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Autor Thema: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204  (Gelesen 8900 mal)

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Offline TD

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #15 am: 02 August 2013, 21:22:39 »
Zumindest etwas von meinen gefundenen Angaben zu Strandung vor Helgoland, wenn auch total verstümmelt, dabei.

Schade da man zu KFK 204 nichts finden kann.

Gruß

Theo
...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !

Offline Axel Niestle

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #16 am: 03 August 2013, 11:05:47 »
Ist ja eigentlich nicht mein Fach, aber manchmal sieht man ja auch über den Tellerrand.

Gemäß Funksprüchen des 6. und 5. Küstensicherungsverbandes in Norwegen verlegte der KFK 203 wie folgt:

31.12.44 1700 KFK 203 Kristiansand-Süd aus nach Egersund
4.1.45 1300 KFK 203 Bergen aus nach Askevold
6.1.45 1600 KFK 203 Florey/Norwegen aus nach Maaloey in Alleinmarsch.

Am 13.2.45 erteilte der BdU den im Fronteinsatz stehenden U-Booten Angriffsverbot gegen kleine Segler und Fischkutter im Auslaufgebiet und im Nordatlantik. Obwohl nicht explizit erwähnt, kann es sich nur um eine Schutzmaßnahme für KFK 203 handeln, der demnach vom Absprunghafen ausgelaufen ist.

Bei den Alliierten lief KFK 203 unter dem Namen Mary. Gesichtet wurde er offenbar bis Kriegsende jedoch nicht.

Zu Reisernte und ähnlichen Operationsplanungen gibt es in Freiburg einen ganzen Aktenband. Das Ganze reiht sich ein in seemännisch ausgezeichnete Aktionen, deren militärischer Wert jedoch zweifelhaft bleibt. Aber Kriegszeiten beflügeln bekanntlich den Abenteurergeist.

Beste Grüße

Axel Niestlé

Offline TD

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #17 am: 03 August 2013, 13:47:11 »
Hallo Axel,

ja das ist wenigstens wieder einmal " Butter bei den Fischen "!


Danke

Theo
...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !

Offline bettika61

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #18 am: 10 Juni 2014, 23:15:17 »
Hallo ,
das Schicksal von KFK 203 und 204 ist weiterhin ungeklärt
dazu im neuen Danner(2013, S.262):
Zitat
KFK 203 u. 204
KFK 203 15.2.1945 Absprung Harstad, Tarnname Mary, v ULTRA b.20.2. erkannt.- Kom.d.KdK ?
KFK 2x vergeben?. Kom. Nissen. KrEnde zurück. Verbleib ungelöst (KFK 204: 63 Marokkko)
Mich interessiert vor allem, ob es eine Verbindung zu Flensburg bei Kriegsende gab.

Es konnte zum noch in der Zeit in Flensburg zu diesen Geheimunternehmen ausgerüstet werden in der Zwischenzeit.
....
Nachdem ich auch noch Hinweise fand das der Leiter der Aktion ( alle Mitglieder galten ja als vermißt bzw. tot) durch die Briten von einen großen Schiff der Abwehr nach Mai 1945 verhaftet wurde kam mir die ganze Sache noch bunter vor.
Dieses teilte ich dann 1998 auch bei einen Besuch in Freiburg einen Helfer von Herrn Gellermann mit der noch mehr zu diesen ganzen Geheimunternehmen hatte und teilweise noch in dieser Richtung dachte
Bei Gellermann  findet sich der Hinweis , das bei der von Baumbach (KG 200) geplanten Flucht u.a. mit Speer die "Entsendung eines Fischkutters mit weiteren Vorräten nach Nordnorwegen" mit Gauleiter Kaufmann (Mitte April 1945) besprochen wurde
(Quelle: Gellermann  „Moskau ruft Heeresgruppe Nord“ S.203)
Baumbach befand sich bei Kriegsende in Dönitz Hauptquartier in Flensburg.
.
Zitat
...Nun kurz und gut, in einen Buch über Kleinstuboote oder Abwehr, ich weiß es nicht mehr so genau, steht dann vor einigen Jaren zu lesen das diese Schiffe im April 1945 beide in Flensburg liegen ( mit Namen der Kommandanten !!" und noch kurz zum Kriegsende in einen kleinen dänischen Hafen verlegt wurde. 
Das könnte im Buch von  Blocksdorf  die Verlegung des LK 300 von Neustadt nach Gravenstein gewesen sein  http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,21912.msg245785.html#msg245785
Der Verband hatte vor der Rückkehr von Grasten Kontakt zum Hauptquartier von Dönitz in Flensburg. (Mattes S.168/169)
Zitat
Bei Kriegsende müßten aber beide Schiffe in Flensburg gelegen haben.
Bei Danner (2013 S.33) findet sich ein Foto : "Mai 1945: Ankunft einer Gruppe Kriegsfischkutter in Flensburg-Mürwik" mit mehreren KFK vor der Torpedoschule.
Welche KFK Mai 1945 in Flensburg waren, bleibt offen.

Viele einzelnen Hinweise ,aber nichts was  ein Gesamtbild ergibt  :?

Grüsse
Beate
« Letzte Änderung: 10 Juni 2014, 23:26:33 von bettika61 »
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline Violoncello

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #19 am: 11 Juni 2014, 21:30:14 »
Hallo zusammen,

leider auch nur zwei ergänzendee Hinweise zu den Überlieferungen, ohne zur letzten Frage Aufklärung geben zu können:

1. Im Bundesarchiv gibt es nach meiner Kenntnis nur die Akte BArch RM 7/1074 (KTB Seekriegsleitung Sonder-/KommandounternehmungenAkte XI, 4 Kommandounternehmungen 18.12.42 - 22.12.1944), in der auch einige Dokumente zu  KFK 203 und 204 enthalten sind. Naturgemäß ohne über das Ende Auskunft geben zu können.

2. Über eine der schillernsten Persönlichkeiten des Amtes Ausland Abwehr Abteilung I (Geheimer Meldedienst) Gruppe M (Marine) und später des Kommandos der Kleinkampfverbände, Sonderführer (Kapitänleutnant (MA) d. R. Friedrich-Wilhelm Michel Obladen, ist im Dossier des britischen Secret Service (PRO KV 2/521) der Bericht "Preliminary Interrogation Kapitänltn Friedrich Wilhelm Michel Obladen 30th May-1st June 1945" enthalten, in dessen Appendix VIII (Operations by the Armed Fishing Cutter (Kriegsfischkutter) "KFK 203") zum Schicksal des zweifelsfrei dem Kommando der Kleinkampfverbände zugehörenden Bootes, das bei seinem letzten Einsatz auch mindestens einen Kampfschwimmer ("Meereskämpfer") mitführte, Folgendes ausgesagt wird:

"Quite apart from the dangers of radiolocation, the ship - at this time of the year - had no possible chance of getting safely through the Danish Straits. I assume therefore that it either sailed back to Norway (the anticipated bad weather not materialising) or that it sailed into an iceberg area where it could remain undiscovered for a long time. If it was surprised by enemy forces and caught, then KLAEHN will now be a P.W., since he promised in no circumstances to engage in useless combat."

Viele Grüße

Violoncello

Offline OWW

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #20 am: 18 Juni 2014, 18:05:22 »
Moin,

also im "alten" Danner findet man immerhin 7 Seiten zu diesen beiden KFKs. Reingucken lohnt also mal.

Gruß
Oliver

Offline bettika61

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #21 am: 18 Juli 2014, 15:53:51 »
Hallo,
aus dem KTB SKL Bd.65
Zitat
25.1.1945
Im kleinen Kreis
Ia/1/Skl:
A.d.K hat Freigabe des Auslaufens für Sonderunternehmen KFK 203 erbeten (Sabotageangriffe in Übersee).Ob.d.M. ist einverstanden
die Zuordnung zu den Kleinkampfverbänden, wie von @violoncello beschrieben,  ist damit möglich.
Grüsse
Beate
Grüße
Beate

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Offline Violoncello

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #22 am: 18 Juli 2014, 17:41:09 »
Hallo Beate,

die Einschätzung, dass die Zuordnung von "KFK 203" zu den Kleinkampfverbänden möglich sei, halte ich für zu vorsichtig.

"KFK 203" gehörte zumindest zu dem genannten Zeitpunkt zweifelsfrei zu den Kleinkampfverbänden. Dies ergibt sich zum einen aus dem Zitat selbst. Vizeadmiral Hellmuth Heye hat am 25. Janaur 1945 nicht in seiner Funktion als Hauptreferent "Skl/S" (=Sonderwaffen) und damit als Ministerialbeamter mit wohl etwas größerer Aufgabenfülle vorgetragen, sondern als "Admiral der Kleinkampfverbände" und damit in seiner Doppelfunktion als Frontbefehlshaber. Das Kriegstagebuch der Seekriegsleitung unterscheidet hier sehr feinsinnig.

Zum anderen führt die "Laufende Kriegsgliederung 1945" mit dem Stand 15. Januar 1945 als Fahrzeuge des Kommandos der K-Verbände die Kriegsfischkutter "KFK 203", "KFK 204", "KFK 445", "KFK 528", "KFK 529", "KFK 557" und "KFK 558" auf.

(BArch 20/1827, Laufende Kriegsgliederung der Kriegsmarine 1944-1945, Bd. 2: OKM, Selbständige Kommandos und Dienststellen, die dem OKM unterstehen, K.G.-Blatt 4 (Ausgabe 15.1.1945), Gliederungsziffer 3042).

Viele Grüße

Violoncello

Offline bettika61

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #23 am: 28 Juli 2014, 22:43:39 »
Aber wurden nicht schon zu diesem Zeitpunkt die Funksprüche entschlüsselt :?
Ist ja eigentlich nicht mein Fach, aber manchmal sieht man ja auch über den Tellerrand.

Gemäß Funksprüchen des 6. und 5. Küstensicherungsverbandes in Norwegen verlegte der KFK 203 wie folgt:
31.12.44 1700 KFK 203 Kristiansand-Süd aus nach Egersund
Hallo,
dazu aus DEFE 3- ZTPG 320988
Zitat
from 6th Coastal Defense Unit 29.12.1944
....From Syrdalsfjord AT 1630 KFK 203 as far as Egersund,
7 knots
 
aus DEFE3-ZTPG 321 701
Zitat
from: 6th Coastal Defence unit  31.12.1944
to KFK 203
most immediate
Remain in Faresund for the present on account of the air situation

Grüsse
Beate
« Letzte Änderung: 29 Juli 2014, 10:59:14 von bettika61 »
Grüße
Beate

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Offline bettika61

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #24 am: 29 August 2014, 20:50:42 »
aus dem KTB SKL Bd.65
Zitat
25.1.1945
Im kleinen Kreis
Ia/1/Skl:
A.d.K hat Freigabe des Auslaufens für Sonderunternehmen KFK 203 erbeten (Sabotageangriffe in Übersee).Ob.d.M. ist einverstanden
Zitat
Am 13.2.45 erteilte der BdU den im Fronteinsatz stehenden U-Booten Angriffsverbot gegen kleine Segler und Fischkutter im Auslaufgebiet und im Nordatlantik. Obwohl nicht explizit erwähnt, kann es sich nur um eine Schutzmaßnahme für KFK 203 handeln, der demnach vom Absprunghafen ausgelaufen ist.
Hallo,
aus KTB SKL Bd.66 S.49
Zitat
6.2.1945
II) Betr.Nordraum
b) Nach erteilter Auslaufgenehmigung für KFK 203 erläßt A.d.K. Auslaufbefehl gem. 230/45  Chef
vermutlich  die Genehmigung für die beantragte Freigabe vom 25.1.1945 .
Ziemlich lange Genehmigungsphase, wenn der Ob.d.M schon anfänglich einverstanden war, und dann nach mal 9 Tage bis zum Auslaufen ?
Grüsse
Beate
Grüße
Beate

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Offline bettika61

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #25 am: 13 Oktober 2016, 21:41:16 »
Schade da man zu KFK 204 nichts finden kann
Hallo,
eine Meldung der Kriegsschiffe Stand 21.5.1945 in Flensburg
kann zumindestens die Anwesenheit des  KFK 204 und die Zugehörigkeit zum A.d.K  belegen, jedoch nicht wie von mir
vermutet die Zugehörigkeit zum Lehrkommando 300 , sondern zum in der Literatur unbekannten LK 100 .
Zitat
Kriegsfischkutter
......
"KFK 204" K.d.K. Lehrk. 100
"KFK 555"       "
Grüße
Beate

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Offline bettika61

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #26 am: 04 Februar 2017, 19:44:12 »
...
Später fand ich einen Hinweis das eines der Boote 1945 auf der Düne bei Helgoland gestrandet und beschädigt wurde.

Theo
Hallo Theo,
das war KFK 204 ,17.12.1944 auf der Ostdüne Helgoland,
auf der  "KMA Sperre" , war das eine Minensperre?

Edit. am 19.12 44 freigeschleppt
« Letzte Änderung: 04 Februar 2017, 20:00:29 von bettika61 »
Grüße
Beate

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Offline Peter K.

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #27 am: 04 Februar 2017, 20:20:44 »
Ja, KMA steht mWn für Küstenmine Typ A ...
Grüße aus Österreich
Peter K.

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Offline bettika61

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #28 am: 04 Februar 2017, 22:45:56 »
.
Zitat
...Nun kurz und gut, in einen Buch über Kleinstuboote oder Abwehr, ich weiß es nicht mehr so genau, steht dann vor einigen Jaren zu lesen das diese Schiffe im April 1945 beide in Flensburg liegen ( mit Namen der Kommandanten !!" und noch kurz zum Kriegsende in einen kleinen dänischen Hafen verlegt wurde. 
Das könnte im Buch von  Blocksdorf  die Verlegung des LK 300 von Neustadt nach Gravenstein gewesen sein  http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,21912.msg245785.html#msg245785

Bei Blocksdorf findet sich explizit der Hinweis auf KFK 203,204 und ihre Kommandanten Otto Klaehn und
Alfred Laon. (leider ohne Quellenangabe  :MS:)

Zitat
Aufgrund des nahenden Kriegsendes stellte das Kommando der Kleinkampfverbände das
Ausbildungsprogramm für »Seehunde« am 27. April in Neustadt ein.
Unter dem Schutz der beiden Beischiffe »Frida Horn« (Kommandant Kapitänleutnant
Hugo Holm) und »Meteor« sowie dem Vorpostenboot »VS 517« (Kommandant
Kapitänleutnant Paul Masch), den Kriegsfischkuttern 203 (Leutnant Otto Klaehn) und 204
(Leutnant Alfred Laon) sowie einigen Flugsicherungsbooten, verließen die Ausbildungs
«Seehunde« Neustadt und liefen über Eckernförde in das dänische Grafensteen. Da die Dänen
die deutschen Kriegsschiffe nicht bei sich haben wollten, musste der Konvoi nach Neustadt
zurückkehren. Die Ausbildungsabteilung streckte dann später in Surendorf die Waffen.
Grüße
Beate

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Offline bettika61

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Re: Das Schicksal der KFK 203 & KFK 204
« Antwort #29 am: 02 Januar 2018, 15:07:37 »
.....
2. Über eine der schillernsten Persönlichkeiten des Amtes Ausland Abwehr Abteilung I (Geheimer Meldedienst) Gruppe M (Marine) und später des Kommandos der Kleinkampfverbände, Sonderführer (Kapitänleutnant (MA) d. R. Friedrich-Wilhelm Michel Obladen, ist im Dossier des britischen Secret Service (PRO KV 2/521) der Bericht "Preliminary Interrogation Kapitänltn Friedrich Wilhelm Michel Obladen 30th May-1st June 1945" enthalten, in dessen Appendix VIII (Operations by the Armed Fishing Cutter (Kriegsfischkutter) "KFK 203") zum Schicksal des zweifelsfrei dem Kommando der Kleinkampfverbände zugehörenden Bootes, das bei seinem letzten Einsatz auch mindestens einen Kampfschwimmer ("Meereskämpfer") mitführte, Folgendes ausgesagt wird:

"Quite apart from the dangers of radiolocation, the ship - at this time of the year - had no possible chance of getting safely through the Danish Straits. I assume therefore that it either sailed back to Norway (the anticipated bad weather not materialising) or that it sailed into an iceberg area where it could remain undiscovered for a long time. If it was surprised by enemy forces and caught, then KLAEHN will now be a P.W., since he promised in no circumstances to engage in useless combat."
Hallo,
aus T1022_3701 4.PG 22176 auf der Grundlage von handschriftlichen Notizen von Obladen
Zitat
Notes made by KPT  LT. Obladen

.....ein Unternehmen eines Kriegsfischkutters „KFK 203“, der , mit Meeresschwimmern an Bord, zu einem Angriff auf engl. Schiffsraum in engl. Häfen im Raume nordöstlich KAPSTADT in spatem
Winter 45 (sic) von HARSTAD in NORWEGEN mit einem Befehls auslief, der keinerlei Hoffnung auf einen Erfolg enthielt. Dieses einmalige Unternehmen wurde von oben empfohlen; in K-Verband selbst bei nur geringem Anklang. Führer des Unternehmens war der Handelsschiffs-Offizier Kapitaen KLAEHN. Rang: Leutnant zur See; ein sehr guter Mann.

Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana