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Autor Thema: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen  (Gelesen 5942 mal)

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Online Peter K.

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Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« am: 26 August 2010, 09:31:13 »
Munitionsexplosion in Flensburg am 14.06.1945
5 Schiffe werden beschädigt bzw. versenkt, darunter DONAU (88 Tote)
« Letzte Änderung: 26 August 2010, 12:27:46 von t-geronimo »
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Peter K.

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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #1 am: 26 August 2010, 09:41:35 »
Munitionsexplosion in Bombay am 14.04.1944 (etwa 800 Tote)
gesunken sind:
BARODA 3.205 BRT
FORT CREVIER 7.130 BRT
FORT STIKINE 7.130 BRT
GENERAL VAN DER HEIJDEN 1.213 BRT
GENERAL VAN SWIETEN 1.300 BRT
GRACIOSA 1.773 BRT
IRAN 5.704 BRT
JALAPADMA 3.935 BRT
KINGYUAN 2.653 BRT
ROD EL FARAG 6.842 BRT
TINOMBO 872 BRT
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Online Peter K.

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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #2 am: 26 August 2010, 09:51:08 »
Munitionsexplosion in Port Chicago am 14.07.1944 (320 Tote)
gesunken sind:
QUINAULT VICTORY
E.A. BRYAN
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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #3 am: 26 August 2010, 10:00:08 »
USS MOUNT HOOD
Munitionsexplosion am 10.11.1944 in Manus (372 Tote)
Außer MOUNT HOOD sinken 13 weitere Landungsboote und Kleinfahrzeuge.
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Peter K.

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Online Urs Heßling

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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #4 am: 26 August 2010, 10:01:57 »
ave, Petrus Austrius

@Deine #20, 22 und 25

Wenn wir jetzt Explosionen auf Munitionstransportern dazunehmen, ist das eine Erweiterung des Themas (für mich OK, aber vielleicht neuer Thread?)

Dann steht diese http://de.wikipedia.org/wiki/Halifax-Explosion fast an erster Stelle

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Online Peter K.

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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #5 am: 26 August 2010, 10:07:22 »
Zitat
Wenn wir jetzt Explosionen auf Munitionstransportern dazunehmen, ist das eine Erweiterung des Themas (für mich OK, aber vielleicht neuer Thread?)
... wie MICHAEL als Fragesteller möchte!  :wink:
Ich hätte diese Ereignisse auch als Unfälle gesehen, daher als passend betrachtet!
Aber natürlich muss dann auch die Halifax-Explosion genannt werden!
Grüße aus Österreich
Peter K.

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Offline rosenow

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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #6 am: 26 August 2010, 10:17:09 »
Wie  ihr möchtet, Themen trennen oder nicht, was ist übersichtlicher? Entscheidet ihr für mich!  :-D
Ich finde diese Beteiligung ganz toll von Euch und freue mich auf mehr.
Begebenheiten,  Jahr, Ort, Ursachen usw.

PS:
meine eigentliche Frage ist damit aber noch nicht beantwortet, vergesst sie Bitte nicht:

Gab es auf deutsche Schiffe keine Munitionsexplosionen oder Geschützturmexplosionen?
 :MG: :ML:

Zitat von Peter K.:
 "Munitionsexplosion in Flensburg am 14.06.1945
5 Schiffe werden beschädigt bzw. versenkt, darunter DONAU (88 Tote)"
Sind hier die Ursachen bekannt und die anderen Schiffnamen?
« Letzte Änderung: 26 August 2010, 10:34:28 von rosenow »
mit freundlichen Gruß
Michael


„Macht`s gut und denkt daran!
Es gibt drei Sorten von Menschen:
Die Lebenden.
Die Toten.
Und die, die zur See fahren.“
Hein Schonder

Online Urs Heßling

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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #7 am: 26 August 2010, 13:56:34 »
moin,

und diese ?

Zitat Chronik (schon einmal unter "Kalenderblatt" im Forum)

19.12.1943
Norwegen
Filipstadkai-Explosion: Der dt. Munitionsfrachter Selma (1414 BRT) wird durch die Explosion bereits auf dem Kai befindlicher Munition schwer beschädigt. 35 Menschen werden getötet. Einige Hafenfahrzeuge, der dt. Tanker Inga Essberger (1827 BRT) und das dt. (ex norw.) Lazarettschiff  Meteor II (3717 BRT) werden beschädigt.  V 5715 / Flandern and V 6107 / Polarkreis schleppen die Selma aus dem Gefahrenbereich. Das Schiff explodiert am 11.1.1944 und sinkt außerhalb des Hafens bei Nesodden.

Anmerkung: Das prominenteste, wenn auch "indirekte" Opfer ist allerdings 5 Wochen später der norwegische Maler Edvard Munch („Der Schrei“, „Mädchen auf der Brücke“), der am 23.1.1944 auf seinem Hof Ekely, dessen Fensterscheiben durch die Explosion eingedrückt und danach (evt. aus Geiz ?) nicht repariert wurden, an Lungenentzündung stirbt.

Gruß, Urs
« Letzte Änderung: 26 August 2010, 14:26:13 von Urs Hessling »
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Online Urs Heßling

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Offline Glasisch

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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #9 am: 26 August 2010, 16:46:49 »
Zitat von: rosenow  [b
Zitat von Peter K.[/b]:
 "Munitionsexplosion in Flensburg am 14.06.1945 5 Schiffe werden beschädigt bzw. versenkt, darunter DONAU (88 Tote)"
Sind hier die Ursachen bekannt und die anderen Schiffnamen?

Hallo,

ja, siehe "Okręty Wojenne" Nr. 4/2009 (96) - Juli - August - Jarosław Malinowski "Duńskie torpedowce typu  DRAGEN i GLENTEN - Seite 22-23; ich habe am 18.06.1945 stehen. Übersetzung aus dem Polnischen:

"... die britische Besatzungsmacht in Flensburg verkündete  die sich in dieser Stadt befindenden Waffen und Munition einzusammeln, was von den Deutschen ausgeführt wurde (formell Gefangene, aber weiter bewaffnet). Die gesammelte Munition stapelte sich in die Höhe, so daß die Briten mit der Abschiebung nicht Schritt halten konnten, so daß die Munition in den Baracken des Marinestützpunkts zusätzlich gelagert werden mußte. Die Katastrophe wurde von einer Explosion der 2,0 cm - Munition ausgelöst und dann erfolgte eine Kettenexplosion wie sie im Schulbuch steht. Nach zehn Minuten gingen die nächsten Baracken mit Bomben, Wasserbomben und Torpedogefechtsköpfen hoch. Über die Statd schoß ein hoher Rauchpilz empor und die Druckwelle zerstörte  die Häuser und  Gebäude im Hafen und in einem Umkreis von 18 km flogen alle Fester raus. Auf der Stelle kamen 60 Leute um, ca. 200 waren verletzt, wovon später 88 starben. Eine britische Kommission, die danach nach den Ursachen dieser Expolsion forschte, kam zum Schluß, daß es wahrscheinlich ein "Spiel" der Sodaten war, die sich gegenseitig Handgranaten hinwarfen, wobei einer die Nerven verlor und ein solches Ei auf einen Haufen mit Signalwaffen und deren Munition warf, die neben der bereits erwähnten 2,0 cm - Munition lagen. "

Gruß
Micha

Schiffe +:
TFA 1 - 2, TFA 5-6 (ex - dänische Torpedoboote Hoegen, Oernen, Hvalen und Laxen)
„Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!“ KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der „Prinz Eugen“  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die „Hood” kurz davor explodiert worden war.

Offline Glasisch

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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #10 am: 26 August 2010, 16:54:44 »
da war ja noch diese Tragödie, als der nachstehend genannte Transporter, der Gas - oder Giftmunition beförderte, die die Alliierten an der Südfront gegen die Deutschen benutzen wollten.

Caro Francesco
Thank you for your information on U.S. Liberty Ship "Charles Henderson" destroyed in Bari on 9.4.45.
I was in Navy House at the time and the bow of the ship landed about 25m from my window.
It was the second disaster to hit Bari,the first being the bombing on 2nd December 1943 and I remember them both very well. Who could forget them?
I served in the Navy in Bari from September 1943 until March 1946 and regard that beautiful city as my second home. I should do - I married a Bari girl on 19.4.45 (just ten days after the explosion) We celebrate our sixtieth anniversarynext year and we hope that it will be in Bari. Thanks again and Buon Natale!
Gianni


http://www.bbc.co.uk/ww2peopleswar/user/97/u1085197.shtml
„Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!“ KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der „Prinz Eugen“  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die „Hood” kurz davor explodiert worden war.

Online Thoddy

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Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – und wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfaß schleudert!
WoWs : [FMA]Captain_Hook_

Offline Darius

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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #12 am: 06 April 2018, 12:00:45 »
Hallo zusammen,

am 30.04.1997 explodierte der französiche Netzleger LA FIDELE (Y 751)  und sank vor Cape Levi bei Cherbourg. 2 Tote, 3 Vermisste. Der Unfall passierte bei einer - damals inzwischen fast zur Routine gewordenen "Entsorgung" von 1.400 Handgranaten.

Mehr dazu in Warship International, Nr. 1/1999.

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 :MG:

Darius

Offline bodrog

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Re: Explosionen auf Munitionstransportern/-schiffen
« Antwort #13 am: 06 April 2018, 18:09:22 »
Archangelsk am 09.11.1916 das Munitionsschiff Baron Driesen

Archangelsk-Ekonomija am 13.01.1917 der Dampfer Tscheljuskin

beide mit jeweils mehren hundert wenn nicht mehr als tausend Opfern

Quelle: http://www.cnrs-scrn.org/northern_mariner/vol21/tnm_21_377-405.pdf