Karsten
Fregattenkapitän
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Name: Karsten Klein Ort: Stuttgart
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« Antwort #15 am: 16 Juli 2010, 09:25:37 » |
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Es ging mir nicht darum etwas mies zu machen  Nur manchmal muß man den Leuten ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen, das regt dann zum Nachdenken an  Den Vorwurf "Miesmachen" hat ja auch niemand erhoben.  Du hast ja Recht - Euphorie und kühlen Kopf muss man trennen. Deshalb finde ich Spöky's Idee auch gut. Dann gibt es Fakten als weitere Diskussionsbasis. Viele Grüße, Karsten
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Chrischnix
Boardinventar
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Name: Christian Grams
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« Antwort #16 am: 16 Juli 2010, 10:17:34 » |
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Mal so nebenbei:
Es würde mich brennend interessieren, ob der jetzige Eigner noch andere Unterlagen über das Boot hat !!!
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AG Seeflieger
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redfort
Korvettenkapitän
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« Antwort #17 am: 16 Juli 2010, 14:09:38 » |
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Mal so nebenbei:
Es würde mich brennend interessieren, ob der jetzige Eigner noch andere Unterlagen über das Boot hat !!!
Aha, Chrischi der Schatzjäger  Schiffspapiere, Logbücher, Messbrief, Fotos usw. interessante Idee, normalerweise wenn der Kahn irgendwo gemeldet ist müsste er sowas haben. Zu Thema Finanzierung, müssen auch die Transportkosten von a nach b noch berücksichtig werden, und die sind unter Umständen nicht gerade günstig ! Hab selber eine Zeitlang mit dem Tieflader grosse Yachten nach Holland und Kroatien transportiert. Gruss Axel
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« Letzte Änderung: 16 Juli 2010, 14:20:50 von redfort »
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AG Seeflieger Gruss Axel
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Spökenkieker
Fähnrich
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« Antwort #18 am: 16 Juli 2010, 15:40:39 » |
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Gentlemen,
der größere Engpass wird wahrscheinlich nicht die Beschaffung (auch wenn diese sportlich bleibt!), sonder das Finden einer aufnehmenden Sammlung. Ich habe grundsätzlich bei den folgenden Institutionen nachgefragt:
- Förderverein Deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum Nordholz Luftwaffenmusum, Berlin-Gatow - Deutsches Marine Museum, Wilhelmshaven - Technikmuseum Sinsheim - Deutsches Technikmuseum Berlin - Internationales Maritimes Museum Hamburg
Den Museen habe ich in Aussicht gestellt, dass wir das Fahrzeug spenden. Aufnahmebedingung: eine geschützte Unterbringung. Alles weitere muss man dann sehen. Sobald hier Antworten vorliegen, teile ich Sie in diesem Forum mit.
Ausserdem habe ich mit dem Verkäufer Kontakt aufgenommen und ihn um Informationen gebeten (Zustand, Materialstärken Rumpf, letzte Überholung, Versicherungs-/TÜV-/technische Unterlagen, Motorisierung, Zustand, Betriebsstunden, technische Ausstattung, Aussen- und Innenaufnahmen). AUsserdem habe ich angefragt, ob das Boot vom jetzigen Eigentümer nach Deutschland überführt werden kann. Auch hier gilt: sobald eine Antwort vorliegt, stelle ich sie ins Netz. Generell stellt sich natürlich noch die Frage, wer eigentlich mitmachen würde bei dieser Aktion?
Was meint Ihr?
Gruss,
Spöky
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Spökenkieker
Fähnrich
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« Antwort #19 am: 16 Juli 2010, 16:07:52 » |
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Der Vorstand des Internationalen Maritimen Museums Hamburg hat sich eben gemeldet, und folgenden Funkspruch geschickt: „[…] herzlichen Dank, dass Sie uns die Information zum Fl-Boot übersandt haben. Leider, wirklich leider, haben wir weder im Haus Platz um ein solches Stück auszustellen, noch verfügen wir über ein geeignetes Gelände mit Halle. Erlauben Sie bitte, dass wir auch über eine Möglichkeit zur Erhaltung dieses Bootes nachdenken. Wir werden den Kontakt zu Ihnen dann herstellen. […]“ Damit hat die Sammlung Tamm nicht nur blitzschnell reagiert, sondern beteiligt sich auch völlig uneigennützig an der Lösungsfindung. Dafür herzlichen Dank nach Hamburg! Mal sehen, wie es weitergeht  )
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Chrischnix
Boardinventar
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Name: Christian Grams
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« Antwort #20 am: 16 Juli 2010, 16:42:02 » |
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Aha, Chrischi der Schatzjäger   Moin Doc Du weißt ja, was man hat, das hat man  Spöki, der Dampfer hat dich ja heißer gemacht als mich  Gut, ich würde sagen, warten wir mal deine Anfrage ab. Dann sehen wir weiter Christian, ich widerspreche Dir nicht, denn niemand kennt sich mit den Booten besser aus, als Du.
Das wiederum kann ich bei dem Fachpersonal hier an Bord nun wirklich nicht glauben ! Ich bin nur Marine- und Seefliegerinteressierter !!
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AG Seeflieger
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Leviathan
Fähnrich
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« Antwort #21 am: 17 Juli 2010, 09:19:46 » |
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Hallo Chris, ich könnte mit vorstellen, dass Du beim Schifferverein Rekum Informationen bzgl. der Restaurierung, Liegeplätzen, usw. bekommen kannst. Schließlich haben die ihr Feuerlöschboot auch mal restauriert und müssen irgendwann mal die gleichen Herausforderungen gehabt haben. http://www.schifferverein-rekum.de/Viele Grüße Matthias
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Spökenkieker
Fähnrich
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« Antwort #22 am: 17 Juli 2010, 22:40:58 » |
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Schlechte Nachrichten. Gestern Abend hat sich Peter gemeldet, der die ursprüngliche Anzeige geschrieben hatte:
Dear Chris, We are in the process of exchanging sales contracts for the boot. If everything goes by plan it will be sold, sorry. Regards Peter
Ich habe Peter dennoch gebeten, uns alle verfügbaren Unterlagen zu geben. Auch wenn wir das Boot nicht kaufen können sollten, würden doch zumindest die Unterlagen dem einen oder anderen von uns weiterhelfen. Mal sehen, ob die Holländer uns entgegenkommen.
Gruss,
Spökenkieker
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Karsten
Fregattenkapitän
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Name: Karsten Klein Ort: Stuttgart
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« Antwort #23 am: 18 Juli 2010, 14:45:49 » |
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Schade, damit hat sich diese Idee - ein Projekt war es ja noch nicht ganz - wohl erledigt. Chris, Dir vielen Dank für Dein Engagement!  Viele Grüße, Karsten
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Spökenkieker
Fähnrich
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« Antwort #24 am: 23 Juli 2010, 12:41:59 » |
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In den vergangenen zwanzig Jahren gab es verschiedene Versuche, derartige Boote für die Nachwelt zu sichern. Bürokratische Hürden, exorbitante Preisvorstellungen, Selbstüberschätzung und so weiter haben aber nachhaltig dafür gesorgt, dass diese derartigen Vorhaben zumeist gescheitert sind. Eine Fl.B. 442-Owners Group würde einige Probleme sofort erschlagen; eine kleine Amtshilfe vom Verteidiger könnte den Transport beschleunigen. Die Chancen stehen also nicht schlecht, unabhängig von den "laufenden Verkaufsverhandlungen". Leider antworten mir die Holländer nicht -
Persönliche Anmerkung: Eine bedeutende deutsche Sammlung hat mir angeboten, das Boot als Spende aufzunehmen. Man ist auch bereit, eine entsprechende Liegenschaft zur Verfügung zu stellen (sprich: zu bauen!), damit das Boot witterungsunabhängig restauriert und anschliessend besichtigt werden kann. (DANKE!)
Persönliche Anmerkung 2: In diesem Forum gibt es einen Steuerrechtler, der das Projekt unterstützen würde. (DANKE!)
Die Vorzeichen stehen also nicht schlecht -
Gruss,
Spöky
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Spökenkieker
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« Antwort #26 am: 30 Juli 2010, 16:44:40 » |
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Kurz und knapp:
das Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM e.V. / Technikmuseum Speyer könnte ein Flugbetriebsboot nicht aufnehmen, wie mir Roland Boeuf von der Exponatsverwaltung mitgeteilt hat:
„[…]müssen wir Ihnen leider mitteilen, das wir aus Kapazitätsgründen kein Interesse an dem Boot haben.“
Ähnlich hat sich das Deutsche Technikmuseum in Berlin geäussert, wo es offensichtlich weder bei Pro. Steinle, noch in der Schifffahrt Platz fand. So schrieb mir Claudia Schuster, die Leiterin Schifffahrt und Geodäsie, Zeitmessung:
„Für meinen Sammlungs- und Ausstellungsbereich muss ich Ihnen mitteilen, dass wir das Flugsicherungsboot nicht übernehmen können. Zum einen habe ich keinen Ausstellungsplatz zur Verfügung und zum anderen entspricht es nicht meinem Sammlungskonzept, so dass ich mich abschlägig bei Ihnen melden muss.“
Leider habe ich aus den verschiedenen angesprochenen niederländischen Institutionen noch keine Antworten erhalten; der im Internet genannte Kontaktmann ist per Email für mich nicht mehr erreichbar. Vielleicht will einer von Euch, der tagsüber Zeit hat, einfach mal den Verkäufer anrufen? Ich schaffe das aufgrund Arbeitsüberlastung im Moment leider nicht ;-(
Euch allen ein schönes WE und freundliche Grüsse,
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Spökenkieker
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« Antwort #28 am: 31 Dezember 2010, 11:48:50 » |
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Lieber Karsten und lieber Chrischnix, liebe Forumsteilnehmer,
das Thema Fl. B hat uns im Sommer 2010 einigermaßen auf Trab gehalten – und letzten Endes war es dann doch „alles für die Katz“. Am 29.12.2010 hat mich die angehängte Mail erreicht, die ich Euch nicht vorenthalten wollte:
Register (NRVM) / SVM regarding "Fl.B. 442"of Amstelveen / NL
Dear mister Koenig,
On our desk is a mail sent by you d.d. july 20 2010, concerning a question about a ship previously owned by the Deutsche Luftwaffe, referred to you as the FI.B.442. We have undertaken a few efforts to trace this ship to the FONV register but we have not been able to link this ship to any registration.
The time lapse between your question and this answer may be long, for which we apologize, but we also want to close our files about your question.
The volunteers wish you a very happy new year.
With kind regards, Lucia van Velzen and Nico Oud.
Ich habe Lucia und Nico herzlich für ihre Bemühungen gedankt; dass Fl. B 442 bleibt also nach wie vor ein Mysterium. Nachdem die Stadtverwaltung von Amstelveen und Rijkswaterstat mir ebenfalls keine Auskunft geben konnten, frage ich mich mittlerweile, ob es tatsächlich ein solches Boot in Amstelveen gegeben hat? Und, ob es dieses Boot tatsächlich zu kaufen gab, oder ob es sich nicht vielmehr um eine Dummy-Anzeige gehandelt hat, um ein entsprechend interessantes Angebot vorzutäuschen. Man weiß nicht ….
Euch / Ihnen alles Gute für 2011!
Gruss,
Chris
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Spökenkieker
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« Antwort #29 am: 24 November 2011, 18:39:46 » |
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So, Männers, Fl. B 442 hat einen neuen Liegeplatz - 10 km von Strassburg im französisch-deutschen Grenzgebiet: http://www.youtube.com/watch?v=9RiIbWvVSyoGruss, Christian
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