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Autor Thema: Schlechte Nachrichten über die USS OLYMPIA  (Gelesen 1821 mal)
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Ulrich Rudofsky
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DONT GIVE UP THE SHIP



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« am: 27 Februar 2010, 22:54:37 »

http://www.navytimes.com/.../02/navy_olympia_022610w/ 

Die USS OLYMPIA, das älteste stählerne Kriegsschiff der USA, vielleicht der Welt,  wird bald vom Lebenserhaltungsystem  abgeschaltet werden falls kein Wunder geschieht.   Die notwendige Summe von $30 mio.  zum Ausbaggern, Reparaturen im Trockendock und  Erhaltung usw. des Schiffes konnten durch private Stiftungen und Spenden nicht eingebracht werden.  Das Schiff sitzt nun schon seit 65 Jahren im Wasser obwohl ein Aufenthalt im Trockendock  jede 20 Jahre geplant gewesen sei. Alle hoffen, daß die US Navy dieses historische Schiff auf „eigene Kosten“  grin retten wird.  Ich glaube wir armen Steuerzahler würden eine staatliche Rettungsaktion der USS OLYMPIA sofort „unterschreiben“.

Hier zu Lande scheint die Zeit für Interesse an Kriegsschiffen vorbei gegangen zu sein.  Und es gibt auch zu viele und die neue Generation kümmert sich nicht drum, sogar hasst diese imperialistischen Reliquien der Vergangenheit.  Wer kann schon noch ein riesengroßes Schiff wie die IOWA, SARATOAGA, FORRESTAL, KENNEDY usw. für immer und ewig erhalten. Außer der OLYMPIA sind auch die NORTH CAROLINA, TEXAS, ALABAMA beinah am Ende angelangt. 
 
USS OLYMPIA Oct. 2002:  http://smmlonline.com/ref...outs/olympia/olympia.html  http://en.wikipedia.org/wiki/USS_Olympia_(C-6)
http://www.pbs.org/opb/hi.../video/6_uss_olympia.html

NB: [$30 mio. sind hier zu Lande etwa ein Boni oder “goldener Fallschirm” für einen inkompetenten Bankier.]   
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Ulrich Rudofsky
Ferenc
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« Antwort #1 am: 28 Februar 2010, 09:23:14 »

Ein wunderschönes Schiff.
Hoffentlich bleibt es erhalten. sad
Ferenc
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Leutnant Werner
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« Antwort #2 am: 28 Februar 2010, 09:57:49 »

Ja, hoffentlich macht die Navy was, Ulrich,
OLYMPIA ist schließlich das Flaggschiff Admiral Deweys bei Manila gewesen. Und die Navy ist gewiss ihren Traditionen verpflichtet. Werde mir das Schiff bei nächster Gelegenheit anschauen. Vermutlich aber nicht vor 2011, weil ich bei meinem nächsten Aufenthalt in den Staaten ein civil war re-enactment mitnehmen möchte.
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"Sauvez-vous, mes enfants!" (Der letzte Befehl des Kapitäns der BOUVET)
Ulrich Rudofsky
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« Antwort #3 am: 28 Februar 2010, 18:21:56 »

Ich glaube, daß die USN oder der Kongress dieses Schiff retten wird.  Die USS OLYMPIA müsste wieder ab sofort als aktives Schiff übernommen werden, so wie die USS CONSTITUTION, deren Erhaltung, Kommandant und Mannschaft im Navy Budget einbegriffen sind.   http://de.wikipedia.org/wiki/USS_Constitution 

$30 Mio. sind für uns Armen eine anständige Summe, aber das ist weniger wie die jährlichen Betriebskosten eines DDGs.  [Die vorige US Präsidentenwahl kostete den Demokraten $5,3 Mrd!]

Die Presse schreibt, daß die USS OLYMPIA vom Salzwasser langsam aufgefressen wird.  Aber die OLYMPIA und NEW JERSEY, sowie der Liner SS UNITED STATES und  die eingemottete Flotte der Naval Inactive Ship Maintenance Facility – Philadelphia sitzen ja im Süßwasser vom Delaware River und rosten natürlich troztdem andauernd.   
Salinität im “Delaware River Basin”:  http://mapping2.orr.noaa....ortal/Delaware/index.html
http://mapping2.orr.noaa....s/dew_salinity_021707.pdf
Probleme in der Erhaltung von Museumsschiffen:  http://www.maritime.org/conf-sched.htm 
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Ulrich Rudofsky
Ulrich Rudofsky
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« Antwort #4 am: 26 Juli 2010, 23:24:58 »

Die USS OLYMPIA wird ein Riff werden falls man sie noch schleppen kann.  Sie in Beton zu parken ist technisch und finaziell  auch unmöglich. Auch die USS TEXAS hat Probleme.  Es sieht aus als ob die USN nicht zur Hilfe kommen wird.
http://forum-marinearchiv.../smf/index.php?topic=4591
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Ulrich Rudofsky
Ingo
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« Antwort #5 am: 26 Juli 2010, 23:49:54 »

Da wird alle paar Jahre ein neuer Flugzeugträger für etliche Milliarden Dollar auf Kiel gelegt und dann ist kein Geld da um solche einzigartigen historischen Schiffe erhalten zu können... wirklich traurig.

Aber ich dachte in Texas hätte es einen Volksentscheid gegeben bei dem die Bevölkerung zugestimmt hatte, daß die Texas ein letztes mal überholt und dann auf Beton trocken gelegt werden sollte!?
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #6 am: 27 Juli 2010, 13:48:11 »

Wie die TEXAS gerettet wird ist noch immer nicht klar.  Entweder Trockendock oder im Beton festsetzen wie die MIKASA?   Man weiss aber nicht ob die TEXAS diese Einbettung im Zement aushalten kann.
 
 Obwohl die Wähler dafür sind das Schiff zu erhalten, heisst das noch nicht, daß das Geld bewilligt wird.  In 2014 feiert die TEXAS  ihr 100. Jubiläum.   

http://global-mariner.com/Index113Battleships.html
http://abclocal.go.com/kt...news/local&id=7511463
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #7 am: 27 Juli 2010, 14:54:33 »

ich hoffe sie schaffen es und retten die alte Texas.

Hab sie 2 mal besucht - war faszinierend.


liebe Grüße

Hans
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« Antwort #8 am: 27 Juli 2010, 15:04:31 »

Schade , nicht Ulrich  Matrose gruesst
 
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #9 am: 27 Juli 2010, 18:51:59 »

Ein einziger Texas Öl-Krösus könnte das Schiff wieder flottmachen.  Aber bei der OLYMPIA handelt es sich auch dazu noch um irgend einen finanziellen Schwindel im Independence Seaport Museum.......... http://en.wikipedia.org/w...dependence_Seaport_Museum
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #10 am: 17 August 2010, 13:37:07 »

Der Eingang zur USS OLYMPIA wird am 22. November 2010 gesperrt.   www.philly.com/philly/news/breaking/100535044.html

Dem Gutachten von einem Inspekteur nach kann das Schiff wegen Altersschwäche nicht weit geschleppt werden und  wird  innerhalb von 3 Jahren an Ort und Stelle langsam sinken falls die Trockendock-Reparaturen nicht unternommen werden.   Die US Navy hat ihre Erlaubnis zur Verschrottung  oder  zur Vermachung an eine zuverlässige Gruppe, die das Schiff wirklich finanziell und technisch erhalten kann, gegeben. 
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #11 am: 27 September 2010, 02:05:23 »

update

http://tugster.wordpress....delawares-doomed-ships-2/
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #12 am: 27 September 2010, 18:03:58 »

UNVERSCHÄMTHEIT.

Historisches Erbe zu erhalten und künftigen Generationen zugänglich zu machen ist eine großartige Aufgabe, keine Krankheit.
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Mandelus
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« Antwort #13 am: 06 Oktober 2010, 20:35:16 »

Ich bin an sich ein Fan der US Navy und gerade die White Fleet finde ich unheimlich schön. Aber mal ganz ehrlich jetzt:
Wieviele Museumsschiffe dieser oder ähnlicher Art gibt es eigentlich in den USA?
Die Olympia, die Missouri, die Texas und auch die North Carolina kann ich ja voll und ganz verstehen, vielleicht noch die restlichen der Iowa Klasse weil lange im Dienst gewesen, aber .... soll eigentlich jedes ausgediente Schiff irgendwo erhalten werden?

Ich denke da mal akut an die Träger wie die Enterprise die ja bald außer DIenst gestellt wird. Was ist mit den ganzen Tarawa Klasse Schiffen? Alles kann man nicht erhalten ...
Allerdings sollte die US Navy an sich ein Interesse daran haben, hier bedeutende Schiffe zu erhalten als Relikt ihrer Vergangenheit auf die sie ja storlz sein kann. Bei der Texas ist doch der Staat Texas "verantwortlich", oder?
Wie auch immer, wie Ulrich schon sagt: Ein Versager von manager wird oft mit mehr Geld nach Hause oder in dne Ruhestand befördert als was hier die Reparatur kostet. Das ist dann schon echt unverständlich ....
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Verrückt und tollwütig ist er sagen Sie? Dann hoffe ich, er beißt meine anderen Generäle!

König Georg von England als Reaktion auf das fortwähende Mobbing gegen General Wolfe im Jahr 1759
Ulrich Rudofsky
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« Antwort #14 am: 06 Oktober 2010, 23:05:25 »

Zitat
die Texas und auch die North Carolina

und die Alabama sind auch beinah schon am Ende......  und niemand will die JFK, Iowa, Radford usw.... aber die Olympia ist ein Prachtstück aus der Vergangenheit.
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Ulrich Rudofsky
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