Personalverluste der Kaiserlichen Marine im Großen Krieg

Begonnen von Ritchie, 16 Januar 2014, 20:27:54

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Trimmer

Nun " Statistik " hin oder her - kommt bei mir die nächste Frage . Was machen wir da in der Statistik mit den  Vermißten  :? Tod sind sie nicht, verwundet sind sie nicht - und nun  :? Ja und richtig - Spätfolgen -  :?

Was ich eigentlich damit zum Ausdruck bringen möchte - eine Statistik über Personalverluste in der Kaiserlichen Marine kann nie 100% ig sein

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Langensiepen

Was sind "100%" ? Lücken wird es immer geben. Für mich bleibt die "Totenliste-Freiburg" die genaueste und auch am einfachsten zu beschaffende. ( auch auszugsweise )
Man darf nicht vergessen, das die Personalunterlagen bis ca. 1944 täglich in Nutzung waren. Es galt Ansprüche der Rentenversicherung zu be- oder widerlegen. Das "Totenbuch" ist somit genauer als die unterschiedlichen anderen Auflistungen. Natürlich kam es vor, das wer als tot gemeldet wieder auftauchte. Bei der Marine wohl kaum, aber in den 20zigern waren Geschichten betr. "Frankreichs Folterkellern" entronnen  täglich Brot.
Wir sollten hier aber keinen Glaubenskrieg über Daten die wir nicht nachprüfen können entfachen.

Letztlich, was ist eigentlich mit dem osm. Ing. der auf der Wiesbaden "vor dem Feind " blieb? Ist er unter den 589 Toten aufgeführt oder nicht. KzS schreibt " Verluste der deutschen Besatzungen". Da ist er wohl nicht bei. Wenn man aber schreibt " auf der Wiesbaden gefallen" so wäre er mitzuzählen.
Man sieht, alles nicht so einfach!  :angel:

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