Forum Marinearchiv
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Autor Thema: 28-cm-IIII-Panzerschiff-Nachfolger  (Gelesen 8755 mal)
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torpedo mixer
Fähnrich
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« Antwort #15 am: 07 September 2009, 21:01:56 »

Harold,

wie hat man das denn damals gesehen ?

Der eine Schornstein hat mind. den einen Nachteil, das ein Treffer alle Abgasleitungen gefährdet.

Gut, Silhouette, Gewicht, Decksfläche etc. pp. Aber mit 2 Schornsteinen könnte man doch die Abgasstränge etwas entflechten und vielleicht sogar für jede Welle die Motoren auf beide Schornsteine verteilen. Ist das was wert ?

Inwieweit waren die Diesel auf Störungen im Abgasstrang empfindlich ? Weniger wie Kessel, aber sonst ?

Gruß, TM
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Kosmos
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« Antwort #16 am: 07 September 2009, 21:47:28 »

Zitat
So eindeutig "undeutsch" ist es ja nicht, spätere Entwürfe (Kreuzer "P", teilweise auch die H-Studien) nehmen den geneigten Gürtel bei den PZ-Schiffen "A" bis "C" wieder auf; und die horizontale Anordnung kann man dem abgucken, was die niederländischen Projektideen (und später dann Projekt 1047) auszeichnet.
es sind nicht nur geneigte Gürtel oder horizintale Panzerung, "typisch deutsch" wären auch Bug, Heckpanzer und zahlreichen Splitterschotts, effizient ist die vorgeschlagene Anordnung aber in ihrer Gesamtheit auch wirklich sehr weit von KM Standards entfernt.

Dieser Entwurf ist noch ein Stein Richtung Hippers, bes. Seydlitz und Lützow.
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harold
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« Antwort #17 am: 07 September 2009, 22:16:22 »

Entschuldigt die späte Antwort, war heut nachmittags dauernd abgelenkt und wollte nicht so "nebenbei" schreiben.-

@ Alex,
ich kenne deinen Einwand bzw deine Besorgnis ja schon ... du hast recht, nach vorne kann der 15cm-IIII wirklich nur auf "ganz weit".
Und mehr soll er auch nicht können! Einen blinden Winkel von etwa 40° nehme ich gerne in Kauf.
Begründung:
Die möglichen taktischen Lagen gegenüber Zerstörern/leichten Kreuzern sind eher seitwärts bis achteraus -jaja, jetzt kommt gleich wer mit "Hipper"/"Glowworm" http://de.wikipedia.org/wiki/HMS_Glowworm_(H92)wiki
Bei den real existierenden deutschen Dickschiffen ist die MA überends auch ziemlich schwach an Rohrzahl - ein torpedo-abfeuernder Gegner kommte eben nicht über Heck oder von voraus, sondern in einem etwa 150° großen Sektor jeseits.
Wenn ich mir die TB-Abwehr durch Kasematt-Geschütze ansehe, komme ich auf blinde Sektoren um die 20° nach vorne und achtern ... aus dem gleichen Grund, in der Richtung braucht man die nicht.
Und warum nun Vierlingsturm (im Prinzip "gedoppelter" Zwilling)?
Mir war mal danach, die jeseitige Rohrzahl bei 6 und nicht nur bei vier halten zu können; und bei der Anlage von zwei Motorensätzen mittschiffs bekomme ich keine Position für Zwillinge vorne hin - außer, ich verlängere die Zitadelle und verschenke wieder mal Gewichte.-
Übrigens, Kaliberlänge nehme ich mit der 28-er L/55 an.

@ TM,
mehrere Argumente:
- Trefferfläche für einen Schornstein ist (aus jedem Winkel) kleiner als der für zwei,
- Gewichtsargument ... wie du schon schreibst,
- so weit weg wie möglich von allen optischen Geräten (sei's nach achtern oder nach vorne),
- extrem kurze Zitadelle bedeutet ja auch recht gedrängte Aufbauten ... da zwei "dünne" anstelle eines "dicken" hinzustellen, haben eigentlich nur die Amerikaner mit BB-55 gemacht, und sind bei BB-57 (aus diesem Grund) zum Einschornsteiner zurückgekehrt. Platz für Flak, Leitgeräte, Boote ist ja schon bedrängt genug.

Anordnungen wie bei den KGV's, Littorios oder anderer italienischer Umbauten... da sind eben die Kesselräume recht weit entfernt.
Generell ging man auch bei Umbauten der 30-er eher zum Einschornsteiner (siehe die brit. 38cm-BB's).

Die Extrem-Variante, sehr lange Abgaswege möglichst weit achtern abzuführen: Richelieu (mit 30mm Splitterschutz über große Strecken).

Störungen in der Abgasführung sind -in jedem Fall- Austritt der Gase genau dort, wo man sie nicht braucht: neben Bedienungsmannschaften, San.Bereitstellungen, ... jedoch kann normalerweise mit einem glatten Durchschuss gerechnet werden. Wenn man sich die Trefferschäden auf "Prince of Wales" so ansieht, schaut der funnel ziemlich zerhackt von Splitterstücken aus - aber einen Abfall in der Geschwindigkeit kann ich aus der Literatur nicht eruieren.

Diesel-Ableitungen vibrieren, weil der "Auspuff" in bestimmten Frequenzen erfolgt; und insoferne braucht auch jeder Motor bis "ans Ende" seine eigene Abgasführung, weil das sonst zu ganz-ganz bösen Interferenzen hin bis zum Stau der Gase führen kann.
Du hast schon recht, dass dieser "Spargelsalat" (copyright "schiffbauer") an Abgasleitungen nach Entflechtung schreit.
Andererseits kann man mehrere Rohre gebündelt so führen, dass ihre Schwingungsdämpfung gemeinsam möglich ist (=Argument für Bündelung); aber ich glaube, jeder kennt wohl diese niederfrequenten Interferenzen (das "Wummern").

In meiner "Annahme" hat jedes Motorenpaar eine gemeinsame Leitung (wie auch real auf den PZ-Schiffen, auch mit ungefähr gleicher Länge) - naja, "Dröhnland" eben.

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« Antwort #18 am: 07 September 2009, 22:52:08 »

Hallo, Harold

Wenn schon "überhöhter Turm", dann richtig überhöht. Sonst wird ein japanischer Kreuzer draus  grin

Ne, mal im Ernst: Wenn schon der Turm dort eingebaut werden muss, dann sollte es etwas mehr können, als in die Breitseite feuern - für diese Aufgabe würden sogar Kasamatgeschütze reichen (Gewichtsersparnis?)
Mir fallen jetzt auf Anhieb (ne, nach Durchsicht des Whitleys) folgende Schiffe ein, die einen überhöhten MA-Turm vorne hatten:
- Svergie
- Yamato
- P-Klasse

bei all diesen Schiffen sollte ein Überendfeuer möglich sein, und vor allem die Japaner dürften keine Angst vor einem T-Angriff gehabt haben (mit den Kampfgruppen, die sie aufstellen konnten...).
Ich würde sogar sagen, dass du mit einer Überhöhung GEwicht sparst, die Türme können näher zusammenrücken (vergleiche diesbezüglich Yamato: Mündung 15cm auf Höhe Barbette 46cm). Bei der nicht übermässigem Kampfwert sollte der 15cm Vierling schon Überend schiessen können. Um die 5° direkt nach vorne sollten es schon sein...

Die Frage nach der Kaliberlänge zielte auf die 15cm hin.


@TM:
Schornsteine sind nicht gepanzert, mit Grosskaliber kannst du da wenig kaputt machen, nur einige Löcher reinstanzen. Gefährlich wird erst Mittel- und Kleinkaliber (8-20cm), aber wenn das schon im Schiff einschlägt, hat man was wirklich blödes gemacht  grin
(Bei Grosskaliber besteht nur ein GEfahr: dass die Luftzuführungen den Racuh+Feuer der Explosion einsaugen, und die Kessel kurzzeitig abgeschaltet werden müssen - wie ein Italiener uns das vorgemacht hat. Hat aber mit den Schornsteinen wenig zu tun)

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alex
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« Antwort #19 am: 07 September 2009, 22:58:05 »

Zitat
Ich würde sogar sagen, dass du mit einer Überhöhung GEwicht sparst, die Türme können näher zusammenrücken (vergleiche diesbezüglich Yamato: Mündung 15cm auf Höhe Barbette 46cm). Bei der nicht übermässigem Kampfwert sollte der 15cm Vierling schon Überend schiessen können. Um die 5° direkt nach vorne sollten es schon sein...

Das mit den weitauseinanderstehenden vorderen Türmen ist mir auch schon aufgefallen, deshalb kann ich mich dort Alex Argumentation nur anschließen.
Höhere Barbette und damit kürzere Zitadelle und man kann den Vierling voll benutzen.

Zitat
Die Frage nach der Kaliberlänge zielte auf die 15cm hin.

Da machen eigentlich nur die L55 Sinn. Davon gab es schon Zwillingstürme. Für die L60 müßte man einen neuen Vierling und Zwilling entwickeln.
Und viel schlechter waren die L55 nicht.

@ Harold

hast du nochmal über die 12 Zylinder MAN nachgedacht oder ist dir das zu prototypenmäßig?

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« Antwort #20 am: 08 September 2009, 01:15:07 »

Gut, höhere Barbette für den 15cm-IIII, habt mich breitgeschlagen, soll von mir aus nach vorne feuern können - grin.
Soweit die gute Meldung.
Der Rest:
- Steuerstand hat keine direkte Voraus-Sicht mehr; Nocken (und damit Schussfeld der MA nach achtern einschränkend) müssten verbreitert werden
- Zitadellverkürzung geht nicht ... wegen Gewicht von Turm A. Da brauch ich jeden Kubikmeter unbelastetes Volumen, um ihn bei dieser Spantform halbwegs auszutarieren.
(auf den zwei Metern, die ich gewinnen könnte, verliere ich 234 t an Auftrieb, die gegen 110 t an Gewicht stehen; d.h. ich verkürze zwar die Zitadelle, spare jedoch keine Gewichte, sondern verschenke Rumpf-Volumen)

Das mit dem breiter (oder 1 Deck höher!) ausgebildeten Steuerstand lässt sich angehen, das mit der Erhöhung der 15-er-Barbette auch - Kostenpunkt: ca 27 t.
Werde ich also so einbeziehen...

Dieses Gedankenspiel hat ja die Annahme, "was wäre einem Ingenieur in Mitteleuropa an Information zur Verfügung gewesen" (insoferne eventuell doch die MAN-Neuheiten einbeziehen?), und - als fast noch wichtigere Erkenntnis:
"welche Informationen / Lösungsmöglichkeiten wären wahrscheinlich ignoriert / oder wie begründet abgelehnt worden".
Ich meine da schlicht:
- einmal etwas designen, das zwar damals so gewesen sein hätte können, aaaber auch:
- an den möglichen Schwachstellen (die Perspektive dabei nicht uninteressant!), die dieses Design aufweist, die Sinne schärfen für das Ganze.
(taten wir ja mal schon, vor Urzeiten, mit dem "Fleuzer")

Wie beim Fleuzer damals mache ich diesmal auch einen "3-D-Kontrollbau", d.h. ich guck mir auch in Modellbau-Form an, ob das Ding was gleichschaut oder nicht.

Soweit mal meine Vorbereitungen dazu:



...alle Einzelteile noch recht buntscheckig nach ihrer Herkunft aus Grabbelkisten; Rumpf noch nicht geschlossen, weil exakte Deckskonfiguration fraglich, etc...
Ob das dann ein fertiges Modell wird, oder nur eine Illustrations-Hilfe, weiß ich noch nicht.

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« Antwort #21 am: 08 September 2009, 13:37:27 »

Hallo, Harold

Um die weiter mit Detaillfragen zu nerven:
- mit welcher Stückzahl und Kaliber rechnest du bei der sFlak (10,5er Zwilling, nehme ich stark an  wink)
- das gleich mit der lFlak (20 und 37mm)
- das gleiche bei den T-Rohren, und wo sie eingebaut werden sollen (Heck, Mittschiffs, oder etwas exotisches)
- gibts einen Hauptmast, oder nur du Stengen am Schornstein?
- sind nur die beiden eingezeichneten E-Mess-Basen vorhanden, oder noch ein drittes im Vormars (wenn es einen Vormars überhaupt gibt) 1*7+2*10,5m analog den BBs ab Dtl bis TP?
- drei Flakleiststände, oder vier?

 grin

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« Antwort #22 am: 08 September 2009, 15:10:47 »

Servus Alex, ich hab das mal zu einer Art "Datenblatt" zusammengefasst, kursiv dazu Anmerkungen:

Verdrängung :
- leeres Schiff: 18.360 t (18.070 ts)
- Standard: 22.130 t (21.780 ts)
- Einsatz: 23.720 t (23.345 ts)
- hoffentlich bleibts dabei, ich kann mir einige Änderungen vorstellen, die sie schwerer machen!

Daten :
L   215.3m / 217m / 218.5m; B = 24.5m;
T   6.64m / 7.82m / 8.28m
cB =  o.5323; cP = o.5968; cF = o.8920 (Std)

Maschinenanlage:
dreimal Halbsätze (von C) = 12 MAN 9Z 42/58 HM, 6 MAN 5Z 42/58;
80.480 WPS (Kurz-Höchst: 85.350 WPS)
max. Geschwindigkeit 28,75 kn, bei Kurz-Höchstleistung 29.35 kn (beides bei Std-V)
bei Einsatzverdrängung max. 28,2 kn.
3 Wellen, 2 parallele Ruder.
Seeausdauer 16.250 sm / 10 kn – 7.670 / 20 kn
- einer Dunkerque weglaufen kann man damit nicht; sollten wir die 12Z-Motore in Betracht ziehen, dann muss ich die Panzerung abspecken! Was ist jetzt besser: artilleristisch/schutzmäßig pari zu bieten, oder Fersengeld?

Bewaffnung:
SA: 8 x 28 L/52 C 34 cm in 2-IIII / Endaufstellung
MA: 8 x 15 cm L/55 C34 in 2-II und 1-IIII seitlich u vorne
Flak: 10 x 8.8 cm L/78 C31 in 5-II; 16 x 3.7 cm L/83 C 30; 8 x 2cm L/ 65 C 30
- hier noch eindeutig die Fixierung auf Nah-Abwehr (Stuka); ob die 8.8 zu späterem Zeitpunkt gegen 10.5 getauscht wird? Siehe meine ahnungsvollen Vermerke, was Gewichte angeht...
Torpedowaffe: 6 x 53.3 cm in 2-III unter Splitterschutz achtern.
- die T-Sätze sind auf Oberdeck, unterhalb des bis zum Hangar als flying deck durchgezogenen Aufbaudecks:



(ich hoffe, im Laufe der Woche das Modell soweit grundiert und überschliffen vorstellen zu können - eben darum auch, um solche Dinge dreidimensional zu klären)

Bordflugzeuge / Schnellboote:
3 Do 22 (2 Hangar, 1 Katapult)
  oder
4 He 60 C bzw 4 Ar 196 (3 Hangar, 1 Katapult);
  oder
3 kleine SB in Hangar, je 2 He 60 C (bzw Ar 196) auf Hangardach und Katapult.
Druckluftkatapult (23.5m) - die Beschleunigungslänge orientiert sich an der Do 22
- die Schnellboot-Idee stammt -richtig!- vom Fleuzer. Taktisch gesehen nachvollziehbar ... und einen Hangar einbauen, ohne die vertragliche Erlaubnis für Bordfliegerei zu haben : auch ne mögliche Begründung.

Rumpf:
Flushdecker mit im Mittelschiff bis an die Bordwände heranreichendem Aufbaudeck, Taylorbug, flach zulaufendes Löffelheck. 3 Wellen, 2 Ruder.
- ein eher breiteres Heck als gewohnt... schließlich brauche ich den Platz und die statische Sicherheit für den sehr umfangreichen Hangar. Das großräumige Aufbaudeck hat mit dem Faktor Wohnlichkeit zu tun, und erlaubt mir ebenfalls relativ niedere Seitenhöhe, ohne gleich immer mittschiffs nasse Socken zu bekommen.

Aufbauten:
Aufbaudeck über 20% der L mittschiffs bis an Bordwand, Brückenaufbau darüber 2 Decks, ovaler Turmmast, ein Schornstein, Hüttenaufbau 1 Deck, darüber achterer Leitstand.
- am Turmmast bin ich noch dran - als Vorbild dient mir das Ensemble auf "Entwurf 3b" (schlanker als auf SH, und im Grundriss ellipsoid); keinesfalls der Achtkant-Turm wie auf "A" bis "C", der ist mir zu schwer. Der Rest der Architektur orientiert sich an den gängigen Projekten.

E-Meß:
Basis 10.5m x 2 in Topp und achtern, sowie in Türmen 11.8m(?) x 2.
Basis 7m auf vorderem Stand
Basis 4m (Flak SL-6) x 3 (jeseits Brückenaufbau, vor Hütte)
- die SL-2 dürften eher zeitgemäß bei der Planung sein (siehe auch "Neuentwurf II"), aber bis Fertigstellung wärens dann sicher die SL-6 geworden.

Boote:
2 V-Boote, 4 Barkassen, 4 Kutter (2 davon im Bootsschwingen achtern).

Krane:
2 mittig als Bootskrane 7.5 t
2 achtern als Flugzeug- und SB-Krane 17 t(?)

Panzerung:
Seite: über 71 % der CWL 11.5° geneigt 305 mm (nach unten getäpert 170mm), Enden ungeschützt; PZ-Querschott 305 mm vertikal.
Böschung: 60 mm
PZ-Deck: 95 mm
Splitterdeck und Abgasschächte: 25 mm
T-Schott : 40 mm
SA-Türme V/H/S/A  360-180-200-180, Barbetten 350-200 (identisch SH)
MA-Türme 250-50-50-50, Barbetten 150 (identisch SH).
- bei den Türmen bin ich mir nicht so recht sicher, ob ich mich da nicht vertan habe. Einerseits spare ich PZ-Gewicht/Rohr durch die IIII-Anordnung, andererseits müsste ich so was Ähnliches wie ein Mittellängs-PZ-Schott einbeziehen.

Im Prinzip möchte ich von diesem Entwurf aus mir zwei Abzweigungsmöglichkeiten denk-offen halten:
- runter mit Kaliber (auf 23.8cm) und Panzerung Seite (280mm), dafür rauf mit der Speed (30+ kn wären fein...) und wenn nicht, dann:
- Kaliber verstärken (auf 33 cm, unter Verzicht auf 2 Rohre), Deckspanzer verstärken, und in der Speed in etwa bei 26-27-28 kn verbleiben.

Im ersten Fall wäre dies ein weiteres Mal das "Unterlaufen" des Washington-Abkommens sowie des Versailler Vertrags - diesmal durch Schaffung eines überschweren Kreuzers mit ebenfalls überlegener Geschwindigkeit... also so eine Art "Parallel-Hipper", jedoch ohne Kurzbeinigkeit und mit effektiveren Waffen.
Wie weit der fixiert-verschreckte Kaninchenblick auf die böse-böse Schlange "Dunkerque" hier die Sicht trübt, ... rolleyes

Das Ganze sehe ich als Spiel, alle alternativen Möglichkeiten mal abzutesten (natürlich wäre ich froh, beim "ursprünglichen Entwurf" meiner Spiel-Annahme bleiben zu können - wenn dieser definitv "nicht geht", hab ich auch was gelernt!).
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« Antwort #23 am: 08 September 2009, 16:15:34 »

Hallo, Hallo

K-Amt hat also seinen Entwurf voll vorgestellt. Jetzt kommen die pösen-pösen Leuts aus dem FHQ, Marinekommando, und Chef Kriegsmarine (stellvertretend für alle ein Austauschstudent namens Schlosser... Dingsda... Lakatos), und presentieren ihre absolut überzogenen Forderungen für das neue Schmuckstück  grin

Maschinenanlage/Geschwindigkeit:
Ebenbürtigkeit mit den neuesten fr. Schiffe (Dunkerque) muss gewahrt sein, also nicht unter 29Kn bei Einsatzverdrangung (da bei Maximalverdrängung etwa 1Kn verloren wird, wären 28Kn Einsatz etwa 27Kn bei Maximal -> kaum Verbesserug gegen Schiff C). Die neuen 12zly können als Prototypen auf einem Wellensatz eingebaut werden (also 4 Stück).
Gewichtszuwachs bei 4 12zly würde ich auf ca. 100-120 Tonnen schätzen.

Bewaffnung:
Zitat
SA: 8 x 28 L/52 C 34 cm in 2-IIII / Endaufstellung
Soll heissen 8*28cm L/54,5 C/34?

Zitat
MA: 8 x 15 cm L/55 C34 in 2-II und 1-IIII seitlich u vorne
Soll heissen 8*15cm L/55 C28?

(bin ja äusserst penibel  grin)

Zitat
Flak: 10 x 8.8 cm L/78 C31 in 5-II

Schon Spee wurde mit den 10,5er gebaut, insofern würde ich für ein später gebautes Schiff schon in den Plänen diese Waffe vorsehen. Gewichtszuwachs inkl. Mun (jeweils 500 Schuss/Rohr) würde ca. 42,5t bedeuten.

Weitere Anmerkungen:
- FHQ bittet, ein Kaliber über 28cm vorerst nicht in Betracht zu ziehen, für 33cm fehlen derzeit eindeutig die politischen Voraussetzungen. 30,5er Kaliber kann geprüft werden, aber es soll mit einem Höchtskaliber von 28cm geplant werden
- A sieht keine Möglichkeit, die Panzerung auszudünnen, und bittet, auch in die 15er Türme E-Mess-Basen einzubauen (6,5m), wenn möglich, für alle drei Türme, aber mindestens für die Zwillinge (Gewichtszuwachs in diesem Fall ca. 12,5t)
- Chef Kriegsmarine bittet auch eine Version mit Turbinenantrieb und stärkere Panzerung zu untersuchen (ich weiss, ich bin gemein, diese Idee brauchst du nicht weiterzuverfolgen  grin)
 

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« Antwort #24 am: 08 September 2009, 16:41:21 »

Ich gebe zu bedenken, dass 25mm Splitterschutz für das untere Deck hart an der Grenze des Erträglichen sind. Reicht eigentlich nicht für den Zweck der Schutzausübung über den Vitalia gegen Geschoßkörperfragmente aus. Das frz. 330mm AP Geschoß würde nach Nathan Okun´s misc. armour formula immernoch etwa 26,4mm STS (small filler AP= 0,08 cal/STS at 5 cal distance -etwas weniger Wh, da härter in Splitterdeckdicken als US STS) mit den seitlichen (!) Geschoßkörperfragmenten aus bis zu 1,65m Entfernung (5 cal distance of 330mm) durchschlagen können. Detoniert das Geschoß direkt am Splitterdeck, wären 37,29 mm STS Dicke notwendig (small filler AP=0,113 cal/STS at contact) um Schutz for lateralen Fragmenten zu bieten. Da aber auch das 38,1cm Geschoß in die Betrachtung einbezogen werden muß, würde ich für mindestens 30mm Dicke (Wh) für das untere Splitterschutzdeck plädieren. Damit ist immernoch kein sehr effektiver Schutz drin aber ein gewisser Grad an Sicherheit, solange das Geschoß nicht beim Kontakt mit dem Deck detoniert. Für die aufgehenden Splitterschutzsysteme (Abgasleitungen) dürften dagegen auch 20mm genügen (sie "zünden" das AP- Projektil nicht, lokalisieren aber den Schaden bereits erheblich und bieten generellen Schutz vor Druckschäden und 6"/CPBC Splittern selbst bei Kontakt, mehr brauchts eigentlich nicht).
Ideal wären sicher um die 40mm Dicke für das Splitterdeck, aber das ist bei den Gewichtsbegrenzungen kaum drin...
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« Antwort #25 am: 08 September 2009, 16:44:12 »

Zitat
Im Prinzip möchte ich von diesem Entwurf aus mir zwei Abzweigungsmöglichkeiten denk-offen halten:
- runter mit Kaliber (auf 23.8cm) und Panzerung Seite (280mm), dafür rauf mit der Speed (30+ kn wären fein...) und wenn nicht, dann:
- Kaliber verstärken (auf 33 cm, unter Verzicht auf 2 Rohre), Deckspanzer verstärken, und in der Speed in etwa bei 26-27-28 kn verbleiben.

Im ersten Fall wäre dies ein weiteres Mal das "Unterlaufen" des Washington-Abkommens sowie des Versailler Vertrags - diesmal durch Schaffung eines überschweren Kreuzers mit ebenfalls überlegener Geschwindigkeit... also so eine Art "Parallel-Hipper", jedoch ohne Kurzbeinigkeit und mit effektiveren Waffen.
bei Variante mit 23.8 cm, hier ist doch klar das dieses Schiff nicht dazu taugt gegen D. zu fechten,
wenn Kreuzer weglaufen soll dann muss er genauso schnell sein wie D., bei Panzerung genügt es in diesem Fall den Schutz gegen 8" sicher zu stellen.
Bei 8x23.8 in der Tat ein Verzicht auf 15 cm MA denkbar.

2 Variante wäre zu diesem Zeitpunkt möglich, als kosteneffiziente "Sparvariante", Chef der Kriegsmarine hätte aber ebenfalls zu diesem Zeitpunkt. nichts daran auszusetzen den Entwurf um 3 KT zu vergrößern um mit 8 Rohren und größeren Geschwindigkeit einen vollwertigen Gegenentwurf für D. zu schaffen.

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« Antwort #26 am: 08 September 2009, 17:15:53 »

@ Harold

Zitat
- einer Dunkerque weglaufen kann man damit nicht; sollten wir die 12Z-Motore in Betracht ziehen, dann muss ich die Panzerung abspecken! Was ist jetzt besser: artilleristisch/schutzmäßig pari zu bieten, oder Fersengeld?

Inwieweit müßte man denn abspecken? Die 12 Zylinder samt den 7 Zylinder Hilfsdieseln dürften so 350-500to Mehrgewicht ausmachen.
Das schöne an diesem Entwurf ist ja, dass er vor schweren Kreuzern relativ sicher ist, von der Panzerung und artilleristisch, dazu schreckt er auch noch ab.
Im Grunde genommen ist es m.E. nach kaum möglich ihn mit Kreuzern zu stoppen, was die anderen Nationen dazu zwingen würde, ab BC's aufwärts zur Verfolgung heranzuziehen. Wünschenswert wäre aber diesen auch davon laufen zu können.
Mit den 28cm könnte man m.E. nach höchsten gegen Repulse und Renown es darauf anlegen, bei Dunkerque besteht dank ihrer Panzerung schon wenig Aussicht auf Erfolg.
Insoweit ist dieser Entwurf eigentlich für einen "Einzelgänger" vom Schutz und von den Kanonen genau richtig, wünschenwert wären halt 1-2kn mehr.


Zitat
- runter mit Kaliber (auf 23.8cm) und Panzerung Seite (280mm), dafür rauf mit der Speed (30+ kn wären fein...) und wenn nicht, dann:

Den Zweck verstehe ich jetzt nicht so ganz. Das Kaliber ist zu schwach um überhaupt gegen Großkampfschiffe etwas auszurichten und die Panzerung ist für einen Schutz gegen 8er etwas überdimensioniert.
Dann kann man auch 12 20,3cm (3x4) einbauen und den Gürtel auf 170mm runterbringen.Dann ist man gegen 8er immer noch imun, mit 12 x 20,3cm gegen Kreuzer ausreichend bewaffnet und dazu noch sehr schnell.



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« Antwort #27 am: 08 September 2009, 17:21:17 »

...also, nach allem, was jetzt da so eingeworfen wurde:

- ich verpass ihr die 12-Zylinder-Motore, und guck mal, wie sich das auf ihre Geschwindigkeit, aber auch auf ihren Durst so auswirkt. Das Mehrgewicht versuche ich irgendwo abzuzwacken...
- ebenso nehme ich die Ermahnung ernst, im Splitterfang auf ca 35 bis 40 mm zu kommen.

Mal schaun, wie sie dann noch "geht" ... zumindestens bei der inneren Unterteilung hab ich ja noch ein paar Reserven.
Einverstanden?
Oder soll ich gleich noch mehr hineinpacken?

Harold

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« Antwort #28 am: 08 September 2009, 17:39:51 »

Hallo

Zitat
Oder soll ich gleich noch mehr hineinpacken?

10,5er Flak (42,5t)
6,5er Messbasen für die Breitseitentürme (12,5t)

Btw: wie viele Reservetorpedos gibts für die 6 Rohre?

mfg

alex

PS: Splitterschutz würde ich nicht über 30mm verstärken wollen. Wenn Gewicht übrig ist, dann eher PzDeck weiter verstarken, und die obere Grenze IZ vergrössern.
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« Antwort #29 am: 08 September 2009, 17:48:32 »

Zitat
Dann kann man auch 12 20,3cm (3x4) einbauen und den Gürtel auf 170mm runterbringen.Dann ist man gegen 8er immer noch imun, mit 12 x 20,3cm gegen Kreuzer ausreichend bewaffnet und dazu noch sehr schnell.
naja oder bei jetztigen Variante mit 8x280 die Panzerung reduzieren aber Geschwindigkeit erhöhen, Gewicht wäre vergleichbar.
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