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Autor Thema: Versuche der Marine mit Kampf- und Nebelstoffen  (Gelesen 10551 mal)

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Offline bettika61

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Re: Versuche der Marine mit Kampf- und Nebelstoffen
« Antwort #30 am: 08 November 2017, 20:28:51 »
Zur Kooperation von Kaiser-Wilhelm-Instituten (= Vorgänger der Max-Planck-Institute), Militär und Industrie, Göttingen 2005, enthält im im Kapitel 4 Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Strömungsforschung und das Marineobservatorium Greifswald (S. 326 bis 354)
Hallo,
dazu  :MG:
Zitat
An der Forschung zu Kampfstoffen war u. a. auch das Marineobservatorium in Greifswald unter der Leitung von Rudolf Schulze beteiligt, das 1943 mit der Untersuchung von „Ausbreitungsvorgängen chemischer Kampfstoffe und Nebeln in turbulenten Reibungsschichten auf dem Meer“ betraut worden war.
https://www.ns-zeit.uni-greifswald.de/chronik/chronikeintrag/n/die-behandlung-von-chemischen-kampfstoffen-und-kampfstofferkrankungen-wird-im-lehrplan-der-universit/
Zitat
Außerdem vergab das Marineobservatorium Greifswald 1944 Aufträge an das Kaiser-Wilhelm-Institut für Strömungsforschung in Göttingen zu experimentellen Windkanalstudien über die Ausbreitung von gasförmigen Kampfstoffen auf See.
https://www.ns-zeit.uni-greifswald.de/chronik/chronikeintrag/n/das-marineobservatorium-wird-von-wilhelmshaven-nach-greifswald-verlegt/
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline bettika61

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Re: Versuche der Marine mit Kampf- und Nebelstoffen
« Antwort #31 am: 29 November 2017, 20:56:46 »
Florian Schmaltz zeigt in seinem Buch u.a. eine Beteiligung des OKM, Amtsgruppe Forschung- Entwicklung- und Patentwesen , ( Dr.Lorenz)  am wissenschaftlichen Häftlingseinsatz im Konzentrationslager Flossenbürg auf. In einem Kooperationsprojekt von KWI, OKM FEP und AWA war das„Institut für Ostarbeit“  mit dem „Bau des Geräts EO 2“ beauftragt worden. Werkstattzeichnungen deuten daraufhin, dass es sich bei dem Gerät um einen Kampfstoffdetektor oder ein Meßgerät für Aerosole gehandelt hat.
Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline Holger

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Re: Versuche der Marine mit Kampf- und Nebelstoffen
« Antwort #32 am: 30 November 2017, 12:45:40 »
Hallo Beate,

im Buch "Chemiker im Dritten Reich" von Helmut Maier ist Christian Hennings genannt (andere habe ich nicht nachgeschlagen):
geb. 1907, Diss. 1935 in Kiel, ab 1935 bei der CPVA, 1940-Kriegsende dort Abtltr., nach dem Krieg bei der Bundesforschungsanstalt für Fischerei, Hamburg.

Viele Grüße

Holger

Offline bettika61

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Re: Versuche der Marine mit Kampf- und Nebelstoffen
« Antwort #33 am: 05 Dezember 2017, 16:26:13 »
Hallo Holger,
 :MG:
Regierungsrat Dr. Christian Hennings  CPVA Abteilung für Kampfstoffe und Nebel #20
hat   Informationen über seine Arbeit für das Buch von Gellermann geliefert.
Das ist schon mehr wie andere Wissenschaftler  sich an ihre Arbeiten im Krieg erinnern.
Trotzdem stehe ich Inhalt und Umfang von Informationen beteiligter "Zeitzeugen" kritisch gegenüber.

Weitere Beteiligte #7
 

Grüße
Beate

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Offline bettika61

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Re: Versuche der Marine mit Kampf- und Nebelstoffen
« Antwort #34 am: 05 Dezember 2017, 16:46:15 »
Hallo,
die Frage, wie stellte sich die Kriegsmarine einen Kampfstoffeinsatz auf See vor, könnte die
Zitat
M.DV. Nr.700,3i Seekriegsanleitung Teil III.-Waffentaktik Heft i: Kampfstoff-Taktik (See)  1944
beantworten. Die MDV ist leider in keiner BW-Bibliothek überliefert.
Bisher nur gefunden im Bestand BA-MA RM 6/2014
Grüße
Beate

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