge)
- versprochen: die fehlenden 4 kommen noch nach.

Sachbezogenes dann auch (@ Urs). Aber, bissl Geduld.
 :MZ:
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Offline Huszar

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Hallo, Harry,

Mir fällt jetzt auf, dass No 2 eine vergleichsweise niedrige Leistung für die Kesselzahl hat (1725 WPS/Kessel), während die anderen die damals "üblichen" ca. 2000 haben. Warum wohl?

mfg

alex
Reginam occidere nolite timere bonum est si omnes consentiunt ego non contradico
1213, Brief von Erzbischof Johan von Meran an Palatin Bánk von Bor-Kalán

Offline Peter K.

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Unter Vorwegnahme des Ergebnisses der Bewertung der einzelnen Entwürfe sei bemerkt, dass die Eingabe von Blohm & Voss den zweiten Preis errang und dafür ein Preisgeld von 12.000 Mark einging. Interessanter ist jedoch die Bemerkung in der unten genannten Quelle, dass außerhalb dieses Preisausschreibens ein weiteres Projekt von Blohm & Voss eingereicht wurde, das das besondere Interesse des Kaisers geweckt hätte, zumindest nach einer entsprechenden Mitteilung des Marinekabinetts.

Hat zu diesem Projekt jemand nähere Informationen?

Quelle: Hans Jürgen WITTHÖFT, Tradition und Fortschritt - 125 Jahre Blohm + Voss, ISBN 3-7822-0847-1, Seite 88
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de