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Autor Thema: Klasse 120 vs KSS Projekt 50 ( Nato-Bezeichnung Riga Klasse )  (Gelesen 2174 mal)
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Albatros
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« Antwort #30 am: 23 August 2010, 18:16:57 »


Da muss ich dann zunächst mal fragen ob die Schiffe der Riga – Klasse bei der Volksmarine den U-Jagt-Raketenwerfer

RBU 1200 oder den RBU 2500 bis zum Ende der Dienstzeit an Bord hatten....?

Ebenso ob die Torpedos der Riga`s Mehrzweck Torpedos waren ?

 Hier gibt es nämlich auch verschiedene Angaben in der Literatur,



Ich vertraue da mal dieser Seite http://www.mks-kss.de/index.php?page_id=85   also RBU 1200.

Bei den Torpedos wäre die Frage allerdings noch offen.... Matrose verlegen

 Matrose gruesst

Manfred
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Albatros
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« Antwort #31 am: 23 August 2010, 21:32:46 »

Und da es sich wie hier  Pfeil  http://www.mks-kss.de/index.php?page_id=85   zu sehen um einen Dampfgastorpedo handelt scheidet also die Möglichkeit zur U-Jagt ziemlich sicher aus.

 Matrose gruesst

Manfred
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Albatros
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« Antwort #32 am: 28 August 2010, 17:12:11 »

Zum Vergleich der U-Jagd-Waffen......

Riga - Klasse :

2 Ablaufgerüste für Wasserbomben WB-2

4 Wasserbombenwerfer für Wasserbomben WB-1

4 Reaktive Wasserbombenwerfer für RGB-1200

Köln – Klasse :

Vier 533-mm-Einzel-UTR TORO UJ 2 für Torpedo Mk 44.

Acht 375 - mm-U - Jagd - Raketenwerfer Bofors in Vierergruppen.

2 Wasserbombenablaufbühnen


Die Werfergruppen RBU 1200 der Riga`s hatten jeweils fünf Rohre, also standen den Riga`s   

12 Schußbereite Rohre mehr zur Verfügnung als der Köln – Klasse.

Die Reichweite der Werfer dürfte ähnlich gewesen sein.

Beide Klassen hatten jeweils zwei Wasserbomben Ablaufbühnen die Riga`s noch zusätzlich

vier Wasserbombenwerfer  für Wasserbomben.

Nur die Köln – Klasse verfügte hingegen über U-Jagd-Torpedos und zwar vier 533-mm-

Einzel-UTR TORO UJ 2 für Torpedo Mk 44, damit dürfte dann bei der U-Jagd auch hier die

Köln – Klasse im Vorteil gewesen sein.

Wobei ich zur Qualität der Ortungs- und Führungsanlagen

die zur U-Jagd jeweils an Bord waren nichts aussagen kann, ich hoffe da mal auf die Aktiven

und Ehemaligen, denn dies könnte das Bild noch verändern.

 Matrose gruesst

Manfred
« Letzte Änderung: 29 August 2010, 18:15:05 von Albatros » Gespeichert

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Urs Hessling
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« Antwort #33 am: 28 August 2010, 21:18:31 »

moin,Manfred

Zum Vergleich der U-Jagt-Waffen......

...

Wobei ich zur Qualität der Ortungs- und Führungsanlagen die zur U-Jagt jeweils an Bord waren nichts aussagen kann,

Warum schreibst Du eigentlich immer "U-Jagt"  wink

Gruß, Urs
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Albatros
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« Antwort #34 am: 28 August 2010, 21:48:54 »



Warum schreibst Du eigentlich immer "U-Jagt"  wink

Gruß, Urs

Wenn ich das wüsste....... Matrose verlegen

 Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #35 am: 31 August 2010, 20:48:53 »


Vergleich Antriebsanlagen

Köln – Klasse

CODAG-Antrieb:

Zwei BBC-Gasturbinen  je 12.000 PS/8.832 kW bei 3.590 u/min.

auf Schalt - Getriebe wirkend zusammen: 24.000 PS/17.664 kW

Vier MAN-Viertakt-16-Zylinder-Dieselmotoren V8

mit je 3.000 PS/2.208 kW , 872 U/min.

Geschwindigkeit mit Dieselmotoren: 24,0 kn

Geschwindigkeit mit Gasturbinen: 30,0 kn

Höchstgeschwindigkeit CODAG : 34,0 kn

Die Gasturbinen sollen unglaubliche Spritfresser gewesen sein.

Vielleicht gibt es hier im Forum auch den Einen oder Anderen der etwas mehr zum Antrieb

der Köln – Klasse beitragen kann......... Kaptn lach


Riga – Klasse

2 Dampfdruckturbinen  mit insgesamt 21000  PS

Zwei Schrauben die bei 386 Umdrehungen pro Minute das Schiff auf bis zu 29 Knoten

beschleunigen konnten.

Später wurde die Höchstgeschwindigkeit jedoch auf 25 Knoten herabgesetzt,

da bei hoher Leistung auftretende Schwingungen immer wieder zum abreißen von Schaufelblättern

in den Turbinen führte.

Zu den Maschinenproblemen und zum Verbrauch können vielleicht ehemalige der VM etwas mehr

aussagen...... Matrose verlegen

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Manfred
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« Antwort #36 am: 01 September 2010, 00:43:22 »

Stimmt, wir haben auf GT regelrecht "gesoffen", auf Diesel war die Reichweite ganz ordentlich.

Interessant auch das Detail, dass alle als Verstellpropelleranlage eine vom KaMeWa hatten, nur "Braunschweig" hatte Escher-Wyss, die war ziemlich anfällig und hat uns mal 3 Wochen Dock in Boston beschert!  Quel malheur  cry wink

Axel
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« Antwort #37 am: 05 September 2010, 11:45:52 »

Trotzdem die Köln-Klasse im Gasturbinenbetrieb einen enormen Verbrauch gehabt haben

muss würde ich auch hier den Vorteil beim Antrieb bei der Köln – Klasse sehen.

Die Probleme die die Riga`s mit ihrem Antrieb hatten waren wohl von größerem Nachteil.


Seeeigenschaften,

Die Riga`s sollen robuste Schiffe mit sehr guten Seeeigenschaften gewesen sein.

Ob man dies auch von der Köln -Klasse behaupten kann ist zumindest wegen den

großen Stabilitätsproblemen fraglich.

Sie konnten mit den Riga`s sicher mithalten aber wohl nur dank ihrer wesentlich größeren

Tonnage.

Würde mich wie immer auf Wortmeldungen der Ehemaligen oder Aktiven beider Seiten

freuen.

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Manfred
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« Antwort #38 am: 06 September 2010, 09:36:19 »

Das Problem des hohen Verbrauchs bei den GT war, dass man sehr schnell instabil wurde (Treibstoff = Ballast) und häufigst an den Tanker musste.
Ansonsten habe ich mich auf Kl. 120 nie irgendwie unsicher gefühlt, egal, bei welcher Wetterlage

Axel
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« Antwort #39 am: 06 September 2010, 19:27:03 »

Manfred, zu den "Seeeigenschaften" habe ich ja schon im Köln-Thread berichtet. Problematik: Rumpf aus Stahl, Aufbauten aus Aluminium. Matrose gruesst

Grüße Ronny
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« Antwort #40 am: 06 September 2010, 20:12:07 »

moin,

... instabil wurde ...

... natürlich wurde vorher getankt, um das zu verhindern ...

... das hatte schließlich MONAGHAN, HULL und SPENCE im Taifun von Dez 1944 zum Kentern gebracht ... (das hatten wir schon hier http://forum-marinearchiv...dex.php/topic,8070.0.html)

Gruß, Urs
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« Antwort #41 am: 06 September 2010, 20:47:13 »

Ich sach ja nur, auf GT musstest Du ständig zu Mr. Aral...

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Urs Hessling
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« Antwort #42 am: 06 September 2010, 23:34:38 »

hi

Ich sach ja nur, auf GT musstest Du ständig zu Mr. Aral...

was verbrannten die GT eigentlich zu "Deiner Zeit" ? schon "Diesel" ?

Gruß, Urs
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« Antwort #43 am: 07 September 2010, 00:33:20 »

Oh ja, F 75, Heizerparfum

Axel
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« Antwort #44 am: 10 September 2010, 20:15:41 »

Mal etwas zum Verbrauch......

Jede Turbine verbrauchte 63 m³ Luft/sec und ungefähr 3,5 Tonnen Diesel/h. das ergab dann einen Aktionsradius bei 18 kn- 5.200 sm, 23 kn- 3.500 sm mit Dieselmotoren

und bei voller Fahrt mit Gasturbinen 950 sm...... das schafft was weg........ Kaptn lach

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Manfred
« Letzte Änderung: 11 September 2010, 13:32:35 von Albatros » Gespeichert

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