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Autor Thema: Sabotage zum Nachteil schwimmender Einheiten der Kriegsmarine  (Gelesen 26212 mal)

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Offline maurice voss

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Re: Sabotage zum Nachteil schwimmender Einheiten der Kriegsmarine
« Antwort #105 am: 06 Dezember 2017, 13:20:15 »
M 445 (3)

Offline Rheinmetall

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Re: Sabotage zum Nachteil schwimmender Einheiten der Kriegsmarine
« Antwort #106 am: 10 Dezember 2017, 12:14:46 »
Moin, moin zusammen !

Vielen Dank für die zahlreichen Ergänzungen.
Hatte gestern mal wieder etwas Luft und konnte dort die von mir begonnene Excel-Datei fortführen.
Ich hoffe, dass einige mir nicht ganz so schlüssige Dinge ich richtig verstanden und übertragen habe.
Die selbst versenkten U-Boote im Westraum habe ich mal nicht als Sabotage aufgefasst.

Die Tabelle findet Ihr im Anhang.  top

Mit der immer notwendigen Handbreit Wasser unter dem Kiel grüßt Euch,

Matze

Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861

Offline Darius

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Re: Sabotage zum Nachteil schwimmender Einheiten der Kriegsmarine
« Antwort #107 am: 29 März 2018, 23:53:46 »
Hallo zusammen,

hier wieder paar Ergänzungen aus dem KTB Skl, 11/1944:

01.11.1944:
Zitat
0250 Uhr wurde erfolgloser Sabotageanschlag durch neuartig elektrisch angetriebenen schweren Sprengkörper gegen 2 Wehrmachtsversorgungsschiffe im Oslo-Hafen versucht. Sprengkörper sind am Strand detoniert.

08.11.1944:
Zitat
Am 7/11. 1721 und 1822 Uhr erfolgten im Maschinenraum von VS 153 in Werft Svendborg Detonationen. Boot ist mit Heck auf Grund gesackt. 2346 Uhr sind weitere Detonationen auf Sperrbrecherneubau 48 im Ölbunker erfolgt. Schiff mußte infolge Wassereinbruchs aufgesetzt werden.

Zitat

In der Nacht zum 7/11. ist im Kanal Groningen - Lemmer ein Motorschiff von 136 ts und ein Schiff von 70 ts vermutlich infolge Sabotage gesunken. Kanalfahrt ist gesperrt, Bergung eingeleitet.

09.11.1944:
Zitat
Sabotagefälle auf Werft in Svendborg wiederholen sich. VS 153, das am 7.2. angegriffen wurde, war bereits am 10.6. in Svendborg durch Sabotage beschädigt worden und sollte hiervon am 15.11. wiederhergestellt sein. Sperrbrecherneubau 48 ist bereits 3x Opfer eines Anschlags gewesen und war vom 19.12.43 - 20.1.44 gesunken. Abwehr gegen Sabotage auf dieser Werft ist offenbar ihrer Aufgabe nicht gewachsen.
Ob.d.M. befiehlt daher, daß Marine zur Selbsthilfe schreitet. Es wird befohlen, daß MOK Ost sofort aus Handelsmarine und Werftgefolgschaft stammendes Personal unter energischen Offizieren zu Kommandos zusammenstellt, das Adm. Skagerrak zur vorläufigen Übernahme Sabotageschutzes auf Svendborgwerft zur Verfügung zu stellen ist mit Auftrag, weitere Sabotagefälle notfalls unter Anwendung schärfster Maßnahmen zu verhindern.
Entsprechende Weisung ergeht durch 3. Skl. (Abw.)

Zitat
Am 8. 2040 Uhr sind an Kohlenpier in Spezia 2 Prähme mit 145 to Munition durch Sabotageanschlag vernichtet. Es wurden erhebliche Zerstörungen angerichtet. Blockschiff „Ravello“ (6142 BRT) ist gesunken.

13.11.1944
Zitat
VP-Boot 1708 meldet in Werft Helsingör Reihendetonation unter dem Boot. Posten wurde mit 2 Pistolenschüssen und Wurfgegenständen angegriffen. Schäden sind nicht angerichtet.
In Sandviken-Bucht in Bergen erfolgte 0855 Uhr Detonation auf D. „Neptun“ (1.574 BRT) in Wasserlinie, vermutlich durch Haftmine.

15.11.1944:
Zitat
Betr. Ostraum: RKS hat am 15/11. an Ob.d.M. persönlich gedrahtet: „Wie ich soeben aus Kopenhagen erfahre, sind schon wieder 2 Neubaten heute durch Sabotage versenkt worden, außerdem 2 weitere deutsche Schiffe und 2 Küstenmotorsegler, insgesamt also 6 Fahrzeuge. Trotzdem ch mich seit vielen Monaten bemühe, eine verstärkte Sicherung der deutschen Schiffe im dänischen Raum zu erreichen, sind heute an einem einzigen Tage 6 Schiffe durch Sabotage versenkt worden. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es im dänischen Raum an einem entsprechenden milit. und polizeilichen Schutz vollkommen fehlt. Falls wir nicht zu energischen Maßnahmen kommen, muß damit gerechnet werden, daß die für Deutschland entscheidende Werftkapazität in Dänemark für uns ausfällt.
Ich beabsichtige, am 17.11.44 in dieser Angelegenheit nach Kopehagen zu fahren und habe mir vom Führer Sondervollmachten erbeten, um entsprechende Maßnahmen mit milit. und polizeil. Instanzen besprechen zu können, die geeignet sind, die laufende Sabotage in Dänemark zu verhindern.
Zusatz für den Großadmiral: Ich bitte um Aufgabe eines Vertreters von Ihnen, der an diesen Besprechungen teilnimmt.“
Chef Skl läßt MOK Ost und Adm. Skagerrak, nachr. Bev. d. RKS Kopenhagen, unterrichten mit folgendem Zusatz:
„Ob.d.M. stimmt Auffassung Reichskommisar für d. Schiffahrt voll zu und hat folgendes befohlen:[...]


 :MG:

Darius

Offline Darius

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Re: Sabotage zum Nachteil schwimmender Einheiten der Kriegsmarine
« Antwort #108 am: 29 März 2018, 23:59:15 »
... und 2. Teil:

17.11.1944
Zitat
Dänemark:
Am 15/11. ist ein erfolgloser Sabotageversuch gegen Truppentransport MAA 118 unternommen worden. Gegen Bahnanlagen in Jütland sind 6 Sprengstoffanschläge gemeldet. Dänischer D. „Ätna“ aus Hansa-Programm ist in Kopenhagen infolge Detonation gekentert. Ein weiterer Anschlag wurde auf deutschen Dampfer „Durow“ (ca. 1.000 BRT) und auf D. „Schirmeck“ (1.592 BRT) auf einer Kopenhagener Werft durchgeführt. „Schirmeck“ ist gesunken.
In der Nacht zum 17/11. ist im Hafen Aarhus ein Umformer an der Pier gesprengt. 2 deutsche Soldaten sind verletzt.

18.11.1944
Zitat
Chef Skl Adm. Qu:
Für Zwecke der Sabotageabwehr hat die Kriegsmarine bisher bereits 2050 Mann in Dänemark eingesetzt. RSHA verfügt für die gleiche Aufgabe über rd. 1500 Mann. Inzwischen sind auf Veranlassung von Chef 3. Skl. rd. 300 Mann Marinepersonal als Sonderkommando auf die Werft Svendborg abgestellt. Seitens Adm. Skagerrak liegt Forderung vor, 3 le. MAA´en aufzustellen. Erfüllung ist personell nicht möglich. In Betracht zu ziehen wäre äußerstenfalls Aufstellung einer le. MAA.
Chef Skl: Ergebnis heutiger Besprechungen in Kopenhagen bleibt von weiteren Entschlüssen abzuwarten.

19.11.1944
Zitat
V) Chef 3/Skl berichtet über Besprechungsergebnis betr. Sabotageabwehr auf dänischen Werften in Kopenhagen. Abschrift entspr. Fs. von Adm. Skagerrak gem. 17Skl 34027/44 Gkdos. in KTB Teil C Heft III. Beteiligte Stellen stimmen überein, daß für Sabotageabwehr Polizei verantwortlich bleibt. Bei Bereitstellung militärischer Kräfte muß Abgrenzung der Verantwortung zwischen Wehrmacht und Reichsführer SS geregelt werden. Einsatz von Wehrmachtskräften erfolgt im Einzellfall aushilfsweise.
3) Admiral Skagerrak:[…] Am 18. abends sind auf Bahnhof Aarhus infolge Sabotage 2 Treibstoffwagen ausgebrannt, ein dritter ist leergelaufen.

24.11.1944
Zitat
MOK Norwegen: Im Bereich Oslofljord sind in der Nacht zum 24/11. laufend Detonationen in der Akers- und Nyland-Werft gemeldet. Auf der Akers-Werft ist norweg. Motorschiff „Taiwan“ (5.500 BRT) schwer beschädigt und auf Grund gesackt. Weiter sind schwer beschädigt norweg. D. „Troma“ (5.028 BRT), der starke Schlagseite erhielt, deutscher D. „Schleswig“ (10.242 BRT), wo brand entstand und deutscher D. „Roland“ (689 BRT), dessen Achterschiff volllief. Norweg. D. „Arna“ (4.325 BRT) geriet in Brand und mit Heck auf Grund. Deutscher D. „Kaprino“ (3.249 BRT) erhielt Leck im Maschinenrum und wurde auf flaches Wasser geschleppt. Nach bisherigen Feststellungen sind die Sabotagemittel im Innern der Dampfer, meist im Maschinenraum, vermutlich durch norwegische [?] Arbeiter angebracht. Haftminen sind nicht festgestellt.

24.11.1944
Zitat
In Oslo haben die am 23. begonnenen Sabotageanschläge gegen Schiffe bisher nicht aufgehört. Es handelt sich offenbar um planmäßig Großaktion.

25.11.1944
Zitat
Von den als beschädigt gemeldeten Schiffen ist Dampfer „Trona“ (5038 BRT) nachträglich gesunken. Am 24. abends ist Anschlag auf dt. Dampfer „Haparanda“ (1005 BRT) in Skien verübrt. Schiff ist mit Vorschiff auf Grund gesackt.

Zitat

Auf Orlogwert Kopenhagen wurde am 24. ein Sprengstoffanschlag in der Kesselschmiede durchgeführt.

Zitat
Abends sind 2 Schlepper im Hafen Triest vermutlich infolge Sabotage gesunken.


 :MG:

Darius

Offline Darius

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Re: Sabotage zum Nachteil schwimmender Einheiten der Kriegsmarine
« Antwort #109 am: 30 März 2018, 00:03:29 »
... und der Rest:

26.11.1944
Zitat
In Aalborg sind 2 neue Sabotageakte erfolgt. Ein M-Boot und ein VS-Boot sind nach Detonation am Kai gesunken. Verluste sind nicht eingetreten. Außerdem wurde in Aalborg liegendes Kühlschiff „Lindenau“ in der Nacht zum 25/11. von Land aus beschossen. Feuer wurde von Schiffswache erwidert. Am 25. abends wurden 9 Haftladungen, die an Geräten dänischer Baufirma angebracht waren, unschädlich gemacht.
Norwegen, Westküste: Am 25. abends sind in Bergen eine Anzahl von Sabotageanschlägen durchgeführt. Wasserdruckleitung zwischen Stausee und Privatwerft in Sandviken wurde beschädigt. Energieversorgung für die Werft ist für 8 - 14 Tage ausgefallen. Eine zweite Detonation erfolgte am Transformatorenhaus in Laksevaag. Dadurch ist Dtromversorgung für Stadtteil Laksevaag mit Danziger Werft sowie für Teile der Kriegsmarinearsenals und andere Werften ausgefallen. Nach Mitternacht zum 26/11. erfolgte Detonation an Kompressorenhaus in Nähe des Anlegers Laksevaag. Fähre wurde gesprengt, Werftberieb liegt still. Schließlich wurde die Stromversorgung der Bergener Großwerft, Bergens [???]-Werkstatt empfindlich gestört. Mit Betriebsaufnahme ist voraussichtlich nicht vor 12 Tagen zu rechnen.

Zitat
Oslofjord: Bei Anschlag auf D. „Haparanda“ am 24. abends war Sprengkörper außenbords zwischen Kai und Schiff unter Wasser angebracht. Schiff war durch 2 Heeresposten und einen Zivilposten bewacht.

27.11.1944:
Zitat
V.) Skl / S: In erster Dezemberhälfte werden 2 neue MEK´s nach Norwegen zur Sabotagebekämpfung verlegt.
III.) betr. Nordraum:
a) 1. Skl. wendet sich an Skl/S mit nachstehendem Ersuchen:
„In letzten Wochen stark ansteigende Sabotage-Akte in dänischen und norwegischen Häfenoder Werften mit Ausfall dringend benötigten Schiffsraumes erfordern besondere Abwehmaßnahmen. IN mehreren Fällen wurden Sprengkörper vermutlich durch feindliche Einzelkämpfer von außen an die Schiffe herangebracht. Da Einsatzmöglichkeiten und Arbeitsmethoden solcher Einzelkämpfer beim K.d.K. durch eigene Erfahrungen bekannt sind, hat Chef Skl. baldmöglichste Vorlage von praktischen Vorschlägen des K.d.K. an 1. Skl über Schutzmaßnahmen für die dänischen oder norwegischen Häfen und Werften liegende Schiffe gegen Meereskämpfer befohlen.“[…]

Zitat
Am 25. abends ist im Arsenal Spazia ein Hafenschlepper durch Sprengstoffanschlag schwer beschädigt.

28.11.1944
Zitat
II) Betr. Nordraum:
a) MOK Norwegen meldet:
„Besprechung 28.11. mit RKN und WBN über Sabotageanschläge 23.11. ergab:
1.) Bei äußerer Bewachung, soweit Angelegenheit der Wehrmacht, kein Versager festgestellt; es ist jedoch festzuhalten, daß bei weiterer Verstärkung Wachpersonals, die mit jetzigen Kräften nicht möglich, größere Sicherheit gewährleistet würden.
2.) Sabotageanschläge gelungen durch mangelnde Aufsicht in Innenräumen der Handelsschiffe. Hierfür verantwortlich sogennanter Werkschutz. Als Maßnahme vorgeschlagen innerer fachl. Schutz durch Untermengung norweg. Belegschaft mit deutschem Fachpersonal etwa im Verhältnis 10 zu 1.
3.) Nach RKN sind schärfere Gegenmaßnahmen in Form Repressalien gegen Arbeiterschaft wegen Bindung durch Führerbefehl, alle nachteiligen außenpolitischen Auswirkungen zu vermeiden, und wegen mit Sicherheit zu erwartender notwendiger Rückschläge auf noch für uns arbeitende norweg. Wirtschaft nicht möglich. Es wird vorgeschlagen, mit Haußtausschuß Schiffbau in Verbindung zu treten unter Beteiligung Reikosee, um möglichst baldige Personalgestellung gem. Forderung Ziff. 2 zu erreichen, da hierin einzig möglicher Schutz gesehen wird. RKN wird in gleichem Sinne an Führer gerichten.“

30.11.1944:
Zitat
VI.) Chef 3/Skl. FL:
a) Am 25.11. hatte Ob.d.M. an Chef OKW nachr. Reichsführer SS persönlich, MOK Ost, MOK Norwegen, Adm. Skagerrak, RSHA, RKS, MOK Nord, WFST/Pr. Abw., gedrahtet:
„Nach den erheblichen Sabotagefällen gegen den Schiffsraum in Dänemark, die zu schweren Verluste an wervollem Schiffsraum führten, sind nunmehr in der Nacht vom 23. zum 24.11. auf zwei Werften in Oslo schlagartig 6 Handelsschiffe mit insegsamt 29.000 BRT versenkt bezw. schwer beschädigt worden, so daß sie für längere Zeit ausfallen. Damit hat die Sabotage auf den Werften im dänisch-norwegeischem Raum einen Umfang angenommen, der nicht ohne schwerwiegende Nachteile weiter bestehen kann und energisch Abhilfe bedarf.
Bei den günstigen Sabotagemöglichkeiten, die sich in jedem technischen Betrieb mit feindl. eingestellter Arbeiterschaft bieten, kommt man nach den bisherigen Erfahrungen nicht allein mit einer Verstärkung der zur Sicherung der Werften eingesetzten Abwehr- und Polizeiorgane aus. Man muß vielmehr die Gefolgschaften für die in ihrem Btrieb vorkommenden Sabotagefälle mit verantwortlich machen. Jeder Arbeiter muß wissen, daß jeder vorkommende Sabotagefall für ihn persönlich die allerschwersten Folgen nach sich ziehen kann. Nur so wird es möglich sein, diese durch die Belegschaft selbst oder zumindest unter ihrer stillschweigenden Duldung und Förderung erfolgten Sabotagefälle wirksam einzudämmen.
Ich bitte daher eine Entscheidung in dem Sinne herbeizuführen, daß in Zukunft bei Sabotagefällen mit schärfsten Repressalien gegen die Gefolgschaften der betr. Werften vorgegangen wird, was bisher aus politischen Gründen nicht geschehen ist.
Unabhängig hiervon muß auch die verstärkte Sicherung der Werften durch eigene Abwehr- und Polizeiorgane mit allen Mitteln gefördert werden.“
Chef OKW hat daraufhin folgende Weisung erlassen:
„Die Sabotage auf Werften und an Schiffen im norwegisch-dänischen Raum hat einen Umfang angenommen, der energischer Abhilfe bedarf.
1) WB Norwegen und WB Dänemark werden beauftragt, bei dem Reichskommissar d.Bes.Norweg.Gebiete bzw. bei dem Reichsbevollmächtigten in Dänemark den Erlaß einer Verordnung und deren Durchführung durch den BdS zu erwirken, nach der die Gefolgschaftsmitglieder und ggf. ihren Angehörigen (Sippenhaftung) für die in ihren Betrieben vorkommenden Sabotagefälle mit verantwortlich gemacht werden. Jeder Werft- usw. Arbeiter muß wissen, daß jeder in seinem Arbeitsbereich vorkommende Sabotagefall für ihn persönlich und bei seinem Verschwinden für seine Angehörigen die allerschwersten Folgen nach sich zieht.

Zitat
Oslofjord: Am 29. gegen Mitternacht wurde erfolgloser Sabotageanschlag auf Transporter Süderau (1453 BRT) am Kai Porsgrunn verübt. Ein in der Nähe liegender Leichter ist gesunken.


 :MG:

Darius

Offline Darius

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Re: Sabotage zum Nachteil schwimmender Einheiten der Kriegsmarine
« Antwort #110 am: 07 April 2018, 15:11:53 »
Hallo zusammen,

kleiner Nachtrag:

12.11.1944
Zitat
Seit 3 Tagen werden täglich kleinere Sabotagehandlungen durch Letten auf Werft Libau gemeldet.

Ob hier auch direkt Schiffe/Fahrzeuge betroffen waren?


 :MG:

Darius