Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Bismarck 1:100 mit sehr vielen Sonderfunktionen  (Gelesen 5203 mal)
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jb750
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« Antwort #30 am: 30 April 2010, 19:39:37 »

Hallo Björn,

danke für den Link. Die Drehung der 15 cm Geschütze um 160 Grad kommt mir sehr gelegen. Da muss ich nur ein Digitalservo direkt unter der Barbette anbringen und brauche keine Zahnriemen oder irgendwelche Getriebe. Ich muss dann nur das Servo am PC auf 160 Grad Drehwinkel einstellen und die Drehgeschwindigkeit auf ca. 16 Sekunden für 160 Grad und gut ist's. Nimmt dann auch nicht so viel Platz weg, denn der wird langsam knapp bei den vielen Sonderfunktionen. Eventuell bekomme ich jetzt doch noch einen etwas größeren Bleiakku rein. Ich dachte schon, ich müsste vielleicht auf NiMH Zellen 60x 30 mm Baugröße, bei 10 AH umstellen.

Gruss
Michael 
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jb750
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« Antwort #31 am: 02 Mai 2010, 13:51:59 »

Hallo mal wieder


hier nun zwei Filme der drehbaren 38 cm Geschütze. Natürlich hatte ich mal wieder nur die falschen Getriebemotoren - der eine zu schnell, der andere zu langsam.

1. Version - zu langsam/Motor mit 1.4 U/Min

http://www.youtube.com/watch?v=PhWK9lRHQ7M

2. Version - zu schnell/Motor mit 14 U/Min

http://www.youtube.com/watch?v=VrHdvCkQBm0

Bei der 1. Version habe ich auch einen Innenring aus Alu benutzt. Hat mir nicht ganz so gut gefallen. Bei der 2. Version habe ich einen kurzen Innenring aus Resin, fertig gegossen, verwendet. Das lief irgendwie fast besser. Nun ja, Alu auf Alu eben.  Wahrscheinlich werde ich dann letztendlich die Version Innenring Resin und Aussenring Aluminium bei mir einbauen. Als Motor werde ich dann wohl einen Bühler Getriebemotor mit 4.2 U/min benutzen. Der dürfte genau die richtige Geschwindigkeit haben.

Gruss
Michael


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« Antwort #32 am: 02 Mai 2010, 17:36:18 »

und hier noch die drehbaren 15 cm Geschütze

http://www.youtube.com/watch?v=89qyz83mYMA

Gruss
Michael

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« Antwort #33 am: 02 Mai 2010, 18:52:14 »

Moin Michael,
ich mal wieder.  grin
Mal wieder klasse Bilder und Videos deiner Konstruktionen.  Top Meiner Meinung nach brauchst du dir für deine 38er keine neuen Motoren besorgen, die 1,4U/min sind eindeutig zu langsam aber die 14U/min sind doch klasse! Nicht zu schnell und nicht zu langsam sondern genau richtig für ein Modell. Also zu deinen Zahnrädern hab ich doch glatt mal eine Frage. Du schriebst das du diese selber anfertigst, wie machst du das? Hast du dir von gekauften Zahnrädern eine Form gemacht? Hatte mal beim großen "C" einen Satz bestellt war aber mit der Auswahl nicht sehr zufrieden. Besonders der Innenzahnkranz für die großen 38er interessiert mich, hast du dafür eine Bezugsquelle mit Auswahl! (bräuchte ja ne andere Größe als deine)
Viel Spaß noch beim Basteln.

cu Björn
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jb750
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« Antwort #34 am: 02 Mai 2010, 19:52:53 »

Hallo Björn,

die Zahnkränze sind selbst gemacht. Geht aber eigentlich relativ einfach. Du hast deine Barbette. Dazu machst du dir einen passenden Innenring. In diesen Innenring klebst du dann einen Zahnriemen. Ich nehme meist den Typ T5. Den bekommst du z.B. hier:

http://www.maedler.de/de/.../P/1643/1616/955/957.aspx

Dann klebst du noch einen Absatz ( Ring z.B. aus 1 mm Epoxydplatte auf der Geschützseite daran und fertig ist das Urmodell. Dieses Urmodell klebst du dann mit dem Ring auf eine 0.5 mm ABS Platte mit UHU Hart. Der klebt nicht sonderlich gut ( er klebt eigentlich nur bis das Silikon gegossen ist) Als letztes baust du dann eine Mauer um das Ganze, damit das Silikon nicht wegfliesst. Die Mauer kann man z.B gut aus Holzleisten machen oder auch aus Lego Bausteinen.

Jetzt einfach das Silikon über alles Giessen und fertig ist die Form.

Silikon nehme ich immer dieses:

http://cgi.ebay.de/ws/eBa...;ssPageName=STRK:MEWAX:IT

Dann das Urmodell aus der Form lösen und anfangen mit Resin zu giessen.

Resin nehme ich immer dieses:

http://www.klebstoff-profi.de/

heisst R12GB

Gruss
Michael


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« Antwort #35 am: 02 Mai 2010, 21:24:58 »

Hallo Björn,

die Zahnkränze sind selbst gemacht. Geht aber eigentlich relativ einfach. Du hast deine Barbette. Dazu machst du dir einen passenden Innenring. In diesen Innenring klebst du dann einen Zahnriemen. Ich nehme meist den Typ T5.
Oh man, wie blöd bin ich eigentlich!  grin
Auf die Idee einfach nen Zahnriemen für das Urmodell zu nehmen bin ich natürlich nicht gekommen! Könnte daran liegen das die Mechanik nicht gerade meine Stärke ist.
Danke für den Tip, werd es bei Gelegenheit mal ausprobieren.

cu Björn
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« Antwort #36 am: 03 Mai 2010, 20:32:22 »

Hallo Björn,

auf die einfachen Sachen kommt man meist nicht so leicht. Bei mir hat das auch etwas gedauert. Eigentlich bin ich nur darauf gekommen, weil ich das Geschütz einfach herunterziehen können wollte um z.B. Munition nachzuladen. Ausserdem dachte ich mir, daß man unter den riesigen Barbetten sehr gut die ganzen Ein/Aus Schalter für die Fernsteuerung und die einzelnen Stromkreise versteckt anbringen könnte, weil man da gut mit der Hand hineinfassen kann. Wenn dann alles angeschaltet ist, setze ich einfach das Geschütz zusammen mit dem Innenring darauf und los geht's.

So jetzt wird dann der Rumpf geschliffen und lackiert.

Dann noch ein Filmchen von den hoffentlich funktionierenden Ankern/Ankerwinden ins Net - interessiert dich bestimmt auch - und zu Ende gebaut. Der vordere Notanker und der hintere laufen auf jeden Fall. Etwas Probleme machen noch die beiden vorderen, seitlichen Hauptanker. Dummerweise ist da der Weg der Ankerkette auf dem Deck ziemlich lang und der Anker recht leicht. Falls da jemand eine Idee hat. Ich bin für alle Vorschläge offen.   

Gruss
Michael
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« Antwort #37 am: 04 Mai 2010, 20:00:47 »

Hallo Michael,

erstklassige Arbeiten , die Du hier vorstellst Top.
Der Resinring für die 38er Türme ist auch eine gute Lösung, da lässt sich der Turm bequem abnehmen.
Ich bin mal gespannt auf das Video der Ankerwinden, ich drücke dir die Daumen.

Gruß
Gunter

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« Antwort #38 am: 04 Mai 2010, 20:10:07 »

Hallo zusammen,

ich hab mir für meine Bismarck einen zweiten Sender zugelegt und bin am überlegen ob man die 38er Türme mit einem Fahrregler ansteuern kann.
Das müsste doch machbar sein, oder was meint ihr  huh?

Gruß
Gunter

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jb750
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« Antwort #39 am: 04 Mai 2010, 21:30:30 »

Hallo Gunter,

den Getriebemotor mit einem Fahrtregler anzusteuern finde ich perfekt. Da kann man einen etwas schnelleren nehmen, so wie in meinem einen Video oder noch etwas schneller und den dann per Fahrtregler in der Geschwindigkeit nach unten anpassen.  So mache ich das übrigens mit den Ankerwinden. Die werden bei mir über einen recht schnellen Getriebemotor angetrieben. somit kann ich den Anker dann langsam einziehen und sehr schnell " Fallen lassen".  Das richtige Fallen lassen ist bei der Bismarck in 1:100 nur sehr schwer zu machen, da an der Stelle, wo die Ankerwinden sitzen, nicht genug Platz ist und vor allem der Anker zu leicht und die Trommel der Ankerwinde zu schwer sind.

Ich würde dann diesen Fahrtregler benutzen:

http://www.conrad.de/ce/d...otionareaSearchDetail=005

Der ist recht preisgünstig und hat eine durchaus hohe Taktfrequenz. Somit ist der Getriebemotor ( am besten einen mit 12 V) sehr gut und feinfühlig regelbar.

oder eventuell dieser:
Der ist wohl etwas überproportioniert mit 20 A Dauerstrom, aber wen stört das schon.

 
http://www.cp-elektronik....-fahrtregler-mit-umpolung

Gruss
Michael
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« Antwort #40 am: 04 Mai 2010, 22:06:25 »

Das richtige Fallen lassen ist bei der Bismarck in 1:100 nur sehr schwer zu machen, da an der Stelle, wo die Ankerwinden sitzen, nicht genug Platz ist und vor allem der Anker zu leicht und die Trommel der Ankerwinde zu schwer sind.
Die aufgerollte Kette auf der Winde stellt natürlich ein Problem, Widerstandstechnisch, dar. Aber nur mal ein Gedanke, wäre es möglich eine Form des Ankers zu machen und dann den Anker aus Blei zu gießen? Das sollte doch das Eigengewicht deutlich erhöhen, bleibt aber die Frage ob das bei der Ankergröße reichen würde. Aber ich denke mal das man dann immer noch die Winde mindestens "an stupsen" müsste damit Anker + abgerollte Kette genug Gewicht haben. Also kann man sich die Arbeit auch sparen  grin und gleich per Motor "fallen" lassen, darf sich der Motor nur nicht zu schnell drehen damit es keinen "Kettensalat" gibt.

cu Björn
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« Antwort #41 am: 04 Mai 2010, 22:49:40 »

Hallo Björn,

meine Anker sind bereits aus Metall. Blei dürfte auch nicht sehr viel schwerer sein. Die Trommeln der Ankerwinden sind kugelgelagert und die Trommeln selbst sind aus POM ( sehr leicht) Hilft aber alles nix. Ausserdem müsste ich das Getriebe auskuppeln. Dazu fehlt mir der Platz.
Andererseits sind es vom Deck bis zur Wasseroberfläche nur ca. 7 cm und ob auf dieser Strecke nun der Anker wirklich fällt oder sehr schnell abgelassen wird, macht m.E. nicht so den Unterschied.
Aber vielleicht versuche ich es nochmals. Im Heck sehe ich da eine Chance. Viel wichtiger wäre mir, dass die vorderen seitlichen Anker laufen. Das funktioniert das ein oder andere Mal schon, allerdings nicht immer, aber ich arbeite daran.

Gruss
Michael

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« Antwort #42 am: 05 Mai 2010, 21:11:15 »

Hallo Michael,

besten Dank, ich werde den Fahrtregler von Conrad verwenden.

Gruß
Gunter
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« Antwort #43 am: 06 Mai 2010, 07:40:05 »

Hallo Gunter

du musst bei dem Fahrtregler allerdings die rote Leitung zum Empfänger oder Multiprop weg machen. Der Fahrtregler hat BEC (Empfängerstromversorgung über den Fahrtregler) und würde sonst nicht mit 12 Volt funktionieren. Den Ein/Ausschalter kannst du dann auch noch entfernen und brücken.

Gruss Michael
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« Antwort #44 am: 21 Mai 2010, 21:45:43 »

Hallo mal wieder,

ich habe noch ne Kleinigkeit gebaut, um z.B. die Fumos, E-Messgeräte oder die hintern Suchscheinwerfer zu drehen. Vorteil: Man kann den Getriebekasten einfach unter das Deck oder die Aufbauten kleben und die Welle steht absolut senkrech dazu. auf den Bildern ist ein 48 er Riemenrad mit 15 er Ritzel zu sehen d.h. Drehwinkel ca. 280 Grad oder ich nehme ein 12 er Ritzel und habe dann 360 Grad. Das Riemenrad zusammen mit dem Miniservo wiegt gerade mal 15 Gramm. So langsam mache ich mir nämlich Gedanken darum, daß der Schwerpunkt des Schiffes nicht zu hoch liegt bei all den Funktionen, die ich noch einbauen werde.

Gruss
Michael

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