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Autor Thema: Vor 30 Jahren - Auslandsfahrt (AAG) des 7. Schnellbootgeschwaders nach Rouen und  (Gelesen 3264 mal)
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Urs Hessling
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« am: 26 August 2010, 10:46:41 »

Hi

lang, lang ist´s her ... und Erinnerungen kommen hoch  wink

Gruß, Urs

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7. SGschw im Schutzhafen Borkum.jpg
AAG 1980 - Ghent.jpg
AAG 1980 nach Rouen - auf der Seine mit schnellbootstypischer Fahrt.jpg
AAG 1980 nach Rouen - auf der Seine vor der Hochbrücke von Tancarville.jpg
Rückmarsch auf der Schelde.jpg
Warten vor der Schleuse von Terneuzen.jpg
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
rosenow
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« Antwort #1 am: 26 August 2010, 11:00:23 »

 Klasse Urs! Gibt es vielleicht eine Anekdote dazu!  smiley
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mit freundlichen Gruß
Michael


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« Antwort #2 am: 26 August 2010, 11:02:36 »

Diese überdimensionalen Eierbecher sind schon sehenswert grin
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« Antwort #3 am: 26 August 2010, 11:17:06 »

Moin Urs,
ich sehe in Ghent 2 Tender. Ich dachte immer 1 Geschwader, 1 Tender  huh

Mach mich schlau grin grin grin

Grüße  Ronny
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...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...
Urs Hessling
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« Antwort #4 am: 26 August 2010, 11:36:48 »

Urs! Gibt es vielleicht eine Anekdote dazu!  smiley

na klar: in Ghent habe ich meine URS-Flagge "aquiriert" (siehe: aus der Kurve ...)

Gruß, Urs
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Urs Hessling
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« Antwort #5 am: 26 August 2010, 14:06:36 »

moin, Ronny,

Ich dachte immer 1 Geschwader, 1 Tender  huh

Mach mich schlau grin grin grin

Grüße  Ronny

aber klar doch. Das 7. SGschw.war mehr als 10 Jahre lang mit 2 Tendern "gesegnet": WERRA (A 68) und NECKAR (A 66)

siehe auch http://www.marinepage.de/Geschwader.html , aber: auf der homepage ist gleich am Anfang ein Fehler, denn die Boote gehörten natürlich zur Klasse 142 ZOBEL

Gruß, Urs
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Hastei
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« Antwort #6 am: 26 August 2010, 15:25:03 »

jetzt kommen also endlich die alten S-Boote ! Kann man noch mehr Bilder hier reinstellen, oder ist das nur der Besuch in Frankreich ?

Schöne Bilder, Urs

Hastei
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« Antwort #7 am: 26 August 2010, 15:33:51 »

Klar sind das schöne Bilder, wenn man schon mal von der nassen Wiese runter durfte tongue

Axel
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Urs Hessling
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« Antwort #8 am: 26 August 2010, 18:00:53 »

hi, Hastei

jetzt kommen also endlich die alten S-Boote ! Kann man noch mehr Bilder hier reinstellen

ich habe mal in meinen alten Fotokästen gewühlt; entsprechend ist die Bildqualität ...  rolleyes undecided

Wachoffizier-Zeit 1974-1976

Anmerkungen zu
Bild 1 - PUMA mit roter Flagge und rotem Fliegererkennungstuch auf dem Schlauchboot als Markierung eines Teilnehmers der ORANGE (Spielgegner)-Partei

Bild 2 - Das Boot links in damals "neuer" grauer Farbe, das Boot in der Mitte hat noch das "Kriegsmarine-Kanal-weiß", das kurz danach aufgegeben wurde

Bild 4 - "Wuppeln" war der Jargonname für das Formationsfahren, ein Kunstwort, beruhend auf den 4 Buchstaben W, U, P und L. Das Formationsfahren wurde zur Vermeidung von Sprechfunkverkehr mit Lichtmorsen geleitet. Jede mögliche Formation wurde mit einem 4-maligen Senden eines Buchstaben befohlen; beim letzten Blink wurde "ausgeführt".
Dabei standen W, U, P und L für Manöver, bei denen Backbord-Ruder befohlen werden mußte - alle fangen mit einem kurzen Blitz ("Punkt") an.
W = Wendung nach Bb auf Gegenkurs (historisch: nach Torpedoschuß)
U = Wenden um 45 Grad nach Backbord
P = Backbord-Staffel bilden; Staffelwinkel war 135 Grad vom Führerboot, man stand richtig, wenn beim "Vordermann" zwischen der Hinterkante des vorderen Geschützes und dem Brückenaufbau gerade noch ein Schlitz zu sehen war - siehe Bild 5 (richtig)
L = Als Staffel (!) um 30 Grad nach Backbord schwenken (d.h. die Staffel bleibt erhalten, dieses Manöver gab es NUR für Schnellboote ! für Schiffe ausdrücklich verboten)
G, Z, Q und F (alle fangen mit einem langen Blink an) waren die Buchstaben für die entsprechenden "Steuerbord"-Manöver.
Das Bild selbst zeigt ein "Durchschlagen" aus der Steuerbord- in die Backbordstaffel, signalisiert mit "PPPP"
Höhepunkt war: das Ganze nachts und abgeblendet (Positionslaternen gelöscht, durfte nur vom Kdr befohlen werden)

Bild 5 - in Pfeilformation VICTOR (auch hier 135 Grad vom Führerboot, aber auf beiden Seiten!), hier gab es keinen "bezifferten" Abstand, sondern nur "so nah dran wie möglich", also "Kartoffelschmeißreichweite" oder etwas mehr und auch das ggf in der Nacht.

Das waren Zeiten  smiley smiley smiley

Gruß, Urs


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AUG 74 Frederikshavn mit FRE und PUM.jpg
AUG 74 Kattegat PUMA mit Markierung als ORANGE-Boot.jpg
OKT 75 Auslaufen aus Ebeltoft Vig - im Vordergrund NERZ.jpg
OZELOT mit Kdr an Bord - schöner Abstand in der VICTOR.jpg
WUPPELN = Formationsfahren.jpg
« Letzte Änderung: 26 August 2010, 21:26:43 von Urs Hessling » Gespeichert

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« Antwort #9 am: 26 August 2010, 18:14:25 »

moin

Teil 2 - Kommandantenzeit auf WIESEL

Bild 1 - SEF = "Ständige Einsatzgruppe Flotte", ein Standardmanöver, zweimal im Jahr, mit 14tägigem "Planungs"-Vorlauf; hier im Februar 1980 zusammen mit OZELOT, morgens bei Sonnenaufgang, Temperaturen so etwa null Grad. Die Insel im Hintergrund ist Samsoe im Kattegat.

Bild 2 - ein Highlight

Bild 3 - "S-Boots-Fahrer-Übermut" bei notwendiger Absprache ( bei See und Wind 1 aber auch kein Risiko)

Gruß, Urs


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Kommandantkonferenz in See AUG 81 links NERZ rechts FRETTCHEN.jpg
SEF 80-1 zusammen mit OZELOT.jpg
WIESEL und SEA CLOUD.jpg
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« Antwort #10 am: 26 August 2010, 19:56:24 »

Ein ehemaliger OZELOT-Fahrer hat mich jetzt im Sommer auf den Sportbootführerschein vorbereitet...
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"Sauvez-vous, mes enfants!" (Der letzte Befehl des Kapitäns der BOUVET)
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« Antwort #11 am: 26 August 2010, 21:17:06 »

n Pfeilformation VICTOR (auch hier 135 Grad vom Führerboot, aber auf beiden  Seiten!), hier gab es keinen "bezifferten" Abstand, sondern nur "so nah dran wie möglich", also "Kartoffelschmeißreichweite" oder etwas mehr und auch das ggf in der Nacht.

Das erinnert mich an einen Satz, den ich einmal gelesen; "...alles unter 35 Knoten ist sinnlose Bummelei!"; danke Urs, dass Du diese Bilder mit uns teilst ...

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
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... Tradition pflegen, bedeutet nicht, Asche aufzubewahren sondern Glut am Glühen zu halten ...

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« Antwort #12 am: 27 August 2010, 07:32:40 »

wie sagt der Kdt eines Schnellbootes zum Navi?

"Keine Tonnen melden, nur vorbeiziehende Kontinente.."

Axel
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« Antwort #13 am: 27 August 2010, 08:35:00 »

moin

"...alles unter 35 Knoten ist sinnlose Bummelei!";

ganz so war es nicht, die Schnellbootsfahrvorschrift (Verbandsbefehl Nr. 20) sah für allein fahrende/verlegende Boote eine Höchstgeschwindigkeit von 24 kn vor. Einleuchtender Grund: Sparsamkeit - bei 24 kn schluckten die 4 3000-PS-Diesel ca. 1 cbm/h, bei 35 kn fast das Doppelte.

Gruß, Urs
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« Antwort #14 am: 28 August 2010, 10:40:10 »

schöne Bilder, Urs.

Ich persönlich finde , vom Aussehen her betrachtet, diese S-Boot-Klasse viel schöner als die 143 oder sogar 148 Klasse.
Noch schöner finde ich sie aber ohne Kugel aufm Mast. Aber das ist eben Geschmachsache.
War schon eine tolle Trupp, die S-Boote. Wenn sie morgends Standprobe machten und vor lauter Qualm fast nichts zu sehen war,
da nützte auch nicht der Soldat mit dem Schlauch, um den Qualm einzudammen.
Ich bin ja leider nie mitgefahren (Hab ich ja schon gesagt warum, ich Weichei ) Und es gibt kein schöneres Bild , als wenn so eine Horde S-Boote an einem vorbei preschen. ( Nato-Manöver Anno 68 im kattegatt mit Dänen und Huh. Freitags alle nach Hause---- ich glaube es waren über 30 S-Boote , alle voll
Speed, wie man heute sagt, düsten sie an uns 5 Tendern, die in Kiellinie fuhren vorbei. Unsere "Heizer"  saßen mit dem Hintern auf den Ventilen um noch einen halben Kn rauszuholen. Trotzdem waren die S-Boote Stunden früher im Hafen.
Urs , hattest Du auch einen weißen Pullover an, oder wenigstens einen weißen Schal um ?

Gruß Hastei
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