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Autor Thema: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten  (Gelesen 9380 mal)

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Albatros

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #15 am: 01 Dezember 2013, 15:36:18 »
Passt in dieses Thema wohl ganz gut rein.
Kleiner Lehrfilm über die "Arbeitsabläufe" bei der U-Jagd auf einem Projekt 133.1 "Parchim" der VM

--> da lang

Gruss Frank

Hallo Frank,

interessanter Film , die Parchims wurden ja so ab 1981 in der Volksmarine in Dienst gestellt, also ungefähr zur selben Zeit wie die Klasse 122 (Bremen Klasse) bei der Bundesmarine.
Schön an dem Film ist auch das man mal etwas mehr von der Technik sieht, wie Eddy mal schrieb „bewährte Technik“ .
Im ersten Drittel des Films sind Besatzungsmitglieder in Schutzanzügen zu sehen, ABC-Schutz?
Aber die Besatzungen in den weiteren Gefechtsabschnitten tragen nicht einmal Schutzkleidung gegen Hitze und Feuer ( Kopfschutz und Handschuhe ), wurde das eventuell später noch bei der Volksmarine eingeführt?

 :MG:

Manfred

Offline der erste

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #16 am: 01 Dezember 2013, 17:15:37 »
Die orangenen sind die Kampfanzüge See. Hat jeder an Bord gehabt. Diente zum einen als Schutzanzug  vor MVM, zum anderen als Überlebensanzug, eine Schwimmweste war eingearbeitet.
Trageweise war unterschiedlich. Bei Gefahr des Einsatzes von MVM wurde er generell für Personal an Oberdeck befohlen. Wenn die Schiffe über ein Drucksystem verfügten musste er eigentlich im inneren nicht getragen werden. Auf den 205er und 206er Booten wurde er dann auch im inneren getragen. Bei schwierigen Wetterlagen, An- und Ablegen konnte/wurde er ebenfalls befohlen. Auf den Schnellbooten wurde aber kein Stahlhelm getragen. Die von Dir genannten Schutzmasken und Handschuhe gab es bei uns nicht.
In diesem Zusammenhang mal eine Frage: Wie war das mit dem Personal an Oberdeck  wenn die FuM Anlagen abstrahlten, gab es da spezielle Anzüge für das entsprechende Personal?

Offline Urs Heßling

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #17 am: 01 Dezember 2013, 17:21:20 »
moin,

Bei Gefahr des Einsatzes von MVM ...
= Massenvernichtungsmittel (fürchterliches Wort  :BangHead:  :sonstige_154:) = ABC ?

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline der erste

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #18 am: 01 Dezember 2013, 18:19:46 »
Der Sinn ist aber der gleiche.

Offline Trimmer

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #19 am: 01 Dezember 2013, 18:20:41 »
Urs - ich war zwar bei den Bodentruppen aber genau wie Du schreibst - ABC - Schutz.

Sah dann so aus

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Offline Urs Heßling

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #20 am: 01 Dezember 2013, 19:09:14 »
moin, Holger,

Der Sinn ist aber der gleiche.
Ja.
"MVM" ist sogar "ehrlicher", da wird die (bittere) Wahrheit wenigstens "ausgesprochen" (wenn auch verkürzt)

Gruß, Urs
« Letzte Änderung: 01 Dezember 2013, 19:26:45 von Urs Heßling »
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline 2M3

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #21 am: 01 Dezember 2013, 20:27:31 »
Zitat
In diesem Zusammenhang mal eine Frage: Wie war das mit dem Personal an Oberdeck  wenn die FuM Anlagen abstrahlten, gab es da spezielle Anzüge für das entsprechende Personal?
Moin, Holger,
Ich denke mal nicht. Auf den 133ern gab es auf Grund der Nähe zur Waffenleitantenne MR-103 „Bars“ (NATO-Codename: Muff Cob) der 57mm AK-725 zum Schutz der Strelagasten vor HF-Strahlung extra Absorberschirme.

--> auf dem Bild rechts oben zu sehen

Zitat
Im ersten Drittel des Films sind Besatzungsmitglieder in Schutzanzügen zu sehen, ABC-Schutz?
Aber die Besatzungen in den weiteren Gefechtsabschnitten tragen nicht einmal Schutzkleidung gegen Hitze und Feuer ( Kopfschutz und Handschuhe ), wurde das eventuell später noch bei der Volksmarine eingeführt?
Hallo, Manfred,
Ergänzend dazu, der Kampfanzug See bestand aus einem zumindest kurzzeitig feuerfestem Gewebe, welches außen zusätzlich wetterfest und zwecks Schutz gegen MVM beschichtet war. An der Flottenschule durften wir mit KA See ausstaffierten Puppen, welche mit Napalm in Brand gesetzte wurden, mit Planen und Sand ablöschen. Die Anzüge waren danach zwar angesengt aber ansonsten in der Struktur noch ganz passabel. In der Jacke des KA See waren innen Auftriebskörber eingenäht, bei korrekt geschlossenem Rettungskragen sollte selbst ein Ohnmächtiger mit dem Kopf über Wasser bleiben. Am zugehörigen Rettungsgurt mit Nierenschutz befand sich ein kurzer Gurt mit Karabinerhaken, um sich gegebenenfalls im Wasser treibend mit anderen Kameraden zusammen zu haken. Vervollständigt wurde der Anzug durch Gummistiefel.

Die unterschiedliche Anzugsordnung im Film ist sicherlich so nicht real sondern der "künstlerischen Freiheit"  :roll: der Filmemacher geschuldet. Bei U-Boot-Alarm während einer Übung am hellen Tage kam bestimmt keiner aus der Koje gekrochen  :wink:.

Gruss, Frank
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

Offline 2M3

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #22 am: 01 Dezember 2013, 20:45:32 »
Von der Homepage des Ex-Kmdt. eines UAW-Schiffes der Parchim-Klasse:

Zitat
Kam es bei der U-Boot-Suche mit hydroakustischen Anlagen zu einem Kontakt, d.h., der Hydroakustiker erkannte, das da in einer bestimmten Peilung und einer bestimmten Entfernung irgendetwas war, ging es im nächsten Schritt darum, festzustellen, ob es sich dabei um ein U-Boot handelte. Dieser Schritt wurde Kontaktklassifizierung genannt.
An ihm waren beteiligt:
•   Kommandant
•   Hydroakustiker
•   GA-I-Kommandeur
•   GA-III-Kommandeur
•   Personal der Auswertezentrale
•   Personal an der UAW-Waffenleit-Anlage
Dabei ging es darum, anhand von Klassifizierungsmerkmalen festzustellen, ob es sich um einen
•   zuverlässigen Kontakt
•   zweifelhaften Kontakt
•   oder um einen Fehlkontakt
handelte.
Kam man zu der Einschätzung "Zuverlässiger Kontakt", wurde der Kontakt gehalten, die Begleitung aufgenommen, wobei je nach taktischer Lage ein günstiger Begleitsektor eingenommen wurde. Ein günstiger Begleitsektor war der Bereich 60° - 90° Schiffsseitenpeilung backbord oder steuerbord vom U-Boot aus gesehen (60°-90° qK) und ein Abstand von 0,7 mal der hydroakustischen Reichweite (0,7 W).
Für die Einschätzung "Zuverlässiger Kontakt" musste das U-Boot oder Teile des U-Bootes (z.B. Sehrohr) optisch ausgemacht werden bzw. folgende Merkmale erfüllt sein:
•   Unterschied zwischen Echo- und Reverberationston
•   Klangcharakter des Echotones
•   Zielausdehnung
•   Peilungsveränderung
•   Recorderaufzeichnungen
•   Charakter und Größße des Peilungs- und Entfernungsunterschiedes
Fehlten eins oder mehrere dieser Klassifikationsmerkmale, handelte es sich um einen "Zweifelhaften Kontakt". Je nach taktischer Lage wurde entweder weiter versucht zu klassifizieren oder der Kontakt fallengelassen.
Gab es keine weiteren Merkmale bzw. schlossen sich welche aus, kam man zur Einschätzung "Fehlkontakt" und der Kontakt wurde fallengelassen.
Einen typischen Fehlkontakt gab es bei fast jeder U-Jagd-Ausbildung im Seegebiet südlich Bornholm in der Gegend um die Koordinaten (). Hier ist mal eine ausgediente WM-66 (für Nichteingeweihte: DDR-Waschmaschine mit Wellradantrieb) in einer Nacht- und Nebelaktion über Bord gegangen. Die Ursache für das Überbordgehen konnte nie eindeutig geklärt werden ;-). Das eingeleitete "Mann-ü-Bord-Manöver" führte leider zu keiner Rettung, und wahrscheinlich aus Rache, weil wir sie nicht gerettet hatten, meldete sich das olle Ding jedesmal wieder als "Fehlkontakt".

--> da lang

Gruss, Frank
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Offline der erste

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #23 am: 02 Dezember 2013, 10:25:22 »
Zitat
In diesem Zusammenhang mal eine Frage: Wie war das mit dem Personal an Oberdeck  wenn die FuM Anlagen abstrahlten, gab es da spezielle Anzüge für das entsprechende Personal?
Moin, Holger,
Ich denke mal nicht. Auf den 133ern gab es auf Grund der Nähe zur Waffenleitantenne MR-103 „Bars“ (NATO-Codename: Muff Cob) der 57mm AK-725 zum Schutz der Strelagasten vor HF-Strahlung extra Absorberschirme.

--> auf dem Bild rechts oben zu sehen


Ich habe deshalb gefragt, weil mit Einführung der Prj.1241 auch Schutzanzüge gegen FuM Strahlung mitgeliefert wurden. Sie bestanden aus einem grünen Stoff, in den Metallfäden eingewebt waren. Es wurde streng darauf geachtet, das, wenn die FuMWL-Anlage MR-123 geschaltet war, das Personal auf dem Signaldeck (Arigast, Signäler, Fla-Rak Gast) diese Anzüge auch anzog.

Offline Mario

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #24 am: 02 Dezember 2013, 14:41:12 »
Zitat
Es wurde streng darauf geachtet, das, wenn die FuMWL-Anlage MR-123 geschaltet
war, das Personal auf dem Signaldeck (Arigast, Signäler, Fla-Rak Gast) diese
Anzüge auch anzog.
Dezember 1988 war ich als Gast an Bord einer "Parchim". Die meiste Zeit hielt ich mich auf dem Peildeck auf, (oder in der Koje  ;)  ) aber ich hatte nur meine normale Dienstkleidung und an den Bordkameraden fiel mir nix Besonderes auf.

Albatros

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #25 am: 07 Dezember 2013, 09:21:56 »

 Bei U-Boot-Alarm während einer Übung am hellen Tage kam bestimmt keiner aus der Koje gekrochen  :wink:.

Gruss, Frank

Moin Frank,

davon ist bei mir nichts zu sehen, der Film hat aber auch ein abruptes Ende mitten in einer Szene, oder gibt es da noch einen zweiten Teil?

 :MG:

Manfred

Offline olpe

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #26 am: 07 Dezember 2013, 10:40:45 »

 Bei U-Boot-Alarm während einer Übung am hellen Tage kam bestimmt keiner aus der Koje gekrochen  :wink:.

Gruss, Frank
davon ist bei mir nichts zu sehen, der Film hat aber auch ein abruptes Ende mitten in einer Szene, oder gibt es da noch einen zweiten Teil?

Hallo,
nein, der link zeigt nur auf einen begrenzten Teil des Lehrfilms "UAW U-Bootabwehrschiffe". Es fehlen ca. 11 Minuten vor der ersten Szene und ca. 2 Minuten nach der letzten ... Einen Seelord aus der Koje springen sehen, habe ich aber auch nicht ...  :-D
Grüsse
OLPE

Offline olpe

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #27 am: 07 Dezember 2013, 10:58:12 »
Zitat
Es wurde streng darauf geachtet, das, wenn die FuMWL-Anlage MR-123 geschaltet
war, das Personal auf dem Signaldeck (Arigast, Signäler, Fla-Rak Gast) diese
Anzüge auch anzog.
Dezember 1988 war ich als Gast an Bord einer "Parchim". Die meiste Zeit hielt ich mich auf dem Peildeck auf, (oder in der Koje  ;)  ) aber ich hatte nur meine normale Dienstkleidung und an den Bordkameraden fiel mir nix Besonderes auf.

Hallo,
nun, dann war die MR-123 MR-104 nicht geschaltet bzw. keine HF-Abstrahlung vorhanden. Daher ist auf Oberdeck bei Bereitschaftsstufe II auch Bordpäckchen Blau möglich gewesen ... Neben der Abschirmung vor HF-Abstrahlung nach unten zu den Gefechtsstationen der Fasta-Schützen (Strela-FK) auf dem Bootsdeck existierten noch zwei weitere HF-Schutzgitter auf dem achteren Peildeck neben dem Mast ... als Schutz des  Signalgasten und des Ari-Gasten an der Kolonka (optische Visiersäule für die AK-230).
 --/>/> FMA-Thread mit Bildern von @hillus
Grüsse
OLPE

Sorry, kleine Korrektur: auf 133.1 (PARCHIM-I) war als Funkmeß-Waffenleitanlage die MR-104 (NATO: DRUM TILT) installiert ... auf 133.1M (PARCHIM-II) die MR-123 (NATO: BASS TILT) ...
« Letzte Änderung: 07 Dezember 2013, 14:37:02 von olpe »

Offline 2M3

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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #28 am: 07 Dezember 2013, 11:58:30 »

 Bei U-Boot-Alarm während einer Übung am hellen Tage kam bestimmt keiner aus der Koje gekrochen  :wink:.

Gruss, Frank
davon ist bei mir nichts zu sehen, der Film hat aber auch ein abruptes Ende mitten in einer Szene, oder gibt es da noch einen zweiten Teil?

Hallo,
nein, der link zeigt nur auf einen begrenzten Teil des Lehrfilms "UAW U-Bootabwehrschiffe". Es fehlen ca. 11 Minuten vor der ersten Szene und ca. 2 Minuten nach der letzten ... Einen Seelord aus der Koje springen sehen, habe ich aber auch nicht ...  :-D
Grüsse
OLPE

Schaut mal bei 4:28 min.

Wurde U-Boot-Alarm wirklich erst bei Kontakt ausgelöst?

War das Betreiben der K-Schutz-Sprühanlage (bei 6:41 min) bei Einsatz der RBU-6000 obligatorisch?

Gruss Frank
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Re: Die U-Jäger der Volksmarine und ihre Ausrüstung mit Sonargeräten
« Antwort #29 am: 07 Dezember 2013, 12:29:42 »
Durch bewässern des Oberdecks wollte man sicherlich die Wirkung des Treibsatzes der reaktiven Wasserbombe auf das Oberdeck minimieren. Auf RS Booten und Prj. 1241 wurde auch immer Wannen- bzw. Hangarbewässerung zugeschaltet.
Siehe hier http://images.yandex.ru/yandsearch?text=%D0%B4%D0%B5%D0%BD%D1%8C%20%D0%B2%D0%BC%D1%84%20%D0%B2%20%D0%B1%D0%B0%D0%BB%D1%82%D0%B8%D0%B9%D1%81%D0%BA%D0%B5&img_url=http%3A%2F%2Fwww.webpark.ru%2Fuploads54%2F110408%2Fvmf_01.jpeg&pos=2&rpt=simage&lr=112198&noreask=1&source=wiz