collapse

* Benutzer Info

 
 
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

* Suchfunktion


* HMA

Autor Thema: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“  (Gelesen 3782 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Albatros

  • Gast
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #15 am: 18 April 2015, 16:00:45 »
Danke Thorsten - da komme ich in Polen wirklich besser weg -

Gruß - Achim

Hallo Achim,

kommt darauf an was Du einkaufen möchtest, Original geht auf Helgoland besser, gerade wenn man z.B. an Kosmetika und Parfüm für die bessere Hälfte denkt....... :MZ:

 :MG:

Manfred

« Letzte Änderung: 18 April 2015, 16:01:22 von Urs Heßling »

Offline Trimmer

  • Boardinventar
  • *
  • Beiträge: 7219
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #16 am: 18 April 2015, 16:34:58 »
Manfred - mag bei Kosmetika und Parfüm natürlich stimmen zumal man da in Polen nie so sicher sein kann ob wirklich Orginal oder ....  :-D Nochmal zu Zigaretten - sobald das Steuerzeichen von Polen auf der Schachtel ist ( Ministerstwo Finansow RP ZNAK AKCYZY - KP/BP - schwere Geburt   :-D ) kann man Tabakwaren bedenkenlos kaufen. Etwas anderses ist es bei Zigaretten aus der Ukraine  - keine Steuermarke, billiger aber Unrauchbar. Auch Lebensmittel sind wirklich viel billiger und in guter Qualität.
Ich denke aber das mit der Einführung des Euros in Polen auch Schluss mit Lustig sein wird

Gruß - Achim
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Albatros

  • Gast
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #17 am: 18 April 2015, 18:32:22 »
Hallo Achim,

Der Euro ist das eine, soll erst nach 2020 in Polen kommen, die Kontrolle der Märkte nach Markenpiraterie die derzeit so gut wie überhaupt nicht stattfinden soll vor oder bis 2020 greifen, (solange drückt die EU noch beide Augen zu ) dann ist der Hype vorbei.

 :MG:

Manfred

Offline bettika61

  • Boardinventar
  • *
  • Beiträge: 3043
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #18 am: 19 April 2015, 00:01:24 »
Hallo,
um mal auf die Schiffe zurückzukommen  :MZ:
verweise ich auf ein nicht maritimes Forum

Das Revival-Projekt Gelting-Faborg ist, nicht überraschend, geplatzt  http://www.shz.de/schleswig-holstein/verkehr/gelting-faaborg-traum-von-der-butterfahrt-geplatzt-id8165391.html
Das geplante Butterdampfer-Museum "Andreas Gayck" in Eckernförde dümpelt in schwerer See http://www.kn-online.de/Lokales/Rendsburg-Eckernfoerde/Andreas-Gayk-in-schwerer-See-in-Eckernfoerde
In meiner Gemeinde erinnert in Neukirchen eine verrottete Seebrücke an diese Zeit.
Die Fahrt über die Förde von Langballigau nach Sonderburg versucht diese Saison mal wieder die Feodora II
http://www.nas-feodora.de/

Grüsse
Beate
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline RonnyM

  • Boardinventar
  • *
  • Beiträge: 3159
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #19 am: 19 April 2015, 11:27:09 »
...ach ja Beate, Ende der 90ger war ich oft mit meinem Wohni in Langballig Au. Ganz am Ende konnte man noch ungestört stehen und Touren mit dem Dampfer machen. Nachher hat der Besitzer vom Campingplatz das "wilde" Parken ein Ende gemacht... :-D

Grüße Ronny
« Letzte Änderung: 19 April 2015, 15:10:26 von RonnyM »
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Online Elektroheizer

  • Korvettenkapitän
  • *
  • Beiträge: 925
  • Wir sind alle Individuen
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #20 am: 19 April 2015, 20:37:52 »
Ende der 70er Jahre gab es in Flensburg dreierlei Butterfahrten, die kleine, die mittlere und die große. Neben der Fahrtroute und dem Zeitaufwand unterschieden sie sich auch in der zollfreien Einkaufsmenge.
Dann war ich mit einigen Kameraden wohl auf dem falschen Dampfer gelandet. Wir waren zur günstigen Nachversorgung mit "Glasmantelgeschossen" auf so einer Butterfahrt, es gab aber nur wirkungsreduzierte Übungsmunition. Eckes Edelkirsch und sowas, kriegt man auch runter taugt aber nicht für "Marinemischung".

Offline FAUN

  • Leutnant zur See
  • *
  • Beiträge: 443
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #21 am: 20 April 2015, 12:55:38 »
Dann war ich mit einigen Kameraden wohl auf dem falschen Dampfer gelandet. Wir waren zur günstigen Nachversorgung mit "Glasmantelgeschossen" auf so einer Butterfahrt, es gab aber nur wirkungsreduzierte Übungsmunition. Eckes Edelkirsch und sowas, kriegt man auch runter taugt aber nicht für "Marinemischung".

Das glaube ich auch, insbesondere die "Große Fahrt", bzw. der Bordladen auf dieser Tour, ließ in alkoholischer Beziehung keine Wünsche offen. Bei der kleinen Fahrt gab es, falls ich mich richtig erinnere, nur diese Flachmänner zu 2 DM oder ein paar Dosen Bier. Kenner der Marterie nutzten hierbei die Gepäckschließfächer im ZOB, obwohl ein Anhäufen von Butterfahrtsgut zolltechnisch verboten war. Aber in 2 Std. konnte man gut und gerne 5 kleine Fahrten schaffen.

Offline Big A

  • Boardinventar
  • *
  • Beiträge: 6106
  • Keep on running
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #22 am: 20 April 2015, 13:08:20 »
Als "Nicht-Wochenendfahrer" waren die Samstag-Abend-Fahrten mit "Großer Transitration" bei 2,- DM Fahrtkosten immer gerne genommen für die anschließende Druckbetankung.
Meist gab es in der Borddisco auch was zum "Anbaggern" 8-)

Ach ja, long time ago...

Axel

Ich glaube, da wurde das Fundament für den späteren Loggi gegossen
Tracers work both ways!!

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

Offline krelle

  • Fähnrich
  • *
  • Beiträge: 264
  • MK
    • Minenschiff JUMINDA
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #23 am: 12 April 2017, 20:13:56 »
Ein altes von mir aufgenommenes Bild von der BALTIC STAR fiel mir bei einer Aufräumaktion wieder in meine Hände.
Ja, „das“ waren Zeiten… an die ich mich gern erinnere. „Butterfahrten“, zeitweise für Preise von 2,- DM bis 1 Pfennig angeboten. Relativ oft habe ich diese Butterfahrten mitgemacht, meist waren meine Eltern dabei (ich war ja noch „jung“).  Für Zigaretten und Alkohol haben sich Vater und Mutter nie interessiert und ich kann mich auch nicht erinnern, dass es „nur“ wegen der preisgünstigen Butter war, warum wir diese Fahrten machten. Vielleicht taten sie es auch nur für mich; denn ich fuhr schon damals so gern zur See und fühlte mich glücklich an Bord.
Seegang machte mir nicht viel aus. Ich muss gestehen, dass ich kein überaus großes Mitleid mit jenen Leuten empfand, die sich das „Eisbein“ noch kurz zuvor schmecken ließen, um dann später oben an Deck zu stehen und Neptun zu opfern. Ich war noch zu unerfahren, um Vieles verstehen und nachvollziehen zu können.
Wirklich schade, dass es diese „Butterfahrten“ so nicht mehr gibt. Zu gern würde ich wieder mitfahren… auf der Baltic Star, auf der Baltica, auf der Alten Liebe und und und….
Die Abendfahrten habe ich am liebsten gemocht. Erst gegen oder vielleicht sogar nach Mitternacht (genau weiß ich es nicht mehr) kam man wieder an den Ausgangspunkt der Reise – den Ostpreußen-Kai in Lübeck-Travemünde – zurück. Und dann standen da in der Regel die Zöllner und machten ihre stichprobenartigen Kontrollen. „Bitte melden Sie die mitgebrachten Waren an!“, hörte ich sie manches Mal sagen. Nicht zu mir, aber zu Leuten vor und hinter uns. Einmal jedoch erwischte es auch uns: auf dem Parkplatz Leuchtenfeld. Wir wollten gerade unser Auto besteigen, als sich in der Dunkelheit zwei Männer bemerkbar machten und als Zollbeamte auswiesen. Sie warfen einen Blick in unsere mitgeführten Plastiktüten (soweit ich mich erinnere, war lediglich Butter darin) und zogen wieder von dannen, nachdem bei uns alles in Ordnung war.
Ein paar Jahre später ging dann auch ich zum Zoll. Ich bin froh, mit derartigen Kontrollen nach meiner Ausbildung nie etwas zu tun gehabt zu haben. Das lag mir nicht, derartiges  liegt mir auch heute nicht. Ich ging zum Zoll wegen des Grenzaufsichtsdienstes an der innerdeutschen Grenze. Aber das ist nun eine andere „Geschichte“, die Euch wahrscheinlich nicht sonderlich interessiert. Wir sind hier ja auch nicht in einem „Grenz-Forum“.  Falls gewünscht, stelle ich hier auch mal einen Bericht betreffend einer Grenzstreife an der innerdeutschen Grenze ein- einfach Bescheid sagen.

Nachtrag: das "Anlegen" in Dänemark bzw. Rødbyhavn war eigentlich ein "Witz". Das Schiff fuhr bis zum Kai, die Leine wurde nach "drüben" geworfen und um einen Poller gelegt. Augenblicke später ließen die Dänen die Leine wieder ins Wasser gleiten und der Dampfer legte den "Rückwärtsgang" ein... so hatte ich mir damals als Kind den Besuch in "Danmark" eigentlich nicht vorgestellt....  :-o
 
« Letzte Änderung: 14 April 2017, 17:01:03 von krelle »

Offline RonnyM

  • Boardinventar
  • *
  • Beiträge: 3159
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #24 am: 13 April 2017, 10:53:19 »
...ja Krelle, wenn ich so lese, was heute in der EU Bürokratie alles so - steuerfrei - abkassiert werden kann, verwundert es mich nicht, dass auf die Rentners keine Rücksicht genommen wurde. Alle hatten davon profitiert. Der Warenumsatz, die Mitarbeiter, die Busunternehmen und was weiß ich.

Dabei wäre es so einfach, auch mal Bestimmungen im Sinne der Bürger festzulegen  Die 3-Meilen-Zone für kleine Transitrationen, die 12-Meilen-Zone die Große. Wenn man nur will, sind auch Ausnahmen die Regel. Die Flensburger Förde könnte eine sein. Aber nein, die Sesselfurzer nehmen sogar eine Schwächung der Wirtschaft hin. Klar, no Problemo wenn man in einem weich gepolsterten Nest sitzt. :BangHead:

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Offline krelle

  • Fähnrich
  • *
  • Beiträge: 264
  • MK
    • Minenschiff JUMINDA
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #25 am: 13 April 2017, 17:01:48 »
...ja Krelle, wenn ich so lese, was heute in der EU Bürokratie alles so - steuerfrei - abkassiert werden kann, verwundert es mich nicht, dass auf die Rentners keine Rücksicht genommen wurde. Alle hatten davon profitiert. Der Warenumsatz, die Mitarbeiter, die Busunternehmen und was weiß ich.

Dabei wäre es so einfach, auch mal Bestimmungen im Sinne der Bürger festzulegen  Die 3-Meilen-Zone für kleine Transitrationen, die 12-Meilen-Zone die Große. Wenn man nur will, sind auch Ausnahmen die Regel. Die Flensburger Förde könnte eine sein. Aber nein, die Sesselfurzer nehmen sogar eine Schwächung der Wirtschaft hin. Klar, no Problemo wenn man in einem weich gepolsterten Nest sitzt. :BangHead:

Grüße Ronny


Schöne Worte! Der damalige "Grundgedanke" der EWG war nicht schlecht, aber "das", was daraus in Brüssel "entstand", ist meiner Auffassung nach nicht mehr akzeptabel. Ich will hier nicht weiter "ausholen" und versuchen, "Politisches" weitgehend auszublenden. Sonst kommt mir beim Schreiben noch die "Galle" hoch...
« Letzte Änderung: 13 April 2017, 17:18:33 von krelle »

Offline Manfred Heinken

  • Kapitänleutnant
  • *
  • Beiträge: 823
Re: Das Schicksal der deutschen „Butterdampfer“
« Antwort #26 am: 13 April 2017, 17:22:32 »
Moin zusammen,
lassen wir die Politik aus dem Spiel.
Die "Baltic Star" hat immerhin einen sehr aufregenden, abenteuerlichen Lebensweg hinter sich gebracht.

Beste Grüße
Manfred Heinken