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Autor Thema: Das Ende der 122er...  (Gelesen 1738 mal)

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Offline RonnyM

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Das Ende der 122er...
« am: 05 Juli 2016, 10:20:29 »
Moin,

von einem Freund aus Schlicktown habe ich die Bilder der vor sich hin rostenden Fregatten bekommen. Ich finde, dass haben sie nicht verdient. flop

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Offline Hastei

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #1 am: 05 Juli 2016, 11:05:40 »
ja Ronny , was willste machen ?   :?

Offline Urs Heßling

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #2 am: 05 Juli 2016, 12:19:45 »
moin, Ronny und Hastei,

Ich finde, dass haben sie nicht verdient.
ja Ronny , was willste machen ?   
Die Zeiten, in denen andere Marinen an ihnen Interesse hatten / gehabt hätten ..
https://de.wikipedia.org/wiki/Kortenaer-Klasse
.. sind eben vorbei :|

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline RonnyM

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #3 am: 05 Juli 2016, 12:27:52 »
...das ist ja alles richtig Urs, aber muss man sie denn so dahinsiechen lassen... :? Lieber ein Schrecken mit Ende - wech sind sie, aber die Erinnerung bleibt. :O/Y

Grüße Ronny
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Offline Trimmer

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #4 am: 05 Juli 2016, 13:52:35 »
Stimmt schon Ronny aber auch der Abbruch  kostet ja einige Euros und solange wir lieber "die längsten Flughäfen der Welt " bauen oder Flughäfen an unsichere, chinesische  Investoren verkaufen  - Flughafen Hahn - und da mit Wurst nach dem Schinken werfen wird sich daran auch nichts ändern. Ich könnte mir auch vorstellen eine der Fregatten hier in Rostock oder auch Peenemünde als Ausstellungsstück zu zeigen - bestimmt würden auch Besucher kommen -  aber, aber, aber.  Dazu kommt ja dann meist noch der ganze Papierkrieg welcher Investoren vertreibt.

Gruß - Achim
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Offline der erste

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #5 am: 05 Juli 2016, 15:12:52 »
Ich könnte mir auch vorstellen eine der Fregatten hier in Rostock oder auch Peenemünde als Ausstellungsstück zu zeigen - bestimmt würden auch Besucher kommen -  aber, aber, aber.  Dazu kommt ja dann meist noch der ganze Papierkrieg welcher Investoren vertreibt.
Gruß - Achim

Du sprichst hier große Worte gelassen aus, Achim. Wenn Du jemanden findest der das alles sponsort? Und dann musst Du Leute
finden die da mitmachen. Reden tun viele, versprochen wird Dir auch einiges- mitmachen und engagieren werden sich die wenigsten.

Offline Trimmer

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #6 am: 06 Juli 2016, 09:56:15 »
Ich muss jetzt hier wieder einmal eine Frage stellen. Hat die Deutsche Marine ausser der " Gorch Fock " überhaupt noch ein anderes Schulschiff  :?. Die " Deutschland " A 59  wurde ja 1990 a.D gestellt. Warum nimmt man nun nicht eine der 122er als Schulschiff  :? Die " Gorch Fock " - schön und gut aber zur Ausbildung z.B. als " Radarmixer " oder als Ari-Gast  wäre doch so eine Fregatte in meinen Augen besser geeignet als die Ausbildung an Land im Lehrkabinett. Ich denke da könnte man doch wohl Theorie und Praxis viel besser verbinden

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Offline RonnyM

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #7 am: 06 Juli 2016, 10:31:51 »
...tja Achim, die Radarmixer erhalten ihre Ausbildung an der MOS. Mit der GF sollen ja die OA`s ihre Seebeine bekommen... :-D

Das SS Deutschland entstand noch in der Euphorie des Aufbaus der BM. Mit der Wiedervereinigung sind ja die "Bedrohungszenarien" weggefallen. Fazit Marine: Von den einstmals 35.000 blieben noch 17.000. Hauptsache man schreibt ne`schwarze Null... flop :MS:

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
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Offline Trimmer

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #8 am: 06 Juli 2016, 10:52:09 »
Hallo Ronny - würden die OAs nicht auch auf einer  122er Seebeine bekommen  :? O.K - sie könnten nicht in den Mast steigen aber ob das nun unbedingt so wichtig ist  :/DK:  Also ich habe mich damals - lang ist es her - gefreut das ich so schnell wie möglich aus dem Schulsaal heraus gekommen bin und am echten Objekt üben und arbeiten konnte . " Grau ist alle Theorie " und in der Praxis sah alles ganz anders aus. Übrigens- ich dachte bei meinen Gedanken eigentlich nicht nur an die OAs sondern an das ganze Personal . Selbst ein Smutje lernt am Ort seines späteren Einsatzes besser wie was zu machen ist und wie er mit der Gegebenheit zurecht kommt - damit will ich die Wichtigkeit eines Smutje überhaupt nicht in Frage stellen. Ferner stellen viele Leute ja wohl erst am Ort ihrer Tätigkeit fest ob sie geeignet sind oder nicht und was nützt ein Primus in der Theorie wenn er in der Praxis versagt  :-D
Wäre meine nächste Frage was der Preis eines Ausbaus zu einer Schulfregatte im Verhältnis zur Verschrottung wäre

Gruß - Achim
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Offline RonnyM

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #9 am: 06 Juli 2016, 16:26:35 »
Naja Achim, die haben aber alle über 30 Jahre auf dem Buckel. Die sind ehrlich "alle".
Da ist kein "cash flow" Effekt nicht mehr zu erwarten. :-D

Ich warte schon auf den STATSRAAD LEHMKUHL... :O/Y

Grüße Ronny
« Letzte Änderung: 07 Juli 2016, 09:04:04 von RonnyM »
...keen Tähn im Muul,
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Offline Big A

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #10 am: 06 Juli 2016, 21:44:15 »
Es gibt keine "Schulschiffe" ausser der GF. Es gab in den Jahren nach der "D" den "Einsatz-Ausbildungsverband", der aus aktiven Einheiten der Flotte bestand und den Kadetten in einem ca. 6-Wochen Törn (die Crew wurde auf mehrere Törns aufgeteilt) alle Bereiche eines Kriegsschiffs "zeigte".
Gibt es aber inzwischen auch nicht mehr - zu viele Aufgabe für zu wenige Flaggstöcke.

Der Betrieb einer 122 als "Schulschiff" wäre schlicht zu teuer.

Axel
« Letzte Änderung: 06 Juli 2016, 23:15:57 von Big A »
Tracers work both ways!!

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

Offline Wilfried

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #11 am: 06 Juli 2016, 23:04:47 »
Naja Achim, die haben aber alle über 30 Jahre auf dem Buckel. Die sind ehrlich "alle".
Da ist kein "cash flow" Effekt nicht mehr zu erwarten.

Daß ist ja nur der eine Fakt; der andere ist, daß diese Klepper für Einsätze herhalten mußten, für die sie niemals gebaut wurden; aber eklär' daß mal einem Studierten in der Politik der Hauptstadt oder einer Mutter von vielen Kindern ... ?  ;D

mit liebem Gruß
Wilfried
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Offline kielwasser

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #12 am: 19 Oktober 2016, 19:51:27 »
Hallo zusammen,

eben bin ich auf shipspotting.com auf folgende Fotos der Fregatte ex-Köln gestoßen. Offenbar wird sie derzeit bei Damen Shipyard in Amsterdam abgewrackt. Ein schmerzlicher Anblick  :cry:

Hoier drei Fotos von der Überführung, aufgenommen in Ijmuiden:

http://www.shipspotting.com/gallery/photo.php?lid=2549495

http://www.shipspotting.com/gallery/photo.php?lid=2549540

http://www.shipspotting.com/gallery/photo.php?lid=2549538

Und hier eines aus Amsterdam. Die ersten Großkomponenten wurden bereits entfernt.

http://www.shipspotting.com/gallery/photo.php?lid=2551516#
Schönen Gruß
Tino

Offline kielwasser

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Re: Das Ende der 122er...
« Antwort #13 am: 07 April 2017, 23:30:08 »
Moin,

ein kleiner Rundflug über die ex-Köln ist hier zu finden:
https://www.youtube.com/watch?v=3YNXPaalG4k

Und zu guter letzt auch hier noch einmal der Verweis auf die Ausschreibung der RHEINLAND-Pfalz bei der Vebeg:
https://www.vebeg.de/web/de/verkauf/suchen.htm?DO_SUCHE=1&SUCH_MATGRUPPE=1310&SHOW_AUS=1716390&SHOW_LOS=1

Zudem verweise ich an dieser Stelle auch einfach noch mal zu folgendem Thema hier im Forum, da es inhaltlich mit diesem übereinstimmt:
http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,22451.msg252354.html#msg252354

Gruß
Tino
Schönen Gruß
Tino