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Autor Thema: Task Force One - Die älteren US-Schlachtschiffe nach Pearl Harbor  (Gelesen 3473 mal)
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Urs Hessling
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« Antwort #75 am: 02 September 2010, 19:35:39 »

moin,

Die Versorgung von Guadalcanal auf dem Luftweg ist in Anbetracht der benötigten Menge und der Zahl der Transportflieger nicht möglich.

Hier lege ich Einspruch ein: diesen Schluß halte ich für vorschnell.  Wir reden hier von "Kriegsspiel"/ Hypothesen / Szenario und dürfen nicht immer zwischen "Szenario" und "Wirklichkeit Südpazifik August 1942" hin- und herspringen. Der Fehler wurde in diesem Thread schon mehrfach gemacht  rolleyes.

Wenn in Washington der politische Wille besteht, Guadalcanal zu halten, können entsprechende Mittel (vor allem Lufttransportraum) "umgewidmet" werden - bis hin zu einer Verschiebung von "Torch". Warum soll Henderson Field nicht in kürzester Zeit nachtflugtauglich gemacht werden können ?

Die Probleme durch eine wiederholte nächtliche Beschießung des Platzes durch die IJN mit BB, CA und DD wären danach zu behandeln.

Gruß, Urs

P.S. Ich begreife Euer Hickhack nicht ganz.
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« Antwort #76 am: 02 September 2010, 19:39:54 »

Na ich weiss nicht. Einen Flugplatz auszuschalten ist garnicht so einfach, siehe Luftschlacht um England und Midway. Jedenfals kann ein naechtlicher Feuerueberfall auf Henderson Field dem BB Skipper nicht 100%ige Klarheit darueber geben, das der Flugplatz wirklich ausgeschaltet ist. Diese Klarheit kann nur eine Landeinheit, die diesen besetzt, erfuellen.

Don´t Panic

@Urs verstehe ich auch nicht. undecided
« Letzte Änderung: 02 September 2010, 19:46:32 von Q » Gespeichert

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« Antwort #77 am: 02 September 2010, 19:43:41 »

Wenn in Washington der politische Wille besteht, Guadalcanal zu halten, können entsprechende Mittel (vor allem Lufttransportraum) "umgewidmet" werden - bis hin zu einer Verschiebung von "Torch". Warum soll Henderson Field nicht in kürzester Zeit nachtflugtauglich gemacht werden können ?

Dann kann man wohl von einer Aufgabe ausgehen, da die im August erhobene Forderung nach P-38 (siehe oben) wegen Torch zurückgewiesen worden war.

Die Versendungen der C-47 und der Jäger erfolgte nach der zitierten Literatur auf der Konvoi-Route über den Pazifik, da könnte man also von einer Verzögerung von 4-6 Wochen ausgehen.

Die insgesamt im Südpazifik vorhandenen Lufttransportkapazitäten reichten kaum für die bereits bestehenden Belastungen, Verlegungen sehe ich da nicht. Da lasse ich mich aber gerne überzeugen, wenn ect. noch Gruppen gefunden werden (Australien?)
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Huszar
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« Antwort #78 am: 02 September 2010, 19:57:31 »

@Q:

Zitat
Wuesste nicht das ich solche Phasen habe oder gehabt haben sollte? Oder hab ich etwa meine machen-wir-was-wäre-wenn-Scenarios-lächerlich-Tage?

Ja, du hast solche Phasen, bzw Phasen, wo du nicht wirklich an einer Disk interessiert bist, allerdings Freizeit hast. No offence.

Zitat
Habe bisher nur versucht mein Statement zu verteidigen versucht, das die Kongos an der Landbeschiessung Henderson Field verschwendet wurden. Dafuer haette man wunderbar die Kampfstaerkeren Ises Fusos nehmen koennen. Schliesslich haben sowohl die Britten als auch die Amis genau dafuer ihre WK I Plaetteisen eingesetzt. Wo wir auch wieder im Threatthema waeren.

Es gibt auf der Welt noch was anderes, als Henderson. zB Amiträger. Je schneller du aus einem Gebiet wegkommst, wo du selbst keine Luftunterstützung hast, und dir unbekannt ist, was der Gegner in die Luft bringen kann, desto besser. Und im allerletztem Fall, wo du schon angegriffen wirst, bringen zusätzlich 5Kn auch noch Vorteile.
Einen kleinen Unterschied gibts schon zwischen der Normandie, Leyte und Guadalcanal: in erstern Fällen hatten die Englander und Amis die uneingeschränkte Lufherrschaft, während hier die Situation bestenfalls noch offen ist.

@Urs:
Zitat
Wenn in Washington der politische Wille besteht, Guadalcanal zu halten, können entsprechende Mittel (vor allem Lufttransportraum) "umgewidmet" werden - bis hin zu einer Verschiebung von "Torch". Warum soll Henderson Field nicht in kürzester Zeit nachtflugtauglich gemacht werden können ?

Kurzfristig geht eine Verstärkung nicht. Dazu würdest du Wochen - wenn nicht Monate - brauchen, und bis die Transportflieger da sind, könnte Guadalcanal schon längst gefallen sein! Wir sind nicht im Herbst 1944, wo man frische Torten aus New York in die Ardennen fliegen konnte, sondern noch 1942, wo die Maschinerie erst anfangt, warmzulaufen.

mfg

alex

PS:
Zitat
Die insgesamt im Südpazifik vorhandenen Lufttransportkapazitäten reichten kaum für die bereits bestehenden Belastungen, Verlegungen sehe ich da nicht. Da lasse ich mich aber gerne überzeugen, wenn ect. noch Gruppen gefunden werden (Australien?)

Eben. und wir sprechen nicht von 1-2 Maschinen, sondern von der Grössenordnung 100 in der Gewichtsklasse einer C-47 (und angenommen, die können 2t wirklich auf die Entfernung tragen)
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« Antwort #79 am: 02 September 2010, 20:08:38 »

...
Es gibt auf der Welt noch was anderes, als Henderson. zB Amiträger. Je schneller du aus einem Gebiet wegkommst, wo du selbst keine Luftunterstützung hast, und dir unbekannt ist, was der Gegner in die Luft bringen kann, desto besser. Und im allerletztem Fall, wo du schon angegriffen wirst, bringen zusätzlich 5Kn auch noch Vorteile.
Einen kleinen Unterschied gibts schon zwischen der Normandie, Leyte und Guadalcanal: in erstern Fällen hatten die Englander und Amis die uneingeschränkte Lufherrschaft, während hier die Situation bestenfalls noch offen ist.
...

Na das bringt doch die Disk weiter. Also waren die Kongos und Chitoses nicht auf der Flucht vor einem Henderson Field Angriff, sondern vor den unbekannten Traegern. Bis jetzt muss ich und wohl auch du diesen Fall uebersehen haben. Sonnst haettest du deine Gegenrechnung weiter oben garnicht anstellen brauchen. In diesem Fall, Traegergefahr, ist aber der von mhorgran beschriebenen slot.
...
@Alex
Die 2 Stunden für die Schiffssuche kann man nmA streichen. Die IJN lief sicherlich im Slot zurück (u.a. kürzester Weg zur Luftdeckung) - die Flugzeuge mußten also nur den Slot "abfliegen".
Das schlimmste, was diese Einheiten machen koennen.

Mir war die Aussage von dir, das die 4 BB um Ise/Fuso, nicht mehr Einsetzbar sind ein Dorn im Auge. Das hat vielleicht auch zu der zofferei gefuehrt. Schliesslich begann dieser Threat ja mit der TF 1 den Battlewaggons der US Navy. Die ja unter deiner Aussage dann wohl noch sehr viel weniger einzusetzten sind.

Don´t Panic

Es gibt einen Fall indem ein WK I BB der US Navy ohne den von dir angegebenen Luftschirm an einer Landbeschiessung, zur Landungsunterstuetzung, teilnahm. Das war die Penny und Nevada beim Aleuten- Feldzug im Mai 1943.
« Letzte Änderung: 02 September 2010, 20:30:23 von Q » Gespeichert

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« Antwort #80 am: 02 September 2010, 20:28:33 »

Ach, und noch eine Kleinigkeit:

Torch wurde auf Drängen der Amerikaner durchgeführt, die hatten nämlich im Sommer 1942 klargestellt, entweder wird noch 1942 gegen Dtl losgeschlagen, oder die lassen das ganze auf unbekannte Zeit lassen, und wenden sich dem Pazifik zu. Welche aussenpolitischen Auswirkungen hätte es gehabt, wenn man ca. 2 Monate vor Anlaufen dieser Operation plötzlich selbst anfängt das Ganze aufzuwässern?

Zitat
Na das bringt doch die Disk weiter. Also waren die Kongos und Chitoses nicht auf der Flucht vor einem Henderson Field Angriff, sondern vor den unbekannten Traegern. Bis jetzt muss ich und wohl auch du diesen Fall uebersehen haben. Sonnst haettest du deine Gegenrechnung weiter oben garnicht anstellen brauchen. In diesem Fall, Traegergefahr, ist aber der von mhorgran beschriebenen slot.

Auf den Slot wollte ich früher noch reagieren, ging aber etwas in der Disk unter. Die Annahme, dass die Japaner sich zwingend durch den Slot davonmachen ist mM nicht ganz richtig. IRL kamen die BCs von Truk, und auch Rabaul kann auf drei Wegen erreicht werden (im Slot, nördlich der Solomonen, südlich der Solomonen).
Das Argument bleibt allerdings immernoch bestehen: so schnell du weg aus der Gegend bist, desto besser.

(btw: hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, weswegen die Fusos bis Leyte den Krieg nie aus der Nähe gesehen haben, und weshalb nicht sie anstelle der ises umgebaut wurden? Oder weshalb man auf die Ises als BBs zu verzichten glaubte?)

Zitat
Mir war die Aussage von dir, das die 4 BB um Ise/Fuso, nicht mehr Einsetzbar sind ein Dorn im Auge. Das hat vielleicht auch zu der zofferei gefuehrt. Schliesslich begann dieser Threat ja mit der TF 1 den Battlewaggons der US Navy. Die ja unter deiner Aussage dann wohl noch sehr viel weniger einzusetzten sind.

Meine Aussage war, wortwörtlich:
Die restlichen vier halte ich nur noch sehr bedingt einsetzbar, bzw zu langsam.

WENN man nicht mehr mit Flattops rechnen muss, und sonst alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, ja, vielleicht könnte man die dann einsetzten. Nicht aber Ende August, oder in einer Phase, wo eher Geschwindigkeit angesagt ist, als Rohrzahl.

Zitat
Schliesslich begann dieser Threat ja mit der TF 1 den Battlewaggons der US Navy. Die ja unter deiner Aussage dann wohl noch sehr viel weniger einzusetzten sind.

In diesem Scenario wäre ein Einsatz sogar vorstellbar, vor allem die beiden auf Fiji.
Es wäre allerdings interessant zu erfahren, ein welcher Prozentsatz der Besatzung von den alten Ausbildungsschiffen (die BBs, die an der Westküste rumgedümpelt sind), auf die neuen übergewechselt ist. Neben Ausbildungsfahrten haben diese genau die Aufgabe übernommen, die in England von den Rs gemacht wurden: Konvojfahrten.

mfg

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« Antwort #81 am: 02 September 2010, 20:37:55 »

....
(btw: hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, weswegen die Fusos bis Leyte den Krieg nie aus der Nähe gesehen haben, und weshalb nicht sie anstelle der ises umgebaut wurden? Oder weshalb man auf die Ises als BBs zu verzichten glaubte?)
...

Ja habe ich. Wahrscheinlich rein aus dem Grund, das Pearl und MI gezeigt haben das die Zeit der BB zu ende war. Dazu noch, das die Versorgung mit Treibstoff nicht ausreichte um diese doch Kampfstarken Einheiten aehnlich den Penny-Nevada-Einsatz Mai 1943 einzusetzten. Die Kongos jedenfalls gehoerten ja teilweise zur Kido Butai und waren die einzigen annaehernd den Traegern in Bezug auf die Geschwindigkeit gewachsenen Einheiten dieser Groesse waren. Zur Landbeschiessung jedenfals nmA viel zu Wertvoll.
Der Zweite Teil deiner Frage ist sehr interessant, denn ich habe mich sehr lange Gefragt, warum nicht die Kongos in Hybridtraeger umgebaut wurden gerade wegen der Geschwindigkeit. Wuerde von der Kiellinie dann ein Hybridtraeger mit 30 kn 3 mal 14" Zwillingen rauskommen. Und weit besser geeignet um mit den Traegern zu agieren. Aber das nur am Rande.

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« Antwort #82 am: 02 September 2010, 20:52:37 »

Zitat
Ja habe ich. Wahrscheinlich rein aus dem Grund, das Pearl und MI gezeigt haben das die Zeit der BB zu ende war. Dazu noch, das die Versorgung mit Treibstoff nicht ausreichte um diese doch Kampfstarken Einheiten aehnlich den Penny-Nevada-Einsatz Mai 1943 einzusetzten. Die Kongos jedenfalls gehoerten ja teilweise zur Kido Butai und waren die einzigen annaehernd den Traegern in Bezug auf die Geschwindigkeit gewachsenen Einheiten dieser Groesse waren. Zur Landbeschiessung jedenfals nmA viel zu Wertvoll.

Nö. Einerseits fungierten sie als Ausbildungsschiffe, andererseits sahen die Japaner diese beiden Pötte als grundsätzlich zu veraltet an, um sie für First-Line-Aufgaben heranzuziehen. Selbst für einen Hybrid-Träger waren sie schon zu nutzlos. Die Ises waren nur marginal besser.

Mutsu und Nagato (und später Yamato) wurden praktsich standig von der Kido Butai mitgeschleppt, obwohl deren GEschwindigketi auch nicht viel besser war.

Zitat
Es gibt einen Fall indem ein WK I BB der US Navy ohne den von dir angegebenen Luftschirm an einer Landbeschiessung, zur Landungsunterstuetzung, teilnahm. Das war die Penny und Nevada beim Aleuten- Feldzug im Mai 1943.

Darf ich annehmen, dass die Luftherrschaft ähnlich dem in den Solomonen zumindest streitig war?  rolleyes

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« Antwort #83 am: 02 September 2010, 20:58:50 »

Ne es gab keine wirkliche Luftherrschaft um die Aleuten. grin Also ganz anderer Ansatz. Taugt auch kaum als Vergleich. Ist allerdings auch schwer eine US Navy Operation zu finden bei der kein Luftschirm und dazu BB´s vergleichbar den Ises/Fusos eingesetzt wurden.  undecided  Dein "Nö" weiter oben sehe ich wohl als weitere Meinung.

Don´t Panic

« Letzte Änderung: 02 September 2010, 21:22:08 von Q » Gespeichert

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« Antwort #84 am: 04 September 2010, 20:31:44 »



E.-Santo
28.July - das erste Flugfeld war für Jäger einsatzbereit.
Ca. 28.August für B-17.

vorherige B-17 Einsatzbasen waren auf Neu Kaledonien
Noumea
Plaine Des Gaiacs



Ende Juli Bestand und Verteilung von Flugzeugen
Efate
18 Jäger, 6 Aufklärer, 16 B-17

New Caledonia
38 P-400 / P-39, 16 F4F, 27 B-17, 10 B-26, 22 PBY, 6 Hudson (RNZAF)

Tontouta
24 Jäger, 6 Aufklärer

auf den Fijis
17 Jäger, 9 PBY, 8 B-17, 12 B-26, 24 RNZAF-Bomber und -Aufklärer (meist veraltete Typen)

Samoa 18 Jäger, 10 Aufklärer, 17 Aufklärer/Bomber

Beute auf Guadalcanal
34 LKW
4 Traktoren
3 Benzinangetriebene Zementmischer
6 Benzinangetriebene Walzen
567.000 Liter - 65 Oktan Benzin
600 to Zement
80 to Betonstahl
Baustahl
Dynamit
Schaufeln
Schubkarren
Gras-Matte Taschen.
(Quelle: 13th Fighter Command in World War II)

Auszüge aus
"13th Fighter Command in World War II
Air Combat over Guadalcanal and the Solomons"
von William Wolf
Zitat
"...
Once  completed,  there  were  two  runway conditions on henderson, dry dust that contaminated engines and made visibility nil, or a quagmire that made take offs and landings harrowing. after five weeks henderson remained unusable by medium and heavy bombers, and except for the small detachment of 67FS fighters no AAF unit would be based on cactus until dezember. steel matting was not scheduled to be laid until 25 september and would make the field more operational, but once down it would become sharpnel when hit by japanese boms and shells.
...
Finally, on the afternoon of the 20th, the escort carrier Long Island, laying 200-miles out, launched 12 Marine SBD Dauntless
dive-bombers ofRichardMangrum's VMSB-232 "Red Devils" and 19 F4F-4 fighters of John Smith's VMF-223 of the advanced squad-
rons of Marine Air Group (MAG) 23.
...
While on New Caledonia 27 P-400s were fitted with belly tanks for the long flight to Guadalcanal. After several long-legged plan-
ning flights around New Caledonia Capt. Dale Brannon was able to estimate flying time, fuel consumption, and engine cruise control
settings for a flight to Guadalcanal. Gen. Harmon had planned to transfer three flights of five P-400s each, navigated by a B-17, to
Cactus. However, that would leave New Caledonia defense with only 12 P-400s, two P-39s, and two P-43s, so Harmon modified his
plans. Two flights were to be sent, the first with five aircraft and the second with nine later. At 1000 on 21 August, five P-400s piloted
by Brannon, and Lts. Davis, Erwin, Brzuska, and Fincher, took off from Plaines des Gaiacs, New Caledonia, joined their B-17 escort,
and flew 325 miles to Efate in two hours 20 minutes. Then, after a brief stop there flew 180 miles to Espiritu Santo. The next morning
their fuel tanks had to be topped off after warm up, as every ounce of fuel would be critical for the final leg to Cactus. They left Espiritu
equipped with belly tanks and flew 640 miles to Henderson at 200 feet led by a B-17 navigating above, and followed by another B-17
equipped with rubber rafts to be dropped to any ditching pilots. The flight was flown through intermittent low stratus clouds and mist,
and the pilots were happy to have the B-17 mother hen. All five fighters landed safely at Henderson at 1030, 3:45 later, to come
under the command of MAG-23 of the 1st Marine Air Wing. The next day Lt. Robert Chilson, with 30 enlisted men of the ground
echelon, arrived at Lunga on the transport Fomalhaute that left Noumea on the 17th. The 67th was ready for operations, but the conditions at
Henderson were abysmal at best. It was a frontline base in every sense of the word. Once the two flights of 15 pilots, 30 ground
crew, and 15 P-400s arrived they were assigned to the Marines and relied on the Leathernecks for food, supplies, quarters, and medical
care. The ground crew was quartered in an abandoned Japanese hangar at the west end of the field that was close to their aircraft
and bomb shelters. Brannon and his pilots were billeted in mudfloored, unscreened tents located between the ocean and airfield in
the Lever Brothers Company coconut plantation, which was often flooded and referred to as the "Mosquito Grove." It was said that
the mosquitoes on Cactus were so large that one landed at Henderson and was refueled and rearmed by a ground crew before being iden-
tified!
...
Aircraft servicing facilities were non-existent, and ground crews had to work 14 to 16 hour days with rudimentary equipment and insufficienr tools to maintain the aircraft, leaving them little time to improve theirliving conditions. Operations on Guadalcanal were dependent on naval transport to bring in fuel and heavy equipment to improve the field. Fueling was a backbreaking task, as fuel had to be hand-pumped out of 55-gallon drums, strained through chamois into 12-quart buckets, and then poured into the aircraft fuel tanks.
The bomb supply was adequate, but there were no bomb hoists to move and load them. There were too few ground crews, armorers,and mechanics, and there were few tools, spare parts, and block
and tackle equipment. Only seven armorers were sent to service the first 14 fighters.
Guadalcanal weather was typically tropical, with high altitude clouds building up by mid-afternoon and thunder storms occurring
by late afternoon and early evening. The storms usually occurred closer to land than out to sea and were locally heavy, but aircraft
could generally fly around them. Often the missions sent aircraft to the limits of their fuel, and an unexpected weather front or storm
could be deadly, as could navigational errors. The reaction to being caught in bad weather was for the pilot to drop below the clouds
and to try to get some visual fix. But flying blind at low altitude could lead to hitting the highlands of a mountain, or even the ocean
itself. The advantage of navigation up or down the Slot was that the two chains of islands that made up the Solomons generally ran along
the north and south of it toward Guadalcanal, and a pilot could navigate between them. The South Pacific skies were extremely clear and often made up for poor navigation. Against regulations
Cactus air controllers would often turn on radio beacons, radio silence was neglected, and for late arriving flights in darkness the
searchlights were turned on. There were usually clouds nearby, and this allowed outclassed fighter and vulnerable dive-bombers a place
to run and hide. American aircraft were exceptionally sturdy, and pilots regularly flew through bad weather without the fear of struc-
tural damage. Probably as many American losses were due to operational causes as to the Japanese. The sudden torrential equato-
rial rains were dried to dust by the first three hours of scorching sun the next day. The extent and location of mud and dust depended on drainage. Dust and mud caused a maintenance crisis, as aircraft
engines and instruments were complex and unable to cope with the elements sucked into them via aircraft cooling systems on taxiing,
takeoff, and landing. It was the nature of the Pacific air war that the air forces would fly from the worst fields, as they were recently captured and closest to the battle.
...
...
By this time the Japanese South Pacific strategy was formulated. Their bases on Bougainville, Vella Lavella on Kula Gulf, and
Rekata Bay on Santa Isabel were readilysupplied from Rabaul and Truk. Men and supplies were loaded onto destroyer/transports and
sometimes cruisers from these bases, and made up the "Tokyo Express." The ships hid in the central Solomons in the daytime from
searchingAllied aircraft from Cactus, and then passed quickly down the Slot at night, landing troops and supplies near Henderson, and
concluded their mission by lobbing a few shells on the field. By daylight the Tokyo Express had returned safely to the central
Solomons.
...
...
Henderson had received 31 new aircraft by I September, but the Japanese received 36 fighters and 27 bombers that day. Both Harmon and Ghormley had repeatedly requested that Gen. Arnold send the Lockheed P-38 Lightning to the South Pacific, but the success the impending NorthAfrican invasion in early November depended on the P-38. The Lightning was the only fighter that was able to cross the Atlantic Ocean to Great Britain and then fly to North Africa, so none could be spared. Adm. Ghormley had also asked MacArthur for P-38s, but MacArthur was under pressure from a
threatened Japanese invasion at Port Moresby, New Guinea. He had only 18 P-38s himself and, in turn, asked Ghormley to lend
him some of his four aircraft carriers!
...
...
The Japanese would organize air and naval attacks 11 times in September, 16 times in October, and eight times in ,ovember. The
Tokyo Express was operating nearly nightly. Beginning in August and increasing in September and. 'early October the Japanese rein-
forced Guadalcanal by sending Jast destroyer/transports and cruisers down the Slot from the Shortland Islands in the afternoon.
...
...
On 17 September air strength on Guadalcanal was 63 operational aircraft, of which 36 were recent arrivals from the Navy carriers: 29 F4Fs; 26 SBDs; 5TBFs; and 3 P-400s. Maj.Gen. Ross
Rowell, CG ofMarine Air Wings Pacific (MAWPac), commented:
"What saved Guadalcanal was the loss of so many carriers." Six more Navy TBFs arrived on the 18th, and two more SBDs and TBFs on the 28th. During the last half of September Cactus lost two or
three planes per day, mostly through weather and accidents, as Japanese attacks were diminished during that fortnight. The loss rate for Marine VMFs for the first 25 days of the Guadalcanal cam-
paign was 57%, which could not be sustained. On 17 September Navy COMINCH Adm. Ernest King sent a memo to Army Chief of
Staff, Gen. George Marshall. The memo stated that the grave situation at Guadalcanal:
"...made it imperative that the future continuous flow of army fighters be planned at once, irrespective of, and in higher priority than the commitments to any other theater" (e.g. "Europe first" - author).
Marshall answered King, saying that Nimitz had the authority to move aircraft in the Pacific and "higher authorities" had assigned TORCH (the invasion of North Africa) the highest priority. The rift between the Army and Navy was widening, and Arnold made a brief visit to the Pacific in late September. He met with Harmon, who gave him a very gloomy report on the meager supplies reach-
ing Guadalcanal and the steady stream of Japanese troops and aircraft moving into the upper Solomons in preparation for a large offensive on Guadalcanal. Arnold maintained that the base facili-
ties in the South Pacific were insufficient to handle anything but what had been allocated to them, and the main problem was one of distribution of aircraft and personnel from Hawaii, which he con-
sidered a vast base of supply. As the debate escalated Marshall realized that the entire outcome in the South Pacific depended on the Guadalcanal result. Marshall authorized 27 medium bombers and
133 fighters for the Pacific, with 23 heavy bombers to fly in and 53 additional fighters to be shipped in by water. At the time there were 1,014 air personnel at Cactus: 917 Marine; 64 Navy; and 33 Air
Force. Cactus ground forces were also reinforced, as on 18 September a large U.S. Navy convoy debarked in the early morning and embarked before 1800, when the Japanese Navy usually came
down the Slot. TheMarine garrison was reinforced with 4,262 troops of the fresh 7th Marine Division, along with food and gasoline. The reinforcements allowed Vandegrift to consolidate his defensive pe-
rimeter and consider a minor expansion.
...
...
During the night of 3/4 October the destroyers of the Tokyo Express were reinforced by the seaplane tender Nisshin, whose size allowed it to land a large number of troops and artillery pieces. The P-400s and SBDs had only limited success against the Express, as it would not come into range until the late afternoon, and poor weather and darkness interfered with missions sent against it. Once landed these troops and equipment, and new storage buildings became targets for the P-400s. The PAOOs and SBDs were not the only aircraft to attack the Japanese in the area. In August and September B-17s of the IIBG flew 299 search missions and 151 bombing missions against Japanese air bases, supply centers, and shipping. By October there were 50 B-17s available in the South Pacific.
...
...
As the situation in early October worsened Harmon made three suggestions to COMSOPAC: (I) immediate reinforcement by not
less than one infantry combat team; (2) strengthen naval forces in the area; and (3) bring in all available airdrome construction per-
sonnel and their equipment. Harmon requested the completion of two all-weather runways and dispersal areas, improved camouflage,
and airfield fueling systems and supply so that there would be a constant minimum reserve of a quarter million gallons available.
Harmon had implored Ghormley to improve Henderson so that B-17s could be based there so they would not have to fly 700 miles
from Espiritu Santo, as once based at Cactus the Flying Fortresses could begin operations against the Buin-Tonolei-Buka area to at-
tack and disrupt enemy air operations. By the beginning ofOctober the Tokyo Express had used darkness and consummate proficiency to land over 20,000 troops by
destroyer and barge. Again, destroyers carrying up to 1,000 troops each would leave the Shortlands-Faisi area during the afternoon,
and by 1800, just before sunset, it would be just out of the 200 mile range of Guadalcanal dive-bombers. Cactus sent out some very
unsuccessful SBD night attacks, losing several planes in the darkness.
...
...
Battle of Cape Esperance, 11/12 October 1942
The naval task force under R.Adm. Norman Scott had protected the convoy that brought in the 164th Infantry, and afterward were
assigned to disrupt Japanese supply and reinforcements coming down from Rabaul and the northern Solomons (e.g. Tokyo Express).
...
At 1345 Henderson SBD search planes and B-17s from Espiritu Santo reported two cruisers (actually the seaplane tenders) and six de-
stroyers steaming down the Slot. The afternoon air attacks on Henderson prevented further air recon on the Japanese force, and
the Nisshen-Chitose Force was undetected and unloaded its troops, heavy artillery, and supplies and escaped safely back up the Slot.
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Stefan
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« Antwort #85 am: 06 September 2010, 09:41:59 »

Aber um auf die Eingangsfrage zurückzukommen, ich gehe fest davon aus, dass die älteren BB der USN sehr alt ausgesehen hätten, denn im Überwasserkampf was die USN zu der Zeit noch deutlich unterlegen, zumal die japanische Torpedos und die NAchtkampffähigkeit (Zeiss-Optiken) der IJN kaum bekannt waren

Axel
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« Antwort #86 am: 06 September 2010, 11:05:18 »

Axel hat man eigentlich die Treffergenauigkeit des Tenny Nevada Einsatzes beim Aleuten Feldzug analysiert? So wie ich das sehe war das ja im Zeitraum, in dem die Sonne kaum unter den Horizont wandert. Warum waren damals keine IJN Flugzeuge dort stationiert?

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« Antwort #87 am: 06 September 2010, 13:03:30 »

M.W. hat Japan die Idee, über die Aleuten auf den NA - Kontinent vorzustoßen, schnell (nach Midway und 'canal)) wieder aufgegeben, es fehlten einfach die Ressourcen. Dazu kommt, dass das Wetter dort großräumigen Luftoperationen einfach entgegenstand.

Zitat
hat man eigentlich die Treffergenauigkeit des Tenny Nevada Einsatzes beim Aleuten Feldzug analysiert?

Habe ich noch nicht gelesen, ist aber sicher irgendwo in den Archiven Weiss nicht

Axel
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« Antwort #88 am: 06 September 2010, 19:22:17 »

moin,

Zitat
... Die Kongos jedenfalls gehoerten ja teilweise zur Kido Butai und waren die einzigen annaehernd den Traegern in Bezug auf die Geschwindigkeit gewachsenen Einheiten dieser Groesse waren. Zur Landbeschiessung jedenfals nmA viel zu Wertvoll.

... sahen die Japaner diese beiden Pötte als grundsätzlich zu veraltet an, um sie für First-Line-Aufgaben heranzuziehen.

... und deswegen waren sie bei den Angriffen auf Pearl, Ceylon und Midway bei Nagumos Trägerflotte ?

... und wieso "die beiden" ? warum nicht 4  ?

Gruß, Urs

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« Antwort #89 am: 06 September 2010, 20:12:06 »

... und deswegen waren sie bei den Angriffen auf Pearl, Ceylon und Midway bei Nagumos Trägerflotte ?
... und wieso "die beiden" ? warum nicht 4  ?
Gruß, Urs

Möglicherweise die ohnehin schwierige Treibstoffversorgung der Gruppe (Tanker-Ressourcen)?
Mit einem größeren Artillerie-Gefecht wurde wohl nicht ernsthaft gerechnet.

Ich habe mir inzwischen den eingangs zitierten Aufsatz besorgt. Der Autor schätzt die Gefechtseigenschaften der trainierten alten BBs (was auch immer unter "Kampfkraft" zu verstehen sei, jedenfalls eine Bündelung aller Aspekte, bis hin zu Training) nur schwach schlechter als die der vor `canal eingesetzten neuen BBs ein.

Diese Meinung sei allerdings von der damaligen Führung (zB Halsey) nicht geteilt worden. Es bleibt das Hauptargument: zurückhalten, falls die Kriegslage sich drastisch verschlechtert.


Oben ist auch von Konvoi-Einsätzen der alten BBs die Rede. Weiß jemand, wann und wo das stattgefunden haben soll?
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