... MAN MV 40/46, U-Boot Diesel bei 156 g/PSh im Bestpunkt bei Aufladung
... das war aber ein Viertakter, die gegenüber einem Zweitakter schon einen geringeren Brennstoffverbrauch haben. In diesem Fall reduziert die Aufladung den Brennstoffverbrauch weiter, allerdings wurde dieser Motor erst im Juli 1936 geliefert.
... ob die Konstruktion (Doppelwirkend) den Verbrauch in die Höhe trieb ...
... rein technisch konnte der M9Z42/58 zur extremen Brennstoffersparnis auch "einfachwirkend", also ohne Zündung an der Unterseite des Kolbens gefahren werden, nähere Daten liegen mir dazu aber leider nicht vor.
Da frage ich mich, ob ... die 163 g/PSh den Hilfsmotor bereits einschließen.
Nein, aus einem mir vorliegenden kleinem und teilweise verzerrten Kurvenblatt des M9Z42/58 geht nach entsprechender Bearbeitung hervor, dass bei Höchstleistung von 7.100 PSe bei 450 U/min. und 5,00 at Kolbendruck der spezifische Brennstoffverbrauch des M9Z42/58 bei 165 g/PSeh lag.
Wenn ich davon ausgehe, dass die spezifische Verbrauchskurve nicht freakig anders aussieht, sollte so etwas in der Art herauskommen:
... ja, die sieht in der Tat in etwa so aus, Details folgen später.
Der günstigste spezifische Brennstoffverbrauch des M9Z42/58 lag nach dem erwähnten Kurvenblatt jedenfalls bei 154 g/PSeh, und zwar bei 400 U/min.
Habt ihr auf eurer Archivtour irgendwelche Datenblaetter zum SN 1200/6 gefunden?
... danach hatten wir nicht gesucht, ist aber in der einschlägigen Literatur (Nauticus, STG, etc.) - auch von LAUDAHN - schon recht gut dokumentiert.
... beide Angaben stimmen können, 163g und 200g
... wenn man nur einen einzelnen Motor M9Z42/58 betrachtet, dann nicht! Die Verbrauchswerte lagen nach dem Kurvenblatt zwischen 154 und 178 g/PSeh bei Drehzahlen zwischen 250 und 450 U/min.
Die entsprechende Grafik stell´ ich die nächsten Tage ´mal rein, vermutlich in ´nem eigenen Thread - da gibt´s noch ein paar andere Sachen dazu zu sagen ...