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Autor Thema: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP  (Gelesen 1931 mal)

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Offline RonnyM

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Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« am: 15 April 2015, 16:58:25 »
Moin,

ich hatte ein sehr nettes Gespräch mit einem ehemaligen Hamburger Hafenlotsen, jetzt Ruheständler. Die fachliche Kompetenz bzw. Genauigkeit in der Berichterstattung in der Presse und der Politik  lässt sehr viel Sachverstand vermissen. Jens Meier, der GF der HPA sagt, dass Hamburg für die Megacarrier "ready" ist!!!. Vielleicht wäre der HSV die wichtigere Baustelle für ihn. Aber Labbadia wird`s schon richten. :angel:

Hier mal 13 Punkte, welche das Ready doch stark anzweifeln lässt:

1.) Der nicht vorhandene Drehkreis vor dem Parkhafen von etwa 600 m für die Containerterminals Eurogate und HHLA Bukai  für Megacarrier ab 360 m Länge - hat Hamburg seit über 20 Jahren verschlafen. Aus diesem Grunde können diese Schiffe nur 0,5 Std. vor und 2,5 Std. nach HW die Hafenlotsenstation passieren, um bei geringst möglichen Strom gedreht zu werden. Nur alle 10 Std. möglich.

2.) Die Begegnungsproplematik bei Addition der Schiffsbreiten von  90/92 m  von HH nach Glückstadt (ca. 25 sm entsprechend 3 Std.) und umgekehrt. Dies gilt nicht nur für Container sondern auch wie z.B. Bulker und Tanker.

3.) Das Auslaufen der Megacarrier kann nur mit einem Normaltiefgang von 12,8 m vor Niedrigwasser (St. Pauli) erfolgen., damit ca. mit höchsten Wasserstand Brunsbüttel passiert wird.

4.) Durch die ca. 250 Megacarrier, die zZ hauptsächlich auf der Rennstrecke Asien-Europa eingesetzt werden (HH täglich 5). Die im Moment noch fest georderten 150 Megacarrier werden die Problematik in HH noch weiter verschärfen.

5.) Für Megacarrier mit einer Breite von über  48 m gibt es nur 7 max. 8 (wenn 3 am CTA) Liegeplätze, an denen Containerumschlag getätigt werden kann. Bei Verspätung summieren sich die Probleme (zB CSCL MARS, CLCS PACIFIC OCEAN im März 2015 am Eurogate.)

6. Die Durchfahrtshöhe der Köhlbrandbrücke mit max. 55,30 m LAT (früher mitl. HW) Die Passage von Megacarriern entsprechend Airdraft mit Radarmastverklappung durchgeführt werden.

7.) Probleme beim Lagern bzw. An- u, Abtransport von ca. 11.000 TEU, wenn diese in 2 Tagen umgeschlagen werden (Erstanlauf CSCL GLOBE).

8.) Bei mehr als 23 Container in Reihe an Deck nebeneinander gibt es zZ nur 2 Liegeplätze Buka 3/4 u. Buka 5/6. Bei mehr geht es dann nach Wilhelmshaven (zZ bis 25 Container). Probleme gibt es auch in der Höhe, wenn mehr als 9 Lagen an Deck.

9.) Wind- u. Wetterprobleme über 6 Bft (in Brunsbüttel).

10. Ergänzend eine vernünftige und praktikabel Rotation der Häfen in Nordeuropa (zB China Shipping) Felixtown, Rotterdam, Hamburg, Zeebrügge und evtl. Rotterdam.

11.) Beladung duch das Schiff (Kapitän, Ladungsoffizier). Wird normalerwise durch den Planer (Logistiker) durchgeführt, der meist nur die Probleme der Terminalbetreiber im Auge hat, also stets "warme" Pier. Der Kapitän ist aber für Schiff und Ladung verantwortlich.

12.) Was bringt die Elbvertiefung von 1 m : Bei einer Tiefertauchung von 180 t pro cm bedeutet dies 18.000 Tonnen. Bei einem Durchschnittsgewicht von 14 t pro Container sind dies bei Auslaufen Hamburg 1.285 Container, bei einem Umschlag von 10.000 TEU  wären es ca. 8%.

13.) Jetzt kommt JACOBS KRÖNUNG. Beim Ein- bzw. Auslafen eines Megacarriers müssen die zu passierenden Containerbrücken alle aufgetoppt sein, damit es zu keinen Beschädigungen kommt durch das eventuelle Vertreiben des Megacarriers, d. h. die Umschlagarbeiten an anderen Containerschiffen werden für etwa 1 Std. eingestellt. Das kann bis zu 15 x vorkommen.

Gut, dass sich die Terminalbetreiber in Bremerhaven und Wilhelmshaven wieder ganz entspannt hinlegen können. :biggre:

Während ich dieses schrieb, musste ich an meinem Freund Axel denken. Warum nur :? 8-)

Grüße Ronny

   
« Letzte Änderung: 15 April 2015, 17:08:13 von RonnyM »
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Offline halina

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #1 am: 16 April 2015, 14:58:17 »
Moin lieber Ronny  ,  danke für Deine ausführlichen Fakten bezüglich "Freie Fahrt für die Mega-Containerschiffe" über die
                                Elbe nach Hamburg , zum Thema Elbvertiefung soll ja die Entscheidung seitens des BVG noch in den
nächsten Monaten fallen , das Problem der engen Fahrwasserbreite bei Gegenverkehr bleibt doch erhalten , deshalb hat
bereits die M2-Allianz die Konsequenz daraus gezogen und läuft mit ihren 400 meter-Schiffen Hamburg nicht mehr an .

                                                                                                                                                                Gruss  Günter
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Offline halina

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #2 am: 21 Dezember 2016, 16:17:58 »
Nach einer dreitägigen Verhandlung am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wegen den Klagen
vom Bund und den Naturschutzverbänden bezüglich der Elbvertiefung ist nun beschlossen worden,
dass am 9. Februar 2017 eine Beschlussfassung verkündet werden soll .
                                                                                                                                 :MG:  halina
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Offline Big A

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #3 am: 21 Dezember 2016, 16:29:57 »
Na, dann hoffen wir mal nur, dass nun endlich ein positives Ergebnis kommt, die Frachtzahlen in Hamburg wieder steigen können und dass nicht noch ein bis dato völlig unbekannter Wasserkäfer oder ein von wer weiß woher eingeschlepptes Wasserkraut Anlass zu neuen Klagen geben wird.

Axel
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Offline RonnyM

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #4 am: 21 Dezember 2016, 17:41:32 »
...naja Axel, aber ich glaube da haben die Obstbauern im Alten Land ganz andere Sorgen. Die konnten bisher noch nicht ausgeräumt werden. :MS:

Grüße Ronny
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Offline Big A

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #5 am: 23 Dezember 2016, 16:31:20 »
ooch, das läuft wie beim Flughafen Finkenwerder, wenn erst ein paar Millionen € als Abfindung geflossen sind, dann ist die Plantage auch nicht mehr relevant... :roll:

Axel
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Offline RonnyM

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #6 am: 24 Dezember 2016, 09:44:07 »
...bedenke Axel, die heißen nicht Quast... Und Acker gut verkaufen oder versalzen lassen ist doch ein kleiner Unterschied. Auf Dauer helfen da keine Euronen... :cry:

Grüße Ronny
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Offline Big A

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #7 am: 25 Dezember 2016, 18:14:30 »
Zitat
die heißen nicht Quast


Naja, ist ja ein Sammelname dort...

Und Geld riecht nicht nur nicht, es schmeckt auch nicht (von wegen salzig und so..)

Axel
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Offline thommy_l

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #8 am: 26 Dezember 2016, 00:01:09 »
Hallo,

da will ich nicht weiter nachdenken,

Na, dann hoffen wir mal nur, dass nun endlich ein positives Ergebnis kommt, die Frachtzahlen in Hamburg wieder steigen können und dass nicht noch ein bis dato völlig unbekannter Wasserkäfer oder ein von wer weiß woher eingeschlepptes Wasserkraut Anlass zu neuen Klagen geben wird.

allerhöchstens an den streng geschützten Juchtenkäfer denken, der bei Stuttgart21 so plötzich auftauchte! Einige Tage vorher war dieser Käfer in Stuttgart m.W. nicht wohnhaft. Gott sei Dank, der Käfer wurde rechtzeitig im Schloßgarten entdeckt!

Grüßr
Thommy

Offline jockel

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #9 am: 26 Dezember 2016, 09:12:18 »
Auch ohne Elbvertiefung wird der Hamburger Hafen nicht zum Biotop

Aber eigentlich streiten sich Befürworter und Gegner um des Kaisers Bart, denn mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird Ende dieses Jahrhundert Hamburg komplett überflutet sein. Dann können die Container in Bielefeld oder gar in Dortmund angelandet werden.  8-)

Gruß
Klaus

Offline halina

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #10 am: 27 Dezember 2016, 21:44:55 »
Noch nie war ein Infrastrukturprojekt so umstritten wie die geplante Elbevertiefung um 1,0 Meter die
schon 2007 als 9. Ausbaggerungsvorhaben geplant und seit 2012 im Genehmigungsverfahren nach
einigen Verhandlungen beim BVG in Leipzig anhängig ist und nun wohl kurz vor dem Abschluss steht .
Das Richtergremium hat sich hier bewusst  Zeit gelassen um alle Eingaben zu prüfen ob nun tatsächlich
die bisher nicht durchgeführte Elbevertiefung einen Verlust an Arbeitsplätzen und einen signifikanten
Rückgang der Umschlagszahlen insbesondere in der Sparte Containerumschlag eingetreten ist .
Schon längst haben die grossen Reedereien die mit ihren Schiffen Hamburg anlaufen sich an diesen
Umstand gewöhnt und kommen ganz gut klar mit einem Tiefgang auf Süsswasser bezogen von ca.
12,80 meter tideunabhängig und ca. 14,80 meter tideabhängig , also elbeeinlaufend mit der Flut .
Bisher hat noch keine Reederei damit gedroht Hamburg nicht mehr anzulaufen wenn die Elbvertiefung
nicht realisiert werden sollte , soeben wurde sogar das Vorhaben von EUROGATE genehmigt , sein
Terminal im Waltershofer Hafen wesentlich zu vergrössern . Bemerkenswert ist auch , dass in den
letzten Jahren bisher noch kein Containerschiff auf dem Fahrwasserweg der Unterelbe bis Hamburg
auf Grund lief , obwohl deren Tiefgangsmarken schon  ca. 15,5 meter erreichen .
Was sind nun die Containerschiffe die Hamburg anlaufen , habe hierzu mal für den Monat März 2016
eine Auflistung vorgenommen , demnach haben ca. 60 UL-Schiffe , also die mit über 10.000 TEU ihre
Ladung an den Termnals gelöscht , der Grossteil entfällt auf die Schiffsgrösse mit einer Länge von ca.
365 meter und mit einer Kapazität von 13.000-15.000 TEU die allgemein einen Tiefgang von ca. 14
meter haben . Von den ganz grossen der 400 m-Klasse mit 18.-19.000 TEU und einer Breite von ca.
60 meter waren es gerade mal 6 Megaschiffe die Hamburg anliefen .
Leider wird ein wesentlicher Aspekt bei den Angaben zum tatsächlichen Tiefgang eines Schiffes beim
Einlaufen wie etwa in Hamburg nicht berücksichtigt , denn auf fast allen C-'Schiffen befindet sich eine
grosse Anzahl von Leercontainern die neben der meistens nicht vollen Beladung den Tiefgang stark
reduzieren .
Mit der guten Hinterlandanbindung bis in die Ostsee-Länder reichend wird Hamburg auch weiterhin
erfolgreich sein, dies beweisen auch die Umschlagzahlen von 2015 , demnach wurden 4.549.000 TEU
importiert und 4.273.000 TEU exportiert , also eine Umschlagsquote von ca. 95 % im Verhältnis zu
den gelöschten und wieder aufgenommenen Containern , fast so gut wie der Wert von Rotterdam ,
dies sind die Fakten die für den Standort Hamburg sprechen , das schätzen auch die Reedereien .

Neben der Elbvertiefung um einen Meter ist auch vorgesehen auf der Elbe eine Begegnungsbucht für
die Megaschiffe auszubaggern mit einer Länge von 6 Km und einer Breite von 385 meter um damit
die bisher entstandenen Wartezeiten auf Reede oder im Hafen zu vermeiden , halte dieses Vorhaben
für sehr nützlich auch ohne eine mögliche Elbevertiefung . Neben der ständigen Unterhaltsbaggerung
die für 2015 mit 20 Mill. cbm angegeben wurde kommt dann noch der Aushub für die Elbevertiefung
hinzu die ca. 39 Mill. cbm betragen wird , und nun kommt der Hammer , davon sollen 13 Mill. cbm
Sediment als Tidedämpfung vor der Elbemündung abgelagert werden , oh weh , mit der nächsten
Sturmflut läuft der ganze Dreck wieder in Richtung Hamburg , wie auch jetzt schon haben wir dann
eine Kreislaufbaggerei ,denn  Hamburg hat Probleme mit der Verklappung und musste daher mit SH
eine Vereinbarung treffen um dort zu verklappen . Und selbst in den Hamburger Hafenbereichen gibt
es Nachholbedarf bei der Ausbaggerung so im Hansaport und im Trave-Hafen , wo die Anlieger nur
noch zeitweise bei Hochwasser die Schiffe in Fahrt halten können . Leider entfällt seit einigen Jahren
die effektive Spülwirkung des Wassers das aus der Oberelbe durch Hamburg fliesst wegen den noch
zunehmendenTrockenperioden die natürlich die Verschlickung noch verstärken .

Was wären nun die Auswirkungen nach einer Vertiefung der Elbe ,  nun die Containerschiffe könnten
einige Container mehr aufnehmen und die Begegnungsbox sorgt für eine ungehinderte Fahrt auf der
Elbe ohne Zeitverlust , was besonders für die Megaschiffe von Vorteil wäre .
Die Nachteile überwiegen eindeutig , die Verschlickung wird zunehmen und der Fischbestand auf der
Unterelbe wird wegen Sauerstoffmangel arg zurückgehen , und auch der Fischmarkt in Altona wird
noch öfters unter Wasser stehen, von der zunehmenden Versalzung bis über Hamburg hinausgehend
gibt es keine Aussagen über die ökologischen Auswirkungen  die über Flora und Fauna hinausgehen.

Hoffen wir , dass im Februar vom BVG  für alle Beteiligten eine Kompromisslösung gefunden werden
kann die für beide Seiten tragfähig sein wird .

                                                                                                                  :MG:   halina

Hier eine Grafik der Unterhaltsbaggerungen auf der Unterelbe seit 1965 in Bezug auf Elbvertiefungen
                             Author: Walter Rademacher , Lizenz: CC-BY-SA 2.5 Generic

Edit : Möchte mich den Argumenten von Herrn Dabelstein von MarConsult anschliessen sofern es
         Hamburg betrifft , jedoch nicht die über den JWP geschriebenen , siehe den Link von Jockel .



« Letzte Änderung: 29 Dezember 2016, 21:16:40 von halina »
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                      Phil Borman

Offline halina

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Re: Blick auf die Elbvertiefung im Hinblick auf den JWP
« Antwort #11 am: 09 Februar 2017, 10:26:11 »
Wie auch zu erwarten war , hat das BVG heute die vorgesehene Elbvertiefung in einigen Teilen als
rechtswidrig erklärt , so dass nun die notwendigen Korrekturen vorgenommen werden müssen .

                                                                                                                               :MG:    halina

Edit:Grundsätzlich wurde für die Elbvertiefung vom BVG grünes Licht gegeben, jedoch müssen die
        nicht genehmigten Teile des Planungsentwurfes  nochmals die Prozedur eines Planergänzungs-     
        Verfahrens durchlaufen bei dem die Umweltverbände wieder gehört werden müssen .
        Wegen der Fahrrinnenverbreiterung von Glückstadt bis Wedel um 20 m auf 320 m und der ca.
        6 Km langen Begegnungsbox wurden vom BVG nun entsprechend grosse Ausgleichsflächen
        zum Erhalt von Flora und Fauna verbindlich gefordert , dies wird ohne die Einbeziehung von
        Niedersachsen kaum möglich sein .
Der Beginn der Baggerarbeiten könnte somit wohl erst Mitte 2018 erfolgen , so dass die Vorteile
einer Elbvertiefung frühestens 2021 für die Reedereien planbar sind , bis dahin wird es so weiter
laufen wie bisher , wenn dann auch die Hamburger Hafenbehörden  die Wünsche der Reedereien
ernst nehmen könnten , nämlich einen grösseren Wendekreis am Waltershofer Hafen für die Mega-
Containerschiffe sowie die Modernisierung der 30 Containerbrücken , damit nicht immer vor dem
Anlegen die Ausleger der Brücken zur Vermeidung einer Kollision eingezogen werden müssen .
Auch über eine geforderte Senkung der Hafengebühren sollte mal nachgedacht werden .

       
       
       
« Letzte Änderung: 09 Februar 2017, 23:42:19 von halina »
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