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Urs Hessling
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« Antwort #1 am: 23 April 2010, 22:25:10 » |
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Hi
beim 1. youtube leider mit ein paar dazwischengeschnitteten Aufnahmen (Sekundenlang Kriegsschiffe, vermutlich beim Küstenbeschuß, mit langsamer fahrt und bei ruhiger See). Wär doch gar nicht nötig gewesen ...
Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
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P6128
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« Antwort #2 am: 23 April 2010, 22:32:07 » |
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Da man schon bei dem Thema ist. Warum hat man einen mittelschweren Bomber für den Raid verwendet und nicht die bordeigenden Maschinen? Hatte es etwas mit der Reichweite zu tun oder mit der Zuladung? Bitte die Frage nicht falsch verstehen, sie ziehlt mehr auf den Sinn der Operation aus. Da die US-Navy zu diesem Zeitpunkt im Hintreffen war, halte ich es für "gewagt" mit den stärksten zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Einheiten einen Angriff durchzuführen, der von Anfang an ohne Erfolg anzusehen ist. Gravierenden Schaden hätte man mit den Maschinen m.E. nicht ausrichtchen könnnen, aber das Video ist nett. Habe die Typen schon live bei der ILA gesehen. Vier Diesel auf Vollast sind schön anzuhören, aber 14 Zylinder in einem Kolbenmotor sind auch nicht schlecht.  P6128 (Peter)
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« Letzte Änderung: 23 April 2010, 22:54:52 von P6128 »
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Albatros
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« Antwort #3 am: 23 April 2010, 22:52:34 » |
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Eine der bizarrsten Geschichten des Zweiten Weltkrieges war die Reaktion der Japaner auf den Raid........Ballonbomben. http://de.wikipedia.org/w...e#Japanische_BallonbombenGruß,  Manfred
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t-geronimo
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« Antwort #4 am: 23 April 2010, 23:24:26 » |
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@ P6128: Naja, kein Erfolg....die psychologische Seite ist nicht zu verachten, auf beiden Seiten nicht. Die bordeigenden Maschinen hatten eine zu kurze Reichweite, da die Angreifer nach dem Raid bis nach China fliegen sollten. Eine gute Kurzfassung hat Wiki: Doolittle_Raidwiki
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Schöne Grüße Thorsten --
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P6128
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« Antwort #5 am: 24 April 2010, 01:02:38 » |
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@ t-geronimo Der Auftrag sollte von Anfang an erfolglos sein?  Nur für die "Heimatfront" sollte man den Träger riskieren? Verzeiht mir die, und jetzt gibt es sie wirklich, dummer Frage; Was wäre wenn ein U-Boot mit Long Lance die Kampfgruppe gesichtet hätte? Kann man entsprechende Vorüberlegungen betreffend des Einsatzes (amerikanisches OK) finden? (Washington?) Bin selber nicht so fundiert in solchen Fragen, habe nur gehört, daß Dokumente auch online gestellt werden. (Siehe HMAS Sydney und HSK Kormoran) P6128 (Peter)
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MS
Kapitänleutnant
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« Antwort #6 am: 24 April 2010, 12:43:29 » |
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Verzeiht mir die, und jetzt gibt es sie wirklich, dummer Frage; Was wäre wenn ein U-Boot mit Long Lance die Kampfgruppe gesichtet hätte?
Hallo Peter, ja das wäre nie passiert, der Long Lance oder Torpedo Typ 93 konnte auf U-Booten nicht eingesetzt werden. Dieser schnelle schwere Torpedo im Kaliber 610 Millimeter kam nur auf Oberflächeneinheiten der Kaiserlichen Japanischen Marine zm Einsatz. Und in den Weiten des Pazifik muss man die Kampfgruppe auch erst einmal finden. Das ist so wie die Suche nach der Nadel im Heu, diese sucht man aber auch erst wenn man weiss dass eine vorhanden ist. Gruss 
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Woelfchen
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« Antwort #7 am: 24 April 2010, 23:11:02 » |
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Ein paar Anmerkungen meinerseits: Torpedos: Die U-Boote hatten zwar keine Long Lance Torpedos, aber die etwas kleinere U-Bootversion. navweapsU-Boot-Auswirkungen auf eine Trägergruppe: Die USS-Wasp (CV-7) wurde versenkt, ein DD ebenfalls und ein BB beschädigt. War aber wohl auch der beste Torpfächer von einem U-Boot im zweiten Weltkrieg. I-19MS hat es ja schon geschrieben: Warum soll man bei der riesigen Wasserfläche genau in ein U-Boot reinfahren? Das ist ehr unwahrscheinlich, bei einer Meerenge oder Hafenausfahrt wird es da schon kritischer. Wenn man so denkt sollte man seine Schiffe gleich im eigenen Hafen präventiv versenken.
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« Letzte Änderung: 24 April 2010, 23:21:37 von Woelfchen »
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t-geronimo
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« Antwort #8 am: 25 April 2010, 00:07:35 » |
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Zumal die eigentliche Action im Südpazifik und Indischen Ozean tobt.
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Roaring Thunder
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« Antwort #9 am: 25 April 2010, 08:02:47 » |
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Tach auch! Sinn und Zweck dieser Aktion war es doch den Japanern vorzugaukeln ihr Mutterland wäre mit Landflugzeugen erreichbar. Daraufhin sollte die japanische Verteidigungslinie erweitert werden, was dazu führte, daß diese weit überdehnt wurde - das Ende ist bekannt.
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t-geronimo
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« Antwort #10 am: 28 April 2010, 00:45:16 » |
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...Sinn und Zweck dieser Aktion war es doch den Japanern vorzugaukeln ihr Mutterland wäre mit Landflugzeugen erreichbar...
Das höre ich in dieser Form zum ersten Mal. Darf ich da nach einer Quelle fragen bzw., worauf das basiert? Ich frage mich nämlich, ob man die Japaner im April 1942 immer noch so sehr unterschätze als daß man ihnen das hätte vorgaukeln können. Da hätte ich sozusagen gern noch etwas mehr "Butter bei die Fische"... 
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Big A
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« Antwort #11 am: 28 April 2010, 08:12:50 » |
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Präs. Roosevelt hat ja kryptisch verkündet, dass die Flieger aus "Shangri La" kamen...
Axel
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If you want to kick the tiger in his ass you'd better have a plan for dealing with his teeth... Sometimes it is entirely appropriate to kill a fly with a sledge-hammer.
Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.
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Roaring Thunder
Maat
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« Antwort #12 am: 28 April 2010, 19:33:49 » |
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Tach auch! Aus dem Buch: "Entscheidung im Pazifik" von Friedrich Ruge; erschienen im Rütten & Loening Verlag Hamburg.
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Mario
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« Antwort #13 am: 28 April 2010, 19:38:33 » |
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Letztendlich war es doch eine reine Propagandaaktion. Man sollte sich dabei mal in die Lage der Amerikaner zu diesem Zeitpunkt versetzen. Der Krieg tobte seit vier Monaten, den einzige "Erfolg", den man vorzuweisen hatte, war die Abwehr von einem Zerstörerangriff auf die Insel Wake, wodurch man die Insel, sage und schreibe drei Wochen halten konnte, bevor sie doch von den Japanern besetzt wurde. Vor der US-Ostküste wüteten die deutschen U-Boote, in Afrika und Russland stießen Achsentruppen vor. Die Japaner hatten alle wichtige Gebiete in Südostasien erobert. In dieser Situation konnte man dem Volk einen erfolgreichen Luftangriff präsentieren, der propagandistisch sicherlich noch ordentlich aufgewertet worden war.
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Albatros
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« Antwort #14 am: 28 April 2010, 19:58:56 » |
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Letztendlich war es doch eine reine Propagandaaktion. In dieser Situation konnte man dem Volk einen erfolgreichen Luftangriff präsentieren, der propagandistisch sicherlich noch ordentlich aufgewertet worden war.
Amerika befand sich seit 4 Monaten im Krieg...... Mit dem Raid haben sie bei den Japanern mal angeklingelt...... Zwei Monate später kam Midway, danach ahnten die Japaner wohl schon das sie einen Fehler begangen hatten. Gruß,  Manfred
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