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Autor Thema: Russische Flugzeugträger aktuell  (Gelesen 174496 mal)

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Offline Kaschube_29

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #555 am: 07 März 2017, 22:53:25 »
Moin Moin,

inzwischen wurde wieder etwas zur geplanten Instandsetzung und Modernisierung des russischen Flugzeugträgers ("schweren Flugdeckkreuzers") "" "" veröffentlicht:

Quelle tass.ru vom Freitag, den 03.März 2017 (09.59):

Die Instandsetzung mit Modernisierung des Flugzeugträgers „Admiral Kuznetsov“ („Адмирал Кузнецов“) beginnt bis Juli 2017

Moskau, 3.März / TASS. Die Instandsetzung mit Modernisierung des schweren Flugdeckkreuzers (TAVKR)  „Admiral Kuznetsov“ („Адмирал Кузнецов“) beginnt in der ersten Hälfte diesen Jahres auf dem Schiffsinstandsetzungsunternehmen „Zvezdochka“ in Sewerodwinsk und wird zweieinhalb Jahre dauern, teilte am Freitag gegenüber TASS eine Quelle in der russischen Verteidigungsindustrie mit.

„Die Entscheidung über den Beginn der Instandsetzung mit Modernisierung der «Admiral Kuznetsov» («Адмирал Кузнецов») bei «Zvezdochka» in der ersten Hälfte des Jahres 2017 wurde getroffen. In den nächsten ein bis zwei Monaten endet die Ausarbeitung des technischen Projekts mit dem Aufzeigen des Umfangs der bevorstehenden Arbeiten und ihrer Kosten“, sagte der Gesprächspartner der Agentur und präzisierte, dass „alle Arbeiten auf dem Kriegsschiff zum Jahre 2020 abgeschlossen werden sollen“.

Die Quelle merkte an, dass der Vertrag über die Instandsetzung des kürzlich von einer Fahrt in das Mittelmeer zurückkehrenden „Kuznetsov“ („Кузнецов“) noch nicht unterzeichnet wurde. Nach vorläufigen Bewertungen können die Kosten des Vertrags mehr als 20 Milliarden Rubel betragen, fügte der Gesprächspartner hinzu.

Auf dem Flugzeugträger werden vier von acht vorhandenen Kesseln der Antriebsanlage instandgesetzt und weitere vier ausgetauscht. „Auf das Kriegsschiff werden moderne funkelektronische Ausrüstungs-, Fernmelde-, Aufklärungs-, Navigations- und Gefechtsführungssysteme eingebaut. Ebenfalls werden neue Systeme für die Gewährlistung einer sicheren Landung der Bordfliegerkräfte eingebaut. Vorläufig ist nicht geplant, den Flugzeugpark des gemischten fliegerischen Flugzeugparks auf der «Kuznetsov» («Кузнецов») zu wechseln“, berichtete die Quelle.

Im „Schiffsinstandsetzungszentrum «Zvezdochka»“  teilte man gegenüber TASS mit, dass das Unternehmen bereit ist, den Flugzeugträger zur Instandsetzung aufzunehmen, aber „bis zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Vertrags kommentieren wird keine Fristen, Kosten und Instandsetzungsumfänge dieses Kriegsschiffs“.

Wie zuvor der Vorsitzende der „Vereinigten Schiffbauholding“  Alexej Rachmanow (Алексей Рахманов) mitteilte, wird im Verlauf der Modernisierung bei „Zvezdochka“ der Bestand der Bewaffnung der „Admiral Kuznetsov“ („Адмирал Кузнецов“) verändert.


Hier ist diese Meldung nachzulesen:  http://tass.ru/armiya-i-opk/4067315

Auch das Jahr 2020 als Beendigung der Werftliegezeit ist meiner Meinung nach sehr optimistisch ob des Arbeits-(Fach-)kräftemangels in russischen Werften. 
Das Schiffsinstandsetzungszentrum "Zvezdochka" liegt in Sewerodwinsk gegenüber der U-Bootbauwerft "Sewmasch", in der gegenwärtig der schwere Atom-Raketenkreuzer "Admiral Nakhimov" ("Адмирал Нахимов") zu einer Modernisierung liegt.

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)

Offline Ulrich Rudofsky

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #556 am: 08 März 2017, 23:44:33 »
Lohnt sich das ohne Ersatz?
Ulrich Rudofsky

Offline Kaschube_29

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #557 am: 09 März 2017, 20:46:11 »
Moin Ulrich,

ohne Not legt keine Nation Kriegsschiffe in eine Werftinstandsetzung; die Notwendigkeit hierfür gibt es bei der „Admiral flota Sovetskogo Soyuza Kuznetsov“ („Адмирал флота Советского Союза Кузнецов“) absolut, besonders im schiffstechnischen Bereich bei den Dampfkesseln.

Außerdem ist das Kriegsschiff seit 1990 in Dienst und seit dieser Zeit ist die Technik (auch in Rußland) nicht stehengeblieben. Viele seinerzeit eingebaute Geräte/Anlagen müssen ersetzt werden, da sie nicht mehr gebaut werden oder auch nicht mehr versorgbar sind.

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)
« Letzte Änderung: 09 März 2017, 20:56:27 von Kaschube_29 »

Offline Ulrich Rudofsky

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #558 am: 09 März 2017, 21:08:38 »
Der Träger wurde doch in 2015 überholt m.M. schnell zusammengeflickt.  https://sputniknews.com/military/201508201025964223-admiral-kuznetsov-aircraft-carrier/  Es ist bewundernswert, daß das Schiff es bis nach Syrien schaffte und es wieder nachhause kam.
Ulrich Rudofsky

Offline lafet944

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #559 am: 10 März 2017, 08:11:58 »
Der Träger wurde doch in 2015 überholt m.M. schnell zusammengeflickt.  https://sputniknews.com/military/201508201025964223-admiral-kuznetsov-aircraft-carrier/  Es ist bewundernswert, daß das Schiff es bis nach Syrien schaffte und es wieder nachhause kam.

Ja, auch wenn dabei die zulässigen Emissions- und Wirkungsgradwerte bspw. nach deutscher Feuerstättenverordnung wesentlich überschritten wurden.  8-)
Aber wo sonst in der Welt hält sich das Militär an Grenzen (z.B. für Stickoxidemissionen)?

Viele Grüße

Offline Kaschube_29

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #560 am: 12 April 2017, 23:19:08 »
Moin Moin,

nach dem Verlust von zwei an Bord des russischen Flugzeugträgers "Admiral flota Sovetskogo Soyuza Kuznetsov“ („Aдмирал флота Советского Союза Кузнецов“) stationierten trägergestützten Kampfflugzeugen während der Mittelmeerfahrt von Ende 2016 bis Anfang 2017 ist nun (als Nachtrag) noch folgende Meldung hinzuzufügen:

Quelle izvestia.ru vom Mittwoch, den 22.März 2017:

Die im Mittelmeer versunkenen Kampfflugzeuge wurden von Geheimnissen „gesäubert“

Das ozeanographische Forschungsschiff „Yantar´“ („Янтарь“) fand die vor der syrischen Küste verlorengegangenen MiG-29KR und Su-33

Alexej Ramm (Алексей Рамм), Jewgenij Dmitrijew (Евгений Дмитриев)

Die russische Seekriegsflotte führte eine einzigartige Tiefwasseroperation durch. Mit Hilfe von unbemannten Unterwasserdrohnen und dem ozeanographischen Forschungsschiff „Yantar´“ („Янтарь“) wurden die Trägerkampfflugzeuge Su-33 und MiG-29KR entdeckt und untersucht, die bei fliegerischen Vorkommnissen im Mittelmeer verloren gingen. Dies wurde der „Izvestiya“ im Stab der Nordflotte berichtet. Die Unterwasserdrohnen konnten von den Flugzeugen einen Teil der Bordausrüstung herunternehmen. Nach Meinung von Experten verfügt die russische Seekriegsflotte über die Erfahrung und die modernste Ausrüstung für Tiefwasserarbeiten unter den schwierigen Bedingungen der Weltmeere.

Beide Trägerflugzeuge wurden im Verlauf des Gefechtsdienstes des Flugzeugträgers „Kuznetsov“ („Кузнецов“) vor der syrischen Küste verloren. Am 13.November des vergangenen Jahres stürzte eine MiG-29KR während eines Trainingsflugs ins Meer. Nach einigen Angaben war das Versagen des Treibstoffsystems des Kampfflugzeugs der Grund für den Vorfall. Und am 5.Dezember riß sich ein Kampfflugzeug Su-33 bei der Landung auf dem Flugzeugträger los und fiel ins Meer.

Wie der „Izvestiya“ im Stab der Nordflotte erklärt wurde, wurden die Absturzorte beider verlorener Flugzeuge mit Hilfe von Unterwasserdrohnen gefunden. Aber welche Roboter und Schiffsträger an der Operation beteiligt waren, wurde im Stab der Flotte nicht präzisiert.

Nach den Angaben von www.marinetraffic.com (hier werden in Echtzeit die Standorte von Schiffen nach den Angaben ihres automatischen Identifizierungssystems AIS [Automatic Information System] verfolgt) lief die „Yantar´“ („Янтарь“) am 10.Dezember in das Mittelmeer in das Gebiet zwischen Latakia und Zypern und lag dort praktisch fast zehn Tage bewegungslos. Entsprechend den zuvor von Rußland veröffentlichten NOTAM (NOtice To AirMen [operativ verteilte Mitteilung über Veränderungen an den Regeln zur Durchführung und Sicherstellung von Flügen und flugnavigatorischer Information]) führte der schwere Flugdeckkreuzer „Admiral Kuznetsov“ („Адмирал Кузнецов“) in diesem Bereich seine Gefechtsaufgabe durch.

Das ozeanographische Forschungsschiff  „Yantar´“ („Янтарь“) ist das Typschiff des Projekts 22010 „Kryuys“ („Крюйс“). Es wurde der russischen Seekriegsflotte im Mai 2015 übergeben. Offiziell geht die „Yantar´“ („Янтарь“) in den Bestand der Nordflotte ein. Bei einer Länge von 172 m beträgt seine Wasserverdrängung mehr als 5.000 t. Neben den Unterwasserdrohen kann die „Yantar´“ („Янтарь“) auch der Träger der bemannten Bathyskaphe „Rus´“ („Русь“) und „Mir“ („Мир“) sein.

Anstelle der traditionellen Ruder sind auf der „Yantar´“ („Янтарь“) zwei Schraubenrudergondeln mit elektrischen Antriebsmotoren eingebaut. Die Konstruktion dieser Erzeugnisse ist recht einfach. Der Elektromotor mit der Schraube ist mit dem Schiffsrumpf durch einen speziellen Scharniermechanismus verbunden, der in der Lage ist, sich um 360° zu drehen.

Eine derartige technische Lösung stellt der „Yantar´“ („Янтарь“) eine einzigartige Manövrierfähigkeit sicher. Sie gestattet dem Schiff sogar in einem starken Sturm, sich praktisch bewegungslos an einem Standort aufzuhalten. Die arbeitenden Schrauben-Rudergondeln halten das ozeanographische Forschungsschiff am vorgegebenen Standort und lassen es nicht einmal um einige Meter versetzen.

„Die «Yantar´» («Янтарь») ist eines der modernsten Tiefwasserforschungsschiffen in der Welt“, erzählte der „Izvestiya“ der Hauptredakteur des Internetprojekts Militaryrussia Dmitrij Kornew (Дмитрий Корнев). „Neben den Unterwasserdrohen wurden auf der «Yantar´» («Янтарь») komplizierte spezialisierte Ausrüstung für Unterwasserforschungen eingebaut. Das Zusammenspiel der Schrauben-Rudergondeln und des elektronischen Führungssystems stellen eine einzigartige Genauigkeit der Arbeiten für die Suchsysteme des ozeanographischen Forschungsschiffs sicher.“

Nach den Angaben von www.marinetraffic.com lief die „Yantar´“ („Янтарь“) seit dem Beginn des Gefechtsdienstes der Kriegsschiffsgruppierung des Flugzeugträgers „Kuznetsov“ („Кузнецов“) einige Male in das Mittelmeer und in den Persischen Golf; es wurden auf Häfen auf Zypern und im Oman angelaufen.


Hier ist diese Meldung nachzulesen: http://izvestia.ru/news/672354



Damit sind sicher die interessantesten Teile der Kampfflugzeuge geborgen oder auch unbrauchbar gemacht worden, also sicherlich die Systeme für die staatliche Kennungsabfrage [IFF = Identification Friend Foe] und die Eloka-Systeme); der Rest der Flugzeuge ist nicht mehr so geheim und kann auf dem Meeresgrund verbleiben...

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)

Offline RonnyM

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #561 am: 13 April 2017, 10:34:42 »
Moin Axel,

daraus schließe ich, dass nach dem KURSK Unglück gewaltige Anstrengungen unternommen wurden, um künftig ohne ausländische Hilfe die Sache selbst zu wuppen... :MG:

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Offline Kaschube_29

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #562 am: 24 April 2017, 00:46:08 »
Moin Moin,

inzwischen wurde wieder ein neuer Sachstand zum einzigen russischen Flugzeugträger veröffentlicht:

Quelle tass.ru vom Sonnabend, den 22.April 2017:

Die Instandsetzung der „Admiral Kuznetsov“ („Адмирал Кузнецов“) beginnt im September und wird 40 Milliarden Rubel kosten

Moskau , 22.April – TASS. Die Instandsetzung mit Modernisierung vom Flugdeckkreuzer „Admiral Kuznetsov“ („Адмирал Кузнецов“) beginnt im September auf einem Werk in der Nähe von Murmansk ; die Kosten der Arbeiten betragen fast 40 Milliarden Rubel. Dies wurde TASS von einer Quelle im Verteidigungsindustriekomplex mitgeteilt.

„Im September unterzeichnet «Zvezdochka» mit der Flotte einen Vertrag über die zweite Etappe der Instandsetzung mit Modernisierung der «Admiral Kuznetsov» («Адмирал Кузнецов»). Die Kosten für das Geschäft sind bereits abgesprochen: es sind fast 40 Milliarden Rubel. Die Arbeiten beginnen im gleichen Monat auf dem 35.Schiffsinstandsetzungswerk  in Rosljakowo  in der Nähe von Murmansk“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Die Modernisierung des Flugzeugträgers soll nach Aussage des Gesprächspartners im vierten Quartal 2020 beendet werden. „Das bedeutet, die Länge der Arbeiten beträgt drei volle Jahre und noch 2 – 3 Monate“, präzisierte der Gesprächspartner.

Was mit dem Flugzeugträger gemacht wird

Nach Aussage der Quelle wird auf dem Kriegsschiff der gesamte elektromechanische Abschnitt instandgesetzt, worin die Hauptantriebsanlage einbezogen ist: hier werden einige unbrauchbar gewordene Kessel ersetzt. Der Start- und Landekomplex wird modernisiert.
„Während der Instandsetzung und Modernisierung wird auf dem Flugdeckkreuzer sein Flugkörperkomplex «Granit» («Гранит») gegen den Flugkörperkomplex «Kalibr-NK» («Калибр-НК»)  ersetzt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Die fliegerische Gruppe des Kreuzers, so fügte der Gesprächspartner hinzu, bleibt gemischt; in ihren Bestand gehen die schweren Kampfflugzeuge Su-33 und die leichten MiG-29K/KUB ein.

TASS verfügt nicht über eine offizielle Bestätigung dieser Information.

„Admiral Kuznetsov“ („Адмирал Кузнецов“)

Die „Admiral Kuznetsov“ („Адмирал Кузнецов“) ist der einzige russische Flugzeugträger. Das Kriegsschiff wurde bereits im Jahre 1985 zu Wasser gelassen und im Jahre 1990 in Dienst gestellt. Seine Länge beträgt 305 m, die Breite seines Flugdecks 72 m, die volle Wasserverdrängung 59.000 t.

Die „Kuznetsov“ („Кузнецов“) ist mit den aerodynamischen Flugkörpern „Granit“ („Гранит“)  bewaffnet, die in 12 geneigten Startvorrichtungen unter dem Deck im Bugbereich des Kriegsschiffs untergebracht sind. Das Kriegsschiff trägt bis zu 30 Jagdflugzeuge MiG-29K/KUB und Su-33, sowie Kampfhubschrauber Ka-52K und U-Bootabwehrhubschrauber Ka-27 und Hubschrauber Ka-29.

Im vergangenen Jahr nahm der Flugzeugträger während der Fahrt ins Mittelmeer an Operationen der russischen Luft- und Weltraumkräfte in Syrien teil. Von November bis Dezember 2016 haben die Bordpiloten der „Kuznetsov“ 420 Gefechtsflüge (von ihnen 117 in der Nacht) durchgeführt, wobei mehr als 1.000 Objekte der Terroristen vernichtet wurden.


Hier ist diese Meldung im Original nachzulesen: http://tass.ru/armiya-i-opk/4203530



Damit wird der einzige russische Flugzeugträger nicht vor 2021 wieder für die russische Seekriegsflotte einsatzfähig sein, wenn denn dieser Termin auch gehalten werden kann, was angesichts der unzureichenden Personalkapazitäten russischer Werften und Problemen bei den Schiffszulieferbetrieben eher unwahrscheinlich ist.
Seezielflugkörper SS-N-19 "Shipwreck" wurden schon seit Jahren nicht mehr an Bord mitgeführt und der Platz für die großen Unterdeck-Startvorrichtungen kann anders nutzbringender verwendet werden.

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)

Offline Big A

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #563 am: 24 April 2017, 06:36:49 »
Wie viel ist denn das so grob in Euronen??

Axel
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Offline der erste

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #564 am: 24 April 2017, 08:04:03 »
Ca. 600 Millionen, ganz schöne Summe.

Offline Ulrich Rudofsky

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #565 am: 24 April 2017, 19:29:13 »
€ 600 Mio ist eigentlich nicht viel für den alten Träger.  Die Modernisierungs und  Überholungsarbeiten an einer Nimitz  CVN kosten ein paar Milliarden Kosten.
“The improvements normally take around four years to complete. The RCOH (Refueling and Complex Overhaul) for USS Theodore Roosevelt took four years to complete (2009-2013) and did cost about US$2.6 billion.”  https://en.wikipedia.org/wiki/Nimitz-class_aircraft_carrier 
Ulrich Rudofsky

Offline Big A

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #566 am: 24 April 2017, 20:57:23 »
Wie Du richtig schreibst, Ulrich, Nimitz-Klasse Träger sind CVN, das macht so einen Overhaul natürlich etwas teurer...

Axel
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Offline olpe

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #567 am: 26 August 2017, 15:50:33 »
Auf dem Flugzeugträger werden vier von acht vorhandenen Kesseln der Antriebsanlage instandgesetzt und weitere vier ausgetauscht.
Nach Aussage der Quelle wird auf dem Kriegsschiff der gesamte elektromechanische Abschnitt instandgesetzt, worin die Hauptantriebsanlage einbezogen ist: hier werden einige unbrauchbar gewordene Kessel ersetzt.

Hallo,
hier ist nun einer der neuen Kessel für die "ADMIRAL SOVETSKOGO SOYUZA KUZNETSOV" beim Transport (25.08.2017?). Hersteller ist die Firma OAO "Spetsial'noe Konstruktorskoe Byuro Kotlostroeniya" (ОАО «Специальное конструкторское бюро котлостроения») in St. Petersburg.

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(Q Link: sdelanounas.ru)

Grüsse
OLPE

Offline Ulrich Rudofsky

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Re: Russische Flugzeugträger aktuell
« Antwort #568 am: 26 August 2017, 16:06:07 »
Lohnt sich dieser riesige Aufwand wirklich?   :/DK:
Ulrich Rudofsky