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Autor Thema: Höchste Tauchtiefen von Front-U-Booten, aus denen diese zurückkehrten?  (Gelesen 79190 mal)

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Offline Theo

  • Seekadett
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@wirbelwind,

Quelle Ulrich Gabler Unterseebootbau Seite 146.

Typ  IIB     1935  250 m
Typ  VIIC   1939  250 m
Typ  IXB    1939  250 m
Typ  XIV    1941  300 m
Typ  XXI    1944  330 m
Typ  XXIII  1944  250 m (?)
Typ  V80    1939  250 m
Typ  XVII   1942  300 m
Typ  XXVI  1945  330 m

Gruß Rainer

Offline wirbelwind

  • Leutnant zur See
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Da dies unter Umständen noch ein wenig dauern kann, wäre eine konkrete Antwort auf meine Frage vielleicht nicht ganz schlecht gewesen, lieber JotDora  8-) Inzwischen hat Rainer dankenderweise die entsprechenden Infos geliefert.
MfG Rüdiger

Offline Baunummer 509

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    • DOCK 5
Da dies unter Umständen noch ein wenig dauern kann, wäre eine konkrete Antwort auf meine Frage vielleicht nicht ganz schlecht gewesen, lieber JotDora  8-)
...snip...

Stimmt.
Was auch nicht ganz schlecht wäre, wäre eine Art Sklave, der immer einen Karren, beladen mit all meinen Büchern, hinter mir her schleppen würde. Ich denke da an einen Student. So hätte ich dann, wenn ich morgens ab 07:00 Uhr im Büro sitze und Abends um 19 Uhr dann wieder zuhause bin auch die Möglichkeit Dir Deine Fragen zeitnah und fundiert zu beantworten   :biggre:

Gruß Sebastian

Offline Theo

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Tja Sebastian,

da hab ich diese Woche wohl einen Vorteil,hab Frühschicht und bin um 15.00 Uhr zu hause.
Aber nächste Woche muß ich mich Dir dann geschlagen geben,dann ist wieder Spät dran... :MZ:

Gruß Rainer

Offline wirbelwind

  • Leutnant zur See
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Nun, ja lieber Sebastian, bei meiner Antwort vom 7.5.15 ging ich davon aus, dass Du schnellen Zugriff auf Deine Literatur hast. :-D Daran merke ich wieder, dass sogenannte aus der Hüfte geschossenen Antworten meist daneben gehen. Ich selbst schreibe meine Antworten vor heimischer Kulisse, weil mein Arbeitgeber ,,not amused" wäre, falls dies auf Arbeit geschähe.
MfG Rüdiger

Offline Axel Niestle

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Re: Höchste Tauchtiefen von Front-U-Booten, aus denen diese zurückkehrten?
« Antwort #260 am: 31 Dezember 2016, 17:34:38 »
Zum Jahresende hier noch die Antwort auf die langlebige Frage nach der Tauchtiefe "A" aus berufenem Munde (Quelle NA DEFE3/76 - ZTPG 25309A), mit der die Frage abschließend im damaligen Geheimhaltungsterminus beantwortet wird. Zugleich ist damit auch die Frage nach der "Geburtsstunde" für die Tauchtiefe "A" geklärt. Der angehängte Text ist selbsterklärend.

Mit den besten Wünschen

Axel Niestlé

Offline kgvm

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Re: Höchste Tauchtiefen von Front-U-Booten, aus denen diese zurückkehrten?
« Antwort #261 am: 31 Dezember 2016, 18:31:13 »
Vielen Dank, Axel, aber "selbsterklärend"??
Tiefe A im ersten Beispiel würde ich als 20 Meter errechnen ( T 60 Meter = A plus 40 Meter) , im zweiten aber als 50 Meter (T 30 Meter = A minus 20 Meter).
Im übrigen - ob A nun 20 oder 50 Meter ist, in jedem Fall würden diese geringen Tauchtiefen nicht mit maximal 2 A zusammenpassen, denn Tiefen weit über 100 Meter sind ja nun mal eindeutig nachgewiesen.

Offline FAUN

  • Leutnant zur See
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Re: Höchste Tauchtiefen von Front-U-Booten, aus denen diese zurückkehrten?
« Antwort #262 am: 31 Dezember 2016, 19:12:31 »
Bei den Angaben hatte ich bei mir auf eine silvesterliche Verständnisschwäche getippt, aber ich bin anscheinend nicht allein.
A soll dem Schreiben nach 40m sein, dann wäre T = 60m neu A = 40 +20; dem Schreiben aber nach A = 40 + 40.
Im zweiten Fall T = 30m ==> A = 40 - 10,  nach dem Schreiben A = 40 - 20.
Was verstehe ich nicht?

Offline Axel Niestle

  • Fähnrich
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Die beiden letzten Lösungsversuche sind offenkundig ein Opfer der von der Marinebürokratie ersonnenen Geheimhaltungsumschreibung geworden. Deswegen mein expliziter Hinweis auf den im Funkspruch enthaltenen Geheimhaltungsterminus. Sonst hätte man ja die Klarangabe zu "A" auch gleich im Großdeutschen Rundfunk vermelden können.

Ich ging allerdings davon aus, dass nach den 18 Seiten Diskussion die Tiefe A = 80 m inzwischen unstrittig sei und nur noch der finale Aktenbeweis fehlte. Mit etwas kombinatorischer Logik ist klar, dass die im Funkspruch enthaltenen Gleichungen auch nur für den Wert A = 80 m auflösbar sind.

Die tatsächliche Tauchtiefe gemäß alter Bezeichnung entsprach dem doppelten Wert des in der verschlüsselten Angabe suggerierten Wertes. D.h.:

"T gleich 40 m" entspricht T = 40 m + 40 m = T = 80 m Tauchtiefe = "A"
"T gleich 60 m" entspricht T = 60 m + 60 m = T = 120 m Tauchtiefe = "A + 40"

Eine offizielle Vorgabe, wie Tiefenangaben größer/gleich 160 m angegeben werden sollten, ist anscheinend später nicht erfolgt, da in den entsprechenden KTB's sowohl das Mehrfache von "A" als auch der einfache Wert "A" + Werte größer/gleich 80 m verwandt wurden. Aber es bleibt dabei, dass der größte je in einem KTB vermerkte Wert "3 A + 30" ist. Zeugen noch höherer Angaben hatten keine Möglichkeit mehr, darüber zu berichten!

Jetzt sollten alle Unklarheiten beseitigt sein.     

Mit den besten Grüßen

Axel Niestlé

Offline Theo

  • Seekadett
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Hallo!!

Einen Befehl oder eine Weisung "A" zu benutzen gab es aber wohl nicht,denn in den KTB finden sich sowohl A-Angaben als auch Meter-Angaben.
Wurde das dem Kommandanten selbst überlassen welchen Wert er benutzt?
Hardegen hat in einem Satz sogar beide Angaben benutzt: 25m und auch A-10.

Gruß Rainer

Offline FAUN

  • Leutnant zur See
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Vielen Dank jedenfalls für die Richtigstellung bzw. für die Auflösung der Rechenaufgabe. Die Marinebürokratie ist bei ihren Verschleierungen schon verdammt clever vorgegangen.

Offline wirbelwind

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Hallo,
dann bliebe für mich nur noch die Frage offen, welches Boot die beschriebenen 270m Tiefe erreichte und an die Oberfläche wieder zurück kehrte.
MfG Wirbelwind

Online Urs Heßling

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moin,

dann bliebe für mich nur noch die Frage offen, welches Boot die beschriebenen 270m Tiefe erreichte und an die Oberfläche wieder zurück kehrte.
Das war - meine ich mich zu erinnern - U 331 (OLtzS v. Tiesenhausen) nach Versenkung des brit. Schlachtschiffs Barham am 25.11.1941.
Von diesem Boot wurde zumindest etwas Vergleichbares berichtet.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Offline t-geronimo

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  • Carpe Diem!
Hier das KTB dazu...
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

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Offline wirbelwind

  • Leutnant zur See
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Danke für die Angaben. Selbst wenn ich mich wiederhole, Hut ab vor der Besatzung und der Werft,die dieses Boot baute :MG:
MfG Wirbelwind