toppertino
Kapitänleutnant
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« am: 07 Mai 2010, 20:38:01 » |
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Ahoi  , ich könnte bei den Radaranlagen der Krivak-Klasse etwas Hilfe gebrauchen. Ich will meine Krivak II (Pitroad 1/700) mit GMM-Ätzteilen ausstatten. Nur steht in der GMM-Bauanleitung nur wie ich alle Radargeräte zusammenbaue ABER NICHT an welche Stelle sie gehören. Das Head Net "C" Radar hab ich fertig und schon an die passende Stelle geklebt. War ja auch nicht schwer herauszufinden wo es hingehört. Aber was ist mit den anderen? Auf den achteren Aufbau gehören (glaub ich) noch 2 Radare und 3 auf den vorderen Aufbau (kleiner Gittermast und über der Brücke)? Korrigiert mich wenn ich falsch liege. Was hat es eigentlich mit dem Head Net "C" auf sich? Die hintere "Matratze" ist auf jedem Foto das ich sehe "schief". Wie soll das alles funktionieren? Drehrichtung? Schwenkrichtung? Zu allem Überfluss hab ich die hintere Matratze genau in die falsche Richtung geneigt. Oder ist das egal? Denn ich habe ein Foto entdeckt auf dem das Radar genauso geneigt ist wie bei mir. http://www.weapons.dk/warships/russia/krivak_1.jpgAuf allen anderen Fotos ist es in die andere Richtung geneigt.  Kann mir jemand weiterhelfen? mfg
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Albatros
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« Antwort #1 am: 07 Mai 2010, 21:21:01 » |
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Hallo, hast ne PM, Gruß,  Manfred
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olpe
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« Antwort #2 am: 07 Mai 2010, 22:26:47 » |
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Hallo @toppertino, unten zu den Radaranlagen einige Bilder der "NEUKROTIMYY" [731], Projekt 1135M BUREVESTNIK (NATO: FG der KRIVAK-II-Klasse). Die Radaranlage MR-310U ANGARA-M (NATO: HEAD NET C) sieht schon recht ungewöhnlich aus ... Die Antenne besteht aus zwei Schirmen, die 180° versetzt angeordnet sind. Ein Schirm ist dann auch noch geneigt angeordnet ... Diese Neigung der Antennenrichtcharakteristik gepaart mit der praktisch senkrechten Anordnung der Antennenrichtcharakteristik von der gegenüberliegenden Antenne konnte zur ungefähren Höhenbestimmung eines Luftziels verwendet werden: Erfassung des Ziels mit Antenne 1, Erfassung (nach einer halben Drehung) des Ziels mit Antenne 2. Zeitabstand klein: Ziel fliegt niedrig, Zeitabstand größer: Ziel fliegt hoch. In der sowjetischen Radartechnik ist diese Methodik durchaus in nicht geringem Maße verwendet worden. Man ersparte sich dadurch die breite Einführung technisch sehr auffwändiger Antennen- und Sende-Empfangskonstruktionen, bei denen mehrere Hohlleiter mehrere vertikale Antennenrichtcharakteristiken erzeugten, um hierüber die Höhenlage eines Luftziels zu ermitteln. Diese Verfahren wurden aber nur bei den Weitstrecken-Ortungsanlagen angewandt, nicht bei den präzisen Feuerleitanlagen. Die anderen Antennen der "NEUKROTIMYY" [731] dienen der Feuerleitung der beiden 100mm-Türme, des Luftabwehrraketenkomplexes OSA-M, des U-Boot-Abwehrraketenkomplexes RASTRUB', der Naviagtion, electronic Warfare usw ... (Bilder, Q: navsource.narod.ru) Grüsse OLPE
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Albatros
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« Antwort #3 am: 07 Mai 2010, 22:50:44 » |
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Hallo toppertino, Wenn Du genau hinsiehst z.B. bei 027-030 kannst Du in einigen kurzen Sequenzen sehen wie das Head Net C sich dreht/bewegt. http://www.youtube.com/watch?v=3wSaQOMAp-gGruß,  Manfred
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toppertino
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« Antwort #4 am: 08 Mai 2010, 01:50:45 » |
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Aha, danke für die anschauliche Erklärung. Nur versteh ich eines noch nicht: Auf dem Foto von meinem Link (ganz oben) ist der 2te (hintere) Schirm nach steuerbord geneigt aber auf allen anderen Bilder nach Backbord.  Spiegelverkehrtes Bild oder war der hintere Schirm neigbar? Wie gesagt, ich hab das Problem das ich ihn eventuell in die falsche Richtung geneigt habe. mfg
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Bluehawk
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« Antwort #5 am: 08 Mai 2010, 18:20:23 » |
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Moin toppertino,
schicke mir mal deine Email per PM dann sende ich dir einen Auzug aus dem mbh-minibauplan des Wachschiffs Drushny (Krivak I ) da kannst du die den Winkel und auch die Seite der Neigung entnehmen. Zusätzlich sind auch noch alle anderen Anbau / Bauvarianten des Radars darauf abgebildet.
Viele Grüße Martin
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olpe
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« Antwort #6 am: 08 Mai 2010, 21:24:52 » |
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Spiegelverkehrtes Bild oder war der hintere Schirm neigbar?
Hallo @toppertino, ich habe mir das o.g. Bild noch mal mit einem Bildbearbeiter vorgenommen und versucht, die Bordnummer besser zu erkennen. Das Foto scheint in der Tat zu 99,9% spiegelverkehrt zu sein. Die Nummer ist umgekehrt verlaufend, nach meinem Dafürhalten handelt es sich um die [700]. Diese Nummer trug zeitweilig die "BDITEL'NYY", ansonsten kein weiterer KRIVAK-I oder -II. Der hintere Schirm besaß nach meinem Kenntnisstand einen festen Neigungswinkel. Grüsse OLPE
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toppertino
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« Antwort #7 am: 09 Mai 2010, 11:27:59 » |
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Der hintere Schirm besaß nach meinem Kenntnisstand einen festen Neigungswinkel Neiiin, das war genau das was ich nicht hören wollte.  Arrrgh, ich habs genau falsch herum  da kannst du die den Winkel und auch die Seite der Neigung entnehmen. Zu spät. Und bevor ich beim Lösen das Schirms noch mehr Schaden (sitzt nämlich bombenfest) mache, lass ichs so wie es ist. Wenigstens sind mir gestern noch die anderen Radarlöffel gelungen. Zumindest wenn man bedenkt das ich vorher nur japanische Katapulte, Kräne und Gittermasten aus Ätzteilen gebastelt hab... mfg
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Bluehawk
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« Antwort #9 am: 10 Mai 2010, 23:32:38 » |
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Boah is dat klein... Aber sieht super aus RESPEKT!!  Gruß Martin
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toppertino
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« Antwort #10 am: 11 Mai 2010, 17:25:43 » |
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Danke für dir Blumen. Aber besser geht immer. Zum Beispiel ist mir die vordere Head Net c Antenne etwas verklebt (Sekundenkleber ist tückisch wenn man kein Gel hat). Und die hintere Head Net Antenne ist genau im falschen Winkel geneigt. Eh ichs bemerkt saß sie natürlich schon bombenfest... 
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Bluehawk
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« Antwort #11 am: 11 Mai 2010, 21:58:04 » |
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Moin toppertino, wäre folgendes nichts für deine Bastlerwerkstatt: Klick mich ich bin ein Link!Damit dürfte sich dein Problem der falsch angeklebten Antenne LÖSEN lassen.  ach so... hier mal drei Bilder von meinen Gittermast der Krivak in 1/72.  Gruß Martin
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toppertino
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« Antwort #12 am: 11 Mai 2010, 23:05:29 » |
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wäre folgendes nichts für deine Bastlerwerkstatt:
Klingt gut; hauptsache das Zeugs löst nicht noch mehr auf, denn das Radar klebt an nem Plastikstummelmast. hier mal drei Bilder von meinen Gittermast der Krivak in 1/72 Sieht toll aus. Damit kann ich natürlich nicht konkurieren. Dein Mast ist selbst gebaut, mein hingegen ist nur fertiggeätzt und von mir gebogen u geklebt. mfg
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Bluehawk
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« Antwort #13 am: 12 Mai 2010, 19:49:46 » |
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Probier's doch einfach aus, indem du restteile vom Ätzteilsatz mit z. B. einem Gießast verklebst um es dann mit dem Debonder wieder zu lösen.
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