Ich verschiebe mal in die Royal Navy-Abteilung.
(Die Boardnachrichten sind eher für Nachrichten, die direkt das Forum betreffen).
Du meinst bestimmt
X-9, daß schon auf dem Weg von GB nach Norwegen verloren ging.
Und da fängt schon das Problem an. Wo suchen? selbst wenn die Position aufgezeichnet wurde, wo die Schlepptrosse brach, heißt das noch lange nicht, daß sie exakt ist.
Damals gabs noch kein GPS, und viele Positionen wurden nur berechnet, statt sie mit dem Sextanten zu bestimmen.
Auf dem Weg nach unten kann das Boot in jede Richtung weggetrieben sein, was das Suchgebiet noch vergrößert.
Und ich weiß die Wassertiefe am vermutlichen Verlustort nicht, aber ohne Tiefsee-Such-Ausrüstung wirds nicht gehen.
Erst per Sonar den Meeresboden absuchen, dann hoffen, daß das Echo eines so kleinen Bootes in den Hügeln und Tälern eines Meeresgrundes ausgemacht werden kann.
Dann ein unbemanntes U-Boot runterschicken um zu schauen, ob man wirklich fündig geworden ist.
Und das alles in der Hoffnung, daß von
X-9 überhaupt noch mehr als 50 Gramm Stahl übrig sind.
Und dann noch eine Bergung?
Da verweise ich bezüglich der Schwierigkeiten auf Deine
Titanic-Frage.
Und wer solls bezahlen?
Willst Du anfangen zu sammeln?
Und selbst wenn für solch ein Unterfangen genug Geld zusammenkommt: Schicks nach Pakistan oder nach Afrika oder zu den Kathrina-Überlebenden oder zu den Erdbeben-Überlebende nach Haiti oder sonstwo hin.
Dort macht es auf alle Fälle viel, viel mehr Sinn.
Die drei Jungs liegen in ihrem eigenen, ganz speziellen Grab, daß keiner Schänden kann und in einem Element, in dem sie zu Hause waren.
Das jedenfalls ist meine Meinung.
